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Sehet die Sünder

Historischer Roman

(32)

Gottesstrafe oder Teufelswerk?
Bretagne, 1440. Grausame Dinge geschehen in dem kleinen Dorf Saint Mourelles. Menschen verschwinden und werden ermordet im Wald aufgefunden. Misstrauen und Angst machen sich breit und stellen die sonst so harmonische Dorfgemeinschaft auf eine harte Probe. Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, und der junge Bauer Mathis beschließen, den entsetzlichen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Denn es gibt Spuren, und die führen zum nahegelegenen Schloss. Niemand ahnt, dass sich auch der Bischof von Nantes mit einer geheimen Untersuchung der Vorgänge einschaltet.

Portrait

Liv Winterberg, 1971 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Sie arbeitet als Journalistin, Drehbuchautorin und Rechercheurin und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Ihr Debütroman 'Vom anderen Ende der Welt' wurde auf Anhieb ein Bestseller.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 19.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21627-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/118/30 mm
Gewicht 315
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Spannung pur...“

Bianka Greif, Thalia-Buchhandlung Wildau

...bietet dieser rundum gelungene Mittelalterkrimi von Liv Winterberg.
Was passiert wirklich im Wald bei Saint Mourelles? Ist hier der Teufel am Werk? Grauenhafte Morde erschüttern die Dorfgemeinschaft. Jeder ist verdächtig. Doch zwei wollen den wahren Täter finden und begeben sich auf eine gefährliche Suche.
Lesevergnügen vom Feinsten!
...bietet dieser rundum gelungene Mittelalterkrimi von Liv Winterberg.
Was passiert wirklich im Wald bei Saint Mourelles? Ist hier der Teufel am Werk? Grauenhafte Morde erschüttern die Dorfgemeinschaft. Jeder ist verdächtig. Doch zwei wollen den wahren Täter finden und begeben sich auf eine gefährliche Suche.
Lesevergnügen vom Feinsten!

„Spannender Mittelalterkrimi“

David Frey, Thalia-Buchhandlung Worms

Bei Liv Winterbergs zweiten historischen Roman hat mich vor allem die Grundidee der Geschichte fasziniert. Mir war bereits vor dem Lesen des Buches bekannt, dass der Roman vom Leben des französischen Adligen Gilles de Rais inspiriert sei. Dieser ging in als einer der ersten Serienkiller in die Geschichte ein. Leider hat die Autorin Bei Liv Winterbergs zweiten historischen Roman hat mich vor allem die Grundidee der Geschichte fasziniert. Mir war bereits vor dem Lesen des Buches bekannt, dass der Roman vom Leben des französischen Adligen Gilles de Rais inspiriert sei. Dieser ging in als einer der ersten Serienkiller in die Geschichte ein. Leider hat die Autorin mit Ihrem Roman eine äusserst "entschärfte" Erzählung abgeliefert, die deutlich mehr Potential gehabt hätte. Dennoch fand ich den Roman spannend erzählt und empfehlenswert

„Die im Dunkeln sehen doch ....“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Bretagne, 1440: Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, und Mathis ,der Bauer, waren ein Paar. Aber aus dem Krieg gegen die Engländer ist Mathis als Invalide heimgekehrt und möchte Catheline nicht an sich binden. Da verschwinden in und um Saint Mourelles, ihrem kleinen Heimatdorf, Kinder und junge Erwachsene. Als man sich im Dorf Bretagne, 1440: Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, und Mathis ,der Bauer, waren ein Paar. Aber aus dem Krieg gegen die Engländer ist Mathis als Invalide heimgekehrt und möchte Catheline nicht an sich binden. Da verschwinden in und um Saint Mourelles, ihrem kleinen Heimatdorf, Kinder und junge Erwachsene. Als man sich im Dorf keinen Rat mehr weiß ,bittet man den jungen Baron Amédé de Troyennes um Hilfe. Der ist zwar als Kriegsheld heimgekehrt, aber wie Mathis hat ihn der Krieg verändert und irgendwann munkelt man, er stünde mit dem Teufel im Bunde. Da wird Catheline des Mordes verdächtigt und Mathis muß versuchen sie zu retten. Aber wie?
Dieser Roman soll auf den Taten Gilles de Rais basieren. Dafür wäre er deutlich zu blaß - aber als spannende historische Geschichte ist er gut erzählt.

