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Still Chronik eines Mörders

(84)
„Ein phantastischer Roman.“ SPIEGEL online
Nur eines verschafft Karl Heidemann Erlösung von der unendlichen Qual des Lärms dieser Welt: die Stille des Todes. Blutig ist die Spur, die er in seinem Heimatdorf hinterlässt. Durch sein unfassbar sensibles Gehör hat er gelernt, sich lautlos wie ein Raubtier seinen Opfern zu nähern, nach Belieben das Geschenk des Todes zu bringen. Und doch findet er nie, wonach er sich sehnt: Liebe. Bis er auf einen Schatz stößt. Ein Schatz aus Fleisch und Blut. Ein Schatz, der alles ändert. Die faszinierende Lebensgeschichte eines unheimlichen Geschöpfes aus der Feder des Bestsellerautors Thomas Raab.
„Vergleiche mit Robert Schneider Schlafes Bruder und Patrick Süskinds Das Parfum drängen sich nicht nur auf, Still hält ihnen auch stand.“ Die Presse
Rezension
"Ein raffiniertes Gespinst. Raab erweist sich als Wortakrobat höchster Güte. Das Buch verblüfft, es berührt, stößt ab und reißt mit. Es ist wie ein Naturereignis mit lang anhaltender Wirkung!" Generalanzeiger Magdeburg, 18.06.2016
Portrait

Thomas Raab, geboren 1970, lebt nach abgeschlossenem Mathematik- und Sportstudium als Schriftsteller, Komponist und Musiker mit seiner Familie in Wien. Zahlreiche literarische und musikalische Nominierungen und Preise, zuletzt "Buchliebling" 2011 und Leo-Perutz-Preis 2013. Die Kriminalromane rund um den Restaurator Willibald Adrian Metzger zählen zu den erfolgreichsten in Österreich. Zwei davon wurden im Sommer 2014 für die ARD-Degeto mit Robert Palfrader in der Hauptrolle verfilmt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30511-9
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/126/27 mm
Gewicht 368
Verkaufsrang 10.753
Buch (Taschenbuch)
9,99
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„Das ungewöhnliche Porträt eines Mörders, seine Zerrissenheit und seine lebenslange Suche nach Liebe“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Jettenbrunn ist auf den ersten Blick ein ganz normales kleines Dörfchen: es wird gelebt, geliebt und gestorben, es wird geredet, gemunkelt und getratscht, jeder weiß fast alles über jeden, und doch gibt es auch eine Menge dunkle Geheimnisse - wie gesagt, ein ganz normales Dorf. Aber eben nur auf den ersten Blick, denn im Jahr 1982 wird Jettenbrunn ist auf den ersten Blick ein ganz normales kleines Dörfchen: es wird gelebt, geliebt und gestorben, es wird geredet, gemunkelt und getratscht, jeder weiß fast alles über jeden, und doch gibt es auch eine Menge dunkle Geheimnisse - wie gesagt, ein ganz normales Dorf. Aber eben nur auf den ersten Blick, denn im Jahr 1982 wird hier Karl Heidemann geboren und das Unheil nimmt seinen Lauf. Denn Karl ist kein Kind wie andere. Von Anfang an schreit er ohne Ende, brüllt sich die Seele aus dem Leib und will keine Ruhe geben. Die Eltern Heinrich und Charlotte sind völlig überfordert, wissen sich keinen Rat, bis irgendwann klar wird, dass Karl etwas hat, um das ihn niemand beneidet: ein Gehör, das so ausgeprägt und sensibel ist, dass er das Blut in den Adern hört, dass er versteht, was am anderen Ende des Dorfes gesprochen wird und dass er den Flügelschlag eines Vogels als Lärm empfindet. Also ziehen sein Eltern die Konsequenzen, damit er endlich still wird. Sie verkleiden den Keller schalldicht, installieren eine Videokamera, um ihn im Blick zu haben und lassen ihn abgeschottet von allen sozialen Kontakten aufwachsen. Im Alter von zehn Jahren entdeckt er, als seine Mutter ihrem Leben im Dorfweiher ein Ende setzt, die Faszination des Todes. Denn in diesem Augenblick ist alles still, von einer geradezu göttlichen Ruhe erfasst. Karl beginnt seine Mitmenschen zu beobachten, erst heimlich, dann wird er den Dorfbewohnern langsam unheimlich, denn eine weitere Frau verschwindet, und der Leser kann Karl dabei zusehen, wie er diese Frau im gleichen Weiher zu Tode bringt. Im Laufe der nächsten Jahre wird Karl von Jettenbrunn weggehen, er wird eine Blutspur hinter sich her ziehen und er wird die taubstumme Marie kennenlernen, zu der er eine große Seelenverwandtschaft spürt - kann ihn das retten?

