Trümmerkind

Kriminalroman

(83)
Hamburg 1946/47 - Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel.
Der 14jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Viele Monate ist es bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47.
Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern eine nackte Tote - und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen. Der Kleine wächst bei den Dietzens in Hamburg auf. Monatelang spricht der Junge kein Wort. Und auch Hanno erzählt niemandem von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau inmitten der Trümmer verfolgt ihn in seinen Träumen.
Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist …

In ihrem neuen Roman "Trümmerkind" beschreibt die mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann das Leben eines Findelkinds in der Nachkriegszeit und im vom Krieg zerstörten Hamburg von 1946 / 1947. Spannung und historisches Zeitgeschehen miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann, die auch für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert war, wie keine andere deutsche Autorin. Dies stellt sie mit ihren Bestsellern "Wer das Schweigen bricht", "Der Geiger", "Die andere Hälfte der Hoffnung" und ihrem neuen Roman "Trümmerkind", mit dem sie monatelang unter den Top 20 der Spiegel-Bestsellerliste stand, eindrucksvoll unter Beweis.
Portrait
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger" wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices" der Zeitschrift "Elle" ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 02.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28137-6
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 21,5/14/3,4 cm
Gewicht 514 g
Verkaufsrang 3.835
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„Deutschland in den Nachkriegswirren“

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.Nicht nur ein äußerst spannender Kriminalroman, sondern auch eine hervorragend erzählte Geschichte über Fluchtschicksale, Entbehrungen, Hunger und Leid in den letzten Kriegstagen und im Nachkriegsdeutschland. Für mich ganz sicher nicht das letzte Buch der Autorin. .Nicht nur ein äußerst spannender Kriminalroman, sondern auch eine hervorragend erzählte Geschichte über Fluchtschicksale, Entbehrungen, Hunger und Leid in den letzten Kriegstagen und im Nachkriegsdeutschland. Für mich ganz sicher nicht das letzte Buch der Autorin.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Und wieder erzählt Mechtild Borrmann eine wahre Begebenheit in einem packenden Roman. Bis zum Schluss eine atemberaubende Geschichte mit vielen Details. Und wieder erzählt Mechtild Borrmann eine wahre Begebenheit in einem packenden Roman. Bis zum Schluss eine atemberaubende Geschichte mit vielen Details.

„Spannend, fesselnd und berührend“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen


Hunger, Not, Tragödien aber auch Hoffnung herrscht in Deutschland 1946/47. Es gibt so manches Familiengeheimnis...

Wer ist Opfer und wer ist Täter? Ist es überhaupt möglich, so manche Taten dieser Zeit zu richten?

Ein unheimlich kluger und spannender Roman mit Sogwirkung!


Hunger, Not, Tragödien aber auch Hoffnung herrscht in Deutschland 1946/47. Es gibt so manches Familiengeheimnis...

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„Plötzlich tut sich ein Fenster in die Vergangenheit auf...“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

für Joost, Architekt in Hamburg, der unmittelbar nach dem Krieg von Hanno zwischen den Trümmern gefunden wurde.
Ganz alleine stand er da, vor Kälte zitternd, ca. 3 Jahre alt.In unmittelbarer Nähe lag eine nackte tote Frau. Gehörte der Junge zu ihr? Hanno, 14 Jahre alt, suchte in den Trümmern nach Verwertbarem um es auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Der Kleine kann nicht sagen was passiert ist, auch nicht wie er heißt. Er spricht überhaupt nicht. Hanno nimmt ihn mit nach Hause zu seiner Mutter und Schwester. Er wächst bei Ihnen auf.

Jahre zuvor,während des Krieges wurden die Bewohner von Gut Anquist vertrieben, ihre Spur verliert sich in Hamburg. Sie flohen vor der anrückenden russischen Armee die das Herrenhaus konfiszierte.
Mit auf der Flucht befanden sich auch zwei kleine Kinder.
Ihre Spur verliert sich jedoch. Was ist damals geschehen? Und wie hängt die Geschichte mit dem kleinen Jungen zusammen den Hanno inmitten der Trümmer fand? Und wer war die tote Frau? Noch weiter Leichen wurden in den Trümmern gefunden.
Unsagbar spannend entrollt Mechthild Borrmann die Geschichte des Kleinen, den man "Joost" nannte. Ein Stück deutscher Kriegs-und Nachkriegsgeschichte die mich wirklich sehr berührt hat. Sehr lesenswert!




für Joost, Architekt in Hamburg, der unmittelbar nach dem Krieg von Hanno zwischen den Trümmern gefunden wurde.
Ganz alleine stand er da, vor Kälte zitternd, ca. 3 Jahre alt.In unmittelbarer Nähe lag eine nackte tote Frau. Gehörte der Junge zu ihr? Hanno, 14 Jahre alt, suchte in den Trümmern nach Verwertbarem um es auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Der Kleine kann nicht sagen was passiert ist, auch nicht wie er heißt. Er spricht überhaupt nicht. Hanno nimmt ihn mit nach Hause zu seiner Mutter und Schwester. Er wächst bei Ihnen auf.

Jahre zuvor,während des Krieges wurden die Bewohner von Gut Anquist vertrieben, ihre Spur verliert sich in Hamburg. Sie flohen vor der anrückenden russischen Armee die das Herrenhaus konfiszierte.
Mit auf der Flucht befanden sich auch zwei kleine Kinder.
Ihre Spur verliert sich jedoch. Was ist damals geschehen? Und wie hängt die Geschichte mit dem kleinen Jungen zusammen den Hanno inmitten der Trümmer fand? Und wer war die tote Frau? Noch weiter Leichen wurden in den Trümmern gefunden.
Unsagbar spannend entrollt Mechthild Borrmann die Geschichte des Kleinen, den man "Joost" nannte. Ein Stück deutscher Kriegs-und Nachkriegsgeschichte die mich wirklich sehr berührt hat. Sehr lesenswert!




Larissa Stoff, Thalia-Buchhandlung Düren

Wie gewohnt ein mehr als packender und berührender historischer Krimi der Bestsellerautorin Mechthild Borrmann. Hier wird Geschichte lebendig! Wie gewohnt ein mehr als packender und berührender historischer Krimi der Bestsellerautorin Mechthild Borrmann. Hier wird Geschichte lebendig!

Wilma Krönke, Thalia-Buchhandlung Aurich

Trümmerkind ist ein sehr gut gelungener Roman über die Schrecken des Krieges und den Jahren danach. Die Autorin schafft es, bis zum Ende die Spannung zu halten. Klasse Trümmerkind ist ein sehr gut gelungener Roman über die Schrecken des Krieges und den Jahren danach. Die Autorin schafft es, bis zum Ende die Spannung zu halten. Klasse

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Zeitgeschichte und Familiendrama. Sie erzählt in mehreren Erzählsträngen und aus ver-
schiedenen Perspektiven. Zeitgeschichtlich sehr informativ. Ich habe das Buch verschlungen.
Zeitgeschichte und Familiendrama. Sie erzählt in mehreren Erzählsträngen und aus ver-
schiedenen Perspektiven. Zeitgeschichtlich sehr informativ. Ich habe das Buch verschlungen.

Christian Schumacher, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Das beste Buch seit langem. Die Geschichten der Familien sind so klug miteinander verwebt und spannend erzählt, das können nur wenige Autoren. Geschichte wird lebendig! Das beste Buch seit langem. Die Geschichten der Familien sind so klug miteinander verwebt und spannend erzählt, das können nur wenige Autoren. Geschichte wird lebendig!

