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Seelenfeuer

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Die neunzehnjährige Luzia Gassner wird im Jahr 1483 die neue Hebamme von Ravensburg. Sie verlässt sich bei ihrer Arbeit nicht auf Gebete, sondern auf die Kräuterheilkunde und ihren medizinischen Sachverstand. Damit rettet sie vielen Frauen und Neugeborenen das Leben. Damit fordert sie aber auch den Hass des mächtigen Kaplans heraus. Als ein Hagelunwetter und die Pest die Stadt verwüsten, holt der Kaplan den päpstlichen Inquisitor nach Ravensburg. Luzia wird der Hexerei angeklagt und in den Kerker geworfen. Einzig ihr Onkel und der Medicus Johannes von Wehr glauben an ihre Unschuld. Johannes bleiben nur wenige Tage, um Luzia, die Frau, die er liebt, vor dem Tod auf dem Scheiterhaufen zu retten.
Portrait
Cornelia Haller wurde 1966 in Immenstaad am Bodensee geboren. Mit ihrem Mann und zwei Töchtern lebt sie noch heute am Ufer des Bodensees.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783455810493
Verlag Hoffmann und Campe Verlag GmbH
Verkaufsrang 25.867
eBook
7,99
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Kundenbewertungen

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Unterhaltsamer historischer Roman
von Diana Jacoby aus Bretten am 20.03.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

" Der volle Mond bringt die ungeborenen Seelen" (aus Seelenfeuer) ************************** Zum Inhalt: Luzia, eine junge Wehmutter - auch Hebamme genannt - lebt in einer Siedlung am Bodensee bei Onkel und Tante. Sie ist im Dörfchen beliebt und geachtet, trotz ihrer roten Haare. Schon früh bemerkt sie, dass ihre Hände Schmerzt lindern... " Der volle Mond bringt die ungeborenen Seelen" (aus Seelenfeuer) ************************** Zum Inhalt: Luzia, eine junge Wehmutter - auch Hebamme genannt - lebt in einer Siedlung am Bodensee bei Onkel und Tante. Sie ist im Dörfchen beliebt und geachtet, trotz ihrer roten Haare. Schon früh bemerkt sie, dass ihre Hände Schmerzt lindern und Heilen können. Da erreicht sie eines Tages das Schreiben ihres Onkels, in dem er vom Tod Luzias Mutter berichtet. Er bittet Luzia um die Rückkehr nach Ravensburg, da der Stadt nun eine Hebamme fehlt. Er stellt ihr in Aussicht, dass sie als Stadthebamme ein gesichertes Leben führen könnte und die Möglichkeit hätte, das Bürgerrecht zu erlangen. Nach einigen Überlegungen willigt sie ein und tritt die Reise an. Bereits am Stadttor wird ihr klar, dass grosse Gefahren auf sie warten. Der Torwächter, Grete Muntz und auch ihr ehemalige Lehrer Eusebius Grumper möchten die rothaarige Hexe brennen sehen. ************************* Meine Meinung: Eindrucksvoll beschreibt die Autorin, mit welchen Mitteln im Mittelalter die seelischen Grausamkeit vollzogen wurde. Sätze wie "Mädchen wie du (bezogen auf die roten Haare) gehören hinter dicke Klostermauern, wo sie ihren Mitmenschen keinen Schaden zufügen können, oder besser noch gleich auf den Scheiterhaufen" lassen die Grausamkeit auf den Leser übergreifen. Gespannt verfolgt man das Leben der jungen Frau, die die Angst vor der Inquisition ständig im Nacken hat. Die Hilflosigkeit ist aus den Worten deutlich zu entnehmen. Dazwischen trifft der Leser dann auf die Schlagfertigkeit Luzias, was dann und wann sogar ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Auch die kleine Liebesgeschichte wurde perfekt in das Geschehen eingefügt. Beim Lesen habe ich wirklich ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Glück, Zufriedenheit, Wut und Zorn haben sich wunderbar ergänzt. Die Protagonisten waren meiner Meinung nach sehr gut und ausführlich dargestellt. Auch die Beschreibung der Örtlichkeiten fand ich gut und detailliert. ************************ Fazit: Ein wunderbarer, gefühlvoller historischer Roman, der grosse Lesefreunde verbreitet. Natürlich gibt es auch in diesem Buch altbekanntes, aber das bringt nun mal die Tatsache mit sich, dass wir aus dem Mittelalters viel zu wenig wissen und sich deshalb die Romane fast ausschließlich mit den gleichen Themen beschäftigen. Dennoch kann ich für dieses Buch eine Leseempfehlung aussprechen.