Thomas Raab
„Still“
Droemer
368 Seiten

Jettenbrunn ist auf den ersten Blick ein ganz normales kleines Dörfchen: es wird gelebt, geliebt und gestorben, es wird geredet, gemunkelt und getratscht, jeder weiß fast alles über jeden, und doch gibt es auch eine Menge dunkle Geheimnisse - wie gesagt, ein ganz normales Dorf. Aber eben nur auf den ersten Blick, denn im Jahr 1982 wird hier Karl Heidemann geboren und das Unheil nimmt seinen Lauf. Denn Karl ist kein Kind wie andere. Von Anfang an schreit er ohne Ende, brüllt sich die Seele aus dem Leib und will keine Ruhe geben. Die Eltern Heinrich und Charlotte sind völlig überfordert, wissen sich keinen Rat, bis irgendwann klar wird, dass Karl etwas hat, um das ihn niemand beneidet: ein Gehör, das so ausgeprägt und sensibel ist, dass er das Blut in den Adern hört, dass er versteht, was am anderen Ende des Dorfes gesprochen wird und dass er den Flügelschlag eines Vogels als Lärm empfindet. Also ziehen sein Eltern die Konsequenzen, damit er endlich still wird. Sie verkleiden den Keller schalldicht, installieren eine Videokamera, um ihn im Blick zu haben und lassen ihn abgeschottet von allen sozialen Kontakten aufwachsen. Im Alter von zehn Jahren entdeckt er, als seine Mutter ihrem Leben im Dorfweiher ein Ende setzt, die Faszination des Todes. Denn in diesem Augenblick ist alles still, von einer geradezu göttlichen Ruhe erfasst. Karl beginnt seine Mitmenschen zu beobachten, erst heimlich, dann wird er den Dorfbewohnern langsam unheimlich, denn eine weitere Frau verschwindet, und der Leser kann Karl dabei zusehen, wie er diese Frau im gleichen Weiher zu Tode bringt. Im Laufe der nächsten Jahre wird Karl von Jettenbrunn weggehen, er wird eine Blutspur hinter sich her ziehen und er wird die taubstumme Marie kennenlernen, zu der er eine große Seelenverwandtschaft spürt - kann ihn das retten?
Thomas Raab hat mit kurzen Sätzen, fast schon mit archaischer Wucht das ungewöhnliche Porträt eines Mörders skizziert, das den Leser nicht so schnell loslässt. Es ist die geradezu fühlbare Spannung, die Zerrissenheit des Charakters und das Psychogramm eines Mörders, die an Figuren wie Grenouille aus „Das Parfum“ oder
Alder aus „Schlafes Bruder“ denken lässt.






„Was macht einen Menschen zum Mörder?“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Es geht um die lieblose und asoziale Kindheit des Karl Heidemann, der mit einem übermäßigen Gehör ausgeprägt ist und eines Tages emotional explodiert. Ein eindringliches, unheimliche und unbedingt lesenswertes Buch. Raab ist eine Sprachgenie! Es geht um die lieblose und asoziale Kindheit des Karl Heidemann, der mit einem übermäßigen Gehör ausgeprägt ist und eines Tages emotional explodiert. Ein eindringliches, unheimliche und unbedingt lesenswertes Buch. Raab ist eine Sprachgenie!

