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Trümmerkind

Roman

(44)
In ihrem neuen Roman "Trümmerkind" beschreibt die mit dem Deutschen Krimipreis sowie dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnete Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann das Leben eines Findelkinds im vom Krieg zerstörten Hamburg von 1946 / 1947. Spannung und historisches Zeitgeschehen miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann wie keine andere deutsche Autorin wie sie mit ihren Bestsellern und vielfach ausgezeichneten Romanen "Wer das Schweigen bricht", "Der Geiger" und "Die andere Hälfte der Hoffnung" bereits bewiesen hat.
Der kleinen Hanno Dietz schlägt sich mit seiner Mutter im Hamburg der Nachkriegsjahre durch. Steine klopfen, Altmetall suchen, Schwarzhandel - das ist sein Alltag. Eines Tages entdeckt er in den Trümmern eine Tote – und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen, der erstaunlich gut gekleidet ist. Das Kind spricht kein Wort, Verwandte sind nicht auffindbar. Und so wächst der Junge bei den Dietzens auf. Jahre später kommt das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur, das auf fatale Weise mit seiner Familie verknüpft ist …
Portrait
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis 2012 ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger"  wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand prix des Lectrices" der Zeitschrift "Elle" ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. "Trümmerkind" steht seit vier Monaten ununterbrochen unter den Top 20 der Spiegel-Bestsellerliste. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783426435724
Verlag Droemer eBook
Verkaufsrang 456
eBook
14,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Spannung während der Nachkriegszeit“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Deutsche Nachkriegsgeschichte voller Spannung. Ein kleiner, gut gekleideter Junge, wird in den Trümmern von Hanno gefunden, der nach Verwertbarem sucht. Als Erwachsener löst das "Trümmerkind" ein Verbrechen auf, welches damals seine Familie zerstörte. packend Deutsche Nachkriegsgeschichte voller Spannung. Ein kleiner, gut gekleideter Junge, wird in den Trümmern von Hanno gefunden, der nach Verwertbarem sucht. Als Erwachsener löst das "Trümmerkind" ein Verbrechen auf, welches damals seine Familie zerstörte. packend

„Lange Vergessenes wird neu entdeckt und aufgelöst...“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Im Roman werden drei Erzähl-Ebenen zusammen geführt: Die Familie Dietz in Hamburg, deren Vater an der Ostfront als vermisst gilt, muss sich mit Hilfsarbeiten und Schwarzmarkthandel über Wasser halten, nimmt aber noch einen kleinen Jungen, der keine Angehörigen mehr hat, bei sich auf. Dann die Familie Anquist, die gegen Kriegsende `45 Im Roman werden drei Erzähl-Ebenen zusammen geführt: Die Familie Dietz in Hamburg, deren Vater an der Ostfront als vermisst gilt, muss sich mit Hilfsarbeiten und Schwarzmarkthandel über Wasser halten, nimmt aber noch einen kleinen Jungen, der keine Angehörigen mehr hat, bei sich auf. Dann die Familie Anquist, die gegen Kriegsende `45 vor den Russen vom Gut in der Uckermark fliehen muss. Und Anna, die sich in den 90iger Jahren mit der Vergangenheit ihrer Mutter beschäftigt und viele offene Fragen hat. Aber auch gegen den Widerstand ihrer Mutter nicht locker läßt..... Mechthild Borrmann hat sich von Zeitungsberichten und zeitgenössischen Schilderungen zu diesem wirklich grandiosen Roman inspirieren lassen. Ein Roman, der nach Identität fragt, der dem heutigen Leser die Verhältnisse des Kriegsendes nahe bringt und zeigt, welchen Wert Zivilcourage und Zusammenhalt haben. In einem Rutsch durchgelesen – ich fand`s großartig!