Gelungenes Debüt
von PMelittaM aus Köln am 16.02.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

1483: Luzia Gassner lebt glücklich im Bodenseestädtchen Seefelden und arbeitet dort als Hebamme. Als ihre Mutter stirbt und die Stadt Ravensburg dadurch ohne Hebamme ist, tritt sie die Nachfolge ihrer Mutter an, obwohl sie mit Ravensburg viele schlechte Erinnerungen verbindet. Kaplan Grumper, der ihr schon in ihrer Kindheit übel... 1483: Luzia Gassner lebt glücklich im Bodenseestädtchen Seefelden und arbeitet dort als Hebamme. Als ihre Mutter stirbt und die Stadt Ravensburg dadurch ohne Hebamme ist, tritt sie die Nachfolge ihrer Mutter an, obwohl sie mit Ravensburg viele schlechte Erinnerungen verbindet. Kaplan Grumper, der ihr schon in ihrer Kindheit übel mitspielte, wettert auch jetzt wieder gegen sie, aber erst ein Jahrhundertsturm, der die gesamte Ernte vernichtet, führt dazu, dass Grumpers Worte auf fruchtbaren Boden fallen und Luzia bald in große Gefahr gerät. Cornelia Haller hat einen wunderbaren Erzählstil, sehr bildhaft und mitreißend, wodurch man das Gefühl hat, tatsächlich mittendrin im Geschehen zu sein, die der Zeit angepasste Sprache trägt noch zusätzlich dazu bei. Zudem hat die Autorin sehr gut recherchiert, was dem Roman zusätzliche Qualität verleiht, denn er vermittelt auch Wissen, z. B. über (Heil)pflanzen, Aberglauben oder medizinische Verhältnisse. Leider wurde auf ein Nachwort und auf ein Glossar verzichtet, so dass man (bei Interesse) darauf angewiesen ist, selbst ein bisschen weiter zu recherchieren. Ich hatte das Glück, den Roman im Rahmen einer Leserunde mit Begleitung der Autorin zu lesen, die uns Teilnehmern einiges an Hintergrundwissen vermittelt hat, das eigentlich in das Buch gehört hätte. Da hat der Verlag leider etwas kurzsichtig gehandelt, meiner Meinung nach gehören die o. g. Dinge in einen guten historischen Roman. Die Charaktere sind nicht ganz so gelungen wie die Erzählweise, da sie leider sehr schwarz-weiß gemalt werden. Gerade die Antagonisten sind sehr einseitig gezeichnet, eben tiefschwarz, da hätte ich mir ein paar graue Stellen gewünscht. Wirklich tiefgehend wird eigentlich nur Luzia gezeichnet, einige andere Personen sind recht klischeehaft charakterisiert. Trotzdem schlich sich nicht nur Luzia in mein Herz. Die Geschichte ist interessant, man ahnt zwar schon ziemlich schnell, worauf es hinauslaufen wird – und auch der Klappentext verrät es ja, jedoch kommt es erst relativ spät zum Äußersten, worüber ich sehr froh bin, so vermittelt der Roman ein gutes Stück mittelalterliches Lokalkolorit. Neben dem historischen Part enthält die Geschichte auch einen Touch Mystik, der in meinen Augen gut zur Geschichte passt und mich teilweise auch emotional berührt hat. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, wie diese erzählt wird, würde ich in einem anderen Kontext für ziemlich kitschig halten, hier wirkt es für mich passend. Wenn man bedenkt, dass dieser Roman ihr Debüt ist, hat Cornelia Haller großartige Arbeit geleistet. Der Roman liefert eine schöne, interessante Geschichte, die, sieht man von der Schwarz-Weiß-Zeichnung der Charaktere ab, perfekt erzählt wird. Ich persönlich hätte mir noch einen Epilog gewünscht – und natürlich die schon oben erwähnten Extras. Dafür hat der Verlag, zumindest in der gebundenen Ausgabe, dem Roman ein wunderschönes, sehr passendes Cover gegönnt, das alleine schon Lust aufs Lesen macht. Wer gut recherchierte historische Romane mag, sollte zugreifen, ich kann den Roman jedenfalls sehr empfehlen und freue mich schon auf weitere Werke aus Cornelia Hallers Feder!