„Mörderisches Mittelalter“

Andreas Schartel, Thalia-Buchhandlung Waiblingen


Nach und nach geschehen Morde in einem kleinen verschneiten französischen Dörfchen. Wer steckt hinter all diesen bestialischen Morden? Kann Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers den Mörder entlarven?
Der zweite Roman von Liv Winterberg ist ein grundsolider historischer Mittelalterkrimi.

Nach und nach geschehen Morde in einem kleinen verschneiten französischen Dörfchen. Wer steckt hinter all diesen bestialischen Morden? Kann Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers den Mörder entlarven?
Der zweite Roman von Liv Winterberg ist ein grundsolider historischer Mittelalterkrimi.

„Morde, Kirche, Scheiterhaufen“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Meine hohen Erwartungen an den zweiten Roman von Liv Winterberg, nach dem überaus gelungenen Debüt "Vom anderen Ende der Welt", wurden bedauerlicherweise nicht zur Gänze erfüllt... "Sehet die Sünder" ist ein historischer Roman um eine Mordserie in Frankreich im Jahr 1440, angelehnt an einen realen Fall, der die Nöte und Abhängigkeiten Meine hohen Erwartungen an den zweiten Roman von Liv Winterberg, nach dem überaus gelungenen Debüt "Vom anderen Ende der Welt", wurden bedauerlicherweise nicht zur Gänze erfüllt... "Sehet die Sünder" ist ein historischer Roman um eine Mordserie in Frankreich im Jahr 1440, angelehnt an einen realen Fall, der die Nöte und Abhängigkeiten der einzelnen Stände untereinander gut darstellt.
Jedoch bleiben die Hauptfiguren seltsam blass, diffus wirkend in ihren Taten und Gedankengängen - so als konnte sich die Autorin nicht so richtig entscheiden, aus welcher Perspektive sie die Handlung vorantreiben will.
Durch die ständig wechselnden Schauplätze wirkt der Fluss der Erzählung etwas holperig, stockt, windet sich - und kommt nicht so richtig in Fahrt.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
6
19
7
0
0

Umfangreiche und interessante Thematik mit einigen Längen am Anfang und teilweise zu wenig Tiefe
von Leyia am 25.03.2016

