Schöne Tage

Roman. Ausgezeichnet mit dem Bremer Literaturpreis 1975 und dem Rauriser Literaturpreis 1975

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Beschreibung des grausamen Lebens eines Jungens auf einem Bergbauernhof
Da hatte Holl zwei Beine, zwei Hände, zwei Augen und Ohren und einen Mund zum Essen. Da war alles, was er nicht VATER und MUTTER nennen brauchte, plötzlich schön.

Rezension
"Größe und Bersonderheit der Prosa Franz Innenhofers bestehen darin, daß nicht angeklagt, daß nicht arrangiert und präsentiert wird, daß Wirklichkeit ohne Pathos stattfindet. Franz Innerhofer hat alles selbst erlebt. Er setzt einfach Erinnerungsstückeaneinander, frei von Sentimentalität und Tendenz, kraft seiner epischen Naturbegabung ..." (Hans Weigel, Die Zeit)
Portrait

Franz Innerhofer wurde 1944 in Krimml bei Salzburg geboren. Mit sechs Jahren kam er auf den Hof seines Vaters, wo er elf Jahre lebte und arbeitete. Nach einer Schmiedelehre und dem Militärdienst holte er seinen Schulabschluss nach und studierte Germanistik und Anglistik in Salzburg. Von 1973-1980 war er als freier Schriftsteller, danach in wechselnden Jobs tätig. 2002 nahm sich Franz Innerhofer in Graz das Leben.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.09.1993
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-11739-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/1,4 cm
Gewicht 190 g
Auflage 14. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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eine wahre Geschichte
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 19.04.2011

Franz Holl ist das uneheliche Kind einer Landarbeiterin. Mit sechs Jahren wird er zu seinem leiblichen Vater „abgeschoben“. Auf dessen Hof wird Holl zur Arbeit gezwungen. Er arbeitet den ganzen Tag lang und muss nebenbei auch noch zur Schule. Seine Halbgeschwister sehen in ihm einen Knecht. Von seinem Vater... Franz Holl ist das uneheliche Kind einer Landarbeiterin. Mit sechs Jahren wird er zu seinem leiblichen Vater „abgeschoben“. Auf dessen Hof wird Holl zur Arbeit gezwungen. Er arbeitet den ganzen Tag lang und muss nebenbei auch noch zur Schule. Seine Halbgeschwister sehen in ihm einen Knecht. Von seinem Vater wird Holl nur angeschrien und geschlagen. Er lernt nichts anderes kennen als Arbeit. Schließlich isoliert sich der Junge vollkommen von den anderen. Er lässt die Schläge über sich ergehen ohne Widerstand, nur so kann er auf dem Hof überleben....

Ganz gut
von Alessandra aus Wien am 09.04.2006

Es geht um einen Jungen, der auf den Hof seines Vaters kommt und dort als Arbeitskraft missbraucht wird, der ansonsten aber weitgehend von allen ignoriert wird. Leicht zu lesen ist dieses Buch allerdings nicht, da es eher trocken geschrieben ist, was aber auch nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass... Es geht um einen Jungen, der auf den Hof seines Vaters kommt und dort als Arbeitskraft missbraucht wird, der ansonsten aber weitgehend von allen ignoriert wird. Leicht zu lesen ist dieses Buch allerdings nicht, da es eher trocken geschrieben ist, was aber auch nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass das Buch autobiographische Züge aufweist. Interessant zu lesen, aber kein Buch für zwischendurch.