„... und es wird endlich still. “

T. Spring, Thalia-Buchhandlung Halle

Lassen Sie sich entführen in das Leben, das Leiden, das Mitfühlen eines Mörders...
Dieses Buch hat mich ständig zwischen Mitleid und Abscheu, zwischen Verständnis und Erschütterung schwanken lassen. Ständig stellen sich die Fragen: Was ist der Tod? Erlösung, das unvermeidliche Ziel, ein Racheakt?
Ich habe selten so ein sprachgewaltiges
Lassen Sie sich entführen in das Leben, das Leiden, das Mitfühlen eines Mörders...
Dieses Buch hat mich ständig zwischen Mitleid und Abscheu, zwischen Verständnis und Erschütterung schwanken lassen. Ständig stellen sich die Fragen: Was ist der Tod? Erlösung, das unvermeidliche Ziel, ein Racheakt?
Ich habe selten so ein sprachgewaltiges Werk gelesen. Es ist, als würde man die ganze Zeit über den Atem anhalten und lauschen, was für eine Grausamkeit als Nächstes passiert ...

Katrin Knauft, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

Was für ein passender Buchtitel! Hier taucht man ab in die beklemmende Gedankenwelt eines Serienmörders. Dabei ist die Entwicklung des Charakters wahnsinnig überzeugend beschrieben Was für ein passender Buchtitel! Hier taucht man ab in die beklemmende Gedankenwelt eines Serienmörders. Dabei ist die Entwicklung des Charakters wahnsinnig überzeugend beschrieben

Heike Heinlein, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein Buch, das fasziniert und ein Moerder, der dem Leser noch lange im Kopf herumspukt. Ein Buch aber auch, das man sich sprachlich auf der Zunge hergeben lassen kann!
Ein Buch, das fasziniert und ein Moerder, der dem Leser noch lange im Kopf herumspukt. Ein Buch aber auch, das man sich sprachlich auf der Zunge hergeben lassen kann!

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Überragendes Portrait eines außergewöhnlichen Lebens. Die Lebendigkeit der Sprache steht im krassen Gegensatz zum Leitmotiv des Romans: dem Tod. Überragendes Portrait eines außergewöhnlichen Lebens. Die Lebendigkeit der Sprache steht im krassen Gegensatz zum Leitmotiv des Romans: dem Tod.

A. Tesch, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dies ist die Biografie eines Mörders. Sehr faszinierend geschrieben und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Ein Thriller für sie und ihn!
Dies ist die Biografie eines Mörders. Sehr faszinierend geschrieben und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Ein Thriller für sie und ihn!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Mein absoluter Geheimtipp für dieses Frühjahr-sprachlich ganz großes Kino und die Geschichte haut einen um! Mein absoluter Geheimtipp für dieses Frühjahr-sprachlich ganz großes Kino und die Geschichte haut einen um!

Yentl Heinrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Eine atemberaubende Wortgewandheit und ein Mörder wie es ihn noch nie gab! Spannend, fesselnd und nicht mehr wegzulegen!! Eine atemberaubende Wortgewandheit und ein Mörder wie es ihn noch nie gab! Spannend, fesselnd und nicht mehr wegzulegen!!

„Sehr gelungen!“

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Die Empfehlungen meiner Kollegen haben mich auf dieses Buch gebracht, und sie haben mir nicht zu viel versprochen!
Die Lebens- und Leidensgeschichte des Karl Heidemann, der durch sein Umfeld ein ums andere Mal verwirrt wird, geht einem sehr nahe. Jede Verwunderung und die daraus resultierenden Entscheidungen kann man, so kurios und
Die Empfehlungen meiner Kollegen haben mich auf dieses Buch gebracht, und sie haben mir nicht zu viel versprochen!
Die Lebens- und Leidensgeschichte des Karl Heidemann, der durch sein Umfeld ein ums andere Mal verwirrt wird, geht einem sehr nahe. Jede Verwunderung und die daraus resultierenden Entscheidungen kann man, so kurios und makaber sie auch sein mögen, immer nachvollziehen.
Diese außergewöhnliche Geschichte wird von Thomas Raab mit sehr viel Feingefühl erzählt. Seine Sprache vermittelt die Ruhe, die sich Karl so sehr wünscht.
Ein beeindruckendes Buch, das sich vor dem thematisch ähnlichen "Parfüm" wirklich nicht verstecken muss.

