Stoner

Roman

(72)
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 09.09.13
Ein vergessener Klassiker neu entdeckt. Stoner ist ein Werk von schillernder Klarheit. Ein Roman über Themen, die jeden Menschen bewegen: Liebe, Leidenschaft und den richtigen Weg im Leben zu finden sei da ganz vorne genannt. Stoner wird auch Sie mit seinem normalen Leben begeistern. John Williams ist beeindruckendes gelungen: ein normales Leben, literarisch fesselnd darzustellen.
Portrait
John Williams wurde 1922 in Texas geboren. Trotz seiner Begabung brach er sein Studium ab. Widerstrebend beteiligte er sich an den Kriegsvorbereitungen der Amerikaner und wurde Mitglied des Army Air Corps. Während dieser Zeit entstand die Erstfassung seines ersten Romans, der später von einem kleinen Verlag publiziert wurde. Williams erlangte an der University of Denver seinen Master. 1954 kehrte er als Dozent an diese Universität zurück und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung 1985. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände und Romane.
Bernhard Robben, geboren 1955, war nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie als Deutschlehrer in Nordirland tätig. Seit 1986 arbeitet der Spezialist für irische und angelsächsische Literatur als freier Übersetzer und Journalist. Nebenbei ist er ehrenamtlicher Bürgermeister von Brunne, wo er seit 1992 mit seiner Familie lebt. 2003 wurde er für die Übersetzung des Romans "Abbitte" von Ian McEwan und für sein Lebenswerk mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet. 2013 wurde Bernhard Robben mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" für sein literarisches Lebenswerk auf dem Gebiet der Übersetzung aus dem Englischen gewürdigt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28015-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,6/14,4/3,2 cm
Gewicht 516 g
Übersetzer Bernhard Robben
Verkaufsrang 69.229
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„Eine großartige Entdeckung!!!“

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Schildert die Geschichte des Farmersohns William Stoner aus Missouri, der Professor für Literatur wird. Es handelt von seiner unglücklichen Ehe und einer späten Liebe, es geht um die Einsamkeit und das Scheitern in verschiedenen Lebenslagen. Ein stilles Buch, das mich sehr eingenommen hat und mir in Erinnerung geblieben ist mit einer tollen Sprache und Figurengestaltung - einfach großartig! Für Literaturliebhaber ein Muss!!! Schildert die Geschichte des Farmersohns William Stoner aus Missouri, der Professor für Literatur wird. Es handelt von seiner unglücklichen Ehe und einer späten Liebe, es geht um die Einsamkeit und das Scheitern in verschiedenen Lebenslagen. Ein stilles Buch, das mich sehr eingenommen hat und mir in Erinnerung geblieben ist mit einer tollen Sprache und Figurengestaltung - einfach großartig! Für Literaturliebhaber ein Muss!!!

Moritz Eis, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

„Stoner“ ist Titel, Hauptfigur, Charakter und Schicksal. Williams erzählt so leise, ruhig und äußerst präzise, dass dieser Roman direkt unter die Haut auf unser Gehirn zielt! „Stoner“ ist Titel, Hauptfigur, Charakter und Schicksal. Williams erzählt so leise, ruhig und äußerst präzise, dass dieser Roman direkt unter die Haut auf unser Gehirn zielt!

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Es ist eine Geschichte vom Unglück einer Ehe, vom Glück einer späten Liebe, vom Schmerz der Einsamkeit, vom Zweifel am Sinn des Lebens, vom Tod. Ein lang verkanntes Meisterwerk. Es ist eine Geschichte vom Unglück einer Ehe, vom Glück einer späten Liebe, vom Schmerz der Einsamkeit, vom Zweifel am Sinn des Lebens, vom Tod. Ein lang verkanntes Meisterwerk.

