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Tiefenwelt

Zwei Leben

(5)
"Tiefenwelt": Eine Spritze. Zwei Leben. Der 16-jährige Lenyo verlässt seine in Armut und Unterdrückung lebende Familie, um sich in einem geheimnisumwobenen Bunkerlabyrinth unter der Nordstadt mit den Rebellen auf den Kampf gegen das skrupellose Regime vorzubereiten. Doch Lenyo ahnt nichts von seiner schicksalhaften Gabe, von der wahren Identität der faszinierenden Tiefenwelterin Lielle und von dem tödlichen Virus, das seine Familie auszulöschen droht.
Portrait
Theresa Sperling ist in variabler Reihenfolge: als Zuschauerherzen berührende Spoken Word Poetin bekannt und sehr viel auf deutschen Bühnen unterwegs, Jugendtheaterautorin beim Deutschen Theaterverlag, mittelmäßige Mutter von zwei lebhaften Söhnen und quirlige Ehefrau eines in sich ruhenden Mannes, Herzblut-Lehrerin für Deutsch, Englisch und Darstellendes Spiel und leidenschaftliche Jugendbuchleserin und -autorin. 2016 feierte sie mit dem Liebesroman "Mittelmeersplitter" im Slammer-Verlag Lektora ihr Debüt, ihre Dystopie "Tiefenwelt" erscheint im März 2017 (tatatata!) im Drachenmondverlag. Craziness!
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 370
Erscheinungsdatum 25.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95991-343-0
Verlag Drachenmond-Verlag
Maße (L/B/H) 211/146/30 mm
Gewicht 394
Buch (Taschenbuch)
14,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine Familie zerrissen von den unmenschlichen Lebensumständen in der Nordstadt
von Uwe Taechl aus Bremen am 27.04.2017

