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Tiere essen

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»Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.« Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
»Tiere essen« ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.
Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen? Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird. In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in »Tiere essen« eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen. »Tiere essen« besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen  Platz in ihr – nachdenkt. Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer. »Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen – für mich und für meine Familie – was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das …« Jonathan Safran Foer Der Titel enthält eine vom Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) zusammengestellte Übersicht zur Sachlage der Massentierhaltung in der Bundesrepublik.
Portrait
Jonathan Safran Foer wurde am 21. Februar 1977 in Washington D.C. geboren und wuchs dort als Mittlerer von drei Söhnen auf. Als Enkel von Holocaust-Überlebenden kam Foer früh mit jüdischen Traditionen, der Kultur und dem jüdischen Glauben in Berührung und zeigte besonderes Interesse für Literatur jüdischer Autoren, wie Joseph Roth. 1995 begann er das Studium der Philosophie in Princeton, wo er einen Kurs in Creative Writing bei der US-amerikanischen Schriftstellerin Joyce Carol Oates belegte, die sein Talent entdeckte und ihn ermutigte weiter zu schreiben. Schon in dieser Zeit entstand die Idee zu seinem Debüt. Mit 19 Jahren reiste Jonathan Safran Foer in die Ukraine, um, wie der Protagonist seines Romans Alles ist erleuchtet, nach der Frau zu suchen, die seinen Großeltern zur Flucht verhalf.
Seit seinem Debütroman Alles ist erleuchtet zählt er zu den wichtigsten US-amerikanischen Schriftstellern seiner Generation. 2010 wurde er neben Literaturstars wie Chimamanda Ngozi Adichie und Nicole Krauss in die angesehene Liste »20 Under 40« aufgenommen. Darin listet das Magazin The New Yorker etwa alle zehn Jahre junge vielversprechende Autorinnen und Autoren auf.
Seit der Recherche für das Buch Tiere essen ist Foer konsequenter Vegetarier. Er lebt und arbeitet in New York. Von 2004 bis 2014 war er mit der Schriftstellerin Nicole Krauss verheiratet, mit der er zwei Söhne hat.
WerkJonathan Safran Foers Romane zeichnen sich durch ein Nebeneinander verschiedener Handlungsstränge und komplexe Erzählstrukturen aus. So erzählt der Autor in seinem ersten Roman die Geschichte eines jungen Amerikaners, der in die Ukraine reist um nach einer Frau namens Augustine zu suchen. Sie soll gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Großvater vor den Nazis gerettet haben. Parallel dazu wird die Geschichte des Ortes Trachimbrod, der Heimat seiner Familie, rekonstruiert, in dem 1942 bei einem Massaker etwa 1200 Juden ermordet wurden. 2005 wurde der Roman mit Elijah Wood in der Hauptrolle verfilmt. Auch in Extrem laut und unglaublich nah verbindet Foer die Geschichte des kleinen Oskar Schell, der bei den Anschlägen vom 11. September seinen Vater verloren hat, mit der seiner deutschen Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens, gezeichnet von Trauer und Verlust, nach New York geflüchtet sind. Auch Extrem laut und unglaublich nah kam 2011 in die Kinos; Tom Hanks und Sandra Bullock spielten die Hauptrollen.In seinem 2010 erschienen Sachbuch Tiere essen setzt sich Foer, ausgehend von seiner persönlichen Situation – der Geburt seines ersten Sohnes –, mit der Massentierhaltung und der industriellen Verarbeitung von Tierprodukten auseinander. Neben klassischen Publikationen hat Jonathan Safran Foer bereits in einigen Veröffentlichungen seine Vorliebe für außergewöhnliche Projekte bewiesen. In seinem Buch Tree of Codes, das 2010 in den USA erschienen ist, kreierte er aus der Kurzgeschichtensammlung von Bruno Schulz, Street of Crocodiles, durch Auslassungen eine neue Erzählung.