„Welch ein großes Glück, dass dieser Autor wiederentdeckt wurde“

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Der fast in Vergessenheit geratene amerikanische Autor John Williams hat 1965 mit „Stoner“ ein kleines Meisterwerk geschaffen, das der Deutsche Taschenbuchverlag wieder aufgelegt hat. Es ist ein zutiefst menschlicher Roman über das Leben und seine Fallstricke, über die Liebe und die Vergeblichkeit, über das Lernen und die Literatur – und am Ende ein Roman über ein gelebtes und würdiges Leben.
William Stoner, Sohn armer Farmer in Missouri, soll den gleichen Weg gehen wie seine von der harten Arbeit gebeutelten Eltern, allerdings schicken sie ihn auf die Universität zum Studium der Agrarwissenschaft. Dieses bricht er schnell ab, denn er hat etwas entdeckt, das ihn mit unbändiger Freude erfüllt und sein Leben lang begleiten wird: die Literatur. Inspiriert von Shakespeares Sonett 73 und beflügelt seinem späteren Mentor Sloane beginnt er ein Studium der Anglistik und Literatur, er macht seinen Doktor und fühlt sich zum ersten Mal richtig in seinem Leben angekommen. Der beginnende Erste Weltkrieg fordert auch von ihm, dem Daheimgebliebenen, seinen Tribut, denn sein bester Freund Dave Masters ist aus diesem Krieg nicht mehr zurückgekehrt und legt sich nun wie ein Schatten auf seine Seele. Aber er verliebt sich, nämlich in Edith Bostwicks unergründlichen Blick. Beide sind in der Liebe und im Miteinander unerfahren, sie heiraten fast überstürzt, und bereits die Flitterwochen zeigen, dass besonders Edith das Talent zur Liebe fehlt. Sie wird spröde und unnahbar, und ihre Abneigung gegen Stoner, die für diesen völlig überraschend kommt, bestimmt immer mehr ihre Ehe. Einzig Tochter Grace ist sein Sonnenschein, sie lässt sein Leben im Mittelmaß glänzen und er widmet sich ihrer Erziehung mit großer Wärme und Zuneigung. So ziehen die Jahre ins Land, er durchschreitet den College-Alltag, sieht seine Studenten in den Zweiten Weltkrieg ziehen, seine Ehe immer brüchiger und seine Tochter groß werden. Stoner lebt ein ganzes Leben ohne große Ereignisse, ohne große Dramen, fast ein Leben der Langeweile, hinter der er beinahe zu verschwinden droht. Dennoch erscheint uns Lesern dieses Leben als etwas Besonderes, als Einzigartiges, in seiner Bedeutungslosigkeit bedeutsam, denn Williams beherrscht es meisterhaft, die Sprache so einzusetzen, dass Stoners Geisteshaltung, seine stille Zufriedenheit und seine Leidenschaft uns verzaubern und nicht mehr loslassen. Ein großartiges Buch, in dem keine Zeile, kein Wort zu viel ist.
Der fast in Vergessenheit geratene amerikanische Autor John Williams hat 1965 mit „Stoner“ ein kleines Meisterwerk geschaffen, das der Deutsche Taschenbuchverlag wieder aufgelegt hat. Es ist ein zutiefst menschlicher Roman über das Leben und seine Fallstricke, über die Liebe und die Vergeblichkeit, über das Lernen und die Literatur – und am Ende ein Roman über ein gelebtes und würdiges Leben.
William Stoner, Sohn armer Farmer in Missouri, soll den gleichen Weg gehen wie seine von der harten Arbeit gebeutelten Eltern, allerdings schicken sie ihn auf die Universität zum Studium der Agrarwissenschaft. Dieses bricht er schnell ab, denn er hat etwas entdeckt, das ihn mit unbändiger Freude erfüllt und sein Leben lang begleiten wird: die Literatur. Inspiriert von Shakespeares Sonett 73 und beflügelt seinem späteren Mentor Sloane beginnt er ein Studium der Anglistik und Literatur, er macht seinen Doktor und fühlt sich zum ersten Mal richtig in seinem Leben angekommen. Der beginnende Erste Weltkrieg fordert auch von ihm, dem Daheimgebliebenen, seinen Tribut, denn sein bester Freund Dave Masters ist aus diesem Krieg nicht mehr zurückgekehrt und legt sich nun wie ein Schatten auf seine Seele. Aber er verliebt sich, nämlich in Edith Bostwicks unergründlichen Blick. Beide sind in der Liebe und im Miteinander unerfahren, sie heiraten fast überstürzt, und bereits die Flitterwochen zeigen, dass besonders Edith das Talent zur Liebe fehlt. Sie wird spröde und unnahbar, und ihre Abneigung gegen Stoner, die für diesen völlig überraschend kommt, bestimmt immer mehr ihre Ehe. Einzig Tochter Grace ist sein Sonnenschein, sie lässt sein Leben im Mittelmaß glänzen und er widmet sich ihrer Erziehung mit großer Wärme und Zuneigung. So ziehen die Jahre ins Land, er durchschreitet den College-Alltag, sieht seine Studenten in den Zweiten Weltkrieg ziehen, seine Ehe immer brüchiger und seine Tochter groß werden. Stoner lebt ein ganzes Leben ohne große Ereignisse, ohne große Dramen, fast ein Leben der Langeweile, hinter der er beinahe zu verschwinden droht. Dennoch erscheint uns Lesern dieses Leben als etwas Besonderes, als Einzigartiges, in seiner Bedeutungslosigkeit bedeutsam, denn Williams beherrscht es meisterhaft, die Sprache so einzusetzen, dass Stoners Geisteshaltung, seine stille Zufriedenheit und seine Leidenschaft uns verzaubern und nicht mehr loslassen. Ein großartiges Buch, in dem keine Zeile, kein Wort zu viel ist.