„Überragende Familiengeschichte“

Monika Priester

Ich habe das Hörbuch "Trümmerkind" mit großer Begeisterung gehört. Es gelingt der Sprecherin Vera Teltz mit ihrer ruhigen und vielfältigen Stimme ihre Hörer direkt in ihren Bann zu ziehen.
Erzählt wird die Geschichte dreier Familien, 2 spielen während der Kriegsjahre und eine 3. in den 90er Jahren. Ich habe mich über lange Teile des Hörbuchs gefragt, wie denn wohl alles zusammenhängen wird. Und genau das macht es so spannend.
Der Titel wird als Krimi deklariert. Für mich persönlich würde ich eher sagen, dass es sich um eine dramatische Familiengeschichte handelt, da die kriminalen Züge erst ganz zum Schluss von Bedeutung sind.
Ich habe das Hörbuch "Trümmerkind" mit großer Begeisterung gehört. Es gelingt der Sprecherin Vera Teltz mit ihrer ruhigen und vielfältigen Stimme ihre Hörer direkt in ihren Bann zu ziehen.
Erzählt wird die Geschichte dreier Familien, 2 spielen während der Kriegsjahre und eine 3. in den 90er Jahren. Ich habe mich über lange Teile des Hörbuchs gefragt, wie denn wohl alles zusammenhängen wird. Und genau das macht es so spannend.
Der Titel wird als Krimi deklariert. Für mich persönlich würde ich eher sagen, dass es sich um eine dramatische Familiengeschichte handelt, da die kriminalen Züge erst ganz zum Schluss von Bedeutung sind.

„Die tote Frau in den Trümmern“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Als 14- jähriger findet Hanno Dietz 1946 in den Trümmern des zerbombten Hamburgs eine Frauenleiche, daneben einen kleinen Jungen, den seine Familie schließlich aufnimmt. Doch die tote Frau aus den Trümmern lässt ihm keine Ruhe, doch erst als Erwachsener findet er den Mut, sich der Vergangenheit zu stellen. Je näher er der Wahrheit kommt, umso dunkler wird die Ahnung, dass seine eigene Familie ein furchtbares Geheimnis hütet...
Als Krimi getarnt kommt dieses Buch daher, dahinter verbirgt sich ein ungeheuer vielschichtiges Panorama einer der prägendsten Zeitspannen der neueren deutschen Geschichte mit einer Story, deren Tragik und emotionale Wucht mitten ins Herz treffen.
Dazu kommt, dass Mechthild Borrmanns manchmal sachlich distanzierter Erzählstil genau den Ton der Zeit trifft und die niedergedrückte Stimmung der Menschen widerspiegelt.
Absolut lesenswert!
Als 14- jähriger findet Hanno Dietz 1946 in den Trümmern des zerbombten Hamburgs eine Frauenleiche, daneben einen kleinen Jungen, den seine Familie schließlich aufnimmt. Doch die tote Frau aus den Trümmern lässt ihm keine Ruhe, doch erst als Erwachsener findet er den Mut, sich der Vergangenheit zu stellen. Je näher er der Wahrheit kommt, umso dunkler wird die Ahnung, dass seine eigene Familie ein furchtbares Geheimnis hütet...
Als Krimi getarnt kommt dieses Buch daher, dahinter verbirgt sich ein ungeheuer vielschichtiges Panorama einer der prägendsten Zeitspannen der neueren deutschen Geschichte mit einer Story, deren Tragik und emotionale Wucht mitten ins Herz treffen.
Dazu kommt, dass Mechthild Borrmanns manchmal sachlich distanzierter Erzählstil genau den Ton der Zeit trifft und die niedergedrückte Stimmung der Menschen widerspiegelt.
Absolut lesenswert!

„Trümmerleben“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Die "Trümmermorde" in Hamburg 1947, das ist der Hintergrund dieses umwerfend guten Romans, der auch Krimi ist. Eher aber eine emotional aufwühlende Schilderung von Flucht, Vertreibung und den Nachkriegsjahren am Beispiel dreier miteinander verwobener Familien. Die "Trümmermorde" in Hamburg 1947, das ist der Hintergrund dieses umwerfend guten Romans, der auch Krimi ist. Eher aber eine emotional aufwühlende Schilderung von Flucht, Vertreibung und den Nachkriegsjahren am Beispiel dreier miteinander verwobener Familien.

Tanja Schröder, Thalia-Buchhandlung Lemgo

Spannend und hervorragend recherchiert! Dieser Roman nimmt uns in die deutsche Nachkriegszeit mit, in eine Geschichte, die genauso passiert sein könnte... Spannend und hervorragend recherchiert! Dieser Roman nimmt uns in die deutsche Nachkriegszeit mit, in eine Geschichte, die genauso passiert sein könnte...

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Spannende Geschichte, die eine andere Zeit lebendig werden lässt. Ein Aufbruch in eine neue Zeit mit den Vorurteilen der Vorkriegsgeneration verknüpft.
Absolut lesenswert !
Spannende Geschichte, die eine andere Zeit lebendig werden lässt. Ein Aufbruch in eine neue Zeit mit den Vorurteilen der Vorkriegsgeneration verknüpft.
Absolut lesenswert !

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Ein sehr berührendes Buch vor realem Hintergrund. Sehr gut recherchiert und engagiert geschrieben- sehr lesenswert! Ein sehr berührendes Buch vor realem Hintergrund. Sehr gut recherchiert und engagiert geschrieben- sehr lesenswert!

„Hervorragend!“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Gekonnt verwebt Mechthild Borrmann interessante Themen wie Nachkriegsgeschichte, Kriminalfall und Familienschicksal zu einem spannenden und sehr lesenswerten Roman. Muss man gelesen haben! Gekonnt verwebt Mechthild Borrmann interessante Themen wie Nachkriegsgeschichte, Kriminalfall und Familienschicksal zu einem spannenden und sehr lesenswerten Roman. Muss man gelesen haben!

„Wie viele solcher Schicksale sind wohl bis heute noch ungeklärt?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Schon seit einigen Jahren hat mich ein Außendienstmitarbeiter vom Knaur Verlag davon versucht zu überzeugen, dass die Bücher von Mechthild Borrmann genau meins sein müssten. Und nein, es sind keine klassischen Krimis, denn Krimis lese ich ja ausgesprochen selten. Hat alles nichts genützt. Dann wurde genau dieses Buch im letzten Jahr im Feuilleton rauf und runter besprochen. Und trotzdem hatte ich es nicht gelesen. Nun ist es als Taschenbuch erschienen, und ich hatte gerade Zeit. Und was soll ich sagen? Es wird nicht das letzte Buch dieser Autorin sein, was ich gelesen habe!

Zum Inhalt dieses Buchs muss ich nun doch wieder ein wenig erzählen. Der Klappentext ist zwar gut. Aber nach dem Klappentext hatte ich etwas anderes erwartet. Und irgendwie hatte ich auch durch die Besprechungen aus dem Feuilleton etwas andere Vorstellungen vom Buch und war am Anfang etwas irritiert. Ich habe dann aber einfach weitergelesen und mir gedacht – wird schon passen. Die Geschichte um Hanno Dietz, seine Schwester Wiebke, seine Mutter Agnes sowie das Findelkind, welches später den Namen Joost bekommen hat, bilden schon die zentrale Geschichte. Und wer sich mit Hamburg-Romanen und -Krimis ein wenig auskennt, weiß, dass es auch den Krimi „Der Trümmermörder“ von Cay Rademacher (Dumont Verlag) gibt. Und dass es diesen Trümmermörder tatsächlich gegeben hat, aber der Fall nie aufgeklärt wurde. Mechthild Borrmann hat sich dazu eine eigene Geschichte ausgedacht, wie es vielleicht gewesen sein könnte. Doch zu dieser Geschichte, die im Hungerwinter 1947 beginnt, kommen noch andere Handlungsstränge hinzu. Und wie diese zusammengehören, erschließt sich erst so nach und nach.

Plötzlich springen wir nämlich ins Jahr 1992 und befinden uns in Köln, wo die Grundschullehrerin Anna Meerbaum lebt. Ihr Ex-Mann erwähnt so nebenbei, dass sie sich vielleicht jetzt doch einmal um den ehemaligen Besitz der Familie im Osten kümmern sollte. Jetzt wo Deutschland wiedervereint sei, gäbe es die Möglichkeit entweder seinen Besitz zurückzubekommen, oder aber Entschädigungszahlungen zu erhalten. Annas Mutter Clara ist eine geborene Anquist, deren Familie ein Gut in der Uckermark besaß. Kurz nach dem Kriegsende ist die Familie aus der Ostzone erst in den Westen und später nach Südafrika geflohen. Allerdings reagiert Annas Mutter sehr empfindlich, wenn Anna etwas über die Vergangenheit erfahren möchte. Die Mutter blockt rundheraus ab.