„Die Welt in Trümmern“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Mechthild Borrmann schildert in ihrem Roman Trümmerkind deutsche Nachkriegsgeschichte absolut lesenswert und ungeheuer spannend. Wir verfolgen das Schicksal mehrerer Familien und ihren Kampf ums Überleben - ob in Hamburg oder auch in der Uckermark - mit Interesse und zum Teil auch mit Fassungslosigkeit. Zerbomte Städte, Schwarzmarkt Mechthild Borrmann schildert in ihrem Roman Trümmerkind deutsche Nachkriegsgeschichte absolut lesenswert und ungeheuer spannend. Wir verfolgen das Schicksal mehrerer Familien und ihren Kampf ums Überleben - ob in Hamburg oder auch in der Uckermark - mit Interesse und zum Teil auch mit Fassungslosigkeit. Zerbomte Städte, Schwarzmarkt mit Zigaretten als Ersatzwährung, Flüchtlinge, Hunger und ein Jahrhundertwinter werden uns plastisch vor Augen geführt. Mittendrin das Findelkind Joost und eine Mordserie, die auch noch im wiedervereinigten Deutschland tiefe Spuren hinterlässt. Selten wurde Geschichte so fesselnd erzählt. Top.

„Hervorragend!“

Mayer, S.

Wieder ein überzeugend gelungener Spannungsroman von Mechthild Borrmann. Von Anfang bis Ende fesselte mich die Lektüre, versetzte mich in das ausgebombte Hamburg und ließ mich abtauchen in die damalige Zeit, mitleiden und miterleben mit den scharf gezeichneten Charakteren. Schon fast wehmütig legte ich diesen Titel beiseite, als die Wieder ein überzeugend gelungener Spannungsroman von Mechthild Borrmann. Von Anfang bis Ende fesselte mich die Lektüre, versetzte mich in das ausgebombte Hamburg und ließ mich abtauchen in die damalige Zeit, mitleiden und miterleben mit den scharf gezeichneten Charakteren. Schon fast wehmütig legte ich diesen Titel beiseite, als die letzte Seite zu Ende gelesen war.

Michèle Stutz, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein eindrucksvolles Buch, das sehr verschachtelt beginnt und überaus spannend endet. Mechtild Borrmann hat einen tollen Schreibstil und zieht einen sofort in den Bann. Großartig! Ein eindrucksvolles Buch, das sehr verschachtelt beginnt und überaus spannend endet. Mechtild Borrmann hat einen tollen Schreibstil und zieht einen sofort in den Bann. Großartig!

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Ein Verbrechen aus der Nachkriegszeit in Hamburg hat Auswirkungen bis in eine Familie in die Gegenwart. Mechthild Borrmann ist toll!! Mehr davon! Ein Verbrechen aus der Nachkriegszeit in Hamburg hat Auswirkungen bis in eine Familie in die Gegenwart. Mechthild Borrmann ist toll!! Mehr davon!

Kerstin Mentler, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Eine nackte, tote Frau in den Trümmern eines Hauses der Nachkriegszeit .Und ein kleiner verlassenen Junge den keiner zu kennen scheint . Berührend und sehr spannend.
Eine nackte, tote Frau in den Trümmern eines Hauses der Nachkriegszeit .Und ein kleiner verlassenen Junge den keiner zu kennen scheint . Berührend und sehr spannend.

„Trümmerkind“

Katalin Kocsis, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Spannender und bewegender Roman mit sehr guter Verknüpfung der wirren Nachkriegsjahre und der Neuzeit. Einfühlsame Erzählung mehrerer Familiengeschichten und der Frage nach der eigenen Herkunft. Absolut lesenswert! Spannender und bewegender Roman mit sehr guter Verknüpfung der wirren Nachkriegsjahre und der Neuzeit. Einfühlsame Erzählung mehrerer Familiengeschichten und der Frage nach der eigenen Herkunft. Absolut lesenswert!

