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Tote Helden

Die Legenden von Astray 1

Die Legenden von Astray

(8)
Für die einen waren sie Helden. Für andere Legenden. Für wiederum andere waren sie nur dämliche Arschlöcher. Doch niemand ahnt, dass sie wieder zurück sind … Im Jahr 37 nach dem Fall des tyrannischen Kaiserreichs sind die Helden von einst vergessen. Der Abyss, ein tiefer Abgrund, durchzieht den Kontinent Astray seit jener letzten erbitterten Schlacht und hat die Völker gespalten. Könige, Herzöge und fanatische Sektierer ringen um die Macht. Nur der Sänger Rayan erhält die Erinnerung an die Legenden der Vergangenheit am Leben – denn seine Visionen sagen ihm, dass in den Tiefen des Abyss eine Bedrohung lauert. Und dass nur die alten Legenden ihr die Stirn bieten können …
Rezension
"Erneut hat mir der Schreibstil von Michael Peinkofer sehr gut gefallen - gleiches gilt auch für die außerordentlich gut durchdachte Geschichte in einer fast real wirkenden Welt. Ich bin immer wieder erstaunt, welche Perlen es immer noch zu entdecken gibt...", hysterika.de, 18.03.2017
Portrait

Michael Peinkofer, 1969 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaften und arbeitete als Redakteur bei der Filmzeitschrift »Moviestar«. Mit seiner Serie um die »Orks« avancierte er zu einem der erfolgreichsten Fantasy-Autoren Deutschlands. Seine Romane um »Die Zauberer« wurden ebenso zu Bestsellern wie seine neue Trilogie um »Die Könige«.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Serie Die Legenden von Astray 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-70342-0
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 205/137/47 mm
Gewicht 596
Verkaufsrang 56.436
Buch (Paperback)
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Die Welt Astray ist seit dem letzten Vorfall in 2 Reiche gespalten. In einem vergangenen Krieg wurde die das gesamte Land ins Chaos gestürzt und zwar mit 7 vergangenen Helden. Die einen loben sie, andere wiederum geben ihnen die Schuld an der jetzigen Situation, aber eines ist sicher sie werden wieder gebraucht...
Toller Auftakt zu
Die Welt Astray ist seit dem letzten Vorfall in 2 Reiche gespalten. In einem vergangenen Krieg wurde die das gesamte Land ins Chaos gestürzt und zwar mit 7 vergangenen Helden. Die einen loben sie, andere wiederum geben ihnen die Schuld an der jetzigen Situation, aber eines ist sicher sie werden wieder gebraucht...
Toller Auftakt zu einer neuen liebevoll gestalteten Welt.

Kai Rettinger, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Was passiert eigentlich, NACHDEM eine Welt vor dem Untergang gerettet wurde?
in "Tote Helden" findet der Leser genau das heraus. Tolles Konzept mit tollen und lustigen Charakteren.
Was passiert eigentlich, NACHDEM eine Welt vor dem Untergang gerettet wurde?
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Spannender Auftakt
von Barbara W am 21.04.2017

