Sommer wie Winter

Roman

(23)
Ein dramatischer Autounfall, bei dem die Geschwister Manu und Alexander schwer verletzt werden, bietet für sechs Familienmitglieder den Anlass, sich mit ihrer Vergangenheit und den traumatisierenden Ereignissen der letzten Monate vor dem Unglück auseinanderzusetzen. Geschehnisse, die beinahe fünfzehn Jahre zurückliegen, kommen ans Tageslicht, woran die Familie zu zerbrechen droht.
Mit vier Geschwistern wächst Alexander Sommer als Pflegekind in einem Tiroler Fremdenverkehrsort auf. Der Tourismus boomt, viele Bauernfamilien stellen ihre Höfe auf die Gäste ein, bauen Zimmer aus, errichten Speisesäle. Alexanders Kindheit ist erlebnisreich, aber lieblos; das Leben der Töchter und Söhne ist geprägt von viel Arbeit auf dem Hof, der allgegenwärtigen Kirche, dem Gehorsam den strengen Eltern gegenüber, aber auch von den Gästen, die Familienanschluss suchen.
Alexander glaubt, seine leibliche Mutter sei bei einem Autounfall gestorben, bis er im Alter von fünfzehn Jahren auf Hinweise stößt, dass sie ausgewandert sein könnte und ihn zurückgelassen hat. Die Fantasien über die Mutter und ihr Verschwinden werden zu einer jahrelangen Obsession. Kaum ist Alexander volljährig, macht er sich auf die Suche und entdeckt dabei Dinge, die für ihn und seine Pflegefamilie alles verändern ...
Aus den wechselnden Perspektiven der einzelnen Familienmitglieder entsteht in Judith W. Taschlers Debütroman - wie in einem Puzzle - ein packendes Drama eines jungen Mannes auf der Suche nach seiner Herkunft und damit seiner Identität vor der Kulisse einer brüchigen Idylle des Landlebens.
Portrait
Judith W. Taschler, 1970 in Linz geboren, im Mühlviertel aufgewachsen. Studium der Germanistik und Geschichte. Sie lebt mit ihrer Familie in Innsbruck, arbeitete als Lehrerin und ist freie Schriftstellerin. Im Picus Verlag erschienen ihr Roman »Sommer wie Winter«, 2013 der Bestseller »Die Deutschlehrerin«, 2014 der Erzählband »Apanies Perlen« und der Roman »Roman ohne U«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 200, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.07.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783711750129
Verlag Picus
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Ein Roman wie ein Mosaik. Jedes Familienmitglied erzählt einem Therapeuten seine Version der Geschichte. Dadurch entsteht ein spannender Plot mit psychologischem Tiefgang. Ein Roman wie ein Mosaik. Jedes Familienmitglied erzählt einem Therapeuten seine Version der Geschichte. Dadurch entsteht ein spannender Plot mit psychologischem Tiefgang.

„Kein Buch, dass man einfach aus der Hand legt“

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Ein Anti-Heimatroman: Die Katastrophe ist schon passiert und anhand wechselnder Therapieprotokolle erschließt sich langsam und schonungslos das Psychogramm einer Familie. Die Hauptfigur, das Pflegekind Alexander, gehörte nie wirklich ganz dazu. Er erleidet ein verborgenes Schicksal zwischen dunklen Geheimnissen der Vergangenheit und Ein Anti-Heimatroman: Die Katastrophe ist schon passiert und anhand wechselnder Therapieprotokolle erschließt sich langsam und schonungslos das Psychogramm einer Familie. Die Hauptfigur, das Pflegekind Alexander, gehörte nie wirklich ganz dazu. Er erleidet ein verborgenes Schicksal zwischen dunklen Geheimnissen der Vergangenheit und der bedrückenden Lieblosigkeit einer rein materiell ausgerichteten Dorfwelt ohne jede Tiroler Idylle. Und doch vermittelt die Handlung nicht nur tragische Hoffnungslosigkeit, wenn schließlich der Sommer den Winter überwindet…

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Sensibel erzähltes Familiendrama. Leider ist die Geschichte sehr vorhersehbar. Die Charaktere und ihr Schicksal lassen einen aber trotzdem nicht los. Sensibel erzähltes Familiendrama. Leider ist die Geschichte sehr vorhersehbar. Die Charaktere und ihr Schicksal lassen einen aber trotzdem nicht los.