„"Brecht das Schweigen!"“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die Idee zu dem Roman „Trümmerkind“ basiert auf einem authentischen Kriminalfall aus den Jahre 1947, der bis heute noch immer ungeklärt ist und deren Opfer bis heute namenlos sind. Ich mag Romane mit (teil-)authentischem Hintergrund. Aber dieser (Kriminal-)Roman gefällt mir besonders. Die Autorin erzählt ungeheuer fesselnd ein Stück Die Idee zu dem Roman „Trümmerkind“ basiert auf einem authentischen Kriminalfall aus den Jahre 1947, der bis heute noch immer ungeklärt ist und deren Opfer bis heute namenlos sind. Ich mag Romane mit (teil-)authentischem Hintergrund. Aber dieser (Kriminal-)Roman gefällt mir besonders. Die Autorin erzählt ungeheuer fesselnd ein Stück deutscher Nachkriegsgeschichte. Akribische Recherche in alten Zeitungsartikeln und Interviews mit Zeitzeugen ließen die Romanfiguren entstehen. Als Leser spürt man die Wirren und das Leid des Krieges, erfährt was Zivilcourage bedeutet.
Die Aufklärung der Morde reicht von 1947 bis ins Jahr 1992 hinein. Eine Kölner Lehrerin betreibt 1992 Ahnenforschung und ihre Mutter, eine Zeitzeugin baut eine Mauer des Schweigens um sich herum. Wird es gelingen das beharrliche Schweigen zu brechen? Das Verständnis einerseits für die schweigende Mutter, die so viel Leid ertragen musste und dem dringenden Wunsch der Kinder endlich die Wahrheit zu erfahren, stimmte mich nachdenklich.
'Trümmerkind' ist ein Roman für einen jeden/ eine jede von uns: für Krimileser – für Freunde von historischen Romanen und für Leser von Familiengeschichten. Ein großartiges Stück Geschichte! Ein beeindruckender (Kriminal-) Roman.

C. Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Zeitgeschichte unterhaltsam verpackt in eine emotionale Familiengeschichte. Der Mix aus Historie und Krimi ist spannend und unterhaltsam zugleich. Ein berühren des Schicksal. Zeitgeschichte unterhaltsam verpackt in eine emotionale Familiengeschichte. Der Mix aus Historie und Krimi ist spannend und unterhaltsam zugleich. Ein berühren des Schicksal.

Christina Fröhlink, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein toller Roman über eine Familie, die sich nach dem Krieg durchschlagen muss und ein Verbrechen, das erst in den 90ern wiederentdeckt wird. Gut geschrieben und spannend! Ein toller Roman über eine Familie, die sich nach dem Krieg durchschlagen muss und ein Verbrechen, das erst in den 90ern wiederentdeckt wird. Gut geschrieben und spannend!

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Zwei Zeitzonen, in denen das Leben der Protagonisten und ihrer Nachkommen dargestellt wird. Spannend und berührend. Zwei Zeitzonen, in denen das Leben der Protagonisten und ihrer Nachkommen dargestellt wird. Spannend und berührend.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Spannende Deutsche Geschichte, dramtische Familiengeschichten die mit einander verwoben sind, fesselnd geschrieben wie ein Krimi! Spannende Deutsche Geschichte, dramtische Familiengeschichten die mit einander verwoben sind, fesselnd geschrieben wie ein Krimi!

Lisa Franzkowiak, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein sehr spannender, gefühlvoller Roman über Familien in der Nachkriegszeit. Vor allem Familie Driest hat es mir sehr angetan. Ein sehr spannender, gefühlvoller Roman über Familien in der Nachkriegszeit. Vor allem Familie Driest hat es mir sehr angetan.

Laura van Endern, Thalia-Buchhandlung Kleve

Drei Familien, drei Schicksale und eine gemeinsame Geschichte.
Eine Geschichte, die Spannung und Historie auf eine berührende Art miteinander verbindet.
Absolut lesenswert!
Drei Familien, drei Schicksale und eine gemeinsame Geschichte.
Eine Geschichte, die Spannung und Historie auf eine berührende Art miteinander verbindet.
Absolut lesenswert!

