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Schuld und Sühne

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Schuld und Sühne ist der 1866 erschienene erste große Roman von Fjodor Dostojewski. Schauplatz des Romans ist Sankt Petersburg um 1860. Es geht um die Geschichte des bitterarmen, aber überdurchschnittlich begabten Jura-Studenten Rodion Romanowitsch Raskolnikow. Die Mischung aus Armut und Überlegenheitsdünkel spaltet ihn zunehmend von der Gesellschaft ab. Unter dem Eindruck eines von ihm zufällig belauschten Wirtshausgesprächs entwickelt er die Idee eines "perfekten Mordes", die seine Theorie von den "außergewöhnlichen" Menschen, die im Sinne des allgemein-menschlichen Fortschritts natürliche Vorrechte genießen, zu untermauern scheint. Er selbst, jung und talentiert, doch mit Armut geschlagen, sieht sich als solchermaßen Privilegierten, der auch in der Situation eines "erlaubten Verbrechens" Ruhe und Übersicht zu wahren weiß .... (aus wikipedia.de)
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 583 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783849617172
Verlag Jazzybee Verlag
Dateigröße 1420 KB
Übersetzer Hermann Röhl
eBook
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Verbrechen und Strafe
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ja, auch die etwas schwere, russische Literatur gehört zum Kanon und mit diesem Werk darf man auf jeden Fall den Einstieg wagen. Die Verwirrung und Verstörung des Mörders Raskolnikow nach seiner Tat besitzt eine ganz eigene Faszination, für die man sich ein wenig Zeit nehmen sollte. Wer sinnierende Müßiggänger... Ja, auch die etwas schwere, russische Literatur gehört zum Kanon und mit diesem Werk darf man auf jeden Fall den Einstieg wagen. Die Verwirrung und Verstörung des Mörders Raskolnikow nach seiner Tat besitzt eine ganz eigene Faszination, für die man sich ein wenig Zeit nehmen sollte. Wer sinnierende Müßiggänger à la Bernhard oder Musil schätzt, wird mit dieser Figur jedenfalls eine ganz besondere Freude haben.

Weltliteratur ... zurecht
von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Raskolnikow ist ein Mörder ist und das ist seine Geschichte. Er baut sich einen Theorie zu seiner Tat, eine Rechtfertigung und scheitert schließ endlich an seinem Skrupel und hält sich daher für unwürdig. Dostojewski ist nicht nur ein Schriftsteller sondern ein Kenner der Tiefen der menschlichen Seele, ja fast... Raskolnikow ist ein Mörder ist und das ist seine Geschichte. Er baut sich einen Theorie zu seiner Tat, eine Rechtfertigung und scheitert schließ endlich an seinem Skrupel und hält sich daher für unwürdig. Dostojewski ist nicht nur ein Schriftsteller sondern ein Kenner der Tiefen der menschlichen Seele, ja fast schon psychologische beschreibt er seine Charakter, ihre Gedanken und deren Umfeld. Meine Empfehlung geben Sie geschätzter Leser diesem Buch seine Zeit, die Sprache ist nun mal aus einer anderen Zeit.

Psychologisches Krimi-Duell
von NiWa aus Euratsfeld am 27.09.2014
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Rodion Raskalnikow schmeißt sein Studium in St. Petersburg hin, grenzt sich selbst von sozialen Kontakten ab und vergräbt sich in die fixe Idee, eine Pfandleiherin nicht nur um ihr Vermögen sondern auch gleich um ihr Leben zu bringen. Er sei als Übermensch geboren, ist Rodions Meinung, und dies gebe... Rodion Raskalnikow schmeißt sein Studium in St. Petersburg hin, grenzt sich selbst von sozialen Kontakten ab und vergräbt sich in die fixe Idee, eine Pfandleiherin nicht nur um ihr Vermögen sondern auch gleich um ihr Leben zu bringen. Er sei als Übermensch geboren, ist Rodions Meinung, und dies gebe ihm das Recht, einen Mord zu begehen. Doch bei seinen Überlegungen vergisst er ganz auf die Konsequenzen, die so ein Raubmord mit sich bringt … Raskalnikow begeht also die Tat, die er sich schon so schön im Kopf zurecht gelegt hatte und dann geht doch einiges dabei schief. Unvermittelt driftet er in einen paranoiden Wahn ab, weiß nicht wem er trauen kann, sieht im Freund den Feind oder umgekehrt? Und die Polizei ist ihm auf den Fersen oder ist das auch nur Einbildung? Im Vordergrund steht natürlich Raskalnikow, ein Mörder, Unsympathler, der Idealtyp eines Antihelden. Die Abscheu gegen Rodion stieg gleichzeitig mit der gelesenen Seitenzahl und trotzdem habe ich manchmal sogar Mitleid mit ihm empfunden. Dostojewski zeichnet ein psychologisches Bild des Täters und zeigt sich in diesem Feld besonders bewandert. Sogar der ermittelnde Polizeibeamte Porfiri entpuppt sich als früher Profiler, der immer wieder in seine psychologische Trickkiste greift, um ein Verhör voran zu treiben. Doch anders als erwartet ist auch Rodion diesem Spiel nicht abgeneigt, auch wenn ihm seine wachsende Paranoia zu überrumpeln droht. Für mich waren diese Duelle zwischen dem Ermittler und Raskalnikow sehr amüsant zu lesen und obwohl ich Rodion eher abgeneigt war, fühlte ich mich gleichzeitig mit ihm in die Ecke gedrängt. Bei vielen dieser Passagen musste ich an den bekannten Inspektor Colombo aus der gleichnamigen Fernsehserie denken, dem das psychologische Spiel der Unscheinbarkeit auf den Leib geschneidert war. Mit den vielen Nebenpersonen und -handlungen habe ich mich doch etwas geplagt. Die vielen russischen Namen haben mich manchmal verwirrt, sodass ich mehrere Stellen noch einmal lesen musste, um zu verstehen, mit wem ich es jetzt eigentlich zutun habe. Hinderlich war hier die russische Eigenheit, Personen mit mehreren Namen zu versehen, die dann willkürlich verwendet werden. Es kommt sogar vor, dass eine Person in einem Absatz dreimal unterschiedlich bezeichnet wird! Daraus habe ich auf jeden Fall gelernt, dass ich mir beim nächsten „Russen“ Notizen zu den Namen der Charaktere machen werde. „Schuld und Sühne“ war mein erster russischer Klassiker. Das Werk ist ursprünglich 1866 erschienen und so habe ich mir einen dementsprechend altmodischen Schreibstil und eine zurückhaltendere Erzählweise erwartet. Aber ich hatte natürlich nicht mit Dostojewski gerechnet. Kaum zu glauben, mit welch moderner Sprache er bereits damals dieses großartige Werk geschrieben hat. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen, hält meistens die Spannung und überrascht mit einer erschreckenden Brutalität, die man auch heutzutage nur selten in einem Kriminalroman so finden kann. © NiWa