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Tabu Trennung

Ein Journalist sucht Antworten

(5)

Trennung – ein Tabu in christlichen Kreisen? Daniel Schneider hat Menschen besucht, die offen über
ihre Scheidung reden. Er möchte verstehen, warum Beziehungen scheitern und wie Menschen mit diesem
Lebensbruch umgehen. Die Gespräche haben es in sich, sind schonungslos und inspirierend, bieten
Ihnen wertvolle Erkenntnisse und manchmal bleiben Fragen offen. Eins gilt jedoch immer: Gerade in
gescheiterten Beziehungen wird die Liebe Gottes zu uns Menschen sichtbar! Ein wichtiges Buch, nicht
nur für Betroffene, sondern für alle, denen eine gute Ehe eine Herzensangelegenheit ist.
Portrait

Daniel Schneider:
(34) ist Journalist und Theologe. Er ist freiberuflich als Fernseh- und Radioautor, Sprecher und
Moderator tätig - u. a. beim WDR (Planet Wissen, Kirche in 1LIVE, ...). Mit seiner Frau Eva-Lisa hat
er zwei Töchter. Sie wohnen in Löhne, Westfalen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 10.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7751-5758-2
Verlag SCM Hänssler
Maße (L/B/H) 214/141/20 mm
Gewicht 274
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Was tun, wenn die Beziehung scheitert?
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 14.03.2017

Der Journalist Daniel Schneider setzt sich hier mit einem sehr intimen Thema auseinander, das gerade in christlichen Kreisen oft totgeschwiegen wird. Wir leben in einer Welt, in der Beziehungen scheitern, auch wenn die Betroffenen sich alle Mühe gegeben haben. Es geht darum, zu verstehen, warum das geschieht und wie... Der Journalist Daniel Schneider setzt sich hier mit einem sehr intimen Thema auseinander, das gerade in christlichen Kreisen oft totgeschwiegen wird. Wir leben in einer Welt, in der Beziehungen scheitern, auch wenn die Betroffenen sich alle Mühe gegeben haben. Es geht darum, zu verstehen, warum das geschieht und wie es nach einem solchen einschneidenden Bruch weitergehen kann. Der Autor nimmt uns mit auf eine interessante und tiefgründige Reise. Dabei ist es, als würden wir als Leser ihn begleiten und zeitgleich mit ihm Begegnungen erleben, die einen Einblick in das schwierige Thema erlauben. Es wirkt, als hätte er das Buch parallel zu seinen Recherchen geschrieben und hätte daher an keiner Stelle des Buches mehr Wissen oder Informationen als wir. Das ist ein sehr ungewöhnlicher Stil, der das Buch aber meiner Meinung nach sehr viel offener und zugänglicher macht. Da ist keine Barriere, die sich vor uns auftürmt. Auch ich als Leser kann mit meinen Fragen und Überlegungen in das Buch starten und am Ende komme ich vielleicht ein bisschen klüger wieder heraus. Es sind unterschiedliche Schicksale, die vorgestellt werden. Aber sie alle haben ihre Erfahrungen mit dem Thema gemacht. Daniel Schneider trifft sich mit all diesen Menschen und hört ihnen zu, wie sie erzählen. Er stellt feinfühlige Fragen und versucht, nach jeder Begegnung ein Resümee zu ziehen. Dabei entdeckt er in allen gescheiterten Beziehungen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede. Gemeinsam ist zum Beispiel der Schmerz und das Gefühl, nicht alles versucht zu haben. Oder das Gefühl im Nachhinein, als hätte es auf diesen Moment hinauslaufen müssen. Unterschiedlich kann die Art und Weise sein, mit der Situation und sich selbst klarzukommen. Zwischen all diesen persönlichen Erlebnissen stehen immer auch Abschnitte, in denen der Autor sich allgemein Gedanken zu dem Thema macht. Dabei stellt er beispielsweise fest, dass die Schwierigkeit oft darin liegt, dass wir Menschen auf Beziehungen ausgerichtet, aber gleichzeitig sehr individuelle Wesen sind. Daher ist es natürlich nicht immer einfach, eine gelungene Beziehung zu führen. Und manchmal ist es eben auf Dauer nicht möglich. Sehr gefallen hat mir die unvoreingenommene Herangehensweise des Autors. Er zeigt sich in keinster Weise allwissend oder verurteilend. Vielmehr möchte er darauf hinaus, dass Beziehungen scheitern können und dürfen, auch in christlichen Kreisen. Gerade hier wird oft viel zu lange versucht, doch noch etwas zu reparieren, was schon längst völlig zerbrochen ist. Oft steckt dahinter Druck vonseiten der Gemeinde oder einfach eine verinnerlichte Grundeinstellung: Die nämlich, dass Gott es unter keinen Umständen duldet, dass eine Ehe geschieden wird. Mit diesen Gedanken wird in dem Buch aufgeräumt, denn Gott möchte vor allem eines nicht: Dass wir ein Leben lang etwas vortäuschen oder erzwingen wollen. Fazit: Ein ungewöhnliches und immer wieder aktuelles Thema, mit dem der Autor sich ehrlich und ausführlich auseinandersetzt. Dabei gelingt es ihm, den Leser mitzunehmen auf diese Reise, die vielleicht heilsam sein kann. Insgesamt ein sehr angenehmes Buch, das ich weiterempfehlen kann.