„Großartiger Spannungsroman mit zwei Zeitebenen“

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Ein grandios erzählter Spannungsroman der wirklich unter die Haut geht. Borrmann entführt uns ins Hamburg der Trümmerzeit, sehr intensiv und nah erzählt und verknüpft das Schicksal einer Frau in der Jetztzeit perfekt mit den des jungen Hanno Dietz der zwischen Schutt und Asche versucht über die Runden zu kommen. Ein leiser feiner Spannungsroman Ein grandios erzählter Spannungsroman der wirklich unter die Haut geht. Borrmann entführt uns ins Hamburg der Trümmerzeit, sehr intensiv und nah erzählt und verknüpft das Schicksal einer Frau in der Jetztzeit perfekt mit den des jungen Hanno Dietz der zwischen Schutt und Asche versucht über die Runden zu kommen. Ein leiser feiner Spannungsroman der wunderbar zeigt das mit immer Blutströme fließen müssen.

Sophie Grübler, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Die Geschichte eines Findelkindes in der Nachkriegszeit. Historische Zeitgeschichte, Spannung und die Verstrickungen bis in die Gegenwart sind bestens miteinander verbunden. Die Geschichte eines Findelkindes in der Nachkriegszeit. Historische Zeitgeschichte, Spannung und die Verstrickungen bis in die Gegenwart sind bestens miteinander verbunden.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Sehr beeindruckender und spannender Familienroman, der im Nachkriegsdeutschland spielt Sehr beeindruckender und spannender Familienroman, der im Nachkriegsdeutschland spielt

„Lesetipp“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein tolles Buch, eine spannende Mischung aus historischem Roman und fast schon Krimi. Flüchtlinge, Trümmerfrauen, Schwarzmarkt, Ermordete in der zerbombten Stadt... unbedngt lesen! Ein tolles Buch, eine spannende Mischung aus historischem Roman und fast schon Krimi. Flüchtlinge, Trümmerfrauen, Schwarzmarkt, Ermordete in der zerbombten Stadt... unbedngt lesen!

„Trümmerwelt....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Spannende Verknüpfung von Zeitgeschichte und den großen Konflikthemen des Lebens wie Schuld und Vergebung , Zusammenhalt in schwierigsten Zeiten und Trauer und Scham, gekonnt umgesetzt und absolut lesenswert ! Spannende Verknüpfung von Zeitgeschichte und den großen Konflikthemen des Lebens wie Schuld und Vergebung , Zusammenhalt in schwierigsten Zeiten und Trauer und Scham, gekonnt umgesetzt und absolut lesenswert !

Daniela Ferchland, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Raffinierter Spannungsaufbau, Wechsel aus der Nachkriegszeit in Deutschland
in das Hier & Jetzt. Familiengeschichte um Schuld und Verdrängung.
Atemberaubender Krimi !
Raffinierter Spannungsaufbau, Wechsel aus der Nachkriegszeit in Deutschland
in das Hier & Jetzt. Familiengeschichte um Schuld und Verdrängung.
Atemberaubender Krimi !

„Absolut Lesenswert!“

Sandra Mertesdorf, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Eine packende Geschichte die sich mit den Folgen des Krieges für Kriegskinder und die nachfolgende Generation beschäftigt und die Frage aufwirft wie wichtig es ist über die eigene Herkunft Bescheid zu wissen.
Eine packende Geschichte die sich mit den Folgen des Krieges für Kriegskinder und die nachfolgende Generation beschäftigt und die Frage aufwirft wie wichtig es ist über die eigene Herkunft Bescheid zu wissen.

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Erneut brilliert Borrmann mit einer spannenden Familiengeschichte gepaart mit einer Krimihandlung. Ein überzeugender Roman über die Wirren der Nachkriegszeit, Schuld und Identität. Erneut brilliert Borrmann mit einer spannenden Familiengeschichte gepaart mit einer Krimihandlung. Ein überzeugender Roman über die Wirren der Nachkriegszeit, Schuld und Identität.