Ein lesenswerter Roman über die Hexenverfolgung
von Eliza am 12.02.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es sind sicherlich schon viele Romane über die Hexenverfolgung geschrieben worden, doch dieser Roman ist mit Sicherheit nicht einer zu viel, er hat seine volle Berechtigung, denn er ist glaubhaft, weil er nichts beschönigt und dennoch die Hoffnung aufrechterhält, dass nicht alles schlecht ist in dieser Welt. Besonders gut hat... Es sind sicherlich schon viele Romane über die Hexenverfolgung geschrieben worden, doch dieser Roman ist mit Sicherheit nicht einer zu viel, er hat seine volle Berechtigung, denn er ist glaubhaft, weil er nichts beschönigt und dennoch die Hoffnung aufrechterhält, dass nicht alles schlecht ist in dieser Welt. Besonders gut hat mir der Plot des Romans gefallen, denn eigentlich wird nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern gleich mehrere. Sicherlich ist Luzia die unbestrittene Hauptfigur, dennoch nimmt der Leser auch Anteil an den Schicksalen der anderen handelnden Figuren. Des Weiteren möchte ich erwähnen, dass es der Autorin sehr gut gelingt die Zeit des 15. Jhd. lebendig werden zu lassen. Man erkennt die akribische Arbeit und die fundierte historische Recherche zwischen den Zeilen. Die Autorin hat im Gespräch eingeräumt, dass ein fehlendes Personenregister auf ihre Kappe geht, dass aber sowohl eine Karte, als auch ein historisches Nachwort vom Verlag ausdrücklich nicht gewollt wurde (Erstveröffentlichung bei Hoffmann und Campe), sehr schade. Denn hätte ich nicht das Glück gehabt dieses Buch in einer Leserunde mit Autorenbegleitung lesen zu dürfen (Danke nochmals für das Leseexemplar), wäre mir manche Hintergrundinfo sicherlich durch die Lappen gegangen. Aber ein Autor der sein erstes Buch veröffentlichen will, muss mit Sicherheit den einen oder anderen Kompromiss eingehen, bevor sein Buch in den Buchhandlungen erhältlich ist. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, man fühlt sich gut unterhalten und fiebert mit den Figuren mit, ohne dass all zu große Längen in dem Roman den Spaß am Lesen verderben. Zwei kleine Kritikpunkte habe ich allerdings: Erstens werden ein klein wenig zu viele Klischees bedient, sicherlich hatten Rothaarige es zur Zeit der Hexenverbrennung besonders schwer, dass ist historisch nicht von der Hand zu weisen, aber warum muss Luzia auch noch eine schwarze Katze haben? Zweiter Kritikpunkt: Die Figuren, die die ausgemachten Bösewichte in diesem Roman sind, erleben eine tiefschwarze Zeichnung. Es gibt eine klassische Rollenverteilung zwischen gut/weiß und böse/schwarz. Ich hätte mir hier mehr Facetten und Abstufungen gewünscht, denn kein Mensch ist nur gut oder böse, wir haben alle unsere Fehler und Schwächen ;-) Alles in Allem aber ein sehr lesenswerter Roman über die Hexenverfolgung in Ravensburg. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, denn für mich war dieses Debüt sehr lesenswert und ich glaube, dass die Autorin mit weiteren Büchern wachsen wird und sie auch noch kleine Fehler ausmerzen kann. Vielen Dank für die schönen Lesestunden.


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