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"Gott ist nicht nur da präsent, wo etwas gelingt."
von JDaizy aus Berlin am 12.04.2017

"Dient diese Geschichte dazu, dass Gott uns Menschen sehr plakativ darauf hinweisen möchte, dass gute Taten und vorbildliche Lebensweisen nicht sofort mit einem bequemen und erfolgreichen Leben gleichzusetzen sind? Denn das gilt garantiert für Beziehungen: Nur weil eine Ehe unter Gottes Segen steht und/oder sich beide Menschen hervorragend um... "Dient diese Geschichte dazu, dass Gott uns Menschen sehr plakativ darauf hinweisen möchte, dass gute Taten und vorbildliche Lebensweisen nicht sofort mit einem bequemen und erfolgreichen Leben gleichzusetzen sind? Denn das gilt garantiert für Beziehungen: Nur weil eine Ehe unter Gottes Segen steht und/oder sich beide Menschen hervorragend um eine gelingende Partnerschaft bemühen, muss kein 50-jähriges Schlaraffenland folgen. Denn wir machen Fehler, werden verletzt und verletzten andere. Egal, wie sehr wir uns anstrengen." Der Autor Daniel Schneider begibt sich in seinem Buch "Tabu Trennung" auf die Spurensuche, warum Scheidungen - vor allem oder gerade vor einem christlichen Hintergrund - oft noch immer tabuisiert werden. Dabei verlässt er neben der "biblischen Theorie" auch seinen Platz am Schreibtisch und besucht Menschen, die mit ihm, sowohl aus fachlicher als auch aus persönlicher Erfahrung, über genau dieses Thema sprechen. Seine Gesprächspartner haben alle miteinander etwas gemeinsam: sie sind geschieden. Manche sogar mehrfach. Aber was passiert, wenn der christliche Glaube auf eine individuelle Biographie trifft? Kann die Theologie vor der menschlichen Erfahrung bestehen? Oder liegt der Fokus nicht eher auf dem "Wie gehe ich damit um, wenn es zu spät ist?" Da stellt sich für mich sofort eine Frage: Gibt es überhaupt eine strikte Trennung zwischen Beziehung und Scheidung? Beginnt eine Trennung erst, wenn sie (bei einer Ehe durch die Scheidung) vollzogen ist? Und gehört das "Scheitern" nicht zum Leben dazu? "Gott ist nicht nur da präsent, wo etwas gelingt." Dieser Satz aus dem Buch macht Mut. Eine Beziehung (auch eine beendete) ist nicht weniger wert, weil sie am Ende vielleicht nicht gelingt. Sie bedeutet(e) Hingabe, sie ist nicht einseitig, sondern bedingt sich gegenseitig. Und darin liegt die Erfüllung. Was für eine schöne Einsicht. Was mich auch inspiriert hat, ist die Herangehensweise, wie wichtig eine gepflegte und offene Kommunikation ist. Quasi als Präventionsmaßnahme, um Missverständnissen vorzubeugen. Der Trauschein ist keine Garantie und kein Freibrief. Man muss auch danach noch in die Ehe investieren, gemeinsam reden und zuhören. Es ist wirklich spannend, was seine doch sehr verschiedenen Gesprächspartner dazu zu sagen haben und wie sie mit dem Trennungsgedanken umgegangen sind. Vielleicht entdeckt man sich in der ein oder anderen Geschichte oder Aussage wieder. Aber auch wenn man selbst (was für ein Glück) nicht geschieden ist, kann man viel aus diesem Buch mitnehmen. So geht es mir zumindest. Besonders bewegt hat mich der Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung und der Einfluss der (sozialen) Medien auf unsere Beziehungsfähigkeit. Und auch die "Heldenreise" wird mir im Gedächtnis bleiben. Das Buch wurde als Taschenbuch im Frühjahr 2017 im SCM-Verlag veröffentlicht. Obwohl es ein Sachbuch ist, ist der Schreibstil des Autors eher persönlich, ja fast kumpelhaft. Was mir sehr gefallen hat, ist, dass er nicht belehrt und offen dazu steht, dass dieses Buch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit erhebt. Wie der Untertitel schon verrät, sucht(e) auch er nach Antworten. Und diese Suche ist nicht mit dem Abschluss dieses Buches beendet. Wenn es dem Autor gelingt, bei dem ein oder anderen Missverständnisse im biblischen Kontext auszuräumen und wieder Platz für die (Nächsten-)Liebe zu schaffen, dann hat sich dieses Buch auf jeden Fall gelohnt. Ich jedenfalls glaube nach wie vor, wie er, an den geschützen Rahmen der Ehe, an Verbindlichkeit und Treue - hoffentlich bis ans Lebenende. Wir sollten unsere Augen aber nicht davor verschließen, dass der Plan leider nicht immer aufgeht. Fazit: Ein Buch, dass aufzeigt, warum Trennungen und Scheidungen in christlichen Kreisen auch heute oft noch ein Tabu darstellen und nicht selten kritisch beäugt werden. Das aber auch zeigt, dass die Theorie, die Bibel, sich zwar nicht in ihren Worten ändern wird, dass aber sehr wohl eine Veränderung in unseren Gedanken und Sichtweisen möglich ist. Denn über allem steht die (göttliche) Liebe.

