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Solaris

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Der Planet Solaris ist von einem Ozean bedeckt - einem Ozean, der auf die physikalischen Verhältnisse ebenso Einfluß zu nehmen scheint wie auf die Wissenschaftler, die ihn von der Raumstation aus untersuchen sollen. Der Psychologe Kris Kelvin wird geschickt, um die seltsamen Vorkommnisse zu klären, aber was ihn erwartet, übersteigt jegliche Vorstellungskraft ...

Portrait
Stanislaw Lem wurde 1921 in Lwow, Polen, geboren. Neben zahlreichen belletristischen Werken verfasste er theoretische Schriften über Science Fiction und über Gebiete der angewandten Philosophie und der Kybernetik.Sein Schaffen umfasst inzwischen 28 Werke, deren Gesamtauflage fast 8 Millionen Exemplare erreichte. Übersetzungen erschienen in 27 Sprachen, unter anderem in Japan, England, Russland, Amerika, Schweden, Italien, Holland und Frankreich. Sein Hauptinteresse galt der Science Fiction als literarische Gattung. Er starb im Jahre 2006 in Krakau.
Zitat
'Der wohl brillanteste Autor der gegenwärtigen literarischen Science-Fiction.' Der Spiegel
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.11.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783843705806
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 1920 KB
Übersetzer Irmtraud Zimmermann-Göllheim
Verkaufsrang 19.503
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Klassiker der Science-Fiction-Literatur“

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Mit diesem, im Jahr 1961 entstandenen Buch, hat Lem ein äußerst spezielles und bisweilen sogar poetisches Werk geschaffen. Der Autor versteht es hervorragend Kritik an der Selbstbezogenheit des Menschen zu üben. Die Erforschung von Solaris und dem überaus geheimnisvollem "Ozean", der den Großteil des Planeten ausmacht ist der Ausgangspunkt vieler Expeditionen und doch steht vor allem das eigene Unterbewusstsein und eben jene Egozentrik im Mittelpunkt seiner Geschichte. Zudem beschäftigt sich Lem mit der Frage der Kommunikation zwischen Mensch und außerirdischer Intelligenz, die zum Scheitern verurteilt ist. Mit diesem, im Jahr 1961 entstandenen Buch, hat Lem ein äußerst spezielles und bisweilen sogar poetisches Werk geschaffen. Der Autor versteht es hervorragend Kritik an der Selbstbezogenheit des Menschen zu üben. Die Erforschung von Solaris und dem überaus geheimnisvollem "Ozean", der den Großteil des Planeten ausmacht ist der Ausgangspunkt vieler Expeditionen und doch steht vor allem das eigene Unterbewusstsein und eben jene Egozentrik im Mittelpunkt seiner Geschichte. Zudem beschäftigt sich Lem mit der Frage der Kommunikation zwischen Mensch und außerirdischer Intelligenz, die zum Scheitern verurteilt ist.

„Ein Meilenstein der Science Fiction Literatur!“

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Dieser Science Fiction Meilenstein hält einen von der ersten Seite an auf Solaris gefangen! Nur als Leser möchte man von diesem Planeten gar nicht mehr fort, im Gegensatz zu den immer panischeren Protagonisten!
Stanislaw Lem gehört einfach zu den ganz Großen!
Diese Weltraumlesereise führt einen in die Tiefen der Galaxis und in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Psyche!
Dieser Science Fiction Meilenstein hält einen von der ersten Seite an auf Solaris gefangen! Nur als Leser möchte man von diesem Planeten gar nicht mehr fort, im Gegensatz zu den immer panischeren Protagonisten!
Stanislaw Lem gehört einfach zu den ganz Großen!
Diese Weltraumlesereise führt einen in die Tiefen der Galaxis und in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Psyche!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Der Roman, der durch die Verfilmung George Clooneys bekannt wurde, ist ein guter Roman. Und für alle SciFi Fans eine tolle Lektüre. Der Roman, der durch die Verfilmung George Clooneys bekannt wurde, ist ein guter Roman. Und für alle SciFi Fans eine tolle Lektüre.