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Wieder einmal hat es Mechtild Borrmann geschafft, einen spannenden Kriminalfall, eine packende Familiengeschichte und eine historische Kulisse miteinander zu verbinden. Grandios! Wieder einmal hat es Mechtild Borrmann geschafft, einen spannenden Kriminalfall, eine packende Familiengeschichte und eine historische Kulisse miteinander zu verbinden. Grandios!

„Trümmerkind“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Eine mitreißende Geschichte, die eine andere Zeit lebendig werden lässt. Einfühlsam geschrieben, mit überzeugenden Charakteren.
Nach "Der Geiger" ein weiteres, tolles Buch von Mechthild Borrmann.
Eine mitreißende Geschichte, die eine andere Zeit lebendig werden lässt. Einfühlsam geschrieben, mit überzeugenden Charakteren.
Nach "Der Geiger" ein weiteres, tolles Buch von Mechthild Borrmann.

„deutsche Geschichte“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Deutschland 1947 -
Wir lernen Hanno, Wiebke, Agnes, Clara, Joost, Isabell, Margareta, Konrad kennen, und ahnen noch nicht, dass im Laufe des Romans alle irgendwie zueinander finden. Jeder versucht auf seine Weise nach dem Krieg weiter zu leben, neu anzufangen - Mechthild Borrmann hat gekonnt historisches Zeitgeschehen, Familiengeschichte
Deutschland 1947 -
Wir lernen Hanno, Wiebke, Agnes, Clara, Joost, Isabell, Margareta, Konrad kennen, und ahnen noch nicht, dass im Laufe des Romans alle irgendwie zueinander finden. Jeder versucht auf seine Weise nach dem Krieg weiter zu leben, neu anzufangen - Mechthild Borrmann hat gekonnt historisches Zeitgeschehen, Familiengeschichte und Krimihandlung zu einer fesselnden Geschichte verwoben.

„Spannung und Mitgefühl statt Leid und Schmerz - ein großartiger Roman!“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Die Geschwister Hanno und Wiebke sind auf der Suche nach wertvollen Fundstücken in den zerstörten Trümmern in Hamburg im Januar 1947, als sie eine nackte, tote Frau und einen völlig verstörten 3 jährigen Jungen finden. Ihr Vater ist bisher nicht aus dem Krieg zurück gekehrt und ihre Mutter Agnes hält die kleine Familie mit Näharbeiten Die Geschwister Hanno und Wiebke sind auf der Suche nach wertvollen Fundstücken in den zerstörten Trümmern in Hamburg im Januar 1947, als sie eine nackte, tote Frau und einen völlig verstörten 3 jährigen Jungen finden. Ihr Vater ist bisher nicht aus dem Krieg zurück gekehrt und ihre Mutter Agnes hält die kleine Familie mit Näharbeiten mehr schlecht als recht über Wasser.Dennoch nimmt sie den Jungen auf, er wird von nun an Joost genannt wird und dieser taut auch Dank der Hilfe seiner neuen Geschwister allmählich langsam auf, und nimmt seine neue Familie an.
Parallel lernt der Leser die Lehrerin Anna aus Köln kennen, die sich im Jahr 1992 auf die Suche nach ihren Vorfahren auf einem Gut Anquist macht, weil sie erfahren hat, dass sich eventuell eine Ausgleichszahlung für das enteignete Eigentum erwirken lässt. Ihre Mutter Clara Anquist ist ihr dabei keine Hilfe.Sie verweigert sich dem Thema und wendet sich wieder dem Alkohol zu.
Mechthild Borrmann führt uns also noch einmal zurück in das Jahr 1945 zu dem Gut Anquist und den Geschehnissen nach dem Krieg.
Doch es bleiben lange viele Fragen offen, insbesondere die wahre Geschichte von Joost, der erst mit 24 Jahren davon erfährt, dass Agnes nicht seine wahre Mutter ist.
Diese Geschichte ist so spannend, weil gleich auf drei Schauplätzen sehr viel passiert und erst nach und nach der Zusammenhang wie die Fäden eines Teppich ineinander gewebt werden.
Ich war aufgrund des Titels vorerst skeptisch, dachte, mich würde ein Roman voller Leid und die Schmerz erwarten. Aber ich wurde eines besseren belehrt.
Trümmerkind ist eine wahnsinnig gute und hoch spannende Geschichte!
Ich kann den Roman nur uneingeschränkt weiterempfehlen

