Süden

Roman

Tabor Süden 16

(25)
Tabor Süden wollte eigentlich niemanden mehr suchen. Vor Jahren hatte er München mit der Absicht verlassen, die Stadt nie mehr zu betreten. Vollkommen unerwartet erhält er einen Anruf von seinem Vater, der seit fünfunddreißig Jahren verschwunden ist. Er sei in München, lässt er Süden wissen. Doch bevor dieser weitere Fragen stellen kann, wird das Gespräch unterbrochen. Süden kehrt zurück, in »die verhunzte Stadt«, und läuft tagelang durch die Straßen auf der Suche nach einem hinkenden Mann in alter Kleidung. Erneut bleibt der Vater unauffindbar. Süden heuert als Detektiv an und wird sofort mit dem schwierigsten Fall der erfolgreichen Detektei beauftragt: Raimund »Mundl« Zacherl, ein Wirt aus Sendling, ist vor zwei Jahren spurlos verschwunden. Seine Ehefrau will endlich Klarheit darüber, warum er von heute auf morgen sein bisheriges Leben aufgab und sich zuvor, scheinbar ohne Grund, vollkommen verändert hatte. Aus dem leutseligen Wirt war ein verschlossener Grübler geworden. Die Detektei hält den erneuten Auftrag der Ehefrau für eine aussichtslose Sache. Für Süden jedoch ist der Fall Zacherl genau das Richtige: Dank seiner eigenwilligen Methoden entdeckt er Hinweise, die andere nicht wahrnehmen würden. Und so führt ihn die Spur schließlich an die Nordsee, auf die Insel Sylt, wo Zacherl offenbar ein neues Leben beginnen wollte.
Süden von Friedrich Ani: Spannung pur im eBook!
Portrait
Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel am See geboren. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, so u.a. mit dem Tukan-Preis für das beste Buch des Jahres der Stadt München. Als bisher einziger Autor erhielt Ani den Deutschen Krimi Preis in einem Jahr für drei Süden-Titel gleichzeitig. 2010 folgte der Adolf-Grimme-Preis für das Drehbuch nach seinem Roman "Süden und der Luftgitarrist". 2011 wurde der Roman "Süden" mit dem Deutschen Krimi Preis 2011 ausgezeichnet; 2014 erhielt sein Roman "M", der wochenlang auf der KrimiZEIT-Bestenliste stand, den begehrten Preis. Friedrich Ani lebt in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.03.2011
Serie Tabor Süden 16
Sprache Deutsch
EAN 9783426410226
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 7.629
eBook
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„Ein Kriminalroman der besonderen Art“

Angela Kränzlein, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Wenn ein Mensch verschwindet ermittelt Tabor Süden mit seinem unaufgeregten Sachverstand und einer Empathie, die ihresgleichen sucht.

Friedrich Ani ist ein Meister der psychologischen Spannung und der schönen Sprache. Ein Hochgenuss für anspruchsvolle Krimi-Leser, die ein Faible für Spannung ohne Blutvergießen haben.
Wenn ein Mensch verschwindet ermittelt Tabor Süden mit seinem unaufgeregten Sachverstand und einer Empathie, die ihresgleichen sucht.

Friedrich Ani ist ein Meister der psychologischen Spannung und der schönen Sprache. Ein Hochgenuss für anspruchsvolle Krimi-Leser, die ein Faible für Spannung ohne Blutvergießen haben.

„Die Reihe um Tabor Süden ist vorbehaltlos zu empfehlen“

Nadine Thomas, Thalia-Buchhandlung Kassel, DEZ

Tabor Süden ist Ermittler bei der Vermisstenkommission in München..gewesen. Diesmal ist er, privatdetektivisch, auf der Suche nach einem vermissten Kneipenwirt.

