Stoner

Roman

(70)
Stoner ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird - es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ.
Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen.
"Stoner" ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.
Rezension
"Ohne Zweifel hat John Williams mit 'Stoner' den Roman seines Lebens verfasst."
Lesetipp von Alex Capus, buchreport.express 08.08.2013
Portrait

John Edward Williams (1922 -1994) wuchs im Nordosten von Texas auf. Er besuchte das örtliche College und arbeitete dann als Journalist. 1942 meldete er sich widerstrebend, jedoch als Freiwilliger zu den United States Army Air Forces und schrieb in der Zeit seines Einsatzes in Burma seinen ersten Roman. Nach dem Krieg ging er nach Denver, 1950 Masterabschluss des Studiums Englische Literatur. Er erhielt zunächst einen Lehrauftrag an der Universität Missouri. 1954 kehrte er zurück an die Universität Denver, wo er bis zu seiner Emeritierung Creative Writing und Englische Literatur lehrte. Williams war vier Mal verheiratet und Vater von drei Kindern. Er verfasste fünf Romane (der letzte blieb unvollendet) und Poesie. John Williams wurde zu Lebzeiten zwar gelesen, erlangte aber keine Berühmtheit. Dank seiner Wiederentdeckung durch Edwin Frank, der 1999 die legendäre Reihe New York Book Review Classics begründete, zählt er heute weltweit zu den Ikonen der klassischen amerikanischen Moderne.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.12.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14395-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/122/20 mm
Gewicht 290
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 8.580
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„Wahnsinn!“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein Buch über ein fast belangloses Leben, vom ersten bis zum letzten Tag auf nur 351 Seiten, aber so intensiv erzählt, dass ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen konnte. Das erstaunliche an diesem Buch ist, dass es John Williams geschafft hat, ein völlig durchschnittliches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen so in Worte zu Ein Buch über ein fast belangloses Leben, vom ersten bis zum letzten Tag auf nur 351 Seiten, aber so intensiv erzählt, dass ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen konnte. Das erstaunliche an diesem Buch ist, dass es John Williams geschafft hat, ein völlig durchschnittliches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen so in Worte zu fassen, dass man am Ende einfach tief bewegt ist vom Leben und seinen Machenschaften. Große Literatur und schlichtweg großartig!!!

„Welch ein großes Glück, dass dieser Autor wiederentdeckt wurde“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Der fast in Vergessenheit geratene amerikanische Autor John Williams hat 1965 mit „Stoner“ ein kleines Meisterwerk geschaffen, das der Deutsche Taschenbuchverlag wieder aufgelegt hat. Es ist ein zutiefst menschlicher Roman über das Leben und seine Fallstricke, über die Liebe und die Vergeblichkeit, über das Lernen und die Literatur Der fast in Vergessenheit geratene amerikanische Autor John Williams hat 1965 mit „Stoner“ ein kleines Meisterwerk geschaffen, das der Deutsche Taschenbuchverlag wieder aufgelegt hat. Es ist ein zutiefst menschlicher Roman über das Leben und seine Fallstricke, über die Liebe und die Vergeblichkeit, über das Lernen und die Literatur – und am Ende ein Roman über ein gelebtes und würdiges Leben.
William Stoner, Sohn armer Farmer in Missouri, soll den gleichen Weg gehen wie seine von der harten Arbeit gebeutelten Eltern, allerdings schicken sie ihn auf die Universität zum Studium der Agrarwissenschaft. Dieses bricht er schnell ab, denn er hat etwas entdeckt, das ihn mit unbändiger Freude erfüllt und sein Leben lang begleiten wird: die Literatur. Inspiriert von Shakespeares Sonett 73 und beflügelt seinem späteren Mentor Sloane beginnt er ein Studium der Anglistik und Literatur, er macht seinen Doktor und fühlt sich zum ersten Mal richtig in seinem Leben angekommen. Der beginnende Erste Weltkrieg fordert auch von ihm, dem Daheimgebliebenen, seinen Tribut, denn sein bester Freund Dave Masters ist aus diesem Krieg nicht mehr zurückgekehrt und legt sich nun wie ein Schatten auf seine Seele. Aber er verliebt sich, nämlich in Edith Bostwicks unergründlichen Blick. Beide sind in der Liebe und im Miteinander unerfahren, sie heiraten fast überstürzt, und bereits die Flitterwochen zeigen, dass besonders Edith das Talent zur Liebe fehlt. Sie wird spröde und unnahbar, und ihre Abneigung gegen Stoner, die für diesen völlig überraschend kommt, bestimmt immer mehr ihre Ehe. Einzig Tochter Grace ist sein Sonnenschein, sie lässt sein Leben im Mittelmaß glänzen und er widmet sich ihrer Erziehung mit großer Wärme und Zuneigung. So ziehen die Jahre ins Land, er durchschreitet den College-Alltag, sieht seine Studenten in den Zweiten Weltkrieg ziehen, seine Ehe immer brüchiger und seine Tochter groß werden. Stoner lebt ein ganzes Leben ohne große Ereignisse, ohne große Dramen, fast ein Leben der Langeweile, hinter der er beinahe zu verschwinden droht. Dennoch erscheint uns Lesern dieses Leben als etwas Besonderes, als Einzigartiges, in seiner Bedeutungslosigkeit bedeutsam, denn Williams beherrscht es meisterhaft, die Sprache so einzusetzen, dass Stoners Geisteshaltung, seine stille Zufriedenheit und seine Leidenschaft uns verzaubern und nicht mehr loslassen. Ein großartiges Buch, in dem keine Zeile, kein Wort zu viel ist.