Jonathan Safran Foers Romane sind vielfach ausgezeichnet worden. 2007 nahm ihn die Literaturzeitschrift Granta in die Liste der Best of Young American Novelists 2 auf. Im gleichen Jahr war er Stipendiat der American Academy in Berlin, wo er an The New American Haggadah arbeitete.
Auszeichnungen 2004 Robert-Bingham-Stipendium (zusammen mit Will Heinrich und Monique Truong)2003 Rolf Heyne Buchpreis für Alles ist erleuchtet2003 Young Lions Fiction Award für Alles ist erleuchtet2003 New York Public Library’s Young Lions Fiction Award für Alles ist erleuchtet2002 Guardian First Book Award für Alles ist erleuchet2001 National Jewish Book Award für Alles ist erleuchet
Publikationen
Romane/Prosa• Alles ist erleuchtet, aus dem Amerikanischen von Dirk van Gunsteren, Kiepenheuer & Witsch 2003. (OT: Everything is Illuminated, 2002)• Extrem laut und unglaublich nah, aus dem Amerikanischen von Henning Ahrens, Kiepenheuer & Witsch 2005. (OT: Extremely Loud and Incredibily Close, 2005)• Tree of Codes, Visual Editions Ltd 2010.• Escape From Children’s Hospital, Hamish Hamilton vrs. 2014.• Hier bin ich, aus dem Amerikanischen von Henning Ahrens, Kiepenheuer & Witsch 2016 (OT: Here I Am)
Sachbücher• Tiere essen, aus dem Amerikanischen von Isabel Bogdan, Ingo Herzke und Brigitte Jakobeit, Kiepenheuer & Witsch 2010. (OT: Eating Animals, 2009)
Herausgaben• A Convergence Of Birds: Original Fiction and Poetry Inspired by the Work of Joseph Cornell, D.A.P./Distributed Art Publishers, Inc. 2001.• The Future Dictionary of America, zusammen mit Dave Eggers, Nicole Krauss und Eli Horowitz, Common Assets Action Fund 2004.• The New American Haggadah, Little, Brown and Company 2012.
Kurzgeschichten• The Very Rigid Search, (aus Alles ist erleuchtet) in The New Yorker 2001.• If the Aging Magician Should Begin to Believe, in A Convergence of Birds 2001.• A Primer for the Punctuation of Heart Disease, in The New Yorker 2002.• The Sixth Borough, in New York Times 2004. • About the Typefaces Not Used in This Edition, in The Guardian 2002.• The Unabridged Pocketbook of Lightning, Penguin Books Ltd 2005. • Room After Room, in Granta 97 2007.• Rhoda, in The Book of Other People 2008.• Let Them Eat Dog, in The Wall Street Journal 2009.• Here We Aren’t, So Quickly, in The New Yorker 2010.• Too Near Real, in New Jersey Noir 2011.
Essays• Andy Warhol, ten portraits of Jews of the 20th century: Collages, Ausstellungskatalog, Jablonka-Galerie 2008.
Hörbücher• Alles ist erleuchtet, Deutsche Grammophon 2003.• Extrem laut und unglaublich nah, autorisierte Lesefassung, Argon Verlag 2005/2012.• Tiere essen, Random House Audio 2010.• Alles ist erleuchtet, Hörspiel SWR 2004.
Verfilmungen• Alles ist erleuchtet, mit Elijah Wood, 2005.• Extrem laut und unglaublich nah, mit Tom Hanks und Sandra Bullock, 2011.
Sonstiges• Emptiness, in Playboy Magazine 2004.• Vorwort zu The Fixer, von Bernard Malamud, Farrar, Straus and Giroux 2004.• Breakdownable, in Masters of American Comics (hrsg. v. John Carlin) Yale Univ Pr 2005.• A Beginner’s Guide to Hanukkah, in The New York Times 2005.• Dokumentarfilm If this is Kocher…, 2006. • Joe, photographs by Hiroshi Sugimoto, designed by Takaaki Matsumoto (2006) Text by Foer• My Life as a Dog, in The New York Times 2006.• What We Say We Are, in The Diary of Petr Ginz, hrsg. v. Chava Pressburger Grove Press 2007.• Vorwort zu The Street of Crocodiles and Other Stories, von Bruno Schultz, Penguin Classics Edition 2008.• La Vie on Pose, in Vogue 2008.• Sybille Hamtil, Sarah Legler: Kochbuch für eingefleischte Vegetarier, mit einem Vorwort von Jonathan Safran Foer, Kiepenheuer & Witsch 2011.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 399
Erscheinungsdatum 19.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04044-9
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 225/148/35 mm
Gewicht 573
Originaltitel Eating Animals
Auflage 4. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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„Geliebte Currywurst, nie wird es wieder so sein, wie es einst war...“