Inhalt Astray ist gespalten, im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein tiefer unheimlicher Abgrund zerteilt seit 37 Jahren das Land. Seit der damaligen großen Schlacht sind auch die Helden der Zeit verschwunden und mehr und mehr vergessen. Nur ein paar alte Lieder singen von ihnen und lassen sie zu Legenden... Inhalt Astray ist gespalten, im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein tiefer unheimlicher Abgrund zerteilt seit 37 Jahren das Land. Seit der damaligen großen Schlacht sind auch die Helden der Zeit verschwunden und mehr und mehr vergessen. Nur ein paar alte Lieder singen von ihnen und lassen sie zu Legenden werden. Der Sänger Rayan jedoch glaubt an ihre Existenz und er bekommt regelmäßig Visionen, die ihm schreckliche Dinge voraussagen. So macht er sich auf die Suche nach dem Stein, den ihm eine dieser Visionen gezeigt hat. Dabei bringt er sich und andere in große Gefahr, denn Magie wird von den Großexekutoren gnadenlos verfolgt und verurteilt. Gleichzeitig wird auf der anderen Seite des Landes der Halbling Lorymar, Narr am dortigen Königshof, von heftigen Kopfschmerzen und Alpträumen geplagt und sieht keinen anderen Weg mehr, als sich auf den Weg in die Heimat zu machen und sich der Vergangenheit zu stellen. Dazu nutzt er die Notlage der jungen Prinzessin aus und bringt diese dabei in große Gefahr. Wird Rayan mehr über die Toten Helden herausfinden und die Visionen, die ihn belasten und eine große Gefahr für die Menschheit voraussagen? Was lauert im tiefen Abgrund, das Angst und Schrecken verbreitet? Wird die Prinzessin sich retten können? ... Meine Meinung Mir hat dieser Trilogie-Auftakt gut gefallen. Mehrere Handlungsstränge boten unterschiedliche Einblicke in die gespaltene Welt. Der Sänger Rayan, der von Visionen getrieben wurde, die ihm die Zukunft zeigten, litt darunter, dass er die Menschen vor kommendem Unheil nicht bewahren kann. Denn Magie wird verfolgt und nichts anderes sehen die Menschen darin, wenn ihnen jemand Vorhersagen macht: Zauberei. So hielt er sich schweren Herzens meistens bedeckt und wenn er doch eine Warnung aussprach, glaubte man ihm oft nicht. Dies belastete ihn und das konnte ich gleich spüren. Mir war er von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte sehr gut mit ihm mitfühlen und hatte gleich große Angst um ihn. Bei dem Narr Lorymar dagegen wusste ich nicht, woran ich bei ihm war. Er hatte eine von Selbstmitleid behaftete und etwas rücksichtslose Art, die ihn mir unsympathisch machte. Gleichzeitig merkte ich aber auch, dass er ein wichtiges Geheimnis mit sich trug und eine Verbindung zur Vergangenheit besaß. Ich konnte ihm jedoch nie trauen und das machte die Abschnitte mit ihm spannend. Sympathisch wiederum war mir gleich die Prinzessin, die auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen naiv in das Abenteuer schlitterte, sich aber nicht unterkriegen ließ und zu einer meiner Lieblingsfiguren wurde. Von ihr erwarte ich noch einiges. Ein Bösewicht durfte natürlich auch nicht fehlen und in Form des Großexekutors, der mit seinen Opfern nicht zimperlich umging, war er eine Figur, die man fürchten konnte. Die Figuren, natürlich noch viele weitere spannende Charaktere und auch grausige Wesen wie die Morwölfe, waren für mich alle sehr lebendig beschrieben und es machte mir sehr viel Spaß, von ihnen zu lesen. Die Welt fand ich interessant und bildreich dargestellt, die beschriebenen Orte waren spannend und besonders der unheimliche Abgrund, der das Land teilte, war ein beeindruckendes Bild. Kurze Kapitel und Perspektivwechsel brachten Tempo in die Geschichte ließen mich gut am Buch dranbleiben. Der Beginn einer Trilogie bedeutet natürlich, dass Fragen offenbleiben, so auch hier. Aber mich stört so etwas normalerweise nicht, denn ich sehe Trilogien (oder Reihen) immer als EIN Buch und dieses ist eben erst zum Teil gelesen. Einzig die Verteilung der offenen Fragen finde ich hier für meinen Geschmack nicht ganz so gut. Einzelne offene Rätsel oder ungewisse Schicksale sind spannend und warten darauf, im Verlauf der Reihe gelöst zu werden, so etwas mag ich. Aber was ich nicht so gut finde ist, dass wir nach dem ersten Buch noch so gar nichts über die Vergangenheit wissen. Das ist für mich hier die Grundlage der Geschichte, die ich am Ende des ersten Buches gerne erfahren hätte, um zu wissen, worum es geht, wofür die Figuren nun schon ein Buch lang gelitten haben und die nächsten Bücher leiden werden. Einzelschicksale können für mich lange offen bleiben, aber der Hintergrund wäre mir nach einem Drittel der Geschichte gerne wenigstens etwas bekannt für die weitere Reise mit den Figuren, vor allem dann, wenn es Protagonisten gibt, die die Gründe kennen, aber nur nicht laut aussprechen. Nach einem spannenden Auftakt mit einem dramatischen Ende heißt es nun also warten auf Teil zwei. Ich bin gespannt!