Die Reihe macht aus, dass eben nicht gemeuchelt und gemordet wird, sondern Menschen vermisst werden, die manchmal eben verschwinden, weil sie es zb einfach wollen. Immer
Tabor Süden ist Ermittler bei der Vermisstenkommission in München..gewesen. Diesmal ist er, privatdetektivisch, auf der Suche nach einem vermissten Kneipenwirt.

Die Reihe macht aus, dass eben nicht gemeuchelt und gemordet wird, sondern Menschen vermisst werden, die manchmal eben verschwinden, weil sie es zb einfach wollen. Immer enthüllt sich ein Schicksal, was grosse Verzweiflung erkennen lässt.

Süden ist ein cooler Typ, der immer geschnürte Lederhosen trug, die rockigen, nicht die bayerischen. Inzwischen nicht mehr. Mein Lieblingssatz auf die Frage, warum er sie nicht mehr trüge:"sie wurden meines Körpers nicht mehr Herr"

„Süden wird Privatdetektiv!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Tabor Süden kommt nach einem Anruf seines Vaters zurück nach München und ermittelt fortan als Privatdetektiv und nicht mehr als Polizist. Er bleibt Spezialist für "Vermissungen". In seinem erster Fall im neuen Job sucht er nach einem spurlos verschwundenen Wirt und nebenher versucht er seinen Vater zu finden.

Ani hat hier eine tolle
Tabor Süden kommt nach einem Anruf seines Vaters zurück nach München und ermittelt fortan als Privatdetektiv und nicht mehr als Polizist. Er bleibt Spezialist für "Vermissungen". In seinem erster Fall im neuen Job sucht er nach einem spurlos verschwundenen Wirt und nebenher versucht er seinen Vater zu finden.

Ani hat hier eine tolle Detektivfigur weiterentwickelt ( Süden gab es früher schon!). Er zeigt Ecken und Kanten, ist wortkarg und ermittelt äußerst unkonventionnell.

Zu Recht hat Ani hierfür den Deutschen Krimipreis 2012 erhalten.

Ein Krimi der ohne Effekthascherei und viel Blut beeindruckt und lange nachwirkt!

„Tabor Süden - wie konnte ich den so lange übersehn? “

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss


Tabor Süden sucht seinen Vater, dann sucht er noch einen verschwundenen Wirt und ganz nebenbei ist er noch auf der ständigen Suche nach sich selbst. Das kann dauern. Nein, Süden braucht keine Action, er hört zu, achtet auf Nuancen und Widersprüchlichkeiten, er braucht Kontemplation, er benutzt seine Intuition, die ihn schon als Polizisten

Tabor Süden sucht seinen Vater, dann sucht er noch einen verschwundenen Wirt und ganz nebenbei ist er noch auf der ständigen Suche nach sich selbst. Das kann dauern. Nein, Süden braucht keine Action, er hört zu, achtet auf Nuancen und Widersprüchlichkeiten, er braucht Kontemplation, er benutzt seine Intuition, die ihn schon als Polizisten in der Vermisstenabteilung auszeichnete.

Gibt es eigentlich irgendwo eine Statistik, die aussagt, wie viele gute Ermittler sich chronische Dauergefechte mit dem Alkoholgenuss leisten? So erscheint mir das Gros der großen Ermittler/Kommissare entweder als trockene Alkoholiker oder bekennende. Schweifen wir nicht ab, - aber auch Tabor Süden fängt erst nach etlichen Bieren an, sein Liedchen zu pfeifen...

Süden ist eine charismatische Persönlihkeit, mit all ihren Brüchen, Macken und Besonderheiten. Und genau das ist der Grund, weshalb ich ihm völlig fasziniert bis in die hintersten Winkel seiner Persönlichkeit folgte, genauso wie ans nördliche Ende Deutschlands. Er löst den Fall und das auf brillante Art und Weise. Die Franzosen Adamsberg, Kehlweiler und Guerin sind Cousins im Geiste, Tabor Süden entspringt der deutschen Linie... Zeit, einmal ein Klassentreffen anzuberaumen.