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Dieses Buch ist anders, als man im ersten Moment denken mag. Es ist kein euphorisches Plädoyer auf den Vegetarismus und es wünscht Fleischessern auch nicht den Beelzebub in Form leidender Hühner aus angeblicher Bodenhaltung oder aussterbender Seepferdechen auf den Hals.
Es regt zum Denken an, nicht zum Ekeln, es verursacht tiefe Nachdenklichkeit
Dieses Buch ist anders, als man im ersten Moment denken mag. Es ist kein euphorisches Plädoyer auf den Vegetarismus und es wünscht Fleischessern auch nicht den Beelzebub in Form leidender Hühner aus angeblicher Bodenhaltung oder aussterbender Seepferdechen auf den Hals.
Es regt zum Denken an, nicht zum Ekeln, es verursacht tiefe Nachdenklichkeit aber nie Entsetzen! Safran Foers außerodentliche Begabung, sein Talent füe leise aber böse Ironie erschufen ein ungewöhnliches Buch über eine ernstzunehmende Poblematik, die weitaus mehr durch den Fleischwolf dreht, als unser moralisches Bewusstsein. Safran Foers Recherchen beeindrucken, die Daten und Statistiken lassen den Leser schlucken, seine persönlichen Anekdoten rühren...was will man von einem Buch mehr?!
Ob "Tiere essen" mich nun (endlich!!) zum Vegetarier gemacht hat, kann ich nicht sagen, aber sollte ich tatsächlich noch einmal genüsslich in eine Currywurst beißen, werden sich nicht nur meine Magensäfte regen, sondern auch mein Gewissen.
Ein großartiges Buch, das eine Thematik berührt, die es verdient hat, weiter in den Focus gerückt zu werden. Ob Tofu, Dinkel und Co. Schnitzel, Steak und Co ersetzen können? Wer weiß?! Aber ich wünsche es mir! Spätestens nach der Lektüre dieses Buches werde ich dieses waghalsige Projekt in Angriff nehmen.
Lesen und ehrlich staunen!!!

„Wenn Sie wüssten ...“

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Wussten Sie, dass Begriffe wie "freilaufend", "artgerecht" oder "bio" absolut keine Bedeutung haben, wenn es um Massentierhaltungsbetriebe geht? Und diese sind leider nicht die Ausnahme, sondern machen rund 98 % der Viehzuchtbetriebe in Deutschland aus. Dort werden Tiere tagtäglich misshandelt - und der Mensch schaut weg, damit er ruhigen Wussten Sie, dass Begriffe wie "freilaufend", "artgerecht" oder "bio" absolut keine Bedeutung haben, wenn es um Massentierhaltungsbetriebe geht? Und diese sind leider nicht die Ausnahme, sondern machen rund 98 % der Viehzuchtbetriebe in Deutschland aus. Dort werden Tiere tagtäglich misshandelt - und der Mensch schaut weg, damit er ruhigen Gewissens sein Fleisch essen kann. Zeit zum Umdenken!

„Weniger ist mehr“

Doris Krischer, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde


Nicht die Wissenschaftler sondern die Schriftsteller sind die Vorreiter einer neuen Lebensart. Aus der Nabelschauperspektive gehen sie der Frage nach, was wir essen und zu welchem Preis. Der materielle Preis für ein opulentes Mahl mit viel Fleisch ist gering. Massentierhaltung macht es möglich.
Doch der Preis, den wir nach genauerer

Nicht die Wissenschaftler sondern die Schriftsteller sind die Vorreiter einer neuen Lebensart. Aus der Nabelschauperspektive gehen sie der Frage nach, was wir essen und zu welchem Preis. Der materielle Preis für ein opulentes Mahl mit viel Fleisch ist gering. Massentierhaltung macht es möglich.
Doch der Preis, den wir nach genauerer Betrachtung dafür in Kauf nehmen ist zu hoch. Sowohl Jonathan Safran Föhr als auch Karen Duwe plädieren , mit überzeugenden Argumenten , für den Verzicht.
Es ist ein Aufruf zur inneren Einkehr, zu einer stillen, individuellen Revolte.