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Ungewöhnlich, grausam, fesselnd...ich habe es verschlungen! Der Vergleich zu Süskinds Parfum liegt nah, literarisch kann sich "Stille" auf jeden Fall daran messen lassen! Ungewöhnlich, grausam, fesselnd...ich habe es verschlungen! Der Vergleich zu Süskinds Parfum liegt nah, literarisch kann sich "Stille" auf jeden Fall daran messen lassen!

„Er weilt unter uns“

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Lernen Sie einen außergewöhnlichen Jungen kennen der zu einem außergewöhnlichen Mörder heranwächst. Sind alle seine Opfer wirklich Opfer oder hat mancher es einfach nicht anders verdient. Raab hat ein geniales Erzähltalent dem ich völlig verfallen bin. Das Grauen schleicht sich hier ganz leise aus den Seiten in das Gehirn des Lesenden. Lernen Sie einen außergewöhnlichen Jungen kennen der zu einem außergewöhnlichen Mörder heranwächst. Sind alle seine Opfer wirklich Opfer oder hat mancher es einfach nicht anders verdient. Raab hat ein geniales Erzähltalent dem ich völlig verfallen bin. Das Grauen schleicht sich hier ganz leise aus den Seiten in das Gehirn des Lesenden. Sehr elegant, sehr schockierend und mit Sicherheit sprachlich einer der besten Krimis die ich je gelesen habe.

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Fans von dem Buch "Das Parfüm" werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Fans von dem Buch "Das Parfüm" werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Ich habe schon lange kein so gutes Buch mehr gelesen! Einfach genial! Ich habe schon lange kein so gutes Buch mehr gelesen! Einfach genial!

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein absolut geniales literarisches Meisterwerk. Die Seele eines Mörders verstehen und dann auch noch tiefes Mitgefühl mit diesem haben? Alles ist möglich.... Ein absolut geniales literarisches Meisterwerk. Die Seele eines Mörders verstehen und dann auch noch tiefes Mitgefühl mit diesem haben? Alles ist möglich....

„Es geht auch anders...“

Axel Korinth, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Man hätte diese Geschichte über einen Jungen mit einem äußerst ausgeprägtem Gehör auf vielerlei Weisen erzählen können. Man hätte zum Beispiel einen albernen Regionalkrimi schreiben können, denn in der Provinz spielt dieser Roman. Man hätte aber auch einen bluttriefenden Thriller über dieses soziopathische Kind schreiben können, denn Man hätte diese Geschichte über einen Jungen mit einem äußerst ausgeprägtem Gehör auf vielerlei Weisen erzählen können. Man hätte zum Beispiel einen albernen Regionalkrimi schreiben können, denn in der Provinz spielt dieser Roman. Man hätte aber auch einen bluttriefenden Thriller über dieses soziopathische Kind schreiben können, denn ein solches ist Karl Heidemann ohne Frage.

Nichts dergleichen tat Thomas Raab. Stattdessen ist "Still" ein literarisches Kunstwerk, das das Leben eines Jungen schildert, der ob seines quälenden Talents zum Mörder wird. Kein 08/15-Krimi, sondern ein Fest der Sprache, das den Leser bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.

Es geht auch anders...