„endlich wieder da!!“

Tina Brandner, Thalia-Buchhandlung Passau

Tabor Süden - früher Kommissar bei der Münchner Vermisstenstelle - ist wieder zurück. Diesmal als Privatdetektiv. Er hat die Aufgabe Raimund Zacherl wiederzufinden, ein Wirt der bereits vor 2 Jahren verschwand.
Außerdem ist er immernoch auf der Suche nach seinem Vater und diesmal seinem Ziel so nah wie noch nie zuvor.

Friedrich
Tabor Süden - früher Kommissar bei der Münchner Vermisstenstelle - ist wieder zurück. Diesmal als Privatdetektiv. Er hat die Aufgabe Raimund Zacherl wiederzufinden, ein Wirt der bereits vor 2 Jahren verschwand.
Außerdem ist er immernoch auf der Suche nach seinem Vater und diesmal seinem Ziel so nah wie noch nie zuvor.

Friedrich Ani hat seinen stärksten Kommissar wieder ins Rennen geschickt, zwar ist er gealtert und trinkt mittlerweile noch mehr, aber es ist schön wieder von Ihm zu lesen!

„Das zweite Leben des Gastwirtes Mundl“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf




"´Verstehst du?´, sagte Süden zu dem Rauhhaardackel, der neben ihm stand und wahrscheinlich schon die ganze Zeit zu ihm hinaufstarrte."

Jahr für Jahr verschwinden etwa siebentausend Menschen zunächst spurlos, allein in Bayern.
So auch Mundl. Der Gasthäusler, der vor vier Jahren aus heiterem Himmel die Wirtschaft seiner verdutzten



"´Verstehst du?´, sagte Süden zu dem Rauhhaardackel, der neben ihm stand und wahrscheinlich schon die ganze Zeit zu ihm hinaufstarrte."

Jahr für Jahr verschwinden etwa siebentausend Menschen zunächst spurlos, allein in Bayern.
So auch Mundl. Der Gasthäusler, der vor vier Jahren aus heiterem Himmel die Wirtschaft seiner verdutzten Frau überschrieb, sich auf einen Stuhl neben dem Tresen gesetzt hatte, zum Entsetzen seiner Frau und zur Belustigung seiner Gäste und bald zum Unverständnis von allen, und fortan vor sich hin brütete und schwieg. Vor zwei Jahren plötzlich war Mundl wie vom Erdboden verschluckt. Seine Frau will endlich Klarheit und beauftragt eine Detektei.
Somit wären wir bei Tabor Süden. Stets "glorios bebiert" und mundfaul, sehr, wenn er spricht, provoziert er und/oder gibt lapidare Antworten. Süden ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden und heuert nun als Detektiv an. Für Süden bedeutete das, dafür bezahlt zu werden, am Tresen zu stehen, Leuten Fragen zu stellen und das Nächste zu bestellen. Bier.

"Und wer war er, dass er ein Frühstücksbier in einem der gastlichen Lokale der Stadt verschmähte, nachdem er die halbe Nacht in ekstatischer Aushäusigkeit verbracht hatte?"

Ich beurteile Friedrich Anis SÜDEN in Unkenntnis all seiner anderen Bücher und derer sind es viele.
Ich bin begeistert! SÜDEN ist anders. Erfrischend anders. Still. Es gibt keinen Serienkiller. Es gibt keinen Mörder, keine Leiche, ja nicht einmal ein Tröpfchen Blut, einzig und allein einen Vermissten gilt es zu betrauern. Ein Mensch, der erst durch sein Verschwinden sichtbar wird. Zerrbild menschlicher Existenz und deren Abgründe.

