Selbstauslöser

(21)
In außergewöhnlicher Form beschreibt Michael Lister in seinem Roman eine quälend lange Nacht, die zum gnadenlosen Existenzkampf wird. Knapp und rhythmisch, mit rasanter Wortgewalt, zieht er den Leser ins Geschehen und setzt ihn einer Atmosphäre von Angst und Beklemmung aus.
Nach seiner Rückkehr ins ländliche Florida erwacht in Remington James eine alte Leidenschaft: die Fotografie. Als er eines Nachmittags in die Wildnis aufbricht, um die Schnappschüsse seiner im Wald installierten Kamerafalle zu kontrollieren, ahnt er nicht, dass die schrecklichste Nacht seines Lebens auf ihn wartet. Schockiert stellt er fest, dass der selbstauslösende Apparat einen bestialischen Mord aufgenommen hat. Und bevor er einen klaren Gedanken fassen kann, steht der Mörder vor ihm. Es beginnt eine atemlose Hetzjagd, während der Remington nicht nur ums Überleben kämpft, sondern sein bisheriges Leben wie einen Film an sich vorbeiziehen sieht. Nur wenn er bis zum Morgengrauen durchhält, gibt es Hoffnung auf Rettung.
»Aus einer einzigen dunklen Nacht hat Lister auch noch das letzte Quäntchen an Gänsehaut herausgeholt.« Michael Connelly
Rezension
"Ein überaus spannender Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte." Buchjournal, 04.2011
Portrait
Michael Lister wuchs im Nordwesten Floridas auf, wo er heute noch lebt. Er hat sich als Autor von Romanen, Essays, Theaterstücken und Drehbüchern einen Namen gemacht. Wenn er nicht schreibt, studiert er Literatur, Film und Theologie und unterrichtet am Gulf Coast Community College. Lister engagiert sich außerdem im Naturschutz.
Barbara Christ studierte Literatur- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Dramaturgin und Verlagslektorin. Seit 1997 übersetzt sie aus dem Englischen, unter anderem Werke von David Greig, Doris Lessing, Rosamund Lupton, Anthony Neilson, Bruce Norris, Jane Smiley und Simon Stephens.
Stephan Benson, Jahrgang 1964, spielte an renommierten Theatern wie dem Schauspielhaus Zürich und dem Thalia Theater Hamburg. Der facettenreiche Darsteller ist in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen (u.a. "Tatort"). Stephan Benson ist ein vielbeschäftigter Sprecher. Er lebt in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Stephan Benson
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 09.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783455307122
Genre Pop
Reihe HoCa Neue Medien
Verlag Hoffmann und Campe
Spieldauer 345 Minuten
Hörbuch (CD)
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„So was von spannend, mitreißend, aber auch beklemmend, düster - sehr ungewöhnlich!“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Remington James ist unterwegs, abends, im Herbst. Tief in den Wäldern. In Florida, im Apalachicola-Becken ist er auf der Suche. Im Jagdrevier seiner Familie. Auf der Suche nach seiner Kamerafalle. Sein Vater ist gerade verstorben. Seine Mutter seit vielen Jahren schwer krank. Remington ist wieder da, zurückgekehrt aus der Stadt aufs Remington James ist unterwegs, abends, im Herbst. Tief in den Wäldern. In Florida, im Apalachicola-Becken ist er auf der Suche. Im Jagdrevier seiner Familie. Auf der Suche nach seiner Kamerafalle. Sein Vater ist gerade verstorben. Seine Mutter seit vielen Jahren schwer krank. Remington ist wieder da, zurückgekehrt aus der Stadt aufs Land. Sein Beruf gibt ihm nichts mehr, seine Ehe mit Heather ist am Ende. Will nun für seine Mutter da sein, sich selbst wieder finden. Und entdeckt seine alte Leidenschaft wieder, die Fotografie. Der Abend schreitet voran, ein plötzlicher Schrei in der Stille. Er geht weiter, schießt Fotos einer Schwarzbärin, faszinierende Bilder. Weiter, schneller, es wird dunkel. Endlich, da ist sie, seine Kamerafalle. Löst sich nachts bei jeder Bewegung selbst aus. Er kontrolliert die Aufnahmen. Fledermäuse, nächtliche Schmetterlinge, Insekten. Menschen, ein Gewehr, spritzendes Blut. Schock. Schaudern. Was passiert da? Ein Mord. Verwackelte, verwischte Fotos zeigen, wie jemand einen anderen erschießt. Das Opfer in eine Grube wirft, es verscharrt. Remington sieht sich hektisch um, der Killer könnte noch da sein. Genau so ist es. Auf der anderen Seite des Wasserlochs steht er, droht ihm, als er erkennt, dass er fotografiert wurde. Beide schätzen sich ein, die Jagd auf Remington beginnt. Und der Killer ist nicht allein im Wald. Aber Remington kennt die Wälder, will die Nacht überleben. Durchhalten, für seine Mutter, vielleicht auch für Heather. Die Nacht schreitet voran, er ist müde, erschöpft. Erinnerungen blitzen auf, an sein bisheriges Leben, an Menschen, die ihm wichtig sind. Der Morgen bricht an, Helle. Jäger und der Gejagte treffen aufeinander. Wird Remington es schaffen?
Genauso stakkatoartige sind die Sätze dieses Romans, treiben die Handlung und die Leselust voran, schnell, rasant. Und so was von spannend, mitreißend, aber auch beklemmend, düster. Ein sprachliches Experiment, auf das man sich einlassen muss, das, wie ich finde,wirklich gelungen ist.

