Sunset

Roman

(27)
Feuchtwanger, Brecht und das kalifornische Exil - der Roman einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Weltberühmt und wohlhabend, aber argwöhnisch beschattet von den Chargen der McCarthy-Ära, lebt Lion Feuchtwanger 1956 noch immer im kalifornischen Exil - der letzte der großen deutschen Emigranten. Als ihn an einem Augustmorgen die Nachricht vom plötzlichen Tod Bertolt Brechts erreicht, ist er tief erschüttert. Er hatte Brechts Genie entdeckt, hatte ihn gefördert, war ihm eng verbunden gewesen.
In stummer Zwiesprache mit dem toten Freund ruft Feuchtwanger die Stationen dieser Freundschaft wach, ihren Beginn im München der Räterepublik, die literarischen Triumphe der Zwanzigerjahre, die Flucht und das Leben im Exil. Aus seinen Erinnerungen kristallisieren sich zugleich die Antriebsfedern des eigenen literarischen Schaffens heraus: die Trauer um die als Säugling verstorbene Tochter, seine Schuldgefühle und sein Ehrgeiz, die Traumata seiner Kindheit - und schließlich die Liebe und die Vergänglichkeit. Am Ende des Tages, als die Sonne im Stillen Ozean versinkt, ist der alte Feuchtwanger sich seiner Stärken und Schwächen hell bewusst und hat eine Bilanz des eigenen Lebens gezogen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 192, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783838723365
Verlag Bastei Entertainment
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„Ein Meisterwerk“

Maren Oberwelland

„Sunset“ ist ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur!
Ausgehend vom Tode Brechts im Jahr 1956 beschreibt Klaus Modick die Beziehung zwischen den Schriftstellern Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht, deren Dreh- und Angelpunkt Feuchtwangers Villa Aurora gewesen zu sein scheint, in der auch Modick selbst ein Stipendium genossen hat.
„Sunset“ ist ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur!
Ausgehend vom Tode Brechts im Jahr 1956 beschreibt Klaus Modick die Beziehung zwischen den Schriftstellern Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht, deren Dreh- und Angelpunkt Feuchtwangers Villa Aurora gewesen zu sein scheint, in der auch Modick selbst ein Stipendium genossen hat. „In stummer Zwiesprache mit dem toten Freund ruft Feuchtwanger die Stationen dieser Freundschaft wach, ihren Beginn im München der Räterepublik, die literarischen Triumphe der Zwanzigerjahre, die Flucht und das Leben im Exil.“ - Eine Beziehung zwischen Hassliebe und väterlicher Freundschaft, die geprägt war von politisch brisanten Zeiten, Vertreibung und Verrat.
Modick, der sich schon seit Jahrzehnten mit Lion Feuchtwanger beschäftigt und auch über ihn promovierte, gewährt dem Leser einen Einblick in den Alltag der Schriftsteller im amerikanischen Exil. Nicht jedes Detail basiert auf der Wirklichkeit, dennoch hält der Autor sich eng an die Fakten.
Trotz dieses zunächst trocken anmutenden Themas, ist „Sunset“ nicht nur ein Buch für eingeweihte Literaturwissenschaftler, sondern durchaus eines für die breite Masse der Literaturinteressierten, denn Modick erzählt mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Nicht umsonst hat Klaus Modick es in diesem Jahr auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft.

„Ein Buch, in das man eintaucht und sich zusammen mit Feuchtwanger durch diesen Tag treiben lässt...“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

1956 befindet sich Lion Feuchtwanger, einer der letzten deutschen Schriftsteller im Exil, in Los Angeles. Ein Tag wie jeder andere, der wie immer mit dem immer sonnigen Wetter und seinen morgendlichen Gymnastikübungen beginnt. Ein Postbote unterbricht diese jäh und überreicht ihm ein Telegramm mit der Nachricht, dass Bertolt Brecht 1956 befindet sich Lion Feuchtwanger, einer der letzten deutschen Schriftsteller im Exil, in Los Angeles. Ein Tag wie jeder andere, der wie immer mit dem immer sonnigen Wetter und seinen morgendlichen Gymnastikübungen beginnt. Ein Postbote unterbricht diese jäh und überreicht ihm ein Telegramm mit der Nachricht, dass Bertolt Brecht in Berlin gestorben ist. Völlig erschüttert hält Feuchtwanger inne und erinnert sich an „seinen“ Brecht, denn er hatte ihn gefördert und sich um ihn gekümmert, war sein väterlicher Mentor geworden. Beide standen sich nahe, obwohl sie in vielen Dingen grundverschieden waren. Während Feuchtwanger seinen üblichen amerikanischen Alltag durchlebt, kreisen seine Gedanken und Erinnerungen nicht nur um Brecht, sondern wandern zurück in die 20er Jahre in Deutschland, in die Zeit seiner ersten schriftstellerischen Erfolge, aber auch die politisch schwierige Zeit des Dritten Reichs, die ihn schließlich wie so viele andere Schriftsteller ins Exil nach Amerika führt. Hier entsteht eine große deutsche Gemeinde, ein Treffpunkt intellektueller und künstlerischer Größen wie Einstein, Chaplin, die Brüder Mann, Zuckmayer, Werfel und vielen anderen. Eine Zeit, erfüllt von lebhaften und geistvollen Diskussionen, aber auch immer wieder vergiftet von Neid und Missgunst untereinander. Zumal der dunkle Schatten der McCarthy-Ära drohend über allen hängt und die einzelnen Befindlichkeiten oft den Rand des Unerträglichen steigert. Der Tag zieht langsam an Feuchtwanger vorbei, seine Gedanken versinken auch in seine eigene Vergangenheit, an die schwierige Zeit, als seine kleine Tochter starb, an seine Trauerphase und seine Schuldgefühle. So ist dieser denkwürdige Tag, der mit Brechts Todesnachricht begann, auch ein zuweilen erschütterndes Resümee seines Innenlebens. Am Ende zieht der Nebel der Nacht zur Tür hinein und legt sich wie ein tröstlicher Schleier über den Tag.
Klaus Modick hat über Lion Feuchtwanger promoviert, ist ein exzellenter Kenner dieses großen Schriftstellers – und das spürt man einfach in jedem Satz. Ein Buch, in das man eintaucht, sich zusammen mit Feuchtwanger durch diesen Tag treiben lässt und bei dem man am Ende, wenn die Sonne untergeht, auch ein wenig traurig zurückbleibt, weil die letzte Seite gelesen ist. Wer mehr über diese bewegende Zeit der deutschen Exilgemeinde in den 50er Jahren in Amerika erfahren will, dem sei auch das großartige Buch „Das unbelehrbare Herz“ von Salka Viertel empfohlen.







Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Für Liebhaber biographischer Romane ist dieses Buch ein Muss: Brecht und Feuchtwanger im Exil - mit all ihren Befindlichkeiten. Für Liebhaber biographischer Romane ist dieses Buch ein Muss: Brecht und Feuchtwanger im Exil - mit all ihren Befindlichkeiten.

I. Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Im Exil in Californien treffen sich die Deutschen Exilautoren und versuchen irgendwie weiter zu machen, doch ihre Heimat ist nicht mehr dieselbe und ihre Literatur muss sich ändern Im Exil in Californien treffen sich die Deutschen Exilautoren und versuchen irgendwie weiter zu machen, doch ihre Heimat ist nicht mehr dieselbe und ihre Literatur muss sich ändern

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Unterhaltsam und informativ erzählt Modick von der ungleichen langjährigen Freundschaft zwischen Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht. Nicht nur für Literaturinteressierte. Unterhaltsam und informativ erzählt Modick von der ungleichen langjährigen Freundschaft zwischen Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht. Nicht nur für Literaturinteressierte.

Kerstin Brummack, Thalia-Buchhandlung Berlin

Beeindruckender Erinnerungstext: Feuchtwanger im amerikanischen Exil, L.A. McCarthy Ära. Brechts Tod ist Anstoß für eine emotionale und hellsichtige Bilanz. Eindringlich. Beeindruckender Erinnerungstext: Feuchtwanger im amerikanischen Exil, L.A. McCarthy Ära. Brechts Tod ist Anstoß für eine emotionale und hellsichtige Bilanz. Eindringlich.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine kurze Episode aus Feuchtwangers Leben im Exil, mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Eleganz erzählt. Eine kurze Episode aus Feuchtwangers Leben im Exil, mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Eleganz erzählt.

Herbert Konkel, Thalia-Buchhandlung Münster

Deutsche Schriftsteller leben scheinbar sorglos im amerikanischen Exil. Modick zeigt aber das Fragile, den Zwang und die politischen Pressionen dieses unfreiwilligen Lebens. Lesen! Deutsche Schriftsteller leben scheinbar sorglos im amerikanischen Exil. Modick zeigt aber das Fragile, den Zwang und die politischen Pressionen dieses unfreiwilligen Lebens. Lesen!

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nach diesem Roman bedauere ich es, dass ich nicht mehr Zeit zum Lesen habe. Denn jetzt möchte ich etwas von Lion Feuchtwanger lesen! Nach diesem Roman bedauere ich es, dass ich nicht mehr Zeit zum Lesen habe. Denn jetzt möchte ich etwas von Lion Feuchtwanger lesen!

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Ein besonderer Tag im Leben Lion Feuchtwangers
von einer Kundin/einem Kunden am 04.05.2013

Lion Feuchtwanger, der letzte große deutsche Schriftsteller im amerikanischen Exil, erhält am Morgen eines Tages, den er alleine verbringt, seine Frau ist unterwegs, ein Telegramm, in dem er vom Ablebens Bertold Brechts informiert wird. Diese Nachricht erschüttert ihn, schließlich hat er Brecht entdeckt, gefördert und war mit ihm befreundet.... Lion Feuchtwanger, der letzte große deutsche Schriftsteller im amerikanischen Exil, erhält am Morgen eines Tages, den er alleine verbringt, seine Frau ist unterwegs, ein Telegramm, in dem er vom Ablebens Bertold Brechts informiert wird. Diese Nachricht erschüttert ihn, schließlich hat er Brecht entdeckt, gefördert und war mit ihm befreundet. Erinnerungen an viele Stationen und Geschehnisse dieser Beziehung werden wach, aber auch tiefe Einblicke in sein eigenes Innenleben, seine Motive, Ängste, Freuden und alles, was wichtig war in seinem Leben. Als die Sonne an diesem Tag untergeht, hat Feuchtwanger eine klare hellsichtige Lebensbilanz gezogen. Klaus Modick erzählt hier, zum Teil dokumentarisch, zum Teil fiktional in beeindruckend dichter Sprache vom Leben Lion Feuchtwangers und seines Umfelds und bietet spannende Einblicke, wie Literatur entsteht

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