Und der dritte Handlungsstrang erzählt dann von den letzten Tagen auf dem Gut Anquist und der Flucht der Familie. Wie gehören diese Geschichten nun zusammen? Am Anfang habe ich überhaupt keine Idee dazu gehabt. Aber das Ende hat mich dann umgehauen. Was für Schicksale!

Mechthild Borrmann ist es gelungen, das Schicksal der Menschen nach dem 2. Weltkrieg sehr realistisch einzufangen. Die Familie Dietz wurde ausgebombt und ist nur knapp dem Feuersturm, der der Operation Gomorrah folgte, entkommen. Die Familie hat in Hamburg Hammerbrook gelebt. Einem Stadtteil, der komplett zerstört wurde. Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern, wo mein Vater mir gesagt hatte, dass diese große Brache in Hamburg nicht bebaut werden durfte, da dort noch ganz viele durch die Bombenangriffe umgekommene Menschen einfach verbrannt im Boden liegen würden und Seuchengefahr bestehe. Die Menschen mussten sehen, wie sie durchkamen. Kohle, Feuerholz und Essen waren knapp. Viele Menschen sind auch noch unter der Besatzung der Briten verhungert und erfroren. Und in genau dieser Situation befindet sich die Familie Dietz. Hanno, gerade einmal 14 Jahre alt, übernimmt schon früh die Verantwortung für die Familie, da niemand weiß, ob der Vater aus dem Krieg zurückkehren wird. Er gilt als vermisst. Und dann die Geschichte von Joost. Einsam und verlassen steht der 3jährige Junge inmitten der Trümmerwüste. Während Hanno in den Trümmern nach etwas Brauchbarem sucht, hat seine Schwester Wiebke, die den Bollerwagen bewacht, diesen armen Jungen gefunden. Und da er nicht spricht und niemand sonst zu sehen ist, nehmen die beiden den Jungen mit. Und auch Agnes bringt es nicht übers Herz, den Jungen seinem Schicksal zu überlassen, oder ihn den Behörden zu übergeben. Wie viele solcher Schicksale mag es noch geben? Wie viele Menschen kennen auf Grund der Kriegswirren nicht ihre eigentliche Herkunft? Kriegswaisen, die vielleicht nicht einmal mehr Papiere hatten. Und in Anna nimmt Mechthild Borrmann noch eins sehr interessantes Thema auf- Nachkriegskinder und Kriegsenkel. Anna hat Ängste, die sie durchaus als nicht die eigenen erkennt. Aber woher kommen diese Ängste? Tu diesem Zeitpunkt kannte man diese Spätfolgen noch nicht. Das wurde erst später erforscht.

Ein ausgesprochen beeindruckendes Buch, was mich sehr erschüttert und nachdenklich zurückgelassen hat. Definitiv kein Krimi, denn es wird nicht bewusst nach dem Trümmermörder gesucht. Und trotzdem sind die Handlung und die Auflösung am Ende dermaßen fesselnd, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Aber ich durfte arbeiten. ;-)
Schon seit einigen Jahren hat mich ein Außendienstmitarbeiter vom Knaur Verlag davon versucht zu überzeugen, dass die Bücher von Mechthild Borrmann genau meins sein müssten. Und nein, es sind keine klassischen Krimis, denn Krimis lese ich ja ausgesprochen selten. Hat alles nichts genützt. Dann wurde genau dieses Buch im letzten Jahr im Feuilleton rauf und runter besprochen. Und trotzdem hatte ich es nicht gelesen. Nun ist es als Taschenbuch erschienen, und ich hatte gerade Zeit. Und was soll ich sagen? Es wird nicht das letzte Buch dieser Autorin sein, was ich gelesen habe!

Zum Inhalt dieses Buchs muss ich nun doch wieder ein wenig erzählen. Der Klappentext ist zwar gut. Aber nach dem Klappentext hatte ich etwas anderes erwartet. Und irgendwie hatte ich auch durch die Besprechungen aus dem Feuilleton etwas andere Vorstellungen vom Buch und war am Anfang etwas irritiert. Ich habe dann aber einfach weitergelesen und mir gedacht – wird schon passen. Die Geschichte um Hanno Dietz, seine Schwester Wiebke, seine Mutter Agnes sowie das Findelkind, welches später den Namen Joost bekommen hat, bilden schon die zentrale Geschichte. Und wer sich mit Hamburg-Romanen und -Krimis ein wenig auskennt, weiß, dass es auch den Krimi „Der Trümmermörder“ von Cay Rademacher (Dumont Verlag) gibt. Und dass es diesen Trümmermörder tatsächlich gegeben hat, aber der Fall nie aufgeklärt wurde. Mechthild Borrmann hat sich dazu eine eigene Geschichte ausgedacht, wie es vielleicht gewesen sein könnte. Doch zu dieser Geschichte, die im Hungerwinter 1947 beginnt, kommen noch andere Handlungsstränge hinzu. Und wie diese zusammengehören, erschließt sich erst so nach und nach.

Plötzlich springen wir nämlich ins Jahr 1992 und befinden uns in Köln, wo die Grundschullehrerin Anna Meerbaum lebt. Ihr Ex-Mann erwähnt so nebenbei, dass sie sich vielleicht jetzt doch einmal um den ehemaligen Besitz der Familie im Osten kümmern sollte. Jetzt wo Deutschland wiedervereint sei, gäbe es die Möglichkeit entweder seinen Besitz zurückzubekommen, oder aber Entschädigungszahlungen zu erhalten. Annas Mutter Clara ist eine geborene Anquist, deren Familie ein Gut in der Uckermark besaß. Kurz nach dem Kriegsende ist die Familie aus der Ostzone erst in den Westen und später nach Südafrika geflohen. Allerdings reagiert Annas Mutter sehr empfindlich, wenn Anna etwas über die Vergangenheit erfahren möchte. Die Mutter blockt rundheraus ab.

Und der dritte Handlungsstrang erzählt dann von den letzten Tagen auf dem Gut Anquist und der Flucht der Familie. Wie gehören diese Geschichten nun zusammen? Am Anfang habe ich überhaupt keine Idee dazu gehabt. Aber das Ende hat mich dann umgehauen. Was für Schicksale!

Mechthild Borrmann ist es gelungen, das Schicksal der Menschen nach dem 2. Weltkrieg sehr realistisch einzufangen. Die Familie Dietz wurde ausgebombt und ist nur knapp dem Feuersturm, der der Operation Gomorrah folgte, entkommen. Die Familie hat in Hamburg Hammerbrook gelebt. Einem Stadtteil, der komplett zerstört wurde. Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern, wo mein Vater mir gesagt hatte, dass diese große Brache in Hamburg nicht bebaut werden durfte, da dort noch ganz viele durch die Bombenangriffe umgekommene Menschen einfach verbrannt im Boden liegen würden und Seuchengefahr bestehe. Die Menschen mussten sehen, wie sie durchkamen. Kohle, Feuerholz und Essen waren knapp. Viele Menschen sind auch noch unter der Besatzung der Briten verhungert und erfroren. Und in genau dieser Situation befindet sich die Familie Dietz. Hanno, gerade einmal 14 Jahre alt, übernimmt schon früh die Verantwortung für die Familie, da niemand weiß, ob der Vater aus dem Krieg zurückkehren wird. Er gilt als vermisst. Und dann die Geschichte von Joost. Einsam und verlassen steht der 3jährige Junge inmitten der Trümmerwüste. Während Hanno in den Trümmern nach etwas Brauchbarem sucht, hat seine Schwester Wiebke, die den Bollerwagen bewacht, diesen armen Jungen gefunden. Und da er nicht spricht und niemand sonst zu sehen ist, nehmen die beiden den Jungen mit. Und auch Agnes bringt es nicht übers Herz, den Jungen seinem Schicksal zu überlassen, oder ihn den Behörden zu übergeben. Wie viele solcher Schicksale mag es noch geben? Wie viele Menschen kennen auf Grund der Kriegswirren nicht ihre eigentliche Herkunft? Kriegswaisen, die vielleicht nicht einmal mehr Papiere hatten. Und in Anna nimmt Mechthild Borrmann noch eins sehr interessantes Thema auf- Nachkriegskinder und Kriegsenkel. Anna hat Ängste, die sie durchaus als nicht die eigenen erkennt. Aber woher kommen diese Ängste? Tu diesem Zeitpunkt kannte man diese Spätfolgen noch nicht. Das wurde erst später erforscht.