„Das leise Leiden des unscheinbaren Helden“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

"Es geht um nichts Geringeres als Liebe und den Sinn und die Würde des Lebens"
(Maria Frisé)

William Stoner - ein junger Mann vom Land.
Zunächst den Wünschen seiner Eltern angepasst, nimmt er an einer Universität weit weg von daheim sein Studium auf. Er entscheidet sich für ein Studium der Landwirtschaft, die perfekte Grundlage, um zu einem späteren Zeitpunkt in das Geschäft seiner Eltern einsteigen zu können. Aber es kommt anders, als ursprünglich geplant. Stoner entdeckt seine grenzenlose Liebe zur Literatur, entschließt sich, der Landwirtschaft den Rücken zu kehren und sich ganz dem Lernen und Lehren zu widmen - als Dozent an jener Universität, an der er selbst unterrichtet wurde. Stoner verliebt sich, unglücklich, könnte man behaupten, heiratet dennoch und bekommt schließlich eine Tochter.
Was zunächst wie die Beschreibung eines, vielleicht nicht ganz alltäglichen, aber dennoch vergleichsweise normalen Lebens daherkommt, entpuppt sich in Wahrheit schnell als leise, schlichte und melancholische Schilderung einer großen persönlichen Tragödie. Einer Tragödie griechischen Ausmaß' - langsam auf einen unvermeidbaren Höhepunkt zulaufend, mit dem Leser als eindringlichen Chor im Hintergrund, einerseits neutral auf das Geschehen blickend und auf der anderen Seite so sehr involviert, dass es zeitweise an jeglicher Distanz fehlt.
Denn William Stoner leidet.
Er leidet auf beinahe jeder Seite des Romans. Wir spüren seinen Schmerz als permanenten Grundton und es gehört zu der Grausamkeit des Buches, dass wir Stoners Leid irgendwann nicht mehr bewusst wahrnehmen, sondern als gegeben hinnehmen, als zu Stoner gehörend, als ein Teil von ihm.
Denn er leidet so gedämpft, so geräuschlos, dass es schon fast wieder belanglos erscheint. So als hätte er sich, ohne Widerworte, mit seinem Schicksal abgefunden und würde, sein eigenes Ende resigniert akzeptierend, nur einen einzigen Weg kennen - kopflos in das eigene Unglück.
Wie nebenbei wird der Leser mit Stoners Kummer konfrontiert, in die Geschichte hineingezogen und dazu angestachelt, dem Protagonisten zuzurufen, dass doch auch er ein Anrecht auf Glück habe, dass er doch endlich widersprechen, sich Gehör verschaffen solle - endlich aufwachen.
Doch Stoner fügt sich, mal wieder, und erduldet alles - die Demütigungen durch seine Frau, die Herabwürdigungen an der Universität, die Zurückweisungen durch seine Eltern.
John Williams' "Stoner" ist ein literarisches Meisterwerk, dessen besondere Kraft in seiner Stille und seiner Schlichtheit liegt.
Ein Meisterwerk, dass mit einem Protagonisten besticht, den man so schnell nicht wieder vergisst, dessen Stärken und Schwächen man schließlich so gut kennt, wie die eigenen.
"Stoner" ist wehmütig, verzweifelt und leise.
Vor allem aber ist "Stoner" eines - ein unglaublich menschliches Buch.
"Stoner, das könnten wir alle sein."
(Main-Echo)
"Es geht um nichts Geringeres als Liebe und den Sinn und die Würde des Lebens"
(Maria Frisé)

William Stoner - ein junger Mann vom Land.
Zunächst den Wünschen seiner Eltern angepasst, nimmt er an einer Universität weit weg von daheim sein Studium auf. Er entscheidet sich für ein Studium der Landwirtschaft, die perfekte Grundlage, um zu einem späteren Zeitpunkt in das Geschäft seiner Eltern einsteigen zu können. Aber es kommt anders, als ursprünglich geplant. Stoner entdeckt seine grenzenlose Liebe zur Literatur, entschließt sich, der Landwirtschaft den Rücken zu kehren und sich ganz dem Lernen und Lehren zu widmen - als Dozent an jener Universität, an der er selbst unterrichtet wurde. Stoner verliebt sich, unglücklich, könnte man behaupten, heiratet dennoch und bekommt schließlich eine Tochter.
Was zunächst wie die Beschreibung eines, vielleicht nicht ganz alltäglichen, aber dennoch vergleichsweise normalen Lebens daherkommt, entpuppt sich in Wahrheit schnell als leise, schlichte und melancholische Schilderung einer großen persönlichen Tragödie. Einer Tragödie griechischen Ausmaß' - langsam auf einen unvermeidbaren Höhepunkt zulaufend, mit dem Leser als eindringlichen Chor im Hintergrund, einerseits neutral auf das Geschehen blickend und auf der anderen Seite so sehr involviert, dass es zeitweise an jeglicher Distanz fehlt.
Denn William Stoner leidet.
Er leidet auf beinahe jeder Seite des Romans. Wir spüren seinen Schmerz als permanenten Grundton und es gehört zu der Grausamkeit des Buches, dass wir Stoners Leid irgendwann nicht mehr bewusst wahrnehmen, sondern als gegeben hinnehmen, als zu Stoner gehörend, als ein Teil von ihm.
Denn er leidet so gedämpft, so geräuschlos, dass es schon fast wieder belanglos erscheint. So als hätte er sich, ohne Widerworte, mit seinem Schicksal abgefunden und würde, sein eigenes Ende resigniert akzeptierend, nur einen einzigen Weg kennen - kopflos in das eigene Unglück.
Wie nebenbei wird der Leser mit Stoners Kummer konfrontiert, in die Geschichte hineingezogen und dazu angestachelt, dem Protagonisten zuzurufen, dass doch auch er ein Anrecht auf Glück habe, dass er doch endlich widersprechen, sich Gehör verschaffen solle - endlich aufwachen.
Doch Stoner fügt sich, mal wieder, und erduldet alles - die Demütigungen durch seine Frau, die Herabwürdigungen an der Universität, die Zurückweisungen durch seine Eltern.
John Williams' "Stoner" ist ein literarisches Meisterwerk, dessen besondere Kraft in seiner Stille und seiner Schlichtheit liegt.
Ein Meisterwerk, dass mit einem Protagonisten besticht, den man so schnell nicht wieder vergisst, dessen Stärken und Schwächen man schließlich so gut kennt, wie die eigenen.
"Stoner" ist wehmütig, verzweifelt und leise.
Vor allem aber ist "Stoner" eines - ein unglaublich menschliches Buch.
"Stoner, das könnten wir alle sein."
(Main-Echo)