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Fesselnder Auftakt zu einer neuen Fantasyserie
von Dodo am 15.04.2017

Was passiert mit den Helden, wenn ihre Aufgabe erledigt und die Welt gerettet ist? Werden sie gefeiert und leben von dann glücklich und zufrieden an ihr Lebensende oder sinken sie zur Bedeutungslosigkeit herab und werden bestenfalls in fernen Zeiten liegenden Legenden gewürdigt? Dieser spannenden Frage geht Michael Peinkofer... Was passiert mit den Helden, wenn ihre Aufgabe erledigt und die Welt gerettet ist? Werden sie gefeiert und leben von dann glücklich und zufrieden an ihr Lebensende oder sinken sie zur Bedeutungslosigkeit herab und werden bestenfalls in fernen Zeiten liegenden Legenden gewürdigt? Dieser spannenden Frage geht Michael Peinkofer in seinem neuen Fantasyzyklus „Die Legenden von Astray“ nach. „Tote Helden“ ist der Auftakt der Reihe. Der Kontinent Astray wird seit 37 Jahren von einem gewaltigen Abgrund, genannt der Abyss, getrennt. Entstanden beim Sturz eines Tyrannen, der die Völker in seiner Umklammerung hielt, führt er nicht nur zu einer geografischen Trennung, sondern auch zu einer tiefen kulturen und sozialen Kluft zwischen den beiden Hälften. Auf der einen Seite gibt es die fanatische Sekte des Feuerkults, die jeden Andersgläubigen sofort in Flammen aufgehen lässt. Auf der anderen Seite sind die nicht minder gefährlichen Exekutoren unterwegs, die unbarmherzig jeglichen Glauben an Magie beziehungsweise Aberglauben ausmerzen. In dieser explosiven Grundstimmung machen sich aus unterschiedlichen Gründen die verschiedenen Dramatis Personae auf den Weg. Da gibt es den Halbling Lorymar, der von Albträumen gequält wird und sich von einer geheimnisvollen „Sie“ Hilfe erhofft. Den Sänger Rayan zieht es ebenfalls zu einem bestimmten Ziel. Er ist der einzige, der die alten Legenden noch kennt und die Erinnerung an sie am Leben erhält. Ihm ist der Exekutor Thorgon-Syn auf den Fersen, der ihn für den Mord an einem Ordensangehörigen zur Rechenschafft ziehen möchte und auch aus anderen Gründen eine große Gefahr in Rayan sieht. In kurzen Kapiteln werden die einzelnen Handlungsstränge aufgenommen. Sie machen neugierig und verführen zum Weiterlesen. Manche Wendungen lassen sich erahnen, andere kommen völlig überraschend. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben viele Facetten. Auf Schwarz-Weiß-Malerei wird verzichtet, es finden sich im Gegenteil viele Grauschattierungen. Jeder hat seine guten und schlechten Seiten, die Taten der Protagonisten sind stringent und erklären sich sowohl aus ihrer Persönlichkeitsstruktur als auch aus ihrer Geschichte. Manche Elemente mögen an bekannte Fantasy-Serien erinnern. Parallelen zu ziehen oder den Vorwurf des Plagiats zu erheben, ist aber zu kurz gegriffen. Die einen wollen im Halbling Lorymar eventuell Tyrion Lancaster erkennen. Andere empfinden seine Erscheinung und Teile seines Charakters als Hommage an Wilhelm Hauffs „Der kleine Muck“. Wer genau hinsieht, kann Dickenssche Elemente erkennen. Fakt ist, dass es in der Literatur in jedem Genre Werke gibt, an denen sich nachfolgende Bücher messen (lassen) müssen und niemand das Rad neu erfinden kann. Wichtig ist, was daraus gemacht wird. Peinkofer gelingt definitiv eine eigenständige Welt, die gut ausgearbeitet und fesselnd ist. Wie bei jedem Auftakt werden viele Fragen aufgeworfen und nicht alle beantwortet. So manchem mag dabei zu viel offen bleiben, andere werden durch den ordentlichen Cliffhanger erst so richtig angefixt.