„Ein Leben“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Die Geschichte ist schnell erzählt: William Stoner wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer geboren, doch statt die Farm seines Vaters zu übernehmen, studiert er und wird Professor für Literatur.
Mit faszinierendender Klarheit erzählt uns John Williams von diesem Leben, von den Höhen und Tiefen, vom Gewinnen und Verlieren,
Die Geschichte ist schnell erzählt: William Stoner wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer geboren, doch statt die Farm seines Vaters zu übernehmen, studiert er und wird Professor für Literatur.
Mit faszinierendender Klarheit erzählt uns John Williams von diesem Leben, von den Höhen und Tiefen, vom Gewinnen und Verlieren, von Familie und Freundschaft und von der Liebe - auf eine Art und Weise, die zutiefst beeindruckt und noch lange nachwirkt.
Was für ein Buch!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
70 Bewertungen
Übersicht
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8
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0

Eine ruhig erzählte Lebensgeschichte, die uns ganz nahe geht !
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 26.11.2015

"Stoner" von John Williams ist eine literarische Kostbarkeit. Inzwischen habe ich den Roman mehrmals gelesen und habe immer wieder versucht, hinter den "literarischen Trick" zu kommen. So ganz ist es mir (immer noch) nicht gelungen. Der Autor erzählt die Lebensgeschichte seines Protagonisten in unaufgeregten, ruhigen und dabei sehr schönen... "Stoner" von John Williams ist eine literarische Kostbarkeit. Inzwischen habe ich den Roman mehrmals gelesen und habe immer wieder versucht, hinter den "literarischen Trick" zu kommen. So ganz ist es mir (immer noch) nicht gelungen. Der Autor erzählt die Lebensgeschichte seines Protagonisten in unaufgeregten, ruhigen und dabei sehr schönen Sätzen. Obwohl es eine traurige Geschichte ist und Stoner nichts in seinem Leben gelingt, werden wir beim Lesen immer zuversichtlicher im Hinblick auf unser eigenes Leben. Dabei wird nicht alles in Worten, geschweige denn in Handlungen ausgedrückt! Hier ähnelt John Williams für mich Henry James. Der Autor zwingt mich mit seiner Erzählweise sehr konzentriert seinen Andeutungen zu folgen. Ich muss zwischen den Zeilen lesen und aus manchen Leerstellen eigene Schlüsse ziehen. Das macht die Geschichte für mich überaus spannend und lohnend.