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ich bin sehr dankbar, dass Stoner fast fünfzig Jahre nach Erscheinen doch noch ins Deutsche übersetzt wurde. Eine tolle Sprache und ein Protagonist, den ich nie wieder vergesse! Ich bin sehr dankbar, dass Stoner fast fünfzig Jahre nach Erscheinen doch noch ins Deutsche übersetzt wurde. Eine tolle Sprache und ein Protagonist, den ich nie wieder vergesse!

Melissa Orhan, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Ein liebevoll geschriebener Roman über die Selbstverwirklichung, mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben zu bieten hat. Toller Schreibststil inklusive! Insgesamt ein schönes buch Ein liebevoll geschriebener Roman über die Selbstverwirklichung, mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben zu bieten hat. Toller Schreibststil inklusive! Insgesamt ein schönes buch

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein ganz starker Roman über die Liebe zu Büchern und der Literatur. In ruhigen Worten beschreibt Williams die Leidenschaft eines Mannes. Ein ganz starker Roman über die Liebe zu Büchern und der Literatur. In ruhigen Worten beschreibt Williams die Leidenschaft eines Mannes.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Buch, das man aufschlägt, und danach nicht mehr aus der Hand legt 'bis die letzte Seite gelesen ist. Großartige Literatur. Ein Buch, das man aufschlägt, und danach nicht mehr aus der Hand legt 'bis die letzte Seite gelesen ist. Großartige Literatur.

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Toll Toll

„zutiefst anrührend....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln



Ein besonderes feines Meisterwerk, was völlig unspektakulär ein ganzes Leben zeigt. Ein Leben , was trotz der großartigen Hingabe an die Literatur - karg bleibt. Stoner geht zwar einen völlig anderen Weg, als zunächst für ihn aufgrund Herkunft und Hintergrund vorgesehen - doch kann er bis zum Schluss nicht aus seiner Haut heraus und bleibt der, der er schon immer war. Das aufzuzeigen und zu beschreiben ist wahrlich wunderbar gelungen ...und ist zutiefst anrührend !


Ein besonderes feines Meisterwerk, was völlig unspektakulär ein ganzes Leben zeigt. Ein Leben , was trotz der großartigen Hingabe an die Literatur - karg bleibt. Stoner geht zwar einen völlig anderen Weg, als zunächst für ihn aufgrund Herkunft und Hintergrund vorgesehen - doch kann er bis zum Schluss nicht aus seiner Haut heraus und bleibt der, der er schon immer war. Das aufzuzeigen und zu beschreiben ist wahrlich wunderbar gelungen ...und ist zutiefst anrührend !

„Der vergessene Bestseller“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Immer noch eines meiner Lieblingsbücher seit dem Erscheinen bei dtv im Sommer 2013. "Stoner" ist erstmals 1965 veröffentlicht worden und damals schon im Wust der Neuerscheinungen untergegangen, übersehen und vergessen worden.
Dem harten Landleben auf der Farm seiner Eltern entrinnt "Stoner", verliebt sich an der Universität in die Literatur, statt Agrarwissenschaft zu studieren und wird zeitlebens als Dozent dort unterrichten.

Unspektakulär nimmt er seinen Platz ein und erträgt Widrigkeiten und Missgeschicke, die neidischen Kollegen, die kalte Ehefrau.

Es ist ein sehr ruhiges, sehr leises Buch über das Leben eines Menschen, es hat mich tief bewegt und ich habe mich spontan beim Lesen in diesen Mann verliebt.