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Solide High Fantasy, die das Rad aber nicht neu erfindet
von Bücherkrähe am 07.04.2017

Worum geht’s? Vor Jahrzehnten war Astray bedroht, doch sieben Helden opferten sich und retteten die Welt. Es kam zum Weltenbruch, einem gähnenden Abgrund, der sich quer durch Astray zieht. Während das Ostreich vereint blieb und inzwischen vom jähzornigen König Astyragis regiert wird, zerfiel das Westreich nach kleineren und größeren Kämpfen.... Worum geht’s? Vor Jahrzehnten war Astray bedroht, doch sieben Helden opferten sich und retteten die Welt. Es kam zum Weltenbruch, einem gähnenden Abgrund, der sich quer durch Astray zieht. Während das Ostreich vereint blieb und inzwischen vom jähzornigen König Astyragis regiert wird, zerfiel das Westreich nach kleineren und größeren Kämpfen. Das Leben ging weiter, die Vergangenheit interessiert keinen mehr, und so bekommt kaum einer mit, dass sich im Abyss was tut. Nur Rayan, ein fahrender Sänger, der von den Helden der alten Zeit singt und Visionen der Zukunft hat. Er macht sich auf den Weg nach Skaradag, der Stadt des Salzes im Norden. Er hatte es lange aufgegeben, die Geschehnisse zu beeinflussen, aber die Zukunft, die ihm erschienen ist, kann er nicht hinnehmen. Wie war’s? Peinkofer hat eine große Welt mit komplexen Strukturen. Während im Osten des Kontinents einigermaßen Stabilität herrscht, ist der Westen zersplittert und lebt in der Angst vor den Großexekutoren, eines Ordens, der alles Magische und Übernatürliche ausrotten will. Mitten durch den Kontinent zieht sich der Abyss, ein gähnender Abgrund, bei dem keiner wirklich wissen will, was eigentlich drin ist. Die Charaktere sind vielfältig und glücklicherweise nicht ausnahmslos männlich. Es gibt starke und schwache Frauen, welche, die gerade in einer Entwicklungsphase stecken und welche, die eher unscheinbar im Hintergrund bleiben. Vor allem Prinzessin Nyasha und Bordellbesitzerin Jennara sind spannende Charaktere, die auf vielversprechende Handlungsstränge im Folgeband hinweisen. Interessanterweise fallen manche der männlichen Charaktere dagegen recht fahl aus. Lorymar Thinkling, ein Halbling, ist zwar gewitzt und ein amüsanter Charakter, erinnert aber dermaßen an Thyrion Lannister aus A Song of Ice and Fire, dass er gegen diese Vorlage verblasst. Auch andere Figuren erinnern stark an G.R.R. Martins Epos. So gibt es am Hofe des Ostreiches einen mächtigen Eunuchen, und die Gruppe der Unsichtbaren, die sich selbst allesamt „Niemand“ nennen, erinnern an die Männer ohne Gesicht, die jegliche Identität ablegen. Bei so einem Buch ist es klar, dass auf den ersten hundert Seiten erst die Grundlagen der Story gelegt werden müssen. Dennoch braucht „Tote Helden“ ziemlich Anlaufzeit, und bei manchen Charakteren sind die Verbindung sehr viel früher schreiend klar als sie tatsächlich aufgeklärt werden. Insgesamt ist Tote Helden solide Fantasy, allerdings wird das Rad nicht neu erfunden und manche Aspekte erinnern schlichtweg zu deutlich an andere große Werke wie A Song of Ice and Fire oder auch Der Herr der Ringe.

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