Inhalt: In Liv Winterbergs historischem Roman „Sehet die Sünder“ geht es um eine Serie von Morden in der Bretagne im Jahre 1440. Es gibt mehrere Erzählstränge. Einmal sind da Catheline, die Haushälterin des Pfarrers, und Mathis, ein Bauer, der bei einem Unfall am Bein verletzt wurde. Zusammen mit dem Pfarrer... Inhalt: In Liv Winterbergs historischem Roman „Sehet die Sünder“ geht es um eine Serie von Morden in der Bretagne im Jahre 1440. Es gibt mehrere Erzählstränge. Einmal sind da Catheline, die Haushälterin des Pfarrers, und Mathis, ein Bauer, der bei einem Unfall am Bein verletzt wurde. Zusammen mit dem Pfarrer und den anderen Bewohnern des Dorfes Saint Mourelles erleben sie die Morde hautnah und versuchen herauszufinden, was es damit auf sich hat. Die Spuren führen zum nahegelegenen Schloss Troyenne, wo ihr Lehnsherr Baron Amede de Troyenne mit seiner Gattin Berenice, deren Schwester Francine und den Angestellten des Schlosses lebt. Der Baron hat Geldprobleme und auch mit seiner Frau läuft es derzeit nicht gut. Zuletzt gibt es noch den Bischof von Nantes und seinen Notar Julien Lacante, Schloss und Dorf gehören zu seiner Diözese. Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut. Man sieht sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Leider hat sich der Buchrücken beim Lesen etwas durchgebogen und es sind Leserillen entstanden. Das Buch soll in gewisser Weise einen mittelalterlichen Kriminalfall beschreiben. Die Autorin hat gut recherchiert und man gewinnt den Eindruck, sie wollte ihr ganzes Wissen dann auch mitteilen. Es gibt viele Handlungen, die für die Geschichte selbst nicht alle essentiell sind. Einerseits sind da die Morde, dann gibt es eine Liebesgeschichte zwischen Catheline und Mathis und auch die politischen Verflechtungen der Zeit rund um den Herzog und den Bischof der Betagne, den König von Frankreich und die Praguerie wurden in die Geschichte mit aufgenommen. An sich finde ich das sogar ganz gut, aber die einzelnen Handlungen haben mir dann nicht immer genug Tiefe, manche Dinge bleiben oberflächlich. Und das obwohl das Buch mit über 400 Seiten relativ lang ist. Damit komme ich dann auch zu meinem Hauptproblem, trotz der ganzen Handlungen braucht es recht lange bis die Geschichte wirklich anläuft und Spannung entsteht. Das erste Drittel des Buches zeigt viele Längen. Es gibt sehr viele Morde, die die Handlung aber nicht wirklich weiterbringen. Es wird jemand tot aufgefunden, alle sind schockiert und dann wird bald auch schon die nächste Leiche gefunden. Zum Glück nimmt die Geschichte dann aber an Fahrt auf und das letzte Drittel ist wirklich spannend. Die Personen sind mir nur mittelmäßig sympathisch. Am besten gefällt mir Catheline, auch wenn sie manchmal doch auch anstrengend und etwas zickig ist. Mathis ist mir nicht sehr sympathisch, er vergeht in Selbstmitleid (obwohl um ihn herum anderen Menschen die furchtbarsten Dinge passieren) und stößt Catheline von sich. Auch begeht er einige Dummheiten und ist dann nicht bereit darüber zu reden und die Begebenheiten mit Catheline zu klären. Ihre Probleme miteinander werden eigentlich im ganzen Buch nie wirklich ausdiskutiert oder gelöst. Den restlichen Bewohnern des Dorfes fehlt es etwas an Tiefe um eine wirkliche Beziehung zu ihnen aufzubauen. Amede de Troyenne wirkt anfangs ganz freundlich, das ändert sich aber im Laufe der Zeit. Berenice kann ich eigentlich ganz gut verstehen, aber auch bei ihr werden ihre Gefühle nicht komplett aufgearbeitet. Ihre Schwester ist mir total suspekt und ich finde sie ungeheuer nervig. Wieso läuft sie Amede so hinterher, will sie sich nicht vielleicht mal um ihr eigenes Leben kümmern? Julien zeigt einerseits Gefühle, ist andererseits aber auch sehr berechnend, so wie es der Bischof von ihm erwartet. Dieser ist dagegen eigentlich durchweg unsympathisch, aber das liegt natürlich auch an der ihm angedachten Rolle. Der letzte Teil des Buches hat mir dann, wie schon erwähnt, besser gefallen. Die Schilderungen sind durchaus interessant und ich wollte die Geschichte dann auch unbedingt zuende lesen. Leider ist die Auflösung am Ende aber auch nicht die große Überraschung. Auch das Motiv für die Morde hat mir nicht wirklich gefallen, es gibt keine klugen Verflechtungen und Überraschungsmomente. Keine detektivische Arbeit, die einen ausgeklügelten Plan hinter dem Ganzen aufdeckt. Am Ende schreibt die Autorin, dass sie ihre Geschichte an eine wahre Person angelehnt hat, deren Motiv für die Morde aber nicht übernommen hat. Vielleicht merkt man das einfach bei der Geschichte. Gut gefallen haben mir auch die Personenübersicht am Anfang und die Hintergründe und das Glossar am Ende (wobei ich das Glossar lieber nicht erst am Ende gefunden hätte). Fazit: Die Thematik ist umfangreich, gut recherchiert und eigentlich auch interessant. Leider hat der erste Teil des Buches ziemliche Längen. Die Personen konnten mich nur teilweise überzeugen, einigen Charakteren und Handlungen fehlt es an Tiefe. Auch die Auflösung und das Motiv dahinter waren mir nicht überraschend und intelligent genug. Dennoch ist die zweite Hälfte des Buches dann doch noch spannend und interessant.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Umfangreiche und interessante Thematik mit einigen Längen am Anfang und teilweise zu wenig Tiefe. Die Auflösung hat mich nicht überzeugt.
von Leyia am 02.03.2016