Oliver Rosenland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Spannend, intim, persönlich, emotional, bewegend, psychologisch. SF ist nicht nur Ballerei im All. Lem schreibt über Menschen, über jeden von uns, hier noch mehr als sonst. Lesen! Spannend, intim, persönlich, emotional, bewegend, psychologisch. SF ist nicht nur Ballerei im All. Lem schreibt über Menschen, über jeden von uns, hier noch mehr als sonst. Lesen!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Klare Empfehlung
von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2018
Bewertet: Taschenbuch

Nach dem ich den Film (Clooney, McElhone) gesehen habe war ich unschlüssig auch das Buch zu lesen. Doch alle erzählen mir von Lem als einen der Namen im SF und das es zu den Werken in diesem Genre gehört die man lesen muss. Na gut, ich mach mich an... Nach dem ich den Film (Clooney, McElhone) gesehen habe war ich unschlüssig auch das Buch zu lesen. Doch alle erzählen mir von Lem als einen der Namen im SF und das es zu den Werken in diesem Genre gehört die man lesen muss. Na gut, ich mach mich an die Geschichte und es ist viel besser als der Film, ich bin überwältigt. Dieser Roman überzeugt nicht so sehr durch seine moderne Technologie sondern ist ein Psychogram von einer Gruppe Menschen die mit den Auswirkungen eines Naturphänomens überfordert sind.  Ich muss gestehen dass ich doch 3 Anläufe gebraucht habe und empfehle das Buch in einem zu Lesen. Also gleich für den Strand einpacken

Absolut unvergleichlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Klagenfurt am Wörthersee am 10.04.2018
Bewertet: Taschenbuch

Ein Zitat aus dem Buch: "In den Zeitungen, die damals zur Kurzweil der Leser und zum Grauen der Wissenschaftler nur so strotzten von hanebüchenen Schwindeleien zum Thema >>Geheimnis der Solaris<<, fehlte es auch nicht an Behauptungen, der planetare Ozean sei ... ein entfernter Verwandter der irdischen ZITTERAALE." Ich habe gebrüllt vor... Ein Zitat aus dem Buch: "In den Zeitungen, die damals zur Kurzweil der Leser und zum Grauen der Wissenschaftler nur so strotzten von hanebüchenen Schwindeleien zum Thema >>Geheimnis der Solaris<<, fehlte es auch nicht an Behauptungen, der planetare Ozean sei ... ein entfernter Verwandter der irdischen ZITTERAALE." Ich habe gebrüllt vor Lachen. Stanislaw Lem ist mit diesem Buch ein Meisterwerk der Ironie gelungen, das die weit verbreitete Wissenschaftsgläubigkeit einerseits, aber auch die Sensationshascherei der Massenmedien andererseits, stilvoll aufs Korn nimmt.

Ein großartiges Buch über das Aneinanderprallen von menschlichem Wissensdrang und den Grenzen von Erkenntnis
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 17.11.2017
Bewertet: Taschenbuch

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! In Lems Roman trifft die Menschheit auf eine außerirdische Lebensform, die sich jenem, was sie bisher gekannt hat, nicht einordnen lässt. Ein regelrechter Forschungswahn entsteht, in jahrzehntelanger Arbeit versuchen verschiedenste Wissenschaftler mit der Solaris in Kontakt zu treten, sie zu untersuchen, zu beschreiben, zu erklären.... Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! In Lems Roman trifft die Menschheit auf eine außerirdische Lebensform, die sich jenem, was sie bisher gekannt hat, nicht einordnen lässt. Ein regelrechter Forschungswahn entsteht, in jahrzehntelanger Arbeit versuchen verschiedenste Wissenschaftler mit der Solaris in Kontakt zu treten, sie zu untersuchen, zu beschreiben, zu erklären. Doch trotz allen Abarbeitens scheitern sie: Die Begriffe, Kategorien, Wissenssysteme, die ihnen zur Verfügung stehen, reichen einfach nicht aus, um sich dem Phänomen Solaris auch nur anzunähern: "Selbst wenn sie Galaxien durchmessen, selbst wenn sie sich mit anderen Zivilisationen uns ähnlicher Wesen verbinden, bleibt doch die Solaris eine ewige Herausforderung an den Menschen." (S. 227) Dies können die Menschen jedoch nicht akzeptieren. Sie versuchen, eine von ihnen deutbare Reaktion des fremden 'Wesens' zu erzwingen, indem sie zu unethischen Mitteln greifen, daraufhin geschehen mysteriöse Dinge in der Forschungsstation... Ein herausragendes Buch über den Wissensdrang des Menschen, aber auch über die Grenzen von Sprache und Erkenntnis, von Wissen und Wissenschaft. Denn "das alles ist doch unübertragbares Wissen, und wenn ihr es in eine beliebige unter den irdischen Sprachen zu übersetzen versucht, dann gehen alle die gesuchten Werte und Bedeutungen verloren". (S. 228f.)