Drei Familien, drei Geschichten, Drei Zeitebenen. Krimi, Familiengeschichte, Drama. Superspannend! Drei Familien, drei Geschichten, Drei Zeitebenen. Krimi, Familiengeschichte, Drama. Superspannend!

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Wieder verknüpft Mechtild Borrmann auf äußerst gelungene und menschlich anrührende Weise Zeitgeschichte mit einer spannenden, aber nicht nur (Krimi)Handlung. Wieder verknüpft Mechtild Borrmann auf äußerst gelungene und menschlich anrührende Weise Zeitgeschichte mit einer spannenden, aber nicht nur (Krimi)Handlung.

„Spannend wie ein Krimi“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach am Main

Kein Krimi von der tollen Krimi-Autorin, sondern Ereignisse einer sehr verwobenen Familiengeschichte. Faszinierend zu lesen, wie sich die Lebensgeschichte des Findelkinds Joost über die Jahrzehnte entwickelt und Geheimnisse aufgedeckt werden, die mit Sprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart unsere Geschichte in Spannung verwandelt! Kein Krimi von der tollen Krimi-Autorin, sondern Ereignisse einer sehr verwobenen Familiengeschichte. Faszinierend zu lesen, wie sich die Lebensgeschichte des Findelkinds Joost über die Jahrzehnte entwickelt und Geheimnisse aufgedeckt werden, die mit Sprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart unsere Geschichte in Spannung verwandelt!

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Im zerstörten Hamburg wird ein Kind aufgefunden..... Im zerstörten Hamburg wird ein Kind aufgefunden.....

Andrea Falk, Thalia-Buchhandlung Kleve

Hanno findet in den Trümmern des Krieges eine Tote und kurz darauf einen kleinen Jungen. Er nimmt ihn mit und liebevoll in seine Familie auf. Bewegende Geschichte. Hanno findet in den Trümmern des Krieges eine Tote und kurz darauf einen kleinen Jungen. Er nimmt ihn mit und liebevoll in seine Familie auf. Bewegende Geschichte.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Eine sehr emotionale Erzählung m it historischem Hintergrund. Sehr bewegend und fesselnd. Eine sehr emotionale Erzählung m it historischem Hintergrund. Sehr bewegend und fesselnd.

„Trümmerkind“

Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Mechtild Borrmann schreibt über das Hamburg im Jahre 1946. Die Stadt liegt in Trümmern. Gekonnt verbindet sie historisches Zeitgeschehen mit einer spannenden Geschichte. Der, eines Findelkindes.

Drei Handlungsstränge, die in unterschiedlichen Zeiten spielen, laufen auf ein spannendes Finale hinaus!
Mechtild Borrmann schreibt über das Hamburg im Jahre 1946. Die Stadt liegt in Trümmern. Gekonnt verbindet sie historisches Zeitgeschehen mit einer spannenden Geschichte. Der, eines Findelkindes.

Drei Handlungsstränge, die in unterschiedlichen Zeiten spielen, laufen auf ein spannendes Finale hinaus!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
40
3
1
0
0

Trümmerkinder
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 02.03.2017

Sehr lesenswert, um vielleicht nur erahnen zu können, welche Schiksale sich nach dem Krieg ergeben hatten und dies in einem Krimi mit den Bezug auf das zerbombte Hamburg zu verbinde.