„Der Tod als Geschenk der absoluten Ruhe“

Astrid Puthen, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Diese Geschichte von Karl Heidemann, der Hauptfigur dieses Buches, zieht den Leser in seinen Bann. In Erwartung eines Krimis wurde ich überrascht von der biographischen Darstellung eines Mörders. Nichts verschafft Karl soviel Genugtuung wie die Ruhe, die Stille, die absolute Lautlosigkeit. Als Schreikind geboren wissen sich seine Eltern Diese Geschichte von Karl Heidemann, der Hauptfigur dieses Buches, zieht den Leser in seinen Bann. In Erwartung eines Krimis wurde ich überrascht von der biographischen Darstellung eines Mörders. Nichts verschafft Karl soviel Genugtuung wie die Ruhe, die Stille, die absolute Lautlosigkeit. Als Schreikind geboren wissen sich seine Eltern nicht zu helfen. Ihr Kind schreit unentwegt. So sieht Karl, wie seine Mutter ins Wasser geht, weil ihre Liebe zu ihm nicht erwidert wird. Von nun an sieht Karl es als ein Geschenk an, das er den Menschen macht, wenn er ihnen den doch so erlösenden Tod bringt. Nur die Liebe zu einem Mädchen macht es ihm möglich, den Wunsch nach Leben zu entdecken. So ganz anders ist die Sprache dieses Buches. Sie nimmt den Leser mit in die Welt von Karl und man ist gefangen in der Lektüre dieses Psychogramms.

„Unvorstellbar!!!“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Es gibt viele großartige Bücher, aber wenige die es vermögen, einen wirklich zu überraschen. 'Still' von Thomas Raab ist so ein Buch. Hut ab vor dieser Leistung. Die Geschichte ist von derartiger Abartigkeit und Unvorstellbarkeit, dass man ungläubig von Seite zu Seite blättert. Die Sprachgewalt, die Thomas Raab hierfür benutzt, ist Es gibt viele großartige Bücher, aber wenige die es vermögen, einen wirklich zu überraschen. 'Still' von Thomas Raab ist so ein Buch. Hut ab vor dieser Leistung. Die Geschichte ist von derartiger Abartigkeit und Unvorstellbarkeit, dass man ungläubig von Seite zu Seite blättert. Die Sprachgewalt, die Thomas Raab hierfür benutzt, ist atemberaubend. Ich wünsche mir, dass 'Still' irgendwann im gleichen Atemzug mit 'Schlafes Bruder' oder 'Das Parfum' genannt wird. Also Pflichtlektüre!

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine wundersame Mördeballade mit blendendem Einstieg und konsequnentem Ende. Leider kleine Längen im Mittelteil. Eine wundersame Mördeballade mit blendendem Einstieg und konsequnentem Ende. Leider kleine Längen im Mittelteil.

Verena Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Nuernberg

Die Figur des Protagonisten ist so lebhaft beschrieben, dass man unweigerlich in seinen Bann gezogen wird. Eine Mischung aus Abstößigkeit und Faszination erwartet den Leser. Die Figur des Protagonisten ist so lebhaft beschrieben, dass man unweigerlich in seinen Bann gezogen wird. Eine Mischung aus Abstößigkeit und Faszination erwartet den Leser.

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Mit toller Sprache werden wirin die Psyche eines Menschen geführt, der eigentlich nichts böses will... Mit toller Sprache werden wirin die Psyche eines Menschen geführt, der eigentlich nichts böses will...

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Beklemmend, düster und doch fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Selten kommt fiktionale Literatur der Psyche eines Mörders so nahe wie in diesem Buch. Beklemmend, düster und doch fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Selten kommt fiktionale Literatur der Psyche eines Mörders so nahe wie in diesem Buch.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
84 Bewertungen
Übersicht
60
18
5
1
0