"Möge es nützen!" (Südens Trinkspruch)

„Süden“

Gabriele Förster, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Es ist der Anruf seines vor Jahrzehnten verschwundenen Vaters, der Tabor Süden von einem auf den anderen Tag nach München zurückkehren lässt. Ziellos läuft er durch die Stadt auf der Suche nach einem hinkenden alten Mann. Er heuert als Detektiv an und wird gleich mit dem schwierigsten Fall der so erfolgreichen Detektei beauftragt: Es ist der Anruf seines vor Jahrzehnten verschwundenen Vaters, der Tabor Süden von einem auf den anderen Tag nach München zurückkehren lässt. Ziellos läuft er durch die Stadt auf der Suche nach einem hinkenden alten Mann. Er heuert als Detektiv an und wird gleich mit dem schwierigsten Fall der so erfolgreichen Detektei beauftragt: Raimund Zacherl, ein Wirt aus Sendling, ist vor 2 Jahren spurlos verschwunden.
Friedrich Ani hat seinen Ermittler Tabor Süden zurückgeholt. Dass er inzwischen als Privatdetektiv arbeitet , macht ihn nur noch charmanter.

Ein Krimi, spannend geschrieben!

„Außenseiter unter sich“

Claudia Bremer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Süden - das ist Tabor Süden, der frühere Kommissar bei der Münchener Vermisstenstelle.
Er hat als Kellner in Köln gelebt, ein einsamer Trinker, der Probleme mit seinem toten Kollegen Heuer bespricht.
Ein Anruf seines verschwundenen Vaters lockt ihn zurück nach München. Er heuert als Detektiv an und bekommt den Fall des vor 2 Jahren
Süden - das ist Tabor Süden, der frühere Kommissar bei der Münchener Vermisstenstelle.
Er hat als Kellner in Köln gelebt, ein einsamer Trinker, der Probleme mit seinem toten Kollegen Heuer bespricht.
Ein Anruf seines verschwundenen Vaters lockt ihn zurück nach München. Er heuert als Detektiv an und bekommt den Fall des vor 2 Jahren untergetauchten Raimund Zacherl übertragen. Bevor Zacherl verschwand, hatte er sich verändert - er war zum stummen Grübler geworden, der mehr und mehr aus seinem alten Leben gerutscht war.
Ani interessiert die Einzigartigkeit jedes Außenseiters in seinem eher traurigen Alltag.
Tabor Süden ist den Gesuchten sehr ähnlich. Wenn einer sie finden kann, dann er. Er hat überraschende Denkansätze und wenn ihm die Fragen ausgehen, lockt er durch Schweigen Informationen aus den Menschen heraus.
Die Spur führt ihn schließlich nach Sylt ...

„Wie nichtlustig ist der denn“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Auf dem Weg zum Schmarotzer in Köln wird der Titelheld mit dem wärmenden Namen - zurück in seiner Stadt, zurück in München - doch wieder tätig als Vermisstenfahnder - für eine private Detektei. Ein sturer, schweigender Wirt, ein bayerischer Naturbursche ist verschwunden und wird vermisst. Ist er wirklich aus der Welt gefallen? Eine Auf dem Weg zum Schmarotzer in Köln wird der Titelheld mit dem wärmenden Namen - zurück in seiner Stadt, zurück in München - doch wieder tätig als Vermisstenfahnder - für eine private Detektei. Ein sturer, schweigender Wirt, ein bayerischer Naturbursche ist verschwunden und wird vermisst. Ist er wirklich aus der Welt gefallen? Eine vage Spur führt den äußerst unüblichen Süden nach Sylt ... Lesen? Unbedingt. Möge es nützen!