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Der Krieg, das Trümmerkind und die Hoffnung!
von Gisela Simak aus Landshut am 14.12.2016

Zum Inhalt Der Krieg, das Trümmerkind und die Hoffnung! Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin bisher gelesen habe. Von der ersten Silbe an hat mich der packende Schreibstil in die Geschichte hineingezogen. Hamburg, 1947 Hanno Dietz, seine Mutter und die kleine Schwester haben den Krieg überlebt. Hamburg liegt... Zum Inhalt Der Krieg, das Trümmerkind und die Hoffnung! Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin bisher gelesen habe. Von der ersten Silbe an hat mich der packende Schreibstil in die Geschichte hineingezogen. Hamburg, 1947 Hanno Dietz, seine Mutter und die kleine Schwester haben den Krieg überlebt. Hamburg liegt größtenteils in Schutt und Asche. In einem Haus, welches viele Schäden hat, leben sie zusammen in einem Zimmer. Der Vater ist vom Krieg nicht zurückgekehrt. Der 14 jährige Hanno beherzigt die Bitte seines Vaters und übernimmt die Verantwortung für die Familie. In den Haustrümmern sucht er nach verwertbaren Müll und verkauft es beim Schwarzmarkt. Als er einmal mit seiner Schwester wieder auf Suche nach Ware ist, entdeckt er in einer Ruine eine nackte, tote Frau. Vor der Ruine steht einsam und verlassen ein ca. 3 jähriger Junge. Der Junge ist tadellos angezogen. Er spricht kein Wort. Seine Schwester bettelt Hanno so lange, bis dieser einwilligt und ihn mit nach Hause nimmt. Köln, 1992 Anna Meerbaum ist eine sehr ängstliche Frau. Ihre Mutter spricht mit ihr nie über deren Vergangenheit. Ihr Exmann Thomas rät ihr, sich um eine eventuelle Erbschaft zu kümmern. Es handelt sich um ein Grundstück in der Uckermark. Annas Neugier ist größer als ihre Ängste. Sie reist in die Uckermark. Dort macht sie Bekanntschaft mit Joost Diez. Er renoviert das runtergekommene Haus. Uckermark, 1945 Heinrich Anquist weigert sich, sein Anwesen zu verlassen. Dies hat sehr, sehr negative Auswirkungen für ihn und seine Angehörigen. Besonders sine Tochter Clara und Nichte Almuth sind besondere Kämpfernaturen. Vor allem Tochter Isabelle leidet an den dramatischen Ereignissen. Meine Meinung Die drei verschiedenen Zeitebenen wechseln bei fast jedem Kapitel. Man lernt die Personen sehr gut kennen. Ich war sehr neugierig, was die verschiedenen Protagonisten miteinander verbindet. Hanno lernen wir besonders gut kennen. Der Junge steht schon sehr früh seinen Mann. Seine Mutter Agnes ist eine warmherzige Frau, die keine Sekunde gezögert hat, einen kleinen Jungen bei sich aufzunehmen. Lebensmittel sind knapp. Der Ehemann verschollen. Auf ihrer Nähmaschine ändert sie Kleidungsstücke für andere Leute und hält damit die Familie über Wasser. Besonders der kleine Waisenjunge ging mir sehr ans Herz. Durch Agnes liebevolle Art gewöhnt er sich sehr schnell an sein neues Zuhause. Agnes gibt ihm den Namen Joost. Ich habe ja schon oft Bücher gelesen, die von der Nachkriegszeit handelten. Trümmerkind ist jedoch eine ganz besondere Geschichte. Sie zeigt, wie so oft, dass die Frauen die wahren Helden sind. Sie ernähren die Familie und warten oft vergeblich auf die Rückkehr ihrer Männer. Sie räumen die Trümmer weg (Trümmerfrauen) und freuen sich, wenn sie mal ein kleines Stückchen Butter ergattern. Clara hat mich tief beeindruckt. Die resolute junge Frau hat sich keinerlei Ängste erlaubt. Obwohl sie mit einem golden Löffel im Mund zur Welt kam. hat sie sich den entbehrungsreichen Zeiten gut angepasst, ohne jemals zu klagen. Almuth zeigt auch sehr viel Courage und steckt traumatische Erlebnisse gut weg. Ich habe mich oft gefragt: Wohin? Wie kann man diese schrecklichen Dinge erleben, ohne den Verstand zu verlieren? Anna fühlt sich für ihre Mutter verantwortlich, deren bester Freund der Alkohol ist. Ich konnte ihre Mutter nicht leiden. Die selbstgefällige, alte Frau macht es sich ziemlich leicht. Beweint nur ihre eigenen Tragödien. Benutzt ihre Tochter und weigert sich ihr Informationen über die früheren Ereignisse zu geben. Fazit Eine Roman, der wie eine Kriegsgeschichte anmutet. Ist er ja auch. Viele Dinge die passiert sind, waren mit Sicherheit nicht legal. Man nehme mal den Schwarzmarkt oder Leichenraub. Papiere wurden gefälscht und Menschen ausgeplündert. Vergewaltigungen gab es besonders viele, als die Russen einmarschierten. Zu Konzentrationslagern brauche ich nichts zu schreiben. Jeder weiß, zu "Führerzeiten" waren sie das größte Verbrechen schlechthin. Was jedoch Trümmerkind von der Masse an Kriegsgeschichten hervorhebt, ist die Tatsache, dass ein Krimi in der Geschichte steckt. Kinder, die sehr schnell erwachsen werden müssen. Frauen, die ihren Mann stehen. Menschen, die zusammen halten. Menschen, die selbst nach vielen Jahren ihre Kriegsverbrechen verharmlosen. Sie hatten ja keine Wahl ........ Männer. die nach ihrer Rückkehr nicht mehr die selben sind. Hunger, Trauer, Tragödien und am Ende: HOFFNUNG! Das Setting und der Schreibstil lassen den Leser an den Ereignissen teilhaben. Wir begleiten Flüchtlinge und lernen viele tolle Menschen kennen. Wir lesen einen brutalen Krimi, den das Leben schrieb. Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Mechthild Borrmann! Ein herzliches Danke an die Autorin.