Ein ausgesprochen beeindruckendes Buch, was mich sehr erschüttert und nachdenklich zurückgelassen hat. Definitiv kein Krimi, denn es wird nicht bewusst nach dem Trümmermörder gesucht. Und trotzdem sind die Handlung und die Auflösung am Ende dermaßen fesselnd, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Aber ich durfte arbeiten. ;-)

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Wo kommen die Tote und der Junge in den Ruinen Hamburgs her? Jahre später erst klärt sich ihr Schicksal und für manche ist die Wahrheit unbequem. Krieg und seine Auswirkungen. Wo kommen die Tote und der Junge in den Ruinen Hamburgs her? Jahre später erst klärt sich ihr Schicksal und für manche ist die Wahrheit unbequem. Krieg und seine Auswirkungen.

Dieses Buch ist wirklich lesenswert. Es ist auf eine Art ein Krimi, jedoch erst rückblickend. Mich hat es auf jeden Fall sehr gefesselt. Dieses Buch ist wirklich lesenswert. Es ist auf eine Art ein Krimi, jedoch erst rückblickend. Mich hat es auf jeden Fall sehr gefesselt.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Spannender Nachkriegskrimi, dessen Geschehnisse bis in die Gegenwart reichen. Sehr zu empfehlen! Spannender Nachkriegskrimi, dessen Geschehnisse bis in die Gegenwart reichen. Sehr zu empfehlen!

Andreas Ruhland, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Kriegsende. Ein Findelkind in Trümmern. Erst viele Jahre später wird es erfahren, woher es kommt und was geschah. Großartige Mischung aus Krimi und historischem Zeitgeschehen! Kriegsende. Ein Findelkind in Trümmern. Erst viele Jahre später wird es erfahren, woher es kommt und was geschah. Großartige Mischung aus Krimi und historischem Zeitgeschehen!

Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Im Nachkriegswinter 1946/47 liegen in Hamburg nicht nur Häuser in Trümmern- ganze Familiengebilde liegen in Schutt und Asche. Ein mutiges, ehrliches und nachdenkliches Buch- toll! Im Nachkriegswinter 1946/47 liegen in Hamburg nicht nur Häuser in Trümmern- ganze Familiengebilde liegen in Schutt und Asche. Ein mutiges, ehrliches und nachdenkliches Buch- toll!

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Die Geschichte eines Verbrechens, superspannend erzählt. Die Atmosphäre des zerstörten Hamburgs geht unter die Haut. Lassen Sie sich überraschen! Die Geschichte eines Verbrechens, superspannend erzählt. Die Atmosphäre des zerstörten Hamburgs geht unter die Haut. Lassen Sie sich überraschen!

„drei Familien, ein Schicksal“

Pauline Reininghaus, Thalia-Buchhandlung Hagen

Eine fesselnde Geschichte, die mich sehr berührt hat.
Wir befinden uns nicht nur in den Hamburger Trümmern, sondern auch im Köln der 90er Jahre. Warum, dürfen Sie selbst heraus finden.
Wirklich lesenswert!
Eine fesselnde Geschichte, die mich sehr berührt hat.
Wir befinden uns nicht nur in den Hamburger Trümmern, sondern auch im Köln der 90er Jahre. Warum, dürfen Sie selbst heraus finden.
Wirklich lesenswert!

„Trümmerkind“

Ulrike Keller-Kotterba, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Auf drei Zeitebenden gelingt es Mechtild Borrmann authentisches Zeitgeschehen so präzise zu schildern, und dabei eine gehörige Portion Spannung mit einfließen zu lassen, daß man von der ersten bis zu letzten Seite absolut gefesselt ist.
Eine Familie in der Uckermark wird gezwungen ihr Landgut zu verlassen, weil dieses im "falschen Teil" Deutschlands liegt...ein Junge findet im zerbombten Hamburg ein Kind in der Nähe einer ermordeten Frau.....und eine junge Frau entdeckt, daß ihre Mutter nicht die ist, für die sie sie gehalten hat. Großartig!
Auf drei Zeitebenden gelingt es Mechtild Borrmann authentisches Zeitgeschehen so präzise zu schildern, und dabei eine gehörige Portion Spannung mit einfließen zu lassen, daß man von der ersten bis zu letzten Seite absolut gefesselt ist.
Eine Familie in der Uckermark wird gezwungen ihr Landgut zu verlassen, weil dieses im "falschen Teil" Deutschlands liegt...ein Junge findet im zerbombten Hamburg ein Kind in der Nähe einer ermordeten Frau.....und eine junge Frau entdeckt, daß ihre Mutter nicht die ist, für die sie sie gehalten hat. Großartig!

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein leiser feiner Spannungsroman. Die Verknüpfung von Zeitgeschichte und den Konfliktthemen
des Lebens ist lesenswert geschildert.Ich finde der passende Stoff für eine Verfilmung.
Ein leiser feiner Spannungsroman. Die Verknüpfung von Zeitgeschichte und den Konfliktthemen
des Lebens ist lesenswert geschildert.Ich finde der passende Stoff für eine Verfilmung.

Ulrike Walther, Thalia-Buchhandlung Gotha

Die Autorin schafft es wieder, mit einer Verknüpfung aus Zeitgeschichte und ergreifenden Menschenschicksalen den Leser bis zur letzten Seite mitzureißen. Die Autorin schafft es wieder, mit einer Verknüpfung aus Zeitgeschichte und ergreifenden Menschenschicksalen den Leser bis zur letzten Seite mitzureißen.

„Spannung und Mitgefühl statt Leid und Schmerz - ein großartiger Roman!“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Die Geschwister Hanno und Wiebke sind auf der Suche nach wertvollen Fundstücken in den zerstörten Trümmern in Hamburg im Januar 1947, als sie eine nackte, tote Frau und einen völlig verstörten 3 jährigen Jungen finden. Ihr Vater ist bisher nicht aus dem Krieg zurück gekehrt und ihre Mutter Agnes hält die kleine Familie mit Näharbeiten mehr schlecht als recht über Wasser.Dennoch nimmt sie den Jungen auf, er wird von nun an Joost genannt wird und dieser taut auch Dank der Hilfe seiner neuen Geschwister allmählich langsam auf, und nimmt seine neue Familie an.
Parallel lernt der Leser die Lehrerin Anna aus Köln kennen, die sich im Jahr 1992 auf die Suche nach ihren Vorfahren auf einem Gut Anquist macht, weil sie erfahren hat, dass sich eventuell eine Ausgleichszahlung für das enteignete Eigentum erwirken lässt. Ihre Mutter Clara Anquist ist ihr dabei keine Hilfe.Sie verweigert sich dem Thema und wendet sich wieder dem Alkohol zu.
Mechthild Borrmann führt uns also noch einmal zurück in das Jahr 1945 zu dem Gut Anquist und den Geschehnissen nach dem Krieg.
Doch es bleiben lange viele Fragen offen, insbesondere die wahre Geschichte von Joost, der erst mit 24 Jahren davon erfährt, dass Agnes nicht seine wahre Mutter ist.
Diese Geschichte ist so spannend, weil gleich auf drei Schauplätzen sehr viel passiert und erst nach und nach der Zusammenhang wie die Fäden eines Teppich ineinander gewebt werden.
Ich war aufgrund des Titels vorerst skeptisch, dachte, mich würde ein Roman voller Leid und die Schmerz erwarten. Aber ich wurde eines besseren belehrt.
Trümmerkind ist eine wahnsinnig gute und hoch spannende Geschichte!
Ich kann den Roman nur uneingeschränkt weiterempfehlen
Die Geschwister Hanno und Wiebke sind auf der Suche nach wertvollen Fundstücken in den zerstörten Trümmern in Hamburg im Januar 1947, als sie eine nackte, tote Frau und einen völlig verstörten 3 jährigen Jungen finden. Ihr Vater ist bisher nicht aus dem Krieg zurück gekehrt und ihre Mutter Agnes hält die kleine Familie mit Näharbeiten mehr schlecht als recht über Wasser.Dennoch nimmt sie den Jungen auf, er wird von nun an Joost genannt wird und dieser taut auch Dank der Hilfe seiner neuen Geschwister allmählich langsam auf, und nimmt seine neue Familie an.
Parallel lernt der Leser die Lehrerin Anna aus Köln kennen, die sich im Jahr 1992 auf die Suche nach ihren Vorfahren auf einem Gut Anquist macht, weil sie erfahren hat, dass sich eventuell eine Ausgleichszahlung für das enteignete Eigentum erwirken lässt. Ihre Mutter Clara Anquist ist ihr dabei keine Hilfe.Sie verweigert sich dem Thema und wendet sich wieder dem Alkohol zu.
Mechthild Borrmann führt uns also noch einmal zurück in das Jahr 1945 zu dem Gut Anquist und den Geschehnissen nach dem Krieg.
Doch es bleiben lange viele Fragen offen, insbesondere die wahre Geschichte von Joost, der erst mit 24 Jahren davon erfährt, dass Agnes nicht seine wahre Mutter ist.
Diese Geschichte ist so spannend, weil gleich auf drei Schauplätzen sehr viel passiert und erst nach und nach der Zusammenhang wie die Fäden eines Teppich ineinander gewebt werden.
Ich war aufgrund des Titels vorerst skeptisch, dachte, mich würde ein Roman voller Leid und die Schmerz erwarten. Aber ich wurde eines besseren belehrt.
Trümmerkind ist eine wahnsinnig gute und hoch spannende Geschichte!
Ich kann den Roman nur uneingeschränkt weiterempfehlen