Colum McCann nennt "Stoner" einen der großen, vergessenen Romane des letzten jahrhunderts und hat zugegeben, selbst schon 50 Exemplare gekauft und an Freunde verschenkt zu haben.
Dass dieser Romane doch nicht vergessen werden wird, zeigt sich an der aktuellen Spiegelliste (KW4/2014), wo dieses Buch beharrlich weiter nach oben klettert!
Immer noch eines meiner Lieblingsbücher seit dem Erscheinen bei dtv im Sommer 2013. "Stoner" ist erstmals 1965 veröffentlicht worden und damals schon im Wust der Neuerscheinungen untergegangen, übersehen und vergessen worden.
Dem harten Landleben auf der Farm seiner Eltern entrinnt "Stoner", verliebt sich an der Universität in die Literatur, statt Agrarwissenschaft zu studieren und wird zeitlebens als Dozent dort unterrichten.

Unspektakulär nimmt er seinen Platz ein und erträgt Widrigkeiten und Missgeschicke, die neidischen Kollegen, die kalte Ehefrau.

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Stefanie Sült, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein leises Buch, literarischer Schatz und unvergesslich. Im Stile der großen amerikanischen Erzähler hat Williams hier etwas geschaffen, das bleibt. Wunderschön, eine Lebens-Fabel Ein leises Buch, literarischer Schatz und unvergesslich. Im Stile der großen amerikanischen Erzähler hat Williams hier etwas geschaffen, das bleibt. Wunderschön, eine Lebens-Fabel

„Für Ihren eReader!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Selten hat mich Literatur so gefesselt wie dieses Buch! Es ist die Geschichte von William Stoner, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Farm in Missouri aufwächst. Mit seinen Eltern beackert er das karge Land. Eines Tages schlägt ihm sein Vater vor, Agrarwirtschaft zu studieren. Doch an der Universität entdeckt er seine Liebe zur Literatur...... Ein ganz großartiger Roman! Sehr, sehr lesenswert! Selten hat mich Literatur so gefesselt wie dieses Buch! Es ist die Geschichte von William Stoner, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Farm in Missouri aufwächst. Mit seinen Eltern beackert er das karge Land. Eines Tages schlägt ihm sein Vater vor, Agrarwirtschaft zu studieren. Doch an der Universität entdeckt er seine Liebe zur Literatur...... Ein ganz großartiger Roman! Sehr, sehr lesenswert!

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Stoner verkörpert ein unspektakuläres aber aufrechtes Leben. Roman wirkt lange nach. Stoner verkörpert ein unspektakuläres aber aufrechtes Leben. Roman wirkt lange nach.

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ruhiger Ton, unaufgeregte Geschichte - ein literarischer Schatz! Ruhiger Ton, unaufgeregte Geschichte - ein literarischer Schatz!

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein ganz großer Roman viele Jahrzehnte nach Williams Tod vorzüglich übersetzt. Stark autobiographisch ein literarischer Hochgenuss. Ein ganz großer Roman viele Jahrzehnte nach Williams Tod vorzüglich übersetzt. Stark autobiographisch ein literarischer Hochgenuss.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Die faszinierende Lebensgeschichte eines Mannes, der die Fesseln des Farmerlebens hinter sich lässt und eine Professoren-Karriere macht. Leise, einfühlsam, literarisch grandios. Die faszinierende Lebensgeschichte eines Mannes, der die Fesseln des Farmerlebens hinter sich lässt und eine Professoren-Karriere macht. Leise, einfühlsam, literarisch grandios.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Eine sehr bewegende Schilderung des ganzen Lebens eines Literaturdozenten, wunderschön zu lesen. Eine sehr bewegende Schilderung des ganzen Lebens eines Literaturdozenten, wunderschön zu lesen.

„Wahnsinn!“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein Buch über ein fast belangloses Leben, vom ersten bis zum letzten Tag auf nur 351 Seiten, aber so intensiv erzählt, dass ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen konnte. Das erstaunliche an diesem Buch ist, dass es John Williams geschafft hat, ein völlig durchschnittliches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen so in Worte zu fassen, dass man am Ende einfach tief bewegt ist vom Leben und seinen Machenschaften. Große Literatur und schlichtweg großartig!!! Ein Buch über ein fast belangloses Leben, vom ersten bis zum letzten Tag auf nur 351 Seiten, aber so intensiv erzählt, dass ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen konnte. Das erstaunliche an diesem Buch ist, dass es John Williams geschafft hat, ein völlig durchschnittliches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen so in Worte zu fassen, dass man am Ende einfach tief bewegt ist vom Leben und seinen Machenschaften. Große Literatur und schlichtweg großartig!!!