Inhalt: In Liv Winterbergs historischem Roman „Sehet die Sünder“ geht es um eine Serie von Morden in der Bretagne im Jahre 1440. Es gibt mehrere Erzählstränge. Einmal sind da Catheline, die Haushälterin des Pfarrers, und Mathis, ein Bauer, der bei einem Unfall am Bein verletzt wurde. Zusammen mit dem Pfarrer... Inhalt: In Liv Winterbergs historischem Roman „Sehet die Sünder“ geht es um eine Serie von Morden in der Bretagne im Jahre 1440. Es gibt mehrere Erzählstränge. Einmal sind da Catheline, die Haushälterin des Pfarrers, und Mathis, ein Bauer, der bei einem Unfall am Bein verletzt wurde. Zusammen mit dem Pfarrer und den anderen Bewohnern des Dorfes Saint Mourelles erleben sie die Morde hautnah und versuchen herauszufinden, was es damit auf sich hat. Die Spuren führen zum nahegelegenen Schloss Troyenne, wo ihr Lehnsherr Baron Amede de Troyenne mit seiner Gattin Berenice, deren Schwester Francine und den Angestellten des Schlosses lebt. Der Baron hat Geldprobleme und auch mit seiner Frau läuft es derzeit nicht gut. Zuletzt gibt es noch den Bischof von Nantes und seinen Notar Julien Lacante, Schloss und Dorf gehören zu seiner Diözese. Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut. Man sieht sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Leider hat sich der Buchrücken beim Lesen etwas durchgebogen und es sind Leserillen entstanden. Das Buch soll in gewisser Weise einen mittelalterlichen Kriminalfall beschreiben. Die Autorin hat gut recherchiert und man gewinnt den Eindruck, sie wollte ihr ganzes Wissen dann auch mitteilen. Es gibt viele Handlungen, die für die Geschichte selbst nicht alle essentiell sind. Einerseits sind da die Morde, dann gibt es eine Liebesgeschichte zwischen Catheline und Mathis und auch die politischen Verflechtungen der Zeit rund um den Herzog und den Bischof der Betagne, den König von Frankreich und die Praguerie wurden in die Geschichte mit aufgenommen. An sich finde ich das sogar ganz gut, aber die einzelnen Handlungen haben mir dann nicht immer genug Tiefe, manche Dinge bleiben oberflächlich. Und das obwohl das Buch mit über 400 Seiten relativ lang ist. Damit komme ich dann auch zu meinem Hauptproblem, trotz der ganzen Handlungen braucht es recht lange bis die Geschichte wirklich anläuft und Spannung entsteht. Das erste Drittel des Buches zeigt viele Längen. Es gibt sehr viele Morde, die die Handlung aber nicht wirklich weiterbringen. Es wird jemand tot aufgefunden, alle sind schockiert und dann wird bald auch schon die nächste Leiche gefunden. Zum Glück nimmt die Geschichte dann aber an Fahrt auf und das letzte Drittel ist wirklich spannend. Die Personen sind mir nur mittelmäßig sympathisch. Am besten gefällt mir Catheline, auch wenn sie manchmal doch auch anstrengend und etwas zickig ist. Mathis ist mir nicht sehr sympathisch, er vergeht in Selbstmitleid (obwohl um ihn herum anderen Menschen die furchtbarsten Dinge passieren) und stößt Catheline von sich. Auch begeht er einige Dummheiten und ist dann nicht bereit darüber zu reden und die Begebenheiten mit Catheline zu klären. Ihre Probleme miteinander werden eigentlich im ganzen Buch nie wirklich ausdiskutiert oder gelöst. Den restlichen Bewohnern des Dorfes fehlt es etwas an Tiefe um eine wirkliche Beziehung zu ihnen aufzubauen. Amede de Troyenne wirkt anfangs ganz freundlich, das ändert sich aber im Laufe der Zeit. Berenice kann ich eigentlich ganz gut verstehen, aber auch bei ihr werden ihre Gefühle