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Sterntagebücher

(3)

Die großen Sternfahrer
Pilot Pirx, Ijon Tichy und die beiden Roboter Trurl und Klapauzius sind die bekanntesten Figuren des weltberühmten polnischen Science-fiction-Autors und Zukunftsforschers Stanislaw Lem. Die vorliegenden Sammelbände vereinen alle Geschichten dieser Protagonisten. Lem schickt den Leser weit in die Zukunft, treibt dort ein scharfsinnig-erfinderisches Spiel mit ihm und holt ihn dann wieder belehrt und bestens unterhalten auf die Erde zurück.

Portrait

Stanisław Lem wurde am 12. September 1921 in Lwów (Lemberg) geboren, lebte zuletzt in Krakau, wo er am 27. März 2006 starb. Er studierte von 1939 bis 1941 Medizin. Während des Zweiten Weltkrieges musste er sein Studium unterbrechen und arbeitete als Automechaniker. Von 1945 bis 1948 setze er sein Medizinstudium fort, nach dem Absolutorium erwarb Lem jedoch nicht den Doktorgrad und übte den Arztberuf nicht aus. Er übersetzte Fachliteratur aus dem Russischen und ab den fünfziger Jahren arbeitete Lem als freier Schriftsteller in Krákow. Er wandte sich früh dem Genre Science-fiction zu, schrieb aber auch gewichtige theoretische Abhandlungen und Essays zu Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie. Stanisław Lem zählt heute zu den erfolgreichsten und meist übersetzten Autoren Polens. Viele seiner Werke wurden verfilmt.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 526 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783518743362
Verlag Suhrkamp
Übersetzer Caesar Rymarowicz
Verkaufsrang 41.239
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Klassische Sci-Fi
von Zitronenblau am 08.07.2011
Bewertet: Taschenbuch

Jedem, der Bücher liest und vor allem solche der Science-Fiction oder aber der klassischen Literatur zugeordnet, ist der Name Lem bestimmt schon einmal begegnet. Die Sterntagebücher wollte ich schon als kleiner Junge lesen. Gerade für jüngere Menschen dürfte der Wert dieses Buches, trotzdem ihm der Sci-Fi-Charakter im Laufe der... Jedem, der Bücher liest und vor allem solche der Science-Fiction oder aber der klassischen Literatur zugeordnet, ist der Name Lem bestimmt schon einmal begegnet. Die Sterntagebücher wollte ich schon als kleiner Junge lesen. Gerade für jüngere Menschen dürfte der Wert dieses Buches, trotzdem ihm der Sci-Fi-Charakter im Laufe der Jahre gegenüber der "gelebten Zukunft" abgeht, sehr groß sein, da Lem Abenteuer, Philosophie, Sci-Fi und Humor miteinander verknüpft. Sci-Fi ist nicht notwendig Zukunft, sondern Fiktion der Wissenschaft und Technik! Daher ist es stilistisch gesehen nicht so dramatisch, dass Lem teilweise mit sehr für ihn zeitgenössischen Ideen und Dingen operiert. Es macht sicherlich keinen Sinn hier jede Reise oder Erinnerung dieses interplanetaren Sternenfahrers Tichy wiederzugeben. Vorrangig sind eher die Themen und Anspielungen: Allegorien auf die politische Lage seiner Zeit, Antezipation möglicher Technologien, philosophische Experimente (Seele-Kristallisation, Körperautonomie, Homunculus usw.), Natur-Geist-Dualismus, Ethik und Ästhetik, Religion und Gott. Lem gibt seinem Buch nicht nur mittels des Miniaturhirns "Lem" einen metafiktiven Charakter sondern arbeitet mit Ironie und Humor, sodass immer auch trotz aller Tiefsinnigkeit die Evokation des Ernstes unterbunden wird. Somit bekommen die Abenteuer des Protagonisten einen leichten, unterhaltsamen und doch gewitzten Zug. Nun ist es aber auch so, dass hohe Literatur auch von Stilmitteln lebt. Lem ist hier kein Dichter. Die Sprache ist konventionell, tropenarm und auch die ein oder andere Metapher oder Allegorie vermag da nicht viel dran zu ändern. Gerade von einer klugen Sci-Fi-Lektüre kann man auch gewissermaßen "Sprach-Fiktion" erwarten. Irgendwo spielt er ein "Robotergedicht" ein - nun ja, ein Anfang. Durch die Konfiguration der Tagebucheinträge lässt sich keine epische Atmosphäre schaffen. Teilweise rennt Lem durch seine Geschichten, als wollte er sie einfach nur schnell niederschreiben (bevor der Einfall erlischt). Und am schlimmsten sind, obschon das durchaus an der Übersetzung liegen kann, die zahlreich völlig deplatzierten Wörter, die seinem narrativen Werk literarische Klasse entziehen. Unterm Strich sind die Sterntagebücher und das ganze Opus des Lems ein Klassiker. Aber an Brillanz fehlt es zumindest im vorliegenden Werk.