„Ein Muss als mündiger Verbaucher“

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Dieses Buch ist z.Zt. mein Geschenk-Favorit im Freundeskreis. Als mündiger Verbraucher sollte man darüber informiert sein, wo unsere "Lebensmittel" herkommen und welche wirtschaftlichen Zusammenhänge den Markt mitbestimmen.
Es ist heute leichter als Vegetarier akzeptiert zu werden und ein entsprechendes Angebot, auch in der Gastronomie,
Dieses Buch ist z.Zt. mein Geschenk-Favorit im Freundeskreis. Als mündiger Verbraucher sollte man darüber informiert sein, wo unsere "Lebensmittel" herkommen und welche wirtschaftlichen Zusammenhänge den Markt mitbestimmen.
Es ist heute leichter als Vegetarier akzeptiert zu werden und ein entsprechendes Angebot, auch in der Gastronomie, zu erhalten, als sagen zu können: " Ich esse nur Fleisch aus artgerechter Haltung". Ich esse immer noch sehr gerne Fleisch, aber seltener und nicht mehr aus Massentierhaltung.

„Tiere essen“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Jonathan Safran Foer hat mit "Tiere essen" ein aufwühlendes und schockierendes Buch geschrieben. Als er Vater wurde, begann sich der bis dato Teilzeitvegetarier mit der Frage zu beschäftigen, was wir essen. Dazu sprach er mit Experten, Tierschützern, Produzenten, versuchte Termine bei Schlachthöfen zu bekommen und brach in Massentierhaltungsbetriebe Jonathan Safran Foer hat mit "Tiere essen" ein aufwühlendes und schockierendes Buch geschrieben. Als er Vater wurde, begann sich der bis dato Teilzeitvegetarier mit der Frage zu beschäftigen, was wir essen. Dazu sprach er mit Experten, Tierschützern, Produzenten, versuchte Termine bei Schlachthöfen zu bekommen und brach in Massentierhaltungsbetriebe ein, um die Wahrheit zu sehen.

In einer klaren, aufrüttelnden Sprache erzählt Jonathan Safran Foer von seiner Reise durch die vielen Betriebe, die 3 Jahre andauerte. Beeindruckt hat mich dabei, dass er alle zu Wort kommen liess, alle Standpunkte anbrachte und eher erzählt, anstatt "bekehren" zu wollen. Er versucht den Leser zu informieren. Nach der Lektüre bleibt ein Nachhall im Kopf zurück. Ein tolles Buch, welches jeder lesen sollte.

„Willkommen in der Wirklichkeit“

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ohne erhobenen Zeigefinger sagt Jonathan Safran Foer was Sache ist. Und da kommt eine ganze Menge zusammen, angefangen mit der grausamen Massentierhaltung für das gute Billigschnitzel bis hin zur Umweltzerstörung und der Eigenverantwortung ihrer Verursacher. Ein Bericht, der sehr nachdenklich macht... Ohne erhobenen Zeigefinger sagt Jonathan Safran Foer was Sache ist. Und da kommt eine ganze Menge zusammen, angefangen mit der grausamen Massentierhaltung für das gute Billigschnitzel bis hin zur Umweltzerstörung und der Eigenverantwortung ihrer Verursacher. Ein Bericht, der sehr nachdenklich macht...

„Tiere essen“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Jonathan Foer beginnt sein Buch mit Kindheitserzählungen bei seiner Großmutter. Er hat drei Jahre recherchiert, um für seine eigene Familie herauszufinden, wie denn Essen produziert wird. Er schreibt über die moderne Landwirtschaft, die Ausbeutung der Natur, der Tiere und der Menschen. Foer selber nahm in Jugendjahren mehrmals Anlauf, Jonathan Foer beginnt sein Buch mit Kindheitserzählungen bei seiner Großmutter. Er hat drei Jahre recherchiert, um für seine eigene Familie herauszufinden, wie denn Essen produziert wird. Er schreibt über die moderne Landwirtschaft, die Ausbeutung der Natur, der Tiere und der Menschen. Foer selber nahm in Jugendjahren mehrmals Anlauf, um Vegetarier zu werden. Und so kontaktierte er Konzerne, die mit Fleisch handeln und fragte nach Hindergründen der Produktion. Er besuchte Massentierhaltungen, die wie Hochsicherheitsbereiche abgeriegelt werden.
Es ist kein Krimi, kein Thriller - eher Realitätshorroe. Das Buch geht uns alle an! Es ist für Menschen gedacht, die sich den wichtigen Fragen der Ernährung und ihrem Lebensstil stellen wollen.