nicht komplett aufgearbeitet. Ihre Schwester ist mir total suspekt und ich finde sie ungeheuer nervig. Wieso läuft sie Amede so hinterher, will sie sich nicht vielleicht mal um ihr eigenes Leben kümmern? Julien zeigt einerseits Gefühle, ist andererseits aber auch sehr berechnend, so wie es der Bischof von ihm erwartet. Dieser ist dagegen eigentlich durchweg unsympathisch, aber das liegt natürlich auch an der ihm angedachten Rolle. Der letzte Teil des Buches hat mir dann, wie schon erwähnt, besser gefallen. Die Schilderungen sind durchaus interessant und ich wollte die Geschichte dann auch unbedingt zuende lesen. Leider ist die Auflösung am Ende aber auch nicht die große Überraschung. Auch das Motiv für die Morde hat mir nicht wirklich gefallen, es gibt keine klugen Verflechtungen und Überraschungsmomente. Keine detektivische Arbeit, die einen ausgeklügelten Plan hinter dem Ganzen aufdeckt. Am Ende schreibt die Autorin, dass sie ihre Geschichte an eine wahre Person angelehnt hat, deren Motiv für die Morde aber nicht übernommen hat. Vielleicht merkt man das einfach bei der Geschichte. Gut gefallen haben mir auch die Personenübersicht am Anfang und die Hintergründe und das Glossar am Ende (wobei ich das Glossar lieber nicht erst am Ende gefunden hätte). Fazit: Die Thematik ist umfangreich, gut recherchiert und eigentlich auch interessant. Leider hat der erste Teil des Buches ziemliche Längen. Die Personen konnten mich nur teilweise überzeugen, einigen Charakteren und Handlungen fehlt es an Tiefe. Auch die Auflösung und das Motiv dahinter waren mir nicht überraschend und intelligent genug. Dennoch ist die zweite Hälfte des Buches dann doch noch spannend und interessant.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Eine kriminalistische Reise ins Mittelalter
von Magische Farbwelt am 10.10.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich stehe total auf Geschichten rund um das Mittelalter. Das Jahr 1440 reiht sich zwar in die späte Periode des Mittelalters ein, dennoch mag ich die beschriebenen Schauplätze total gern. Ehrlich gesagt, ich habe mich sehr schwer in die Geschichte des Buches „Sehet die Sünder“ eingefunden. Denn am Anfang... Ich stehe total auf Geschichten rund um das Mittelalter. Das Jahr 1440 reiht sich zwar in die späte Periode des Mittelalters ein, dennoch mag ich die beschriebenen Schauplätze total gern. Ehrlich gesagt, ich habe mich sehr schwer in die Geschichte des Buches „Sehet die Sünder“ eingefunden. Denn am Anfang konnte ich die vielen Personen nicht auseinander halten. Ungefähr bis zu Mitte des Buches habe ich gebraucht, bis ich den roten Faden im Buch erkannt habe. Und dann wurde die Geschichte auch in meinen Augen richtig spannend. Wie ein Kriminalroman durchzog sich der historische Roman von Liv Winterberg. Nach dem Verschwinden von Personen aus dem Dorf Saint Mourelles und deren späteres Auffinden als Leichen werden viele als Tatverdächtige angesehen. Jeder könnte der Mörder sein, der sein Unwesen treibt und die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Niemals hätte ich diese Wendung beim Lesen erwartet, da mir der tatsächliche Mörder doch irgendwie zunächst sympathisch erschien. Die Geschichte in „Sehet die Sünder“ schreibt von Machtverhältnissen, Unterwürfigkeit, Gottesfürchtigkeit, Teufelsbeschwörungen etc. Wieder einmal habe ich neue Facetten der Mittelalterlichen Geschichte kennen gelernt.

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