Snobs

Roman

(4)
Julian Fellows’ Romandebüt in neuer Ausstattung – keiner kennt die englische High Society so gut wie er

Edith Lavery will nichts weiter als einen reichen Ehemann. Ach ja, adelig sollte er natürlich auch noch sein. Wie soll sie sonst mit ihrer gutbürgerlichen Herkunft den sozialen Status erlangen, den sie eigentlich verdient? Ein Opfer hat sie auch schon gefunden: den jungen Earl Charles Broughton. Nur seine Mutter, die herablassend höfliche Lady Uckfield, könnte zum Problem werden. Aber wer ein rechter Snob werden will, der überwindet jedes Hindernis …
Portrait
Julian Fellowes wurde 1949 in Ägypten geboren, wuchs in England auf und studierte in Cambridge. Er ist preisgekrönter Autor von Romanen und Drehbüchern, für „Gosford Park“ wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet. Mit "Downton Abbey" hat er eine der erfolgreichsten Serien der letzten Jahre geschaffen. Die Idee und der Großteil der Drehbücher sind von ihm. Julian Fellowes lebt mit seiner Familie im Südwesten der englischen Grafschaft Dorset.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 16.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48032-6
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 19/11,8/2,7 cm
Gewicht 286 g
Übersetzer Maria Andreas
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Bissig, britisch, sarkastisch und dabei einmalig unterhaltsam - Fellowes weiß, wie man die Upperclass und solche, die dazugehören möchten, gekonnt in Szene setzt! Bissig, britisch, sarkastisch und dabei einmalig unterhaltsam - Fellowes weiß, wie man die Upperclass und solche, die dazugehören möchten, gekonnt in Szene setzt!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Wie jede gute Satire ist "Snobs" grandiose Unterhaltung, und gewinnt an Tiefe dadurch, dass sie auch noch wahr ist. Einfach herrlich amüsant! Wie jede gute Satire ist "Snobs" grandiose Unterhaltung, und gewinnt an Tiefe dadurch, dass sie auch noch wahr ist. Einfach herrlich amüsant!

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet…“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nachdem ich vor einiger Zeit das neuere Buch „Eine Klasse für sich“ von Julian Fellowes gelesen habe, musste ich unbedingt auch seinen älteren Titel „Snobs“ nachholen. Und es hat sich gelohnt!

„Eine Klasse für sich“ spielt ja zumeist Ende der sechziger Jahre, während „Snobs“ durchaus in der Gegenwart angesiedelt ist. Der englische Adel bleibt am liebsten immer noch unter sich. Emporkömmlinge werden nicht gerne gesehen. Der Erzähler dieses Romans ist da so eine Randfigur, die beide Welten kennt. Er wurde als Adeliger geboren, übt aber den Beruf des Schauspielers aus. Dadurch hat er auch einen gemischten Freundeskreis. Zu seinem weiteren Freundeskreis gehören die bürgerliche Edith Lavery und der Adelige Charles Broughton. Edith Lavery ist eine ausgesprochen attraktive junge Frau, die schon von Kindheit an von ihrer Mutter dazu trainiert wurde, dass sie später vorzugsweise in den Adel einheiraten soll. Als sie per Zufall den jungen Earl Charles Broughton kennenlernt, ist ihr Opfer gefunden. Charles ist ein sehr sympathischer, nicht unattraktiver aber recht langweiliger Mann. Gegen den Willen seiner Mutter Lady Uckfield heiratet er Edith. Aber dies kann natürlich nicht gut gehen, da hier zwei völlig unterschiedliche Welten mit total verschiedenen Wertesystemen aufeinander treffen.

Julian Fellowes, selber adeliger Herkunft, beschreibt dieses wieder ganz wunderbar, mit viel Insiderwissen und pointiert. Er ist schon ein Autor mit ganz subtilem Witz und Biss. Herrlich boshaft! Als Leser erfahren wir sehr viel über den englischen Adel und seine Sitten und Gebräuche. Es ist wirklich fraglich, ob sich eine Frau ihren Traum erfüllen und in diese Gesellschaft einheiraten sollte. Es sollte eine Pflichtlektüre für alle jungen Frauen sein, die diese Ambitionen pflegen.

Julian Fellowes ist auch als Drehbuchautor sehr erfolgreich. So schrieb er die Drehbücher der überaus beliebten Fernsehserie „Downton Abbey“ und hat für sein Drehbuch zu „Gosford Park“ sogar einen Oscar erhalten!
Nachdem ich vor einiger Zeit das neuere Buch „Eine Klasse für sich“ von Julian Fellowes gelesen habe, musste ich unbedingt auch seinen älteren Titel „Snobs“ nachholen. Und es hat sich gelohnt!

„Eine Klasse für sich“ spielt ja zumeist Ende der sechziger Jahre, während „Snobs“ durchaus in der Gegenwart angesiedelt ist. Der englische Adel bleibt am liebsten immer noch unter sich. Emporkömmlinge werden nicht gerne gesehen. Der Erzähler dieses Romans ist da so eine Randfigur, die beide Welten kennt. Er wurde als Adeliger geboren, übt aber den Beruf des Schauspielers aus. Dadurch hat er auch einen gemischten Freundeskreis. Zu seinem weiteren Freundeskreis gehören die bürgerliche Edith Lavery und der Adelige Charles Broughton. Edith Lavery ist eine ausgesprochen attraktive junge Frau, die schon von Kindheit an von ihrer Mutter dazu trainiert wurde, dass sie später vorzugsweise in den Adel einheiraten soll. Als sie per Zufall den jungen Earl Charles Broughton kennenlernt, ist ihr Opfer gefunden. Charles ist ein sehr sympathischer, nicht unattraktiver aber recht langweiliger Mann. Gegen den Willen seiner Mutter Lady Uckfield heiratet er Edith. Aber dies kann natürlich nicht gut gehen, da hier zwei völlig unterschiedliche Welten mit total verschiedenen Wertesystemen aufeinander treffen.

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