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Paare stellen ihre Beziehung vor
von Klaudia K. aus Emden am 22.02.2017

Trennung - ein Tabu in christlichen Kreisen? Daniel Schneider, Journalist und Theologe untersucht in seinem Buch die Gründe, warum Menschen ihre oft langjährigen Beziehungen aufgaben. Er fragt die Beteiligten, welche Gründe letztendlich dazu führten und reflektiert, wie man nach einer Scheidung als Christ dennoch weiter leben kann. Ganz zu... Trennung - ein Tabu in christlichen Kreisen? Daniel Schneider, Journalist und Theologe untersucht in seinem Buch die Gründe, warum Menschen ihre oft langjährigen Beziehungen aufgaben. Er fragt die Beteiligten, welche Gründe letztendlich dazu führten und reflektiert, wie man nach einer Scheidung als Christ dennoch weiter leben kann. Ganz zu Beginn des Buches zitiert er Moeller: "Es gibt im Grunde keine wirklich zerbrochenen Ehen, die einstige Verliebtheit ist der Garant, es gibt nur nicht Gelungene" Der christlich orientierte Autor zeigt, dass die Ehe etwas ist, das im Grunde genommen eine innige Verbundenheit und Bereicherung für beide Partner ermöglicht. Ehe ist echte Arbeit, bedeutet damit einen lebenslangen Kraftakt und setzt eine bewußte Hingabe voraus. In seinem Sachbuch stellt der Autor sowohl seine als auch die Meinung der Befragten vor. In journalistisch präziser Form lässt er abweichende Meinungen des Gegenüber stehen und gibt dem Leser die Möglichkeit einer eigenen Bewertung. Daniel Schneider gibt in seinem Werk auch die Erfahrungen von Beziehungs-Therapeuten wieder. Deren einhelliger Tenor ist, dass die von Krisen betroffenen Partner oft viel zu spät in die Beratung kommen. Unabdingbar sei außerdem, dass die Partner beide bereit sein müssen an der Beziehung etwas zu ändern und insbesondere am Gelingen zu arbeiten. Die Bibel gibt allen Menschen einen wertvollen Trost: Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen - die Liebe zu uns ist unantastbar. Das Werk setzt eine leicht verständliche Sprache ein, um das schwierige Thema für den Leser bestens zugänglich zu machen. Es stellt ein wertvolles Sachbuch zu den Themen "Ehe", "Trennung" und "Ursache" dar. Aber auch für alle Verheiraten die in Harmonie miteinander leben wollen ist es ein gutes Werk um die gefährliche "Monotonie" und "Selbstverständlichkeit", die sich oft einzuschleichen droht prophylaktisch zu bekämpfen.

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