Grotesk!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.02.2008
Bewertet: Taschenbuch

Als grosser Lem-Fan ging ich an dieses recht umfangreiche Werk heran, wobei mir der Protagonist Ijon Tichy der Weltraumfahrer bereits aus 'Der futurologische Kongreß' bekannt war. Gleich die erste Geschichte stiess mich ab, obwohl die Geschichte von den Zeitenstrudeln die zu Zeitparadoxa führen erzählerisch nicht schlecht gewesen war. Da aber... Als grosser Lem-Fan ging ich an dieses recht umfangreiche Werk heran, wobei mir der Protagonist Ijon Tichy der Weltraumfahrer bereits aus 'Der futurologische Kongreß' bekannt war. Gleich die erste Geschichte stiess mich ab, obwohl die Geschichte von den Zeitenstrudeln die zu Zeitparadoxa führen erzählerisch nicht schlecht gewesen war. Da aber hatte ich (noch) nicht die tiefere Absicht des Werkes erkannt, die sich mir dann im weiterlesenden Forschen kundtat: Das Werk sollte die typisch Lem'sche Ideenvielfalt vereinen mit einer Parodie auf die SF unserer Tage. Doch das ist nicht die einzige Absicht des Buches. Lem erkannte die Möglichkeit einen 'modernen' Baron Münchhausen zu schaffen, was ihm meiner Ansicht nach ausgezeichnet gelungen ist. Abgesehen davon sind auch tiefsinnigere Ansätze - gut verborgen - in dem Buch enthalten. Man denke an die Darstellung einer Parallel-Zivilisation aus der Sicht eines Außenstehenden (12.Reise). Oder an das Scheitern eines hohen Werkes an zwischenmenschlicher Ignoranz und Egozentrismus (18.,20.Reise). Wie in der gängigen SF werden auch kosmische Rätsel auf eine bestimmte Weise erklärt, wobei diese Erklärungen (absichtlich) haarsträubend sind, weil sie - pseudowissenschaftlich - erklärt werden. Doch manche Geschichten wissen auch zu erschrecken weil sie trotz der Absonderlichkeit ihrer Einfälle (eßbare Möbel) einen wahren Kern enthalten, was der aufmerksame Leser dann auch erkennt: Denn die Schrecken der gentechnischen Veränderung sind ohne allzugrossen ironischen Abstand geschildert. Zwar macht sich Lem dort lustig über die Körperformen, doch hält er diese Entartung scheinbar durchaus für möglich (21.Reise). Auch die Traumreise über das galaktische Gericht enthält einen Schreckenskern: Die verurteilenswerte menschliche Neigung zur Vernichtung des oder der Anderen, seine Neigung zur Gewalt(8.Reise, man beachte wie oft sich Tichy 'schämt'!). Die Zusatzgeschichten (Aus den Erinnerungen Tichys) sind in grösserem Maße kritisch als satirisch. Sie denken offen über Menschheitsträume nach (Gott zu werden in der Geschichte über Prof. Corcoran,Unsterblichkeit, Homunkulus- Prof. Sasul, Zeitmaschine - Dr. Molteris). Und er läßt durch diese Geschichten diese Menschheitsträume der modernen SF zu ALPträumen werden. Besonders gruselig ist die Geschichte über Dr. Diagoras, der Androiden erschaffen will und diesen schließlich - folgerichtig - zum Opfer fällt. Darin steckt auch die Warnung, daß sich solche Dinge nicht kontrollieren lassen, weil man das Wissen erst im Experiment erwirbt. Man merkt nämlich eben bei dieser Geschichte keine ironische Distanz, was bezeichnend ist... So sind die Sterntagebücher zwar teilweise ein Spaß, sogar ein sehr erheiternder. Aber sie enthalten auch ernstgemeinte Aussagen und Befürchtungen ...und auch Angriffe auf die Religion sind enthalten (Wörtlichnehmung der Verkündigung, Folgerichtige Zersetzung des Glaubens bis zum störrischen 'Dennoch-Glauben' an Gott, etc.)


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