„Trümmerkind“

Ute Schreiner, Thalia-Buchhandlung Essen

Mechtild Borrmann schafft es, uns die Geschehnisse der Nachkriegzeit, eingebunden in einer gefühlvollen Familiengeschichte und einem Kriminalfall, nahe zu bringen. Dabei sind ihre Geschichten stets gut recherchiert und spannend erzählt. Mechtild Borrmann schafft es, uns die Geschehnisse der Nachkriegzeit, eingebunden in einer gefühlvollen Familiengeschichte und einem Kriminalfall, nahe zu bringen. Dabei sind ihre Geschichten stets gut recherchiert und spannend erzählt.

„Hervorragend!“

Mayer, S.

Wieder ein überzeugend gelungener Spannungsroman von Mechthild Borrmann. Von Anfang bis Ende fesselte mich die Lektüre, versetzte mich in das ausgebombte Hamburg und ließ mich abtauchen in die damalige Zeit, mitleiden und miterleben mit den scharf gezeichneten Charakteren. Schon fast wehmütig legte ich diesen Titel beiseite, als die letzte Seite zu Ende gelesen war. Wieder ein überzeugend gelungener Spannungsroman von Mechthild Borrmann. Von Anfang bis Ende fesselte mich die Lektüre, versetzte mich in das ausgebombte Hamburg und ließ mich abtauchen in die damalige Zeit, mitleiden und miterleben mit den scharf gezeichneten Charakteren. Schon fast wehmütig legte ich diesen Titel beiseite, als die letzte Seite zu Ende gelesen war.

„Trümmerkind“

Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Mechtild Borrmann schreibt über das Hamburg im Jahre 1946. Die Stadt liegt in Trümmern. Gekonnt verbindet sie historisches Zeitgeschehen mit einer spannenden Geschichte. Der, eines Findelkindes.

Drei Handlungsstränge, die in unterschiedlichen Zeiten spielen, laufen auf ein spannendes Finale hinaus!
Mechtild Borrmann schreibt über das Hamburg im Jahre 1946. Die Stadt liegt in Trümmern. Gekonnt verbindet sie historisches Zeitgeschehen mit einer spannenden Geschichte. Der, eines Findelkindes.

Drei Handlungsstränge, die in unterschiedlichen Zeiten spielen, laufen auf ein spannendes Finale hinaus!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Eine sehr emotionale Erzählung m it historischem Hintergrund. Sehr bewegend und fesselnd. Eine sehr emotionale Erzählung m it historischem Hintergrund. Sehr bewegend und fesselnd.

Michèle Stutz, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein eindrucksvolles Buch, das sehr verschachtelt beginnt und überaus spannend endet. Mechtild Borrmann hat einen tollen Schreibstil und zieht einen sofort in den Bann. Großartig! Ein eindrucksvolles Buch, das sehr verschachtelt beginnt und überaus spannend endet. Mechtild Borrmann hat einen tollen Schreibstil und zieht einen sofort in den Bann. Großartig!

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Ein Verbrechen aus der Nachkriegszeit in Hamburg hat Auswirkungen bis in eine Familie in die Gegenwart. Mechthild Borrmann ist toll!! Mehr davon! Ein Verbrechen aus der Nachkriegszeit in Hamburg hat Auswirkungen bis in eine Familie in die Gegenwart. Mechthild Borrmann ist toll!! Mehr davon!

Kerstin Mentler, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Eine nackte, tote Frau in den Trümmern eines Hauses der Nachkriegszeit .Und ein kleiner verlassenen Junge den keiner zu kennen scheint . Berührend und sehr spannend.
Eine nackte, tote Frau in den Trümmern eines Hauses der Nachkriegszeit .Und ein kleiner verlassenen Junge den keiner zu kennen scheint . Berührend und sehr spannend.

„Trümmerkind“

Katalin Kocsis, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Spannender und bewegender Roman mit sehr guter Verknüpfung der wirren Nachkriegsjahre und der Neuzeit. Einfühlsame Erzählung mehrerer Familiengeschichten und der Frage nach der eigenen Herkunft. Absolut lesenswert! Spannender und bewegender Roman mit sehr guter Verknüpfung der wirren Nachkriegsjahre und der Neuzeit. Einfühlsame Erzählung mehrerer Familiengeschichten und der Frage nach der eigenen Herkunft. Absolut lesenswert!

„"Brecht das Schweigen!"“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die Idee zu dem Roman „Trümmerkind“ basiert auf einem authentischen Kriminalfall aus den Jahre 1947, der bis heute noch immer ungeklärt ist und deren Opfer bis heute namenlos sind. Ich mag Romane mit (teil-)authentischem Hintergrund. Aber dieser (Kriminal-)Roman gefällt mir besonders. Die Autorin erzählt ungeheuer fesselnd ein Stück deutscher Nachkriegsgeschichte. Akribische Recherche in alten Zeitungsartikeln und Interviews mit Zeitzeugen ließen die Romanfiguren entstehen. Als Leser spürt man die Wirren und das Leid des Krieges, erfährt was Zivilcourage bedeutet.
Die Aufklärung der Morde reicht von 1947 bis ins Jahr 1992 hinein. Eine Kölner Lehrerin betreibt 1992 Ahnenforschung und ihre Mutter, eine Zeitzeugin baut eine Mauer des Schweigens um sich herum. Wird es gelingen das beharrliche Schweigen zu brechen? Das Verständnis einerseits für die schweigende Mutter, die so viel Leid ertragen musste und dem dringenden Wunsch der Kinder endlich die Wahrheit zu erfahren, stimmte mich nachdenklich.
'Trümmerkind' ist ein Roman für einen jeden/ eine jede von uns: für Krimileser – für Freunde von historischen Romanen und für Leser von Familiengeschichten. Ein großartiges Stück Geschichte! Ein beeindruckender (Kriminal-) Roman.
Die Idee zu dem Roman „Trümmerkind“ basiert auf einem authentischen Kriminalfall aus den Jahre 1947, der bis heute noch immer ungeklärt ist und deren Opfer bis heute namenlos sind. Ich mag Romane mit (teil-)authentischem Hintergrund. Aber dieser (Kriminal-)Roman gefällt mir besonders. Die Autorin erzählt ungeheuer fesselnd ein Stück deutscher Nachkriegsgeschichte. Akribische Recherche in alten Zeitungsartikeln und Interviews mit Zeitzeugen ließen die Romanfiguren entstehen. Als Leser spürt man die Wirren und das Leid des Krieges, erfährt was Zivilcourage bedeutet.
Die Aufklärung der Morde reicht von 1947 bis ins Jahr 1992 hinein. Eine Kölner Lehrerin betreibt 1992 Ahnenforschung und ihre Mutter, eine Zeitzeugin baut eine Mauer des Schweigens um sich herum. Wird es gelingen das beharrliche Schweigen zu brechen? Das Verständnis einerseits für die schweigende Mutter, die so viel Leid ertragen musste und dem dringenden Wunsch der Kinder endlich die Wahrheit zu erfahren, stimmte mich nachdenklich.
'Trümmerkind' ist ein Roman für einen jeden/ eine jede von uns: für Krimileser – für Freunde von historischen Romanen und für Leser von Familiengeschichten. Ein großartiges Stück Geschichte! Ein beeindruckender (Kriminal-) Roman.