„Fleischeslust - Fleischesfrust“

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Dieses Buch füllt eine Lücke in der Reihe der Ernährungsbücher. Mir gefällt die Art der Darstellung und Hinterfragung. Von Massentierhaltung haben die meisten Menschen wohl schon gehört, das Ganze aber in Beziehung zu dem Schnitzel auf dem eigenen Teller zu setzen ist ein anderer Schritt. Ich werde in Zukunft bewußter einkaufen und Dieses Buch füllt eine Lücke in der Reihe der Ernährungsbücher. Mir gefällt die Art der Darstellung und Hinterfragung. Von Massentierhaltung haben die meisten Menschen wohl schon gehört, das Ganze aber in Beziehung zu dem Schnitzel auf dem eigenen Teller zu setzen ist ein anderer Schritt. Ich werde in Zukunft bewußter einkaufen und meinen Fleischkonsum noch weiter reduzieren.

„Foer, Tiere Essen“

Frau Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Als ich dieses Buch bekam, wollte ich es nicht lesen. Dann habe ich angefangen - und dieses ernste Thema läßt einen nicht los. Es ist ein `erzählendes Sachbuch´und ich bewundere den Autoren für seinen Mut, auch die letzten Dinge zu hinterfragen. Den hätte ich nicht gehabt. Man glaubt halt auch alles schon zu wissen.... Falsch!!
Aber
Als ich dieses Buch bekam, wollte ich es nicht lesen. Dann habe ich angefangen - und dieses ernste Thema läßt einen nicht los. Es ist ein `erzählendes Sachbuch´und ich bewundere den Autoren für seinen Mut, auch die letzten Dinge zu hinterfragen. Den hätte ich nicht gehabt. Man glaubt halt auch alles schon zu wissen.... Falsch!!
Aber letzten Endes bleibt die Frage, was können wir denn tun, um dem Elend ein Ende zu setzen?

Buch lesen, endlich Verantwortung übernehmen - und letzten Endes auch selbst gesünder Leben? Ein schöner Traum....

„Unbequem, aber notwendig“

Johanna Siebert, Thalia-Buchhandlung Braunschweig, Schloss-Arkaden

Höchste Zeit, dass ein solches Buch wieder aktuell ist. Ich habe es mir gekauft, sobald es als Taschenbuch erhältlich war. Obwohl ich ahnte, womit man bei der Lektüre konfrontiert wird - wir alle kennen schließlich Medienberichte zum Thema Massentierhaltung und -schlachtung und verdrängen diese gerne - war ich erschüttert, wütend und Höchste Zeit, dass ein solches Buch wieder aktuell ist. Ich habe es mir gekauft, sobald es als Taschenbuch erhältlich war. Obwohl ich ahnte, womit man bei der Lektüre konfrontiert wird - wir alle kennen schließlich Medienberichte zum Thema Massentierhaltung und -schlachtung und verdrängen diese gerne - war ich erschüttert, wütend und traurig. Trotzdem konnte ich es kaum beiseite legen. Es ist kein Plädoyer, zum Vegetarier zu werden, es will zum Nachdenken und zu eigenen Entscheidungen anregen. Bei mir hat es das bewirkt, und ich hoffe, dass noch sehr viele Menschen dieses wichtige Buch lesen und weiterempfehlen werden.

Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Safran Foer ist bemerkenswert! Ob Roman oder Sachbuch, er kann dem Leser alles sehr nahebringen​. Nach der Lektüre dieses Buches ändert man etwas oder bleibt unverbesserlich​. Safran Foer ist bemerkenswert! Ob Roman oder Sachbuch, er kann dem Leser alles sehr nahebringen​. Nach der Lektüre dieses Buches ändert man etwas oder bleibt unverbesserlich​.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler

Sehr unterhaltsam (fällt in diesem Kontext schwer) beschreibt Foer die Probleme, die sich aus Fleischkonsum ergeben. Sicherlich eher für Leser, die sowieso vegan/vegetarisch leben. Sehr unterhaltsam (fällt in diesem Kontext schwer) beschreibt Foer die Probleme, die sich aus Fleischkonsum ergeben. Sicherlich eher für Leser, die sowieso vegan/vegetarisch leben.