„Klaußner hat die Macht“

Florian Kuhrt, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Dieses Hörbuch ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus einem eher durchschnittlichen Buch allein durch die stimmliche Gewalt eines begnadeten Vorlesers wie dem Schauspieler Burghart Klaußner eine sehr gute Geschichte werden kann.
Alles, was Stoner ausmacht, seine Resignation, seine Müdigkeit, seine Altersweisheit, seine Leidenschaft und viele andere Facetten, die in ihrer Tiefe vom Autor Williams (leider) nicht ausgelotet werden, erweckt Klaußner zum Leben und macht sie in einem Maße begreiflich, welches das Verständnis und das Gefühl für die Geschichte beträchtlich erhöht.
Dieses Hörbuch ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus einem eher durchschnittlichen Buch allein durch die stimmliche Gewalt eines begnadeten Vorlesers wie dem Schauspieler Burghart Klaußner eine sehr gute Geschichte werden kann.
Alles, was Stoner ausmacht, seine Resignation, seine Müdigkeit, seine Altersweisheit, seine Leidenschaft und viele andere Facetten, die in ihrer Tiefe vom Autor Williams (leider) nicht ausgelotet werden, erweckt Klaußner zum Leben und macht sie in einem Maße begreiflich, welches das Verständnis und das Gefühl für die Geschichte beträchtlich erhöht.

„Aufwühlende Wiederentdeckung“

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Dieses Buch hat mich umgehauen. Es hat mich erschüttert, geärgert, belustigt, erfreut, belastet, beschäftigt, nachdenklich gestimmt und noch lange nachgewirkt.
Stoner, Sohn mittelloser Landwirte, bekommt die Chance, zu studieren. Entgegen der Wünsche seines Vaters entdeckt er seine Liebe zur Literatur und ändert seine Studienrichtung. Der Literatur verfallen bleibt er auch nach dem Studium an der Universität, um zu unterrichten. Seine Geschichte handelt von Liebe und Verrat, von falschen Vorstellungen und unerfüllten Träumen. Von den großen und kleinen Kränkungen, die das Leben mit sich bringt. Von der Liebe zu einem Kind, von großen Hoffnungen und einsamer Hoffnungslosigkeit in einer gefühllosen Ehe. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich so gepackt hat. Es ist schwierig, über Stoner zu schreiben, ohne die Geschichte Stoners vorweg zu nehmen. Stoner ist ein großartiger Roman, erstklassige Literatur und gehört in jedes Bücherregal.
Dieses Buch hat mich umgehauen. Es hat mich erschüttert, geärgert, belustigt, erfreut, belastet, beschäftigt, nachdenklich gestimmt und noch lange nachgewirkt.
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„bewegend & zeitlos“

Katrin Knauft, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

„Stoner“ ist ein ruhiger und klug geschriebener Roman, der erstmalig 1965 veröffentlicht wurde. Vor einigen Jahren wurde das Buch wiederentdeckt und ermöglicht einen Blick auf das gesellschaftliche Leben Amerikas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So erzählt der Autor John Williams die Lebensgeschichte von William Stoner, einem genügsamen Mann, der aus ärmlichen Verhältnissen kommend zu einem beliebten Literaturdozenten aufsteigt. Besonders eindrucksvoll ist hierbei, wie glaubwürdig sein Familien- und Universitätsleben, samt Erfolgen aber auch Fehlentscheidungen, geschildert wird.
Stoner ist kein auffälliger Held, der beeindruckende Taten vollbringt und dennoch fasziniert seine Geschichte. Gerade das Alltägliche macht diesen Roman zu etwas Besonderem. Hier liest man ein Stück Zeitgeschichte, das sowohl sprachlich als auch inhaltlich überzeugt.
„Stoner“ ist ein ruhiger und klug geschriebener Roman, der erstmalig 1965 veröffentlicht wurde. Vor einigen Jahren wurde das Buch wiederentdeckt und ermöglicht einen Blick auf das gesellschaftliche Leben Amerikas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So erzählt der Autor John Williams die Lebensgeschichte von William Stoner, einem genügsamen Mann, der aus ärmlichen Verhältnissen kommend zu einem beliebten Literaturdozenten aufsteigt. Besonders eindrucksvoll ist hierbei, wie glaubwürdig sein Familien- und Universitätsleben, samt Erfolgen aber auch Fehlentscheidungen, geschildert wird.
Stoner ist kein auffälliger Held, der beeindruckende Taten vollbringt und dennoch fasziniert seine Geschichte. Gerade das Alltägliche macht diesen Roman zu etwas Besonderem. Hier liest man ein Stück Zeitgeschichte, das sowohl sprachlich als auch inhaltlich überzeugt.

„Vielleicht sind es die leisen Töne des Lebens“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Es sind vielleicht wirklich die leisen Töne des Lebens, die das reale menschliche Dasein kennzeichnen, dachte ich nachdem ich die letzte Seite gelesen und das Buch langsam zuklappte. Der Roman klang noch lange in mir nach und ich bin sicher ihn in einigen Jahren nochmals zu lesen. Ein großartiges Werk! Es sind vielleicht wirklich die leisen Töne des Lebens, die das reale menschliche Dasein kennzeichnen, dachte ich nachdem ich die letzte Seite gelesen und das Buch langsam zuklappte. Der Roman klang noch lange in mir nach und ich bin sicher ihn in einigen Jahren nochmals zu lesen. Ein großartiges Werk!