Carina Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Zeitgeschichte unterhaltsam verpackt in eine emotionale Familiengeschichte. Der Mix aus Historie und Krimi ist spannend und unterhaltsam zugleich. Ein berühren des Schicksal. Zeitgeschichte unterhaltsam verpackt in eine emotionale Familiengeschichte. Der Mix aus Historie und Krimi ist spannend und unterhaltsam zugleich. Ein berühren des Schicksal.

Christina Fröhlink, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein toller Roman über eine Familie, die sich nach dem Krieg durchschlagen muss und ein Verbrechen, das erst in den 90ern wiederentdeckt wird. Gut geschrieben und spannend! Ein toller Roman über eine Familie, die sich nach dem Krieg durchschlagen muss und ein Verbrechen, das erst in den 90ern wiederentdeckt wird. Gut geschrieben und spannend!

„Lange Vergessenes wird neu entdeckt und aufgelöst...“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Im Roman werden drei Erzähl-Ebenen zusammen geführt: Die Familie Dietz in Hamburg, deren Vater an der Ostfront als vermisst gilt, muss sich mit Hilfsarbeiten und Schwarzmarkthandel über Wasser halten, nimmt aber noch einen kleinen Jungen, der keine Angehörigen mehr hat, bei sich auf. Dann die Familie Anquist, die gegen Kriegsende `45 vor den Russen vom Gut in der Uckermark fliehen muss. Und Anna, die sich in den 90iger Jahren mit der Vergangenheit ihrer Mutter beschäftigt und viele offene Fragen hat. Aber auch gegen den Widerstand ihrer Mutter nicht locker läßt..... Mechthild Borrmann hat sich von Zeitungsberichten und zeitgenössischen Schilderungen zu diesem wirklich grandiosen Roman inspirieren lassen. Ein Roman, der nach Identität fragt, der dem heutigen Leser die Verhältnisse des Kriegsendes nahe bringt und zeigt, welchen Wert Zivilcourage und Zusammenhalt haben. In einem Rutsch durchgelesen – ich fand`s großartig! Im Roman werden drei Erzähl-Ebenen zusammen geführt: Die Familie Dietz in Hamburg, deren Vater an der Ostfront als vermisst gilt, muss sich mit Hilfsarbeiten und Schwarzmarkthandel über Wasser halten, nimmt aber noch einen kleinen Jungen, der keine Angehörigen mehr hat, bei sich auf. Dann die Familie Anquist, die gegen Kriegsende `45 vor den Russen vom Gut in der Uckermark fliehen muss. Und Anna, die sich in den 90iger Jahren mit der Vergangenheit ihrer Mutter beschäftigt und viele offene Fragen hat. Aber auch gegen den Widerstand ihrer Mutter nicht locker läßt..... Mechthild Borrmann hat sich von Zeitungsberichten und zeitgenössischen Schilderungen zu diesem wirklich grandiosen Roman inspirieren lassen. Ein Roman, der nach Identität fragt, der dem heutigen Leser die Verhältnisse des Kriegsendes nahe bringt und zeigt, welchen Wert Zivilcourage und Zusammenhalt haben. In einem Rutsch durchgelesen – ich fand`s großartig!

„Spannung während der Nachkriegszeit“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Deutsche Nachkriegsgeschichte voller Spannung. Ein kleiner, gut gekleideter Junge, wird in den Trümmern von Hanno gefunden, der nach Verwertbarem sucht. Als Erwachsener löst das "Trümmerkind" ein Verbrechen auf, welches damals seine Familie zerstörte. packend Deutsche Nachkriegsgeschichte voller Spannung. Ein kleiner, gut gekleideter Junge, wird in den Trümmern von Hanno gefunden, der nach Verwertbarem sucht. Als Erwachsener löst das "Trümmerkind" ein Verbrechen auf, welches damals seine Familie zerstörte. packend

„Die Welt in Trümmern“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Mechthild Borrmann schildert in ihrem Roman Trümmerkind deutsche Nachkriegsgeschichte absolut lesenswert und ungeheuer spannend. Wir verfolgen das Schicksal mehrerer Familien und ihren Kampf ums Überleben - ob in Hamburg oder auch in der Uckermark - mit Interesse und zum Teil auch mit Fassungslosigkeit. Zerbomte Städte, Schwarzmarkt mit Zigaretten als Ersatzwährung, Flüchtlinge, Hunger und ein Jahrhundertwinter werden uns plastisch vor Augen geführt. Mittendrin das Findelkind Joost und eine Mordserie, die auch noch im wiedervereinigten Deutschland tiefe Spuren hinterlässt. Selten wurde Geschichte so fesselnd erzählt. Top. Mechthild Borrmann schildert in ihrem Roman Trümmerkind deutsche Nachkriegsgeschichte absolut lesenswert und ungeheuer spannend. Wir verfolgen das Schicksal mehrerer Familien und ihren Kampf ums Überleben - ob in Hamburg oder auch in der Uckermark - mit Interesse und zum Teil auch mit Fassungslosigkeit. Zerbomte Städte, Schwarzmarkt mit Zigaretten als Ersatzwährung, Flüchtlinge, Hunger und ein Jahrhundertwinter werden uns plastisch vor Augen geführt. Mittendrin das Findelkind Joost und eine Mordserie, die auch noch im wiedervereinigten Deutschland tiefe Spuren hinterlässt. Selten wurde Geschichte so fesselnd erzählt. Top.

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Zwei Zeitzonen, in denen das Leben der Protagonisten und ihrer Nachkommen dargestellt wird. Spannend und berührend. Zwei Zeitzonen, in denen das Leben der Protagonisten und ihrer Nachkommen dargestellt wird. Spannend und berührend.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Spannende deutsche Geschichte, dramtische Familiengeschichten, die miteinander verwoben sind, fesselnd geschrieben wie ein Krimi! Spannende deutsche Geschichte, dramtische Familiengeschichten, die miteinander verwoben sind, fesselnd geschrieben wie ein Krimi!

Lisa Franzkowiak, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein sehr spannender, gefühlvoller Roman über Familien in der Nachkriegszeit. Vor allem Familie Driest hat es mir sehr angetan. Ein sehr spannender, gefühlvoller Roman über Familien in der Nachkriegszeit. Vor allem Familie Driest hat es mir sehr angetan.

„Großartiger Spannungsroman mit zwei Zeitebenen“

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Ein grandios erzählter Spannungsroman der wirklich unter die Haut geht. Borrmann entführt uns ins Hamburg der Trümmerzeit, sehr intensiv und nah erzählt und verknüpft das Schicksal einer Frau in der Jetztzeit perfekt mit den des jungen Hanno Dietz der zwischen Schutt und Asche versucht über die Runden zu kommen. Ein leiser feiner Spannungsroman der wunderbar zeigt das mit immer Blutströme fließen müssen. Ein grandios erzählter Spannungsroman der wirklich unter die Haut geht. Borrmann entführt uns ins Hamburg der Trümmerzeit, sehr intensiv und nah erzählt und verknüpft das Schicksal einer Frau in der Jetztzeit perfekt mit den des jungen Hanno Dietz der zwischen Schutt und Asche versucht über die Runden zu kommen. Ein leiser feiner Spannungsroman der wunderbar zeigt das mit immer Blutströme fließen müssen.

