Schuld und Sühne

Roman. Übers. v. Hermann Röhl. Nachw. v. Birgit Harreß

Reclam Universal-Bibliothek 2481

(6)
Thomas Mann nannte ihn den "größten Kriminalroman aller Zeiten". Und in der Tat ist dieser in formaler Hinsicht vermutlich vollkommenste Roman Dostojewskijs von atemberaubender Spannung, gleichzeitig aber vollendeter künstlerischer Ausdruck tiefen, in moralische Abgründe lotenden philosophischen Fragens: Gibt es "einzigartige" Menschen, denen alles erlaubt ist? So wie Rodion Raskolnikow, der eine "nutzlose" alte Wucherin tötet, um seinen Auserwähltheitsanspruch zu beweisen: ein Übermensch zu sein, für den die Gesetze der Moral und die Stimme des Gewissens keine Gültigkeit haben. Ein Nachwort und Erläuterungen erschließen den literarischen und philosophischen Kontext.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Hermann Röhl
Seitenzahl 891
Erscheinungsdatum 1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-002481-2
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 15/9,7/3,1 cm
Gewicht 387 g
Übersetzer Hermann Röhl
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Kundenbewertungen

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Verbrechen und Strafe
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ja, auch die etwas schwere, russische Literatur gehört zum Kanon und mit diesem Werk darf man auf jeden Fall den Einstieg wagen. Die Verwirrung und Verstörung des Mörders Raskolnikow nach seiner Tat besitzt eine ganz eigene Faszination, für die man sich ein wenig Zeit nehmen sollte. Wer sinnierende Müßiggänger... Ja, auch die etwas schwere, russische Literatur gehört zum Kanon und mit diesem Werk darf man auf jeden Fall den Einstieg wagen. Die Verwirrung und Verstörung des Mörders Raskolnikow nach seiner Tat besitzt eine ganz eigene Faszination, für die man sich ein wenig Zeit nehmen sollte. Wer sinnierende Müßiggänger à la Bernhard oder Musil schätzt, wird mit dieser Figur jedenfalls eine ganz besondere Freude haben.

Weltliteratur ... zurecht
von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Raskolnikow ist ein Mörder ist und das ist seine Geschichte. Er baut sich einen Theorie zu seiner Tat, eine Rechtfertigung und scheitert schließ endlich an seinem Skrupel und hält sich daher für unwürdig. Dostojewski ist nicht nur ein Schriftsteller sondern ein Kenner der Tiefen der menschlichen Seele, ja fast... Raskolnikow ist ein Mörder ist und das ist seine Geschichte. Er baut sich einen Theorie zu seiner Tat, eine Rechtfertigung und scheitert schließ endlich an seinem Skrupel und hält sich daher für unwürdig. Dostojewski ist nicht nur ein Schriftsteller sondern ein Kenner der Tiefen der menschlichen Seele, ja fast schon psychologische beschreibt er seine Charakter, ihre Gedanken und deren Umfeld. Meine Empfehlung geben Sie geschätzter Leser diesem Buch seine Zeit, die Sprache ist nun mal aus einer anderen Zeit.

Psychologisches Krimi-Duell
von NiWa aus Euratsfeld am 27.09.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rodion Raskalnikow schmeißt sein Studium in St. Petersburg hin, grenzt sich selbst von sozialen Kontakten ab und vergräbt sich in die fixe Idee, eine Pfandleiherin nicht nur um ihr Vermögen sondern auch gleich um ihr Leben zu bringen. Er sei als Übermensch geboren, ist Rodions Meinung, und dies gebe... Rodion Raskalnikow schmeißt sein Studium in St. Petersburg hin, grenzt sich selbst von sozialen Kontakten ab und vergräbt sich in die fixe Idee, eine Pfandleiherin nicht nur um ihr Vermögen sondern auch gleich um ihr Leben zu bringen. Er sei als Übermensch geboren, ist Rodions Meinung, und dies gebe ihm das Recht, einen Mord zu begehen. Doch bei seinen Überlegungen vergisst er ganz auf die Konsequenzen, die so ein Raubmord mit sich bringt … Raskalnikow begeht also die Tat, die er sich schon so schön im Kopf zurecht gelegt hatte und dann geht doch einiges dabei schief. Unvermittelt driftet er in einen paranoiden Wahn ab, weiß nicht wem er trauen kann, sieht im Freund den Feind oder umgekehrt? Und die Polizei ist ihm auf den Fersen oder ist das auch nur Einbildung? Im Vordergrund steht natürlich Raskalnikow, ein Mörder, Unsympathler, der Idealtyp eines Antihelden. Die Abscheu gegen Rodion stieg gleichzeitig mit der gelesenen Seitenzahl und trotzdem habe ich manchmal sogar Mitleid mit ihm empfunden. Dostojewski zeichnet ein psychologisches Bild des Täters und zeigt sich in diesem Feld besonders bewandert. Sogar der ermittelnde Polizeibeamte Porfiri entpuppt sich als früher Profiler, der immer wieder in seine psychologische Trickkiste greift, um ein Verhör voran zu treiben. Doch anders als erwartet ist auch Rodion diesem Spiel nicht abgeneigt, auch wenn ihm seine wachsende Paranoia zu überrumpeln droht. Für mich waren diese Duelle zwischen dem Ermittler und Raskalnikow sehr amüsant zu lesen und obwohl ich Rodion eher abgeneigt war, fühlte ich mich gleichzeitig mit ihm in die Ecke gedrängt. Bei vielen dieser Passagen musste ich an den bekannten Inspektor Colombo aus der gleichnamigen Fernsehserie denken, dem das psychologische Spiel der Unscheinbarkeit auf den Leib geschneidert war. Mit den vielen Nebenpersonen und -handlungen habe ich mich doch etwas geplagt. Die vielen russischen Namen haben mich manchmal verwirrt, sodass ich mehrere Stellen noch einmal lesen musste, um zu verstehen, mit wem ich es jetzt eigentlich zutun habe. Hinderlich war hier die russische Eigenheit, Personen mit mehreren Namen zu versehen, die dann willkürlich verwendet werden. Es kommt sogar vor, dass eine Person in einem Absatz dreimal unterschiedlich bezeichnet wird! Daraus habe ich auf jeden Fall gelernt, dass ich mir beim nächsten „Russen“ Notizen zu den Namen der Charaktere machen werde. „Schuld und Sühne“ war mein erster russischer Klassiker. Das Werk ist ursprünglich 1866 erschienen und so habe ich mir einen dementsprechend altmodischen Schreibstil und eine zurückhaltendere Erzählweise erwartet. Aber ich hatte natürlich nicht mit Dostojewski gerechnet. Kaum zu glauben, mit welch moderner Sprache er bereits damals dieses großartige Werk geschrieben hat. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen, hält meistens die Spannung und überrascht mit einer erschreckenden Brutalität, die man auch heutzutage nur selten in einem Kriminalroman so finden kann. © NiWa