„Ein spannender Detektivroman!“

Maria Faustmann, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Der allseits bekannte und beliebte Münchner Gastwirt Raimund Zacherl wird seit zwei Jahren vermisst. Weder seine Ehefrau noch die Freunde haben eine Ahnung warum er spurlos verschwunden ist.
Tabor Süden, ein ehemaliger Polizeibeamter, ermittelt als Privatdetektiv in diesem Fall.
Er ist eigentlich in seiner ehemaligen Heimatstadt um
Der allseits bekannte und beliebte Münchner Gastwirt Raimund Zacherl wird seit zwei Jahren vermisst. Weder seine Ehefrau noch die Freunde haben eine Ahnung warum er spurlos verschwunden ist.
Tabor Süden, ein ehemaliger Polizeibeamter, ermittelt als Privatdetektiv in diesem Fall.
Er ist eigentlich in seiner ehemaligen Heimatstadt um seinen Vater zu finden, der sich nach vielen Jahren der Abwesenheit telefonisch von hier gemeldet hat. Mit ermittlerischen Spürsinn begibt sich Süden nicht nur auf die Suche nach dem verschollenen Gastwirt, sondern auch nach seinem Vater.
Dem Autor gelingt es auf wunderbare Weise die Person des Ermittlers und auch die bayerische Kneipenkultur literarisch darzustellen. Die Handlung verzichtet auf jegliche Effekthascherei. Alles bewegt sich in einer etwas düsteren, geheimnisvollen Stimmung und das macht den besonderen Reiz dieses Buches aus.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2011

Zwei Jahre ist es her seit der Sendlinger Gastwirt Raimund "Mundl" Zacherl spurlos verschwunden ist. Seine Ehefrau beauftragt erneut eine Detektei um endlich Klarheit zu bekommen. Es ist Tabor Süden, der mit der fast aussichtslosen Suche betraut wird. Er kennt diese Situation aus eigener Erfahrung - sein Vater ist seit... Zwei Jahre ist es her seit der Sendlinger Gastwirt Raimund "Mundl" Zacherl spurlos verschwunden ist. Seine Ehefrau beauftragt erneut eine Detektei um endlich Klarheit zu bekommen. Es ist Tabor Süden, der mit der fast aussichtslosen Suche betraut wird. Er kennt diese Situation aus eigener Erfahrung - sein Vater ist seit 35 Jahren vermisst. ......"Die offenen Wunden, die jemand durch sein Verschwinden seiner Umgebung zufügte, bluteten auch nach der Rückkehr des Vermissten weiter............"

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Tabor Süden ist zurück in München und beginnt, in einer Detektei zu arbeiten. Er bekommt einen Fall in seinem Spezialgebiet, der Vermisstensuche, zugeteilt. Ein Wirt ist seit zwei Jahren verschwunden, die Ehefrau hat die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Friedrich Ani hatte mit Tabor Süden eigentlich schon abgeschlossen gehabt.... Tabor Süden ist zurück in München und beginnt, in einer Detektei zu arbeiten. Er bekommt einen Fall in seinem Spezialgebiet, der Vermisstensuche, zugeteilt. Ein Wirt ist seit zwei Jahren verschwunden, die Ehefrau hat die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Friedrich Ani hatte mit Tabor Süden eigentlich schon abgeschlossen gehabt. Er schrieb dann zwei Krimis mit dem ehemaligen Klosterpater Polonius Fischer als Kommissar. Aber Tabor Süden, so sagt Ani im Interview, habe sich ihm wieder aufgedrängt. Daraus ist dieses Buch entstanden, und ich finde es großartig! Tabor Süden erinnert mich an Fred Vargas‘ Kommissar Adamsberg mit seinem Vertrauen auf die Intuition, das ihn in verfahrenen Situationen weiterhilft, für andere aber ganz schön nervend sein kann. Dass man in München (und auch auf Sylt) gerne Bier trinkt, habe ich mir schon gedacht, aber „bebiert sein“ war doch für mich neu, das klingt gemütlich. Die Vermisstensuche, auch in eigener Sache (sein Vater meldet sich bei Süden), nimmt seinen Lauf, spannend wird’s. Was mich aber bei dem Buch am meisten fasziniert hat, ist die Fähigkeit Anis, Stimmungen, Gefühle, Ahnungen in Worte zu fassen. Dass die Angehörigen von Wiedergefundenen nur „den Schatten umarmen“ können, das ist zum Beispiel so ein Bild, das mich beeindruckt hat. Absolut lesenswert, ich bin zum Süden-Fan geworden!

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