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Rasant und beklemmend erzählt, der Puls schießt deutlich in die Höhe bei der Lektüre.
Habe es in einem Rutsch durchgelesen. Sprachlich brillant!
Rasant und beklemmend erzählt, der Puls schießt deutlich in die Höhe bei der Lektüre.
Habe es in einem Rutsch durchgelesen. Sprachlich brillant!

„Hetzjagd in Jetztzeit“

Beatrice Plümer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

In einer Nacht, in einer alles fordernden Flucht vor erbarmungslosen Jägern rekapituliert der Fotograf Remington James sein Leben, seine Familiensituation, seine Existenz. Er kämpft, flieht, , sucht den Sinn.
Kompromisslos und konsequent beobachtet der Text - wie in einer Aneinanderreihung von Schnappschüssen - wie ein Leben durch das
In einer Nacht, in einer alles fordernden Flucht vor erbarmungslosen Jägern rekapituliert der Fotograf Remington James sein Leben, seine Familiensituation, seine Existenz. Er kämpft, flieht, , sucht den Sinn.
Kompromisslos und konsequent beobachtet der Text - wie in einer Aneinanderreihung von Schnappschüssen - wie ein Leben durch das zufällige Ereignis eines Augenblicks aus seiner ruhigen Bahn geschleudert wird und unaufhaltsam einer Katastrophe entgegenrennt.
"Selbstauslöser" ist ein Thriller und zugleich Roman einer Selbstreflexion.
Beschrieben in einer Sprache, die den Leser hineinzieht in den Kopf des Verfolgten, ihn nicht mehr herauslässt in eine sichere Distanz und ihm den immer schneller werdenden Rhythmus der Jagd körperlich aufzwingt.

„memento mori - Bedenke, dass du sterben wirst.“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Remington, einst erfolgreicher Werbetexter, droht der Zusammenbruch. Der Vater viel zu früh verstorben, muss er sich um seine Mutter kümmern. Er ist depressiv, trinkt zu viel. Die Ehe krankt. Um seinen Seelenfrieden wieder zu erlangen, verschreibt sich Remington ganz und gar der Fotografie. Auf der Suche nach dem vollkommenen Bild begibt Remington, einst erfolgreicher Werbetexter, droht der Zusammenbruch. Der Vater viel zu früh verstorben, muss er sich um seine Mutter kümmern. Er ist depressiv, trinkt zu viel. Die Ehe krankt. Um seinen Seelenfrieden wieder zu erlangen, verschreibt sich Remington ganz und gar der Fotografie. Auf der Suche nach dem vollkommenen Bild begibt er sich tief in den Wald im grünen Nordwesten Floridas. Dann plötzlich Schreie, Schmerzensschreie. Remington wird zufällig Zeuge, wie ein Uniformierter eine Frau tötet. Das Verbrechen zeichnet er Bild für Bild auf. Er wird entdeckt. Der Mörder und seine Kumpane sind hinter ihm her. Treiben und jagen ihn, wie ein Tier.

- Hast du ihn?
- Hab ihn.
- Erschieß ihn ... oder bring in mir, und ich mach das.
- Ich erschieße ihn ... .
- Gut.