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Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Eine Familie aus einem kleinen, österreichischem Bergdorf wird psychologisch betreut; Pflegesohn Alexander und seine gleichaltrige Schwester Manu wurden bei einem Verkehrsunfall verletzt.
Die Familie betrieb einen Bauernhof mit einer Pension für Touristen; eine ländliche Idylle... .

In Interviewform und Rückblenden aus der Sicht
Eine Familie aus einem kleinen, österreichischem Bergdorf wird psychologisch betreut; Pflegesohn Alexander und seine gleichaltrige Schwester Manu wurden bei einem Verkehrsunfall verletzt.
Die Familie betrieb einen Bauernhof mit einer Pension für Touristen; eine ländliche Idylle... .

In Interviewform und Rückblenden aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder erzählt, setzt sich nach und nach ein ganz unidyllisches Bild zusammen. Mehr und mehr Fakten und Details passen zusammen; trotzdem zieht man immer wieder falsche Schlüsse. Judith W. Taschler gelingt es so, eine enorme Spannung aufzubauen. Die Geschichte wird immer mehr zu einem packenden Familiendrama.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
13
10
0
0
0

Familientragödie
von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2015

Alexander Sommer wächst als Pflegekind bei der Bauernfamilie Winter in der tiroler Provinz heran. Als 3-Jähriger wird er von seiner leiblichen Mutter angeblich in deren Wohnung allein zurückgelassen vorgefunden. Von der Mutter fehlte jede Spur. Bei seiner Pflegefamilie muss er wie auch seine Geschwister von klein auf hart arbeiten.... Alexander Sommer wächst als Pflegekind bei der Bauernfamilie Winter in der tiroler Provinz heran. Als 3-Jähriger wird er von seiner leiblichen Mutter angeblich in deren Wohnung allein zurückgelassen vorgefunden. Von der Mutter fehlte jede Spur. Bei seiner Pflegefamilie muss er wie auch seine Geschwister von klein auf hart arbeiten. Die lieblosen Eltern haben wenig Zeit für die Sorgen und Nöte ihrer Kinder. Alexander findet im Alter von 15 Jahren zufällig einen Zeitungsausschnitt über seine leibliche Mutter und begibt sich auf die Suche nach ihr. Die Geschichte ist raffiniert aufgebaut. Mit Spannung wird der Leser an das dunkle Geheimnis der Familie Winter herangeführt.

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düster und spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2013

Alexander ist 3 Jahre alt, als er von der angesehenen Familie Winter als Pflegekind aufgenommen wird. Anton und Monika Winter haben bereits 3 Töchter, als Anton Monika drängt, Alexander in die Familie zu holen und eventuell zu adoptieren. Von Adoption wird aber bald nicht mehr geredet. Alle Kinder werden... Alexander ist 3 Jahre alt, als er von der angesehenen Familie Winter als Pflegekind aufgenommen wird. Anton und Monika Winter haben bereits 3 Töchter, als Anton Monika drängt, Alexander in die Familie zu holen und eventuell zu adoptieren. Von Adoption wird aber bald nicht mehr geredet. Alle Kinder werden von Anfang an ganz selbstverständlich für die Arbeit auf dem Bauernhof und im Hotel eingeteilt. Und obwohl keines der Kinder besonders liebevoll behandelt wird, so trifft es doch Alexander am härtesten. Seine Situation verschlimmert sich dramatisch, als der langersehnte Stammhalter Andreas zur Welt kommt. Düster und spannend.

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Heimatroman ohne Schwulst und falsches Pathos
von einer Kundin/einem Kunden am 30.07.2011

An Hand von Therapiegesprächen der Mitglieder einer Tiroler Bergbauernfamilie in der zweiten Hälfte des 20. Jhdt. wird uns auf eindrückliche Weise die Geschichte von Alexander Sommer erzählt. Er kommt als Pflegekind auf den Hof der Winters, wo die alten sozialen Strukturen durch die Umbrüche, die der boomende Tourismus mir... An Hand von Therapiegesprächen der Mitglieder einer Tiroler Bergbauernfamilie in der zweiten Hälfte des 20. Jhdt. wird uns auf eindrückliche Weise die Geschichte von Alexander Sommer erzählt. Er kommt als Pflegekind auf den Hof der Winters, wo die alten sozialen Strukturen durch die Umbrüche, die der boomende Tourismus mir sich bringt, die vermeintlich heile, fest gefügte Welt in den Tiroler Bergen zum Einsturz gebracht werden. Überzeugende Bearbeitung des Themas Familie, Geheimnisse und die Folgen von Schweigen und Beziehungsarmut.

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