Eine faszinierende Dystopie in deren Zentrum eine auseinander gerissene Familie steht. Ein Junge, der zu Höherem berufen ist und eine Stadt, die dank ihrer Aufteilung für einen Großteil der Bewohner nur Leiden bedeutet. Stimmungsvolles Abtauchen garantiert. Inhalt: Die Tiefenwelt ist ein geheimnisumwobenes Bunkerlabyrinth unter der Stadt. In dieses gerät der 16-jährige... Eine faszinierende Dystopie in deren Zentrum eine auseinander gerissene Familie steht. Ein Junge, der zu Höherem berufen ist und eine Stadt, die dank ihrer Aufteilung für einen Großteil der Bewohner nur Leiden bedeutet. Stimmungsvolles Abtauchen garantiert. Inhalt: Die Tiefenwelt ist ein geheimnisumwobenes Bunkerlabyrinth unter der Stadt. In dieses gerät der 16-jährige Lenyo, nachdem er durch die Soldatisten von seiner Familie getrennt wurde. Er erfährt, dass man in der Tiefenwelt die Rebellion gegen die vorherrschenden Verhältnisse vorbereitet und er eine besondere Gabe hat. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich der neuen Aufgabe zu stellen, in der Hoffnung seine Familie retten zu können. Setting und Stil: Theresa Sperling gelingt es hervorragend die dystopische Stimmung in der Stadt und für die Menschen dem Leser zu vermitteln. Man merkt, dass der Überlebenskampf im Vordergrund steht. Der kleinste Fehler bedeutet das Ende. Hunger, Mangel, Niedergeschlagenheit und Trostlosigkeit regieren die Nordstadt. Erst als man mit Lenyo die Tiefenwelt erreicht, ändert sich zumindest die Stimmung, selbst wenn ein falscher Schritt auch hier alles zum Einsturz bringen würde. Einfach toll, wie man als Leser gebannt mitfiebern muss und sich über jede lustige, stresslösende Situation freut. Neben Lenyo geht es vor allem um seinen Vater Lugh, der von den Soldatisten inhaftiert wurde, sowie seine Mutter Flor und seinen Bruder Nebo. Dadurch wechseln die Sichtweisen von Abschnitt zu Abschnitt und das Leben oberhalb und unterhalb der Stadt bewegt sich zeitgleich voran. Charaktere: Lenyo ist ein normaler 16-jähriger Junge. Kein Wunder also, dass ihn in Tiefenwelt als erstes die schöne und faszinierende Lielle ins Auge springt. Wie sich herausstellt ist er zum Protektor bestimmt, da er eine besondere Gabe hat, die noch ausreifen muss. Es ist sehr leicht sich mit ihm zu identifizieren und mit ihm die neue Welt zu entdecken. Er musste seine Familie zurücklassen mit der Befürchtung sie nie wiederzusehen. Sein Vater gerät in Haft, seine Mutter ist tödlich erkrankt und wird ohne Medikamente nicht überleben und sein Bruder muss sich ebenfalls alleine durchschlagen. Eine Situation, in der sie alle nichts mehr zu verlieren haben. Aussichtsloser geht es kaum. Bleibt nur die Hoffnung, dass seine neue "Familie" und ihre geplante Revolution etwas ändern kann. Die Charaktere sind stimmig, man fühlt und leidet gerne mit ihnen. Natürlich gibt es einige Überraschungen und nicht jeder ist das, was er zu sein scheint. Geschichte: Eine Stadt, in der der Status Quo für die Südstädtler nur dadurch gehalten werden kann, dass der Rest der Bevölkerung gnadenlos und brutal unterjocht wird. Ein unterirdisches Gängesystem, in dem sich der Widerstand organisiert und Menschen, deren besondere Fähigkeiten die Lösung sein könnten. Alles Zutaten, die eine hervorragende dystopische Geschichte ergeben. Dazu kommen interessante Charaktere, viele zwischenmenschliche Beziehungen und ein Familienzusammenhalt, der auf die ultimative Probe gestellt wird. Mir hat es sehr gut gefallen, mich in diese Welt zu begeben. Dabei gibt es noch ein kleines aber feines I-Tüpfelchen, das sich am Ende offenbart und über das ich lieber kein Wort verlieren möchte. Das müsst ihr selbst herausfinden. Fazit: Tiefenwelt ist eine Dystopie, die ich jedem Fan des Genres ans Herzen legen kann. Sowohl jugendliche als auch ältere Leser werden ihren Spaß daran haben. Die Stadt ist wie dafür geschaffen, die Charaktere leiden zu lassen und es ist toll mitzuerleben, wie sie sich langsam aus dieser Trostlosigkeit herausarbeiten. Jugendliche Gefühlswallungen dürfen nicht fehlen und insgesamt hat die Autorin eine Geschichte erschaffen, die mich gefesselt und berührt hat. Eine Erfahrung, die ich jedem gönne, deshalb bleibt mir nur die Empfehlung, das Buch schnell auf die Wunschliste zu setzen.

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Die Geschichte einer Familie
von Sonjalein1985 am 19.04.2017

Inhalt: Die Brüder Lenyo und Nebo leben mit ihren Eltern in ärmlichen Verhältnissen. Um dem zu entfliehen begibt sich Lenyo in die sagenumwobene Tiefenwelt, wo Widerständler leben und man frei sein soll. Er entscheidet, sich ihnen anzuschließen und für die Rechte der Menschen zu kämpfen. Was er nicht weiß,... Inhalt: Die Brüder Lenyo und Nebo leben mit ihren Eltern in ärmlichen Verhältnissen. Um dem zu entfliehen begibt sich Lenyo in die sagenumwobene Tiefenwelt, wo Widerständler leben und man frei sein soll. Er entscheidet, sich ihnen anzuschließen und für die Rechte der Menschen zu kämpfen. Was er nicht weiß, ist, was seine Familie inzwischen durchmacht und Nebo längst gefangen genommen wurde. Ausserdem breitet sich ein tödliches Virus aus, das immer mehr Menschen grausam hinrichtet. Meinung: „Tiefenwelt“ ist eine interessante Dystopie, die sich mit dem Schicksal einer ganzen Familie befasst. Oft steht zwar Lenyo im Mittelpunkt, aber es geht eben auch um seinen Bruder Nebo und seine Eltern, die alle unter den menschenunwürdigen Verhältnissen einer abgeriegelten Stadt leiden. Hierbei wird aus den verschiedenen Sichtweisen eben dieser Personen erzählt. Dabei habe ich sie alle in mein Herz geschlossen und mit ihnen mitgefiebert. Die Charaktere sind gut gemacht und wirken lebensecht. Die Nebenfiguren sind ebenfalls gut durchdacht. Am besten hat mir hier der leicht verrückt erscheinende Gefängnisgenosse von Vater Lugh gefallen, da man bei ihm den Großteil des Buches nicht weiß, woran man genau ist. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Welt wirkt echt und beklemmend. Am besten hat mir allerdings das letzte Kapitel gefallen, da ich mit so einem Ende nicht gerechnet hatte. Fazit: Gute Dystopie über das Schicksal einer ganzen Familie, gut geschrieben und mit einem überraschenden Ende.