„Wow !“

Martina Denzer, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Von der ersten bis zur letzten Seite ein literarischer Hochgenuss. Die Figuren haben mich derart berührt, daß ich zeitweise in der Geschichte mitlebte. So was erlebt man als Kind öfters, als Erwachsener wohl eher selten. Unbedingt lesen. Von der ersten bis zur letzten Seite ein literarischer Hochgenuss. Die Figuren haben mich derart berührt, daß ich zeitweise in der Geschichte mitlebte. So was erlebt man als Kind öfters, als Erwachsener wohl eher selten. Unbedingt lesen.

„Wunderbare Wiederentdeckung!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

William Stoner, Sohn einfacher Farmer soll ermöglicht werden Agrarwissenschaften zu studieren. Schnell merkt er , dass das Fach ihm keinerlei Freude bereitet und als er den Grundkurs für englische Literatur besucht ist es um ihn geschehen. Die Literatur wird seine Leidenschaft. Wir begleiten ihn nun über 30 Jahren als Uniprofessor und Mensch, der all seine Taten einer integren Geisteshaltung unterwirft.

Das Buch ist 1967 erschienen und 2006 neu entdeckt und übersetzt worden. Es ist durch die genaue Sprache, den einfachen aber geschliffenen Stil und die grandiose Charakterstudie ein echter Geheimtipp.

Es ist sowohl ein Campus-Roman wie ein Roman über Freundschaft, Ehe und Familie, aber auch Krieg und Liebe und ein Buch über einen Mann der uns zeigt was es heißt Mensch zu sein.

Für den Leser ist es spannend und anregend zugleich. Großartig!
William Stoner, Sohn einfacher Farmer soll ermöglicht werden Agrarwissenschaften zu studieren. Schnell merkt er , dass das Fach ihm keinerlei Freude bereitet und als er den Grundkurs für englische Literatur besucht ist es um ihn geschehen. Die Literatur wird seine Leidenschaft. Wir begleiten ihn nun über 30 Jahren als Uniprofessor und Mensch, der all seine Taten einer integren Geisteshaltung unterwirft.

Das Buch ist 1967 erschienen und 2006 neu entdeckt und übersetzt worden. Es ist durch die genaue Sprache, den einfachen aber geschliffenen Stil und die grandiose Charakterstudie ein echter Geheimtipp.

Es ist sowohl ein Campus-Roman wie ein Roman über Freundschaft, Ehe und Familie, aber auch Krieg und Liebe und ein Buch über einen Mann der uns zeigt was es heißt Mensch zu sein.

Für den Leser ist es spannend und anregend zugleich. Großartig!

„Ein Leben“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Die Geschichte ist schnell erzählt: William Stoner wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer geboren, doch statt die Farm seines Vaters zu übernehmen, studiert er und wird Professor für Literatur.
Mit faszinierender Klarheit erzählt uns John Williams von diesem Leben, von den Höhen und Tiefen, vom Gewinnen und Verlieren, von Familie und Freundschaft und von der Liebe - auf eine Art und Weise, die zutiefst beeindruckt und noch lange nachwirkt.
Was für ein Buch!
Die Geschichte ist schnell erzählt: William Stoner wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer geboren, doch statt die Farm seines Vaters zu übernehmen, studiert er und wird Professor für Literatur.
Mit faszinierender Klarheit erzählt uns John Williams von diesem Leben, von den Höhen und Tiefen, vom Gewinnen und Verlieren, von Familie und Freundschaft und von der Liebe - auf eine Art und Weise, die zutiefst beeindruckt und noch lange nachwirkt.
Was für ein Buch!

„Meisterwerk“

Markus Book, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Hin und wieder stößt man als Leser auf ein Buch, das zutiefst beeindruckt, und von dem man weiß, dass es einen lange Zeit begleiten wird. John Williams' "Stoner" ist für mich so ein Buch.
Die (eigentlich unspektakulär anmutende) Lebensgeschichte des Protagonisten William Stoner hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt. "Stoner" ist ein großartiger Roman, voller leiser Töne, emotionaler Wucht und atemberaubender Wahrheiten. "Stoner" ist ein Buch, das ich während der Lektüre mehrfach beiseite legen musste, um innezuhalten. Vor Rührung, vor Begeisterung, vor Ergriffenheit.
Ein Meisterwerk.
Hin und wieder stößt man als Leser auf ein Buch, das zutiefst beeindruckt, und von dem man weiß, dass es einen lange Zeit begleiten wird. John Williams' "Stoner" ist für mich so ein Buch.
Die (eigentlich unspektakulär anmutende) Lebensgeschichte des Protagonisten William Stoner hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt. "Stoner" ist ein großartiger Roman, voller leiser Töne, emotionaler Wucht und atemberaubender Wahrheiten. "Stoner" ist ein Buch, das ich während der Lektüre mehrfach beiseite legen musste, um innezuhalten. Vor Rührung, vor Begeisterung, vor Ergriffenheit.
Ein Meisterwerk.