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

Für alle, die sich für ethische Ernährung interessieren. Für alle, die sich für ethische Ernährung interessieren.

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Nach diesem Buch sehen sie ihren Fleischkonsum mit ganz anderen Augen! Jonathan Safran Foer macht seinen Lesern die Missstände sehr deutlich. Nach diesem Buch sehen sie ihren Fleischkonsum mit ganz anderen Augen! Jonathan Safran Foer macht seinen Lesern die Missstände sehr deutlich.

„Denk nach!“

Judith Fekete, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Ich habe mich oft wiedererkannt in diesem Buch!
Auch ich bin von der Sorte Mensch, die monatelang behaupten sie wollen sich nur noch vegetarisch ernähren - um dann bei einem Cheeseburger zu scheitern.
Dieses Buch versucht nicht, den Leser zum Vegetarismus zu bekehren. Jonathan Safran Foer möchte nur, dass wir anfangen, uns die Frage
Ich habe mich oft wiedererkannt in diesem Buch!
Auch ich bin von der Sorte Mensch, die monatelang behaupten sie wollen sich nur noch vegetarisch ernähren - um dann bei einem Cheeseburger zu scheitern.
Dieses Buch versucht nicht, den Leser zum Vegetarismus zu bekehren. Jonathan Safran Foer möchte nur, dass wir anfangen, uns die Frage zu stellen: "Woher kommt mein Essen?"
Und ganz ehrlich, könnten Sie diese Frage immer reinen Gewissens beantworten?
Ein bewegendes, gut recherchiertes und vorallem aufrüttelndes Sachbuch ... nicht nur für Vegetarier!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
34
9
1
0
0

Jonathan Safran Foer - der "Wohlfühlvegetarier"...
von Stefanie Menzel aus Neuss am 26.08.2010

...so bezeichnet ihn zumindest die "Zeit" in einem ihrer letzten Artikel zu einem Thema, das offensichtlich gerade Hochkonjunktur hat. So richtig wohl fühlt sich der Autor jedoch nicht in seiner Haut, als er nach zahlreichen Versuchen nun endlich gar kein Fleisch mehr zu essen den Romanen vorerst abschwört und... ...so bezeichnet ihn zumindest die "Zeit" in einem ihrer letzten Artikel zu einem Thema, das offensichtlich gerade Hochkonjunktur hat. So richtig wohl fühlt sich der Autor jedoch nicht in seiner Haut, als er nach zahlreichen Versuchen nun endlich gar kein Fleisch mehr zu essen den Romanen vorerst abschwört und sein erstes Sachbuch schreibt. Der Grund: Sein erstes Kind wird geboren und sich richtig und gut zu ernähren hat einen völlig neuen Stellenwert. Jonathan Safran Foer beschreibt ohne moralischen Zeigefinger und ohne Augenwischerei was in unseren Mastbetrieben und in den Schlachthöfen vor sich geht. Vor allem aber lässt er uns teilhaben an seiner eigenen "Fleischeslust", seinen Überzeugungen und Erfahrungen. Sein Buch ist in hohem Maße unbequem, traurig und schockierend - und ist nichtsdestotrotz unheimlich lesenswert. (Stilistisch ein echter Foer.) Wenn Sie nach wie vor gerne und herzhaft in ihr Steak beißen möchten, lassen Sie jedoch lieber die Finger davon.

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Über Vernichtungskriege und Anthropozentrismus oder 'Wenn nichts mehr wichtig ist, gibt es nichts zu retten'
von sabatayn76 aus Deutschland am 15.10.2010