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Idee, Einsteig und Ende waren toll, dazwischen fesselte mich die Geschichte leider zu wenig
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 24.05.2017

Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Ich lese wahnsinnig gerne Dystopien und da mich der Klappentext hier sehr angesprochen hat durfte das Buch bei mir einziehen. Vorab möchte ich allerdings noch sagen, dass genau dieser Klappentext in mir gewisse Vorstellungen bezüglich des Plots schürten, die sich schlussendlich nicht bestätigten. Von daher habe ich nicht... Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Ich lese wahnsinnig gerne Dystopien und da mich der Klappentext hier sehr angesprochen hat durfte das Buch bei mir einziehen. Vorab möchte ich allerdings noch sagen, dass genau dieser Klappentext in mir gewisse Vorstellungen bezüglich des Plots schürten, die sich schlussendlich nicht bestätigten. Von daher habe ich nicht genau das erhalten, was ich mir erhoffte und war dementsprechend schon ein bisschen enttäuscht. Der Schreibstil ist wortgewandt, unkompliziert, beschreibend und auf eine Art sehr erklärend, wozu ich später noch eingehen werde. Erzählt wird im personalen Stil aus mindestens vier verschiedenen Perspektiven, anhand der Namen und auch der anderen Schrift gut erkennbar. Die Wahl dieser Schilderung habe ich schon begriffen, oft empfand ich den Wechsel aber als sehr störend! Die Charaktere sind alle insgesamt gut ausgearbeitet, hinterlassen, keinen unsympathischen Eindruck und Gedankengänge oder Gefühle werden auch transparent dargestellt. Dennoch verspürte ich zu Keinem eine Bindung, irgendwie wirkten sie auf mich nicht " lebendig" entsprechend lösten sie auch keine Emotionen in mir aus, leider! Der Einstieg in die Geschichte mit diesem Prolog hat mir wahnsinnig gut gefallen, denn sofort weckte er meine Neugierde. Während dem weiteren Verlauf behielt ich ihn immer im Hinterkopf, denn schliesslich musste da ja noch was kommen....Allerdings musste ich wirklich wahnsinnig lange warten, doch mehr dazu später. Ehrlich gesagt hatte ich danach längere Zeit doch etwas Mühe in die Geschichte reinzukommen. Dies lag einerseits an den Perspektivenwechsel, an meinen "falschen" Erwartungen ( die ich erstmal überwinden musste ;) ) und irgendwie auch an diesem erklärendem Schreibstil. Der Autorin war es sicher wichtig uns alles genau zu erörtern und man merkt, dass die Dinge durchdacht sind, dennoch war es mir persönlich wie zu viel. Es war zwar kein Infodumping, aber irgendwie eine endlose Einführung, was bei mir zu einer gewissen Langatmigkeit, Trägheit und Stagnierung der Story führte. Mir fehlte die Spannung, zeitweise vermisste ich regelrecht den roten Faden, auch fragte ich mich, wo die von einigen Lesern angekündigten Wendungen blieben und wann denn nun, der im Prolog angedeutete Plot- Twist eintreffen würde..... In Kapitel 41, übrigens das Letzte, wurde ich dann endlich erlöst!! Für mich persönlich war diese Auflösung, auch wenn sie sehr spät kam das Beste an der ganzen Geschichte ;) Die Idee, der Einstieg und das Ende gefielen mir also äusserst gut, dazwischen fesselte mich die Geschichte aber insgesamt zu wenig an die Seiten. Von daher vergebe ich 3,5 Sterne

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