Absolutes Muss
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 12.05.2015

In den vorangegangenen Rezensionen steht bereits viel, was ich nur bestätigen kann. Nur was manche ambivalent nennen, ist meiner Meinung nach bei näherer Betrachtung gar nicht ambivalent, außer man sieht das Leben Stoners als ein Scheitern an. Vielleicht hilft es, eine anderen Blick auf das Leben Stoners zu werfen,... In den vorangegangenen Rezensionen steht bereits viel, was ich nur bestätigen kann. Nur was manche ambivalent nennen, ist meiner Meinung nach bei näherer Betrachtung gar nicht ambivalent, außer man sieht das Leben Stoners als ein Scheitern an. Vielleicht hilft es, eine anderen Blick auf das Leben Stoners zu werfen, wenn man folgendes mitbedenkt, was einmal John Williams in einem Interview über Stoner gesagt haben soll (sinngemäß) "Stoner hatte kein unglückliches Leben. Er hatte ein gutes Leben. Er hat sich aus seiner vorgezeichneten Existenz als Farmer befreit, ist seiner inneren Sehnsucht gefolgt. Er ist in der Liebe gescheitert und hat dann doch echte Liebe erfahren. Er wurde in seiner Berufslaufbahn gestutzt und hat sich dann trotzdem seinen eigenen Freiraum erkämpft...". Mir hat beim Verständnis der Figur Stoner auch geholfen, was Klaus Nüchtern (selbst Vater einer Tochter) in einer Buchbesprechung über die Vater-Tochter-Beziehung gesagt hatte. Wie ihn diese innige, zarte Beziehung des Vaters berührt hat und wie schmerzhaft die Entfremdung der beiden durch das Wirken der Mutter gewesen sein muss. Leider kann ich seine Worte nicht wiedergeben. Ich erwähne es trotzdem, weil ich weitergeben möchte, dass mir bewusst geworden ist, wie sehr sich die innere Welt des Stoner für mich geweitet hat, je mehr mir andere über deren Leseerlebnis berichtet wurde - was sie angesprochen oder berührt hat. Die Geschichte ist so subtil und stringent gleichzeitig erzählt und die Figuren so plastisch, dass ich den Eindruck hatte, sie öffnen sich mit jedem Lesebericht anderer immer weiter, statt auf einen bestimmte Sichtweise zu schrumpfen. Das ist das Schöne an diesem Buch gewesen - von der fesselnden Sprache ganz zu schweigen. Wenn mich zu Beginn fasziniert hat, wie die karge Sprache klare Bilder hervorbringen konnte, hat mich die Raffinesse der Wortwahl ab der zweiten Hälfte gebannt. Die Veränderung der Erzählsprache spiegelt sehr schön die Entwicklung Stoners (vom Bauernsohn zum Universitätsprofessor) wider. z.B. Zu Beginn hat er kaum Worte für Liebe und seinen Zustand hat (Ehefrau). Nachdem er in späteren Jahren echte Liebe erfährt, die vom Gegenüber getragen wird, finden sich plötzlich unglaublich schöne Beschreibungen von Empfindungen und auch vom "Objekt" seiner Liebe (eine Doktorandin). Wirklich ein Muss und absolute Weltliteratur.

Der Professor
von einer Kundin/einem Kunden am 15.04.2015

John Williams' Erzählstil ist heute noch selten zu finden. Es ist schön dieses Buch zu lesen. Wir schreiben Anfang des 20. Jahrhunderts und alles läuft wie es vorherbestimmt ist. Aufgewachsen auf einer Farm, strebt Stoner danach zu unterrichten, und erreicht sein Ziel. Er heiratet die Erstbeste Frau die ihn... John Williams' Erzählstil ist heute noch selten zu finden. Es ist schön dieses Buch zu lesen. Wir schreiben Anfang des 20. Jahrhunderts und alles läuft wie es vorherbestimmt ist. Aufgewachsen auf einer Farm, strebt Stoner danach zu unterrichten, und erreicht sein Ziel. Er heiratet die Erstbeste Frau die ihn über den Weg läuft. Sein Leben plätschert dahin, bis er seine Frau mit einer anderen betrügt. Von Geburt bis Tod begleitet der Leser Williams Stoner. Obwohl sein Leben so normal, so nichtssagend verläuft, hat mich dieses Buch mitgerissen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen treten sehr stark hervor und fesseln den Leser bis zur letzten Seite. Und man kommt nicht um die Frage herum, warum Stoner nicht mehr aus seinem Leben gemacht hat, oder warum er nicht früher schon die Notbremse betätigt hat.


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