„Einfach schön!“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

William Stoner wächst auf einer kargen Farm auf. Seine Eltern sind arbeitsame nicht so redlselige Leute. Sie schicken ihn auf eine Universität um Landwirtschaft zu studieren. Doch hier erliegt Stoner der Faszination der Literatur.
Sein Leben lang bleibt er der Universität verbunden. Das Familienleben kennt Höhen und Tiefen. Ein melancholisches Buch für Herbsttage.
William Stoner wächst auf einer kargen Farm auf. Seine Eltern sind arbeitsame nicht so redlselige Leute. Sie schicken ihn auf eine Universität um Landwirtschaft zu studieren. Doch hier erliegt Stoner der Faszination der Literatur.
Sein Leben lang bleibt er der Universität verbunden. Das Familienleben kennt Höhen und Tiefen. Ein melancholisches Buch für Herbsttage.

„Einsamkeit“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Spielerisch leicht las sich "Stoner" in mein Herz. Es glückt und gelingt nur wenigen eine im Grundton eher traurige, melancholische Geschichte so fesselnd zu erzählen - am Ende ist dies der Triumph über die Einsamkeit.
Wir begleiten Stoner in seine Kindheit und Jugend, hören seinen Vater seine Erwartung an ihn Ausdruck verleihen, spüren später seine kleine Verliebtheit in Edith, und wissen um die zu vorzeitig geschlossene Ehe mit ihr, erleben ihn als so liebenden Vater der kleinen Grace, verstehen seine Affäre und wir erleben ganz nah sein Ausgeliefertsein an der Universität, dem Konkurrenzgebaren seiner Kollegen.
John Williams hat uns Lesern ein großartiges Buch hinterlassen. Es ist bei aller Tragik und Nachdenklichkeit eine Liebeserklärung an die Sprache, an die Literatur - an das Leben.
Spielerisch leicht las sich "Stoner" in mein Herz. Es glückt und gelingt nur wenigen eine im Grundton eher traurige, melancholische Geschichte so fesselnd zu erzählen - am Ende ist dies der Triumph über die Einsamkeit.
Wir begleiten Stoner in seine Kindheit und Jugend, hören seinen Vater seine Erwartung an ihn Ausdruck verleihen, spüren später seine kleine Verliebtheit in Edith, und wissen um die zu vorzeitig geschlossene Ehe mit ihr, erleben ihn als so liebenden Vater der kleinen Grace, verstehen seine Affäre und wir erleben ganz nah sein Ausgeliefertsein an der Universität, dem Konkurrenzgebaren seiner Kollegen.
John Williams hat uns Lesern ein großartiges Buch hinterlassen. Es ist bei aller Tragik und Nachdenklichkeit eine Liebeserklärung an die Sprache, an die Literatur - an das Leben.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
72 Bewertungen
Übersicht
62
8
2
0
0

Wie im richtigen Leben
von Karlheinz aus Frankfurt am 29.03.2017

William Stoner ist der Protagonist dieses Buches. Es handelt von seinem Leben und erzählt die 65 Lebensjahre vom Einschreiben an der Universität bis zu seinem Tod. Die Handlung spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Erstveröffentlichung dieses Buches war bereits 1965 und damals wurden nur 2000 Stück verkauft.... William Stoner ist der Protagonist dieses Buches. Es handelt von seinem Leben und erzählt die 65 Lebensjahre vom Einschreiben an der Universität bis zu seinem Tod. Die Handlung spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Erstveröffentlichung dieses Buches war bereits 1965 und damals wurden nur 2000 Stück verkauft. Heute ist das Buch ein großer Erfolg und ich muss sagen, dass ich es verstehen kann. Der Autor gibt die damalige Zeit und das Verhalten so gut wieder, dass man sich in die Zeit zurück versetzen kann. Der erzählerische Schreibstil lässt einen nicht mehr los, obwohl er doch recht grüblerisch und ein wenig düster ist. Vor allem die starke Übersetzung ist auffällig und macht das Buch zusätzlich zu etwas Besonderem. Immer wieder werden einfache Dinge des täglichen Lebens geschildert die auch so in der Realität stattgefunden haben könnten. Manche Passagen regen zum Nachdenken an. Die Handlung ist natürlich nicht so ergiebig wie bei anderen Büchern, aber das ist auch nicht notwendig, denn die Erzählung vermittelt auch so einiges, dass sie nicht reißerisch sein muss. Das Buch ist wie der Protagonist, eher leise und gediegen, aber dennoch intensiv und man fühlt mit. Fazit: Ein Buch das zum Nachdenken anregt und nicht nur nebenbei gelesen werden sollte, denn es bietet mehr als der erste Blick verrät.

STONER von John Williams
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 21.02.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Spannend, nachdenklich stimmend, für "ältere Generation" besonders gut nachvollziehbar, ausgezeichnet kultivierte Sprache

von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Leben, der Literatur gewidmet. Ruhig und dennoch kraftvoll, erzählt Williams die Lebensgeschichte des Farmersohns William Stoner. Für Literaturliebhaber ein Muss!


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