Sophie Grübler, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Die Geschichte eines Findelkindes in der Nachkriegszeit. Historische Zeitgeschichte, Spannung und die Verstrickungen bis in die Gegenwart sind bestens miteinander verbunden. Die Geschichte eines Findelkindes in der Nachkriegszeit. Historische Zeitgeschichte, Spannung und die Verstrickungen bis in die Gegenwart sind bestens miteinander verbunden.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Sehr beeindruckender und spannender Familienroman, der im Nachkriegsdeutschland spielt Sehr beeindruckender und spannender Familienroman, der im Nachkriegsdeutschland spielt

„Lesetipp“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein tolles Buch, eine spannende Mischung aus historischem Roman und fast schon Krimi. Flüchtlinge, Trümmerfrauen, Schwarzmarkt, Ermordete in der zerbombten Stadt... unbedngt lesen! Ein tolles Buch, eine spannende Mischung aus historischem Roman und fast schon Krimi. Flüchtlinge, Trümmerfrauen, Schwarzmarkt, Ermordete in der zerbombten Stadt... unbedngt lesen!

„Trümmerwelt....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Spannende Verknüpfung von Zeitgeschichte und den großen Konflikthemen des Lebens wie Schuld und Vergebung , Zusammenhalt in schwierigsten Zeiten und Trauer und Scham, gekonnt umgesetzt und absolut lesenswert ! Spannende Verknüpfung von Zeitgeschichte und den großen Konflikthemen des Lebens wie Schuld und Vergebung , Zusammenhalt in schwierigsten Zeiten und Trauer und Scham, gekonnt umgesetzt und absolut lesenswert !

Daniela Ferchland, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Raffinierter Spannungsaufbau, Wechsel aus der Nachkriegszeit in Deutschland
in das Hier & Jetzt. Familiengeschichte um Schuld und Verdrängung.
Atemberaubender Krimi !
Raffinierter Spannungsaufbau, Wechsel aus der Nachkriegszeit in Deutschland
in das Hier & Jetzt. Familiengeschichte um Schuld und Verdrängung.
Atemberaubender Krimi !

„Absolut Lesenswert!“

Sandra Mertesdorf, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Eine packende Geschichte die sich mit den Folgen des Krieges für Kriegskinder und die nachfolgende Generation beschäftigt und die Frage aufwirft wie wichtig es ist über die eigene Herkunft Bescheid zu wissen.
Eine packende Geschichte die sich mit den Folgen des Krieges für Kriegskinder und die nachfolgende Generation beschäftigt und die Frage aufwirft wie wichtig es ist über die eigene Herkunft Bescheid zu wissen.

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Erneut brilliert Borrmann mit einer spannenden Familiengeschichte gepaart mit einer Krimihandlung. Ein überzeugender Roman über die Wirren der Nachkriegszeit, Schuld und Identität. Erneut brilliert Borrmann mit einer spannenden Familiengeschichte gepaart mit einer Krimihandlung. Ein überzeugender Roman über die Wirren der Nachkriegszeit, Schuld und Identität.

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Wieder einmal hat es Mechtild Borrmann geschafft, einen spannenden Kriminalfall, eine packende Familiengeschichte und eine historische Kulisse miteinander zu verbinden. Grandios! Wieder einmal hat es Mechtild Borrmann geschafft, einen spannenden Kriminalfall, eine packende Familiengeschichte und eine historische Kulisse miteinander zu verbinden. Grandios!

„Trümmerkind“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Eine mitreißende Geschichte, die eine andere Zeit lebendig werden lässt. Einfühlsam geschrieben, mit überzeugenden Charakteren.
Nach "Der Geiger" ein weiteres, tolles Buch von Mechthild Borrmann.
Eine mitreißende Geschichte, die eine andere Zeit lebendig werden lässt. Einfühlsam geschrieben, mit überzeugenden Charakteren.
Nach "Der Geiger" ein weiteres, tolles Buch von Mechthild Borrmann.

„deutsche Geschichte“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Deutschland 1947 -
Wir lernen Hanno, Wiebke, Agnes, Clara, Joost, Isabell, Margareta, Konrad kennen, und ahnen noch nicht, dass im Laufe des Romans alle irgendwie zueinander finden. Jeder versucht auf seine Weise nach dem Krieg weiter zu leben, neu anzufangen - Mechthild Borrmann hat gekonnt historisches Zeitgeschehen, Familiengeschichte und Krimihandlung zu einer fesselnden Geschichte verwoben.
Deutschland 1947 -
Wir lernen Hanno, Wiebke, Agnes, Clara, Joost, Isabell, Margareta, Konrad kennen, und ahnen noch nicht, dass im Laufe des Romans alle irgendwie zueinander finden. Jeder versucht auf seine Weise nach dem Krieg weiter zu leben, neu anzufangen - Mechthild Borrmann hat gekonnt historisches Zeitgeschehen, Familiengeschichte und Krimihandlung zu einer fesselnden Geschichte verwoben.

Drei Familien, drei Geschichten, Drei Zeitebenen. Krimi, Familiengeschichte, Drama. Superspannend! Drei Familien, drei Geschichten, Drei Zeitebenen. Krimi, Familiengeschichte, Drama. Superspannend!

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Wieder verknüpft Mechtild Borrmann auf äußerst gelungene und menschlich anrührende Weise Zeitgeschichte mit einer spannenden, aber nicht nur (Krimi)Handlung. Wieder verknüpft Mechtild Borrmann auf äußerst gelungene und menschlich anrührende Weise Zeitgeschichte mit einer spannenden, aber nicht nur (Krimi)Handlung.

„Spannend wie ein Krimi“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Kein Krimi von der tollen Krimi-Autorin, sondern Ereignisse einer sehr verwobenen Familiengeschichte. Faszinierend zu lesen, wie sich die Lebensgeschichte des Findelkinds Joost über die Jahrzehnte entwickelt und Geheimnisse aufgedeckt werden, die mit Sprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart unsere Geschichte in Spannung verwandelt! Kein Krimi von der tollen Krimi-Autorin, sondern Ereignisse einer sehr verwobenen Familiengeschichte. Faszinierend zu lesen, wie sich die Lebensgeschichte des Findelkinds Joost über die Jahrzehnte entwickelt und Geheimnisse aufgedeckt werden, die mit Sprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart unsere Geschichte in Spannung verwandelt!

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Im zerstörten Hamburg wird ein Kind aufgefunden..... Im zerstörten Hamburg wird ein Kind aufgefunden.....

Andrea Falk, Thalia-Buchhandlung Kleve

Hanno findet in den Trümmern des Krieges eine Tote und kurz darauf einen kleinen Jungen. Er nimmt ihn mit und liebevoll in seine Familie auf. Bewegende Geschichte. Hanno findet in den Trümmern des Krieges eine Tote und kurz darauf einen kleinen Jungen. Er nimmt ihn mit und liebevoll in seine Familie auf. Bewegende Geschichte.

Unsere Buchhändler-Tipps

  • Bühlerhöhe
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  • Der nasse Fisch / Kommissar Gereon Rath Bd.1
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  • Töchter einer neuen Zeit
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  • Der Angstmann
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  • Zeiten des Aufbruchs
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  • Die Bücherdiebin - Das Buch zum Film
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  • Honigtot
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    Buch (Paperback)
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  • Kaltenbruch
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    Buch (gebundene Ausgabe)
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  • Gestorben wird immer
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  • Altenstein
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  • Die uns lieben
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  • Das Haus der verlorenen Kinder
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
83 Bewertungen
Übersicht
71
11
1
0
0

Ein spannender Kriminal- und Familienroman mit zeitgeschichtlichem Hintergrund
von Circlestones Books Blog am 31.05.2018
Bewertet: Taschenbuch