Der Tag, an dem Karl starb, war ein guter Tag ...
von goat am 13.06.2016

Ungewöhnlich ist es, wenn ein Autor diesen Satz über seinen Protagonisten verfasst. Aber ungewöhnlich ist auch dieses Buch, welches sich für mich als ein poetischer Schatz der Literatur herausgestellt hat. Doch zunächst stellt sich die Frage, für wen ist dieser Tag ein guter Tag? Für die Mitmenschen von Karl?... Ungewöhnlich ist es, wenn ein Autor diesen Satz über seinen Protagonisten verfasst. Aber ungewöhnlich ist auch dieses Buch, welches sich für mich als ein poetischer Schatz der Literatur herausgestellt hat. Doch zunächst stellt sich die Frage, für wen ist dieser Tag ein guter Tag? Für die Mitmenschen von Karl? Für Karl selbst? Oder sogar für die Leser, die Karl fast drei Jahrzehnte seines Lebens begleiten? Aber wer genau ist denn eigentlich Karl? Am 6. Dezember des Jahres 1982 durchbricht ein Schrei die Stille des kleinen Dorfes Jettenbrunn in Österreich. Karl, der Sohn von Charlotte und Johannes Heidemann, hat das Licht der Welt erblickt und schreit seinen ganzen Schmerz und seine ganze Empörung darüber hinaus. Noch ahnt niemand, dass dieses Geschrei Tage und Nächte andauern soll, lediglich unterbrochen durch einen kurzen Erschöpfungsschlaf. Karls Mutter weiß sich keinen Rat mehr: Jegliche Versuche, den Jungen zu beruhigen scheitern, bewirken sogar das Gegenteil - sobald sie ihn auf den Arm nehmen möchte, wird Karls Stimme noch durchdringender. Nur dem Zufall ist es geschuldet, dass Karls Vater die Entdeckung macht, dass jegliches Geräusch für Karl eine Tortur ist – und sei es noch so leise. Selbst den Flügelschlag eines Schmetterlings vermag Karl zu hören. Um der kleinen Familie, vor allem aber Karl das Leben erträglich zu machen, baut der Vater den Keller kurzerhand zu einem schalldichten Bereich um und fortan ist Ruhe. Dem Familienfrieden zwar dienlich, weniger jedoch der familiären Gemeinschaft, fristet Karl lange Zeit ein Eremitendasein. Der einzige soziale Kontakt – abgesehen von seinen Eltern, besteht aus gelegentlichen Besuchen eines Nachbarn, der pensionierter Lehrer ist und Karl unterrichtet. In puncto Zwischenmenschlichkeit liegt der Junge jedoch weit zurück und kann somit auch nicht unterscheiden, was richtig oder falsch ist. Als er mit einbezogen wird, lästige Fliegen zu erlegen und der Satz fällt, dass die Plagegeister endlich tot sind und nun Ruhe ist, hat das fatale Auswirkungen. Woher soll Karl wissen, dass Töten etwas Unrechtes ist? Töten = Ruhe? Als die Mutter in ihren verzweifelten Versuchen ihr Kind zu lieben, auf immer mehr Ablehnung stößt, sowohl vonseiten der Dorfbewohner als auch von ihrem eigenen Sohn, beschließt sie, sich vor den Augen ihres Sohnes in einem See zu ertränken. Karl kann dieses Ereignis natürlich nicht zuordnen und ist ebenso verwirrt wie fasziniert von dem friedlichen Ausdruck auf dem Gesicht seiner toten Mutter. Nun ist er sich sicher, dass der Frieden erst im Tod zu finden ist und er verlässt sein Zuhause mit dem Vorsatz, auch anderen Menschen diesen Frieden zuteilwerden zu lassen. Karl hinterlässt eine Spur des Todes, wo auch immer er sich gerade befindet und immer in dem Glauben, richtig zu handeln. Doch er selbst vermag keinen inneren Frieden zu finden … „Still“ ist kein reißerischer Thriller, wie man ihn vielleicht bei einer solchen Inhaltsangabe erwarten würde. Was Thomas Raabs Roman ausmacht, ist weniger der Inhalt als die Art, wie der Autor den Weg des Mörders beschreibt, nämlich in ganz leisen Tönen – eben STILL. Hier ist der Name Programm. Und wer nun glaubt, bei einer Schneise des Todes kann es keineswegs still zugehen, der irrt gewaltig. Karl ist beileibe kein Sympathieträger, aber ich konnte gut nachvollziehen, was ihn zu diesen Taten trieb und mich nicht ganz davon freisprechen, so etwas wie Mitleid mit ihm zu haben. Der Leser muss sich automatisch mit dem „Kind“ Karl auseinandersetzen, das auf so tragische Art und Weise zum „Mörder“ Karl wird. Es führt kein Weg vorbei am Begreifen dieser Taten. Diesen Roman mit „Das Parfum“ von Patrick Süskind zu vergleichen ist legitim. Aber „Still“ ist durch Raabs Schreibstil so viel mehr. Die Figuren, die er geschaffen hat, sind so gut beschrieben und in Szene gesetzt, dass ich einfach nur fasziniert bin. Die große Wendung dieses Romans wird allerdings von zwei Charakteren verursacht, die ich in meiner Rezension noch gar nicht erwähnt habe. Man darf „Still“ also noch immer mit großer, erwartungsvoller Spannung lesen, ohne dass ich zu viel verraten habe. Ein großartiges Werk und mehr als fünf Sterne wert.

