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Stoppt die Banken

Wie Finanzinstitute unsere Zukunft verzocken

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Warum holt man sich, wenn es mit dem Bargeld knapp wird, nicht einfach immer mehr Cash vom Geldautomaten? Diese Frage haben auch internationale Banker in den Jahren vor und nach der Pleite der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers dem Staat gestellt.
An den Beispielen USA, Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt Esther Mitterstieler, wie der Staat in den vergangenen Jahren von den Banken in die Rolle eines Geldautomaten gedrängt wurde und wie die Finanzkrise nicht nur passieren, sondern zugunsten einiger Banken zum Teil sogar künstlich verlängert werden konnte.
Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie mit öffentlichen Finanzen gerade in Zeiten der Krise verantwortungsvoll umgegangen werden kann, zeigt die Autorin auf, warum Banken weiter zocken, aus welchem Grund es noch immer keine überzeugende Zukunftslösung für Banken gibt und warum es so wichtig ist, dass wir aus Fällen wie Lehman Brothers oder Hypo Alpe Adria Group lernen.

Portrait

Esther Mitterstieler, geboren 1968 in Völs am Schlern, ist seit 1994 Journalistin für diverse Zeitungen und Magazine in Italien, Österreich und Deutschland. Sie war Redakteurin bei den "Dolomiten" in Bozen, beim "Standard" in Wien und beim "WirtschaftsBlatt". Außerdem schrieb sie für die deutsche "Börsen-Zeitung" und die renommierte italienische Wirtschaftszeitung "Il sole-24ore" und berichtete einige Jahre für den Nachrichtensender "n-tv" über das Börsengeschehen in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 02.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99100-129-4
Verlag Braumüller GmbH
Maße (L/B/H) 218/159/22 mm
Gewicht 375
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21,90
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Höhere Rendite bedeutet mehr Risiko. Immer.
von kvel am 30.11.2014

"Höhere Rendite bedeutet mehr Risiko. Immer. Überall. Jederzeit. Diese logische Formel lässt sich nicht schönreden." (S. 169) Inhalt (gemäß der Buchrückseite): Too big to fail: Banken zocken. Wir zahlen. Warum holt man sich, wenn es mit dem Bargeld knapp wird, nicht einfach immer mehr Cash vom Geldautomaten? Das fragten sich auch internationale... "Höhere Rendite bedeutet mehr Risiko. Immer. Überall. Jederzeit. Diese logische Formel lässt sich nicht schönreden." (S. 169) Inhalt (gemäß der Buchrückseite): Too big to fail: Banken zocken. Wir zahlen. Warum holt man sich, wenn es mit dem Bargeld knapp wird, nicht einfach immer mehr Cash vom Geldautomaten? Das fragten sich auch internationale Banker in den Jahren vor und nach der Pleite der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers und stellten sich beim Staat um Geld an. Die Folgen sind bekannt: Bankenkrise, Rettungsschirm und ein europäisches Finanzsystem, das auf der Kippe stand und noch lange nicht über den Berg ist. Wie ist dieses Szenario in Zukunft zu verhindern? Was können wir aus dem Fehlverhalten der Banker und Politiker lernen? Und wieso werden die Banken weiter spekulieren und wir weiter zahlen, bis wir tatsächlich am Abgrund stehen, wenn sich nichts ändert? Zitate aus dem Buch: "... haben sich viele Banker vom Irrtum leiten lassen, Geld könne sich bloß vermehren, aber nie verloren gehen" (S. 13) "... Schattenbanken betreiben zwar bankähnliche Geschäfte, haben aber keine Banklizenz und brauchen sich um viele Regeln nicht zu kümmern" (S. 14) "Es kann nicht sein, dass ein Minister und Aufsichtsrat den Vorstand ... zu unklugen Ankäufen anstiftet, dann aber für nichts gerade stehen muss " "... Positionen, an denen die zur Veränderung nötigen Gesetze beschlossen werden, sind ... genau mit jenen Politikern besetzt, die Hilfe brauchen, wenn es um bestimmte Kompetenzen geht." (S. 84) "Zu den Gewinnern zählen die Ratingagenturen. Sie verpassen Unternehmen und Banken immer wieder Ratings, die den Zustand des jeweiligen Unternehmens zumeist viel rosiger darstellten, als es der Fall war - und ließen sich von denselben Unternehmen gut dafür entlohnen." "Bewertungsfehler stellen einen maßgeblichen Grund für die Finanzkrise dar." (S. 95) "Die gemeinsame Währung Euro hat ... großen Nachteil ... nicht wettmachen können: Es gab weder ein einheitliches Bankensystem noch eine gemeinsame Disziplin der einzelnen Staatshaushalte ..." (S. 156) "Ein Unternehmen ... braucht ... zuallererst eine Bank und nicht die Börse ... Kapital einzusammeln und nicht nur zu zocken, um eventuelle operative Engpässe zu vertuschen." (S. 172) Meine Meinung: Dieses Sachbuch ist sehr verständlich geschrieben. Sehr interessant fand ich die Schilderungen der Autorin über die Auswirkungen der Finanzkrise in anderen Ländern: nämlich nicht nur in der USA, sondern eben auch in Österreich und der Schweiz. Sie zeigte auch auf, wie die unterschiedlichen Länder auf die Krise reagierten, ob schnell oder langsam, und was dies jeweils für Auswirkungen hatte. Vieles wird anhand der Beispiele der Hypo Alpe Adria, der West LB und der UBS erläutert. Hint: Im Anhang befinden sich Begriffserklärungen.

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