"Weil du immer weiter in der Vergangenheit wühlst, bis du endlich alles ans Licht gezerrt hast." (Zitat Seite 183) Inhalt Auch wenn Anna Meerbaum keine Ansprüche betreffend Gut Anquist in der Uckermark stellen will, das bis zur Enteignung ihrem Großvater gehörte, ist sie neugierig, wo ihre Wurzeln liegen. Ihre Mutter weigert... "Weil du immer weiter in der Vergangenheit wühlst, bis du endlich alles ans Licht gezerrt hast." (Zitat Seite 183) Inhalt Auch wenn Anna Meerbaum keine Ansprüche betreffend Gut Anquist in der Uckermark stellen will, das bis zur Enteignung ihrem Großvater gehörte, ist sie neugierig, wo ihre Wurzeln liegen. Ihre Mutter weigert sich beharrlich, über die Vergangenheit zu reden. Anna ist Lehrerin und in den Herbstferien fährt sie in die Uckermark und beginnt nachzuforschen. Sie erfährt, dass der Architekt Joost Dietz im Auftrag einer Investorenfirma das alte Gutshaus sanieren und zu einem Hotel umbauen soll. Er zeigt ihr ein paar alte Fotos und ihr Leben scheint auf den Kopf gestellt ? jetzt will sie die Wahrheit wissen ? Thema und Genre Dieser Roman ist sowohl ein Kriminalroman, als auch eine Familiengeschichte mit zeitgeschichtlichem Hintergrund. Thema sind eine sehr problematische Mutter-Tochter Beziehung und die Wirren und Armut der frühen Nachkriegsjahre in Deutschland. Es geht aber auch um die Tragik der Findelkinder, die oft nie mehr nachvollziehen konnten, wer die Eltern waren. Charaktere Clara Meerbaum ist Alkoholikerin und jener selbstsüchtige Muttertyp, der immer auf die "Opfer" hinweist, die für das Kind gebracht wurden. Erst im Laufe ihrer Recherchen gelingt es Anna, ihre ständigen Schuldgefühle als Tochter abzustreifen und selbstbewusster zu werden. Ihre Hartnäckigkeit, mit der sie die Geschichte um Gut Anquist verfolgt, macht sie zu einer sympathischen Protagonistin. Agnes Dietz steht für das schwere Leben der Trümmerfrauen in Kriegs- und Nachkriegszeiten, in denen es kaum Arbeit und kaum Lebensmittel gab. Sie muss alleine für das Überleben ihrer Kinder sorgen. Doch sie kämpft und behält die Hoffnung. Sie zögert keine Minute, den kleinen Jungen aufzunehmen, den ihr Sohn Hanno in den Trümmern eines Hauses findet. Handlung und Schreibstil Die Geschichte wird in drei parallelen Handlungssträngen erzählt, Hamburg 1947, Uckermark ab 1945 und Hamburg 1992, 1993 (Jetztzeit). Die Kapitel sind fortlaufend nummeriert und die Überschrift gibt immer den jeweiligen Handlungsort und Zeit an. Dies macht die gesamte Handlung für den Leser übersichtlich. Auch wenn man schon während des Lesens Zusammenhänge vermutet, bleibt die Geschichte bis zum Ende sehr spannend und interessant. Die Sprache ist gekonnt, angenehm und flüssig. Fazit Ein Kriminalroman mit zeitgeschichtlichem und gesellschaftlichem Hintergrund. Spannend zu lesen und kaum aus der Hand zu legen. Leser, die bereits Bücher von Mechtild Borrmann gelesen haben, werden auch von diesem Buch begeistert sein. Eine empfehlenswerte Lektüre für alle Leser, die anspruchsvolle Kriminalromane suchen, deren Thema weit über einfache Mordtaten hinausgeht.

Gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Siegen am 28.04.2018
Bewertet: Taschenbuch

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich bin zwar Nachkriegskind, kann mich aber durch die Erzählungen meiner Eltern und Erlebnisse als Kind in den 50er Jahren noch an viele Begebenheiten - auch in der Familie - erinnern. Empfehlenswert.

Verzweiflung der Nachrkiegszeit
von NiWa aus Euratsfeld am 10.03.2018

Hamburg, 1946/47. Der 2. Weltkrieg ist vorbei und Hamburg ist zerstört. Tausende Menschen sind in den Trümmern der Stadt mit dem täglichen Überlebenskampf konfrontiert. Da findet der 14jährige Hanno eine nackte Frauenleiche. Wenige Schritte von ihr entfernt ist ein kleiner Junge, den er kurzerhand mit nachhause nimmt. Der Kleine... Hamburg, 1946/47. Der 2. Weltkrieg ist vorbei und Hamburg ist zerstört. Tausende Menschen sind in den Trümmern der Stadt mit dem täglichen Überlebenskampf konfrontiert. Da findet der 14jährige Hanno eine nackte Frauenleiche. Wenige Schritte von ihr entfernt ist ein kleiner Junge, den er kurzerhand mit nachhause nimmt. Der Kleine wird fortan Joost genannt, weil er kein Wort über die Lippen bringt. „Trümmerkind“ ist ein historischer Roman, der in der Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs in Hamburg spielt. Dabei greift die Autorin wahre Begebenheiten auf und verarbeitet sie zu einer fiktiven Geschichte. Die Handlung ist in drei Erzählstränge unterteilt, wovon zwei unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg angesiedelt sind. Es geht nicht nur um Hanno und seine Familie in Hamburg, sondern auch um Clara Anquist und wie sie von ihrem Gut aus der russischen Besatzungszone fliehen muss. Eine weiterer Handlungsstrang findet in den frühen 1990er-Jahren statt, wo Lehrerin Anna einem gut gehüteten Geheimnis auf die Schliche kommt. Der 14jährige Hanno bringt sich und seine Familie einigermaßen durch. Er stöbert in den Trümmern nach Brauchbarem, um es am Schwarzmarkt zu verkaufen. Seit der Vater in den Krieg gezogen ist, fühlt er sich als Mann im Haus. Diesem Verantwortungsgefühl ist es wohl auch geschuldet, dass er den kleinen Joost aufklaubt, weil er ihn nicht allein in den Trümmern lassen will. Clara Anquist ist eine Frau in den 20ern. Sie hat mit ihrer Familie auf einem ansehnlichen Gut am Land gelebt. Mit dem Ende des Krieges kommen die Russen in die Region und nehmen sich alles, was ihnen ihres Erachtens zusteht. Clara merkt, dass es in ihrer Heimat keine Zukunft für sie gibt und geht die Flucht Richtung Spanien an. Anna ist Lehrerin. Ihre Generation hat den Krieg und seine Nachwehen längst hinter sich. Dennoch nagen ihr Gewissen und die Sorge um ihre Mutter an ihr. Die Mutter spricht niemals vom Kriegsgeschehen und Anna ahnt, dass sie etwas zu verbergen hat. Thematisch hält sich die Autorin an den Wirren der Nachkiegszeit fest. Dabei nimmt sie die Trümmermorde aus dem Winter 1946/47 als Grundlage und überlegt, was damals geschehen sein kann. Denn in den Trümmern von Hamburg wurden damals tatsächlich vier nackte Leichen gefunden, deren Ermordung niemals aufgeklärt wurde. Mir gefällt, dass Mechthild Borrmann diese Morde aus dem Sog des Vergessens zieht und damit Bewusstsein für den harten Winter, die umgreifende Armut und die Verzweiflung der Menschen schafft. Die Handlung ist nachvollziehbar, baut sich langsam auf und spielt mit spannenden Momenten. Am Ende trumpft Mechthild Borrmann noch mit einer Überraschung auf, die ich so nicht erahnt hätte. Mir hat es etwas an atomsphärischer Dichte gefehlt, einige Stimmungen und Ereignisse wurden mir zu distanziert beschrieben. Manche Szenen werden nur angedeutet und enden abrupt, obwohl hier mehr Hintergründe interessant gewesen wären. Dafür wirkt „Trümmerkind“ äußerst authentisch, weil genau diese Aussparungen Wissenslücken vermuten lassen. Zum Schluss habe ich sogar gezweifelt, ob es nicht doch die Beschreibung einer wahren Begebenheit ist, weil es durch den nüchternen Erzählstil tatsächlich so wirkt. „Trümmerkind“ von Mechthild Borrmann ist ein guter historischer Roman, der auf die Trümmermorde Hamburgs aufmerksam macht, den Blick auf die Verzweiflung der Nachkriegszeit richtet und das harte Leben der damaligen Menschen vor Augen führt. Bei Interesse sollte dieser Roman unbedingt gelesen werden!