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Der Tod, sein Freund und Helfer
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2016

Mit "Still - Chronik eines Mörders" hat der für die "Metzger"-Reihe bekannte Autor Thomas Raab einen großartigen Thriller geschrieben, dessen Protagonist die LeserInnen beschäftigen wird. Sein hypersensibles Gehör hat Karl Heidemann bereits im Mutterleib große Qualen bereitet. Um sein Aufwachsen erträglicher zu machen, wird er bereits im Säuglingsalter im Keller... Mit "Still - Chronik eines Mörders" hat der für die "Metzger"-Reihe bekannte Autor Thomas Raab einen großartigen Thriller geschrieben, dessen Protagonist die LeserInnen beschäftigen wird. Sein hypersensibles Gehör hat Karl Heidemann bereits im Mutterleib große Qualen bereitet. Um sein Aufwachsen erträglicher zu machen, wird er bereits im Säuglingsalter im Keller des Elternhauses untergebracht um die schmerzhaften Geräusche zu dämpfen. Doch niemand kann ewig eingesperrt bleiben. Noch als Kind kehrt Karl zurück an die Oberfläche, wo er das erste Mal mit den Tod in Berührung kommt. Fasziniert erkennt er, dass dieser das für ihn wohl größte Geschenk, die Stille, mit sich bringt. Von da an hinterlässt Karl eine blutige Spur, wohin er auch geht... "Still - Chronik eines Mörders" erzählt die faszinierende Lebensgeschichte des fiktiven Serienmörders Karl Heidemann. Obwohl dieser seine Opfer auf grausame Art und Weise vom Leben "befreit", hat man als Leser dennoch Mitleid mit dem Protagonisten, denn trotz seiner Taten ist Karl ein wohlwollender und empathischer Mensch, der einfach nie gelernt hat seine Probleme auf eine andere Art zu lösen. Wenn Sie einen Roman suchen, der nicht nur eine interessante und spannende Handlung beinhaltet, sondern auch mit einem Protagonisten mit Tiefe punkten kann, ist dieses Buch genau das richtige für sie!

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Ein etwas anderes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Merseburg am 24.08.2017

Ich habe mich sehr darauf gefreut, dass Buch zu lesen. Es ist definitiv anders, als ich es erwarte habe. Da ich sehr hohe Erwartungen hatte war ich ein bisschen enttäuscht da es auch vom Inhalt her nicht so war ich zu sagen nächst dachte. Ich finde es ist an... Ich habe mich sehr darauf gefreut, dass Buch zu lesen. Es ist definitiv anders, als ich es erwarte habe. Da ich sehr hohe Erwartungen hatte war ich ein bisschen enttäuscht da es auch vom Inhalt her nicht so war ich zu sagen nächst dachte. Ich finde es ist an sich sehr gut auch spannend und auch mit unerwarteter Handlung aber teilweise ein bisschen unrealistisch. Dennoch kann ich es empfehlen.

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