Inhalt: Jonathan Safran Foer beschreibt in 'Tiere essen' einerseits seinen eigenen Weg als temporärer Vegetarier und seinen (bisher) endgültigen Entschluss, auf Fleisch zu verzichten, andererseits die Ursachen, die Fakten sowie die komplexen und weit reichenden Konsequenzen der Massentierhaltung. Mein Eindruck: Ich habe vor 2 Monaten - also vor der... Inhalt: Jonathan Safran Foer beschreibt in 'Tiere essen' einerseits seinen eigenen Weg als temporärer Vegetarier und seinen (bisher) endgültigen Entschluss, auf Fleisch zu verzichten, andererseits die Ursachen, die Fakten sowie die komplexen und weit reichenden Konsequenzen der Massentierhaltung. Mein Eindruck: Ich habe vor 2 Monaten - also vor der Lektüre von 'Tiere essen' - den Entschluss gefasst, mich in Zukunft fleischlos zu ernähren. Ich hatte jahrelang darüber nachgedacht, doch da ich Fleisch gern esse, habe ich das Thema 'Tiere essen' stets emotional ausgeblendet. Nach der Lektüre von 'Tiere essen' KÖNNTE ich kein Fleisch mehr essen - nicht weil Foer missioniert und manipuliert, sondern weil er Fakten auf den Tisch bringt, über die sich der Leser selbst Gedanken machen kann und die starke emotionale Reaktionen in mir hervorriefen. Foer bietet sehr plastische Beispiele, die es ermöglichen, dass man sich explizit vorstellen kann, wie viel Platz beispielsweise ein Huhn in einer Legebatterie hat, und bringt den Leser zum Nachdenken über paradoxe Ansichten über Hundeliebe und Massentierhaltung. Zudem zeigt er komplexe Zusammenhänge auf: Vegetarismus ist nicht nur der Verzicht auf Fleisch und auf die Ermordung von Tieren, sondern Massentierhaltung hat auch Auswirkungen auf Armut, auf die Gesundheit der Konsumenten, auf die Umwelt. Insgesamt kann ich Foer und sein Buch nur bewundern, da er es nicht nur geschafft hat, ein gut lesbares Buch zu schreiben, sondern zudem hervorragend recherchiert und dafür gesorgt hat, wichtiges Wissen auf sachliche (wenn auch berührende, doch nie manipulierende) Art und Weise zu vermitteln. Mein Resümee: Mir ist klar, dass eingeschworene Fleischesser wenig Interesse daran haben werden, dieses Buch zu lesen. Wer sich jedoch traut, 'Tiere essen' zu lesen, wird viele erschütternde Informationen zu Massentierhaltung und deren Folgen lesen, die vielleicht eine Verhaltensänderung bewirken - vielleicht aber auch nicht. In diesem Buch geht es nicht darum, den Leser einer Gehirnwäsche zu unterziehen, sondern dem Leser bewusst zu machen, was er isst, was das für ihn und für Millionen von Tieren bedeutet und was man anders machen kann. Zum Abschluss ein Zitat Foers, dem ich mich bedingungslos anschließen kann: 'Ich liebe Sushi, ich liebe Brathähnchen, ich liebe ein gutes Steak. Aber meine Liebe hat Grenzen.'.

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ein absolutes Muss
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2010

"Tiere Essen" ist ein absolutes Muss für jeden vernünftigen Menschen oder solche, die einer werden wollen/sollen, weshalb dieser Text eigentlich mehr verdient hätte, als "nur" ein Bestseller zu sein. Auf einer sachlichen, jedoch sehr fesselnden und interessanten Art und Weise, die kein direkter Aufruf zum Vegetarismus ist, überzeugt... "Tiere Essen" ist ein absolutes Muss für jeden vernünftigen Menschen oder solche, die einer werden wollen/sollen, weshalb dieser Text eigentlich mehr verdient hätte, als "nur" ein Bestseller zu sein. Auf einer sachlichen, jedoch sehr fesselnden und interessanten Art und Weise, die kein direkter Aufruf zum Vegetarismus ist, überzeugt der Text mit schlagfertigen Argumenten, dass es an der Zeit ist, dem von der Massentierhaltung verursachten Tierleid ein Ende zu setzten. Außerdem macht er deutlich, dass jeder Fleischesser durch seine individuelle Konsumänderung dazu beitragen kann, dieses grausame Leid zu beenden oder wenigstens zu reduzieren. Denn leider führen die meisten Menschen nur aus reiner Unwissenheit oder Feigheit ihren Fleischkonsum weiter fort. Dieses Buch wäre daher eine ganz besondere Gelegenheit seiner diesbezüglichen Unwissenheit entgegen zu wirken. Ich kann es nur jedem ans Herz legen sich dieses Buch anzuschaffen und es möglichst vielen Menschen zu schenken. Denn es enthält eine "sehr dringende Botschaft".

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