Und genau wie der Gejagte Remington, bedient sich Michael Lister in SELBSTAUSLÖSER der künstlerischen Elemente der Fotografie. Motiv, Ästhetik, Bildaufbau, Unmittelbarkeit. Dabei formuliert Lister präzise wie die Scharfschützen eine Kontemplation des Todes.
Den Schreck, die Fassungslosigkeit Remingtons drapiert Lister in abgerissenen Fragmenten, zu gehetzt für ganze Sätze, eine Art Telegrammstil. Klick. Klick. Klick. Beunruhigende Stakkatobilder, aufflammende Blitzlichter, Bilder, dessen Schwarzweiß beängstigend grell ins Auge stechen. Eine Abfolge von Schnappschüssen zu einem literarischen Daumenkino gebunden;

Künstlerisch. Bewegend. Kraftvoll.

„Minimalistisch. Tödlich. Grandios!“

Karsten Magerl, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Ein Naturfotograf stellt für Tierfotos mitten in der amerikanischen Wildnis automatische Kameras auf. Als es diese kontrolliert, sieht er einen Mord auf den Fotos - und steht kurz darauf einem der Mörder gegenüber. Diese können sich keine Zeugen erlauben und eröffnen eine gnadenlose Jagd...

Dem Autor gelingt es durch seinen prägnanten
Ein Naturfotograf stellt für Tierfotos mitten in der amerikanischen Wildnis automatische Kameras auf. Als es diese kontrolliert, sieht er einen Mord auf den Fotos - und steht kurz darauf einem der Mörder gegenüber. Diese können sich keine Zeugen erlauben und eröffnen eine gnadenlose Jagd...

Dem Autor gelingt es durch seinen prägnanten Schreibstil bis zur letzten Seite zu fesseln. Keine überflüssigen Worte, keine unzähligen Handlungsstränge, dafür die Angst des Protagonisten, als er nachts allein durch die Wälder gehetzt wird, auf der Flucht vor Mördern, Raubtieren und Insekten.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
8
9
3
1
0

gross-artig!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2013

eine grossartige story- mit für michsehr passendem ende- auch wenn ich beim hören in den emotionen fast ertrank... wirklich sehr sehr grossartig, habe es bereits mehrfach gehört. kein hollywood, für mich sehr hohe erzählkunst und trotzdem hörbar und dem leben so nah...

ein philosophischer Krimi
von Blacky am 24.09.2012

Inhalt: Kann durchaus ein, dass du heute Nacht stirbst. Als Fotograf Remington James in die Wälder Floridas aufbricht, hat er eigentlich nur ein Ziel: den Schnappschuss seines Lebens zu machen. Er weiß nicht, dass ein gnadenloser Existenzkampf auf ihn wartet Am ehesten kann man diesen Roman als philosophischen Krimi bezeichnen. Es... Inhalt: Kann durchaus ein, dass du heute Nacht stirbst. Als Fotograf Remington James in die Wälder Floridas aufbricht, hat er eigentlich nur ein Ziel: den Schnappschuss seines Lebens zu machen. Er weiß nicht, dass ein gnadenloser Existenzkampf auf ihn wartet Am ehesten kann man diesen Roman als philosophischen Krimi bezeichnen. Es ist spannend, dabei zu sein, wenn Remington James durch die Wildnis gejagt wird, denn er befindet sich bis zum Schluss in Lebensgefahr. Auf seiner Flucht philosophiert er über sein Leben und das Leben im allgemeinen (hört sich langweilig an, ist es aber nicht !!) Hat mir gut gefallen, obwohl ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte.

Hier wird der Leser gequält
von Ricarda Cebulla aus Berlin am 02.09.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Remington ist leidenschaftlich gerne Fotograf. Seine Motive sind wilde Tiere in freier Natur. Eines Abends, als er seine Standkameras mit Bewegungsmelder kontrollieren will, wird er Zeuge eines brutalen Mordes. Welchen er mit seiner Kamera aufgenommen hat. Dabei wird Remington vom Mörder entdeckt, wie er sein Material (das Beweismaterial) sichern... Remington ist leidenschaftlich gerne Fotograf. Seine Motive sind wilde Tiere in freier Natur. Eines Abends, als er seine Standkameras mit Bewegungsmelder kontrollieren will, wird er Zeuge eines brutalen Mordes. Welchen er mit seiner Kamera aufgenommen hat. Dabei wird Remington vom Mörder entdeckt, wie er sein Material (das Beweismaterial) sichern will. Remington begreift, das er jetzt nur noch eines tun kann, und zwar rennen! Er versucht sich vor 7-8 Scharfschützen im Wald zu verstecken. Es beginnt eine Hetzjagd um Leben und Tod. So etwas habe ich noch nicht gelesen. Ich musste das Buch zwischendurch zuklappen und einfach mal kurz durchatmen.


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