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Fesselnde Geschichte aus der Nachkriegszeit
von Jashrin aus Bruchsal am 25.01.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im eisigen Winter 1946/47 sucht Hanno Dietz in den Trümmern nach Holz und Altmetall. Zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester Wiebke kämpft er Tag für Tag ums Überleben. Als er und Wiebke eines Tages einen etwa dreijährigen Jungen finden, der ganz allein ist, nehmen sie ihn mit. Trotz... Im eisigen Winter 1946/47 sucht Hanno Dietz in den Trümmern nach Holz und Altmetall. Zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester Wiebke kämpft er Tag für Tag ums Überleben. Als er und Wiebke eines Tages einen etwa dreijährigen Jungen finden, der ganz allein ist, nehmen sie ihn mit. Trotz aller Widrigkeiten wächst der Junge, den sie Joost nennen, bei ihnen auf. Lange Jahre weiß er nichts über seine Herkunft und nicht nur seine vermeintliche Mutter Agnes Dietz, sondern auch Hanno schweigt über die Umstände, wie Joost zu ihnen gekommen ist. Denn unweit von dem kleinen Jungen entdeckte er in den Trümmern auch die nackte Leiche einer Frau. Knapp zwei Jahre zuvor, im April 1945, muss Clara Anquist in der Uckermark miterleben, wie die Russen einmarschieren und ihr geliebtes Zuhause enteignen. Gemeinsam mit ihrer Schwester, deren Kindern und wenigen Bekannten sieht sie sich gezwungen zu überlegen, wie ihr Leben weitergehen kann, denn eine Zukunft auf dem Gut scheint es nicht mehr zu geben. Jahrzehnte später besucht die Lehrerin Anna Meerbaum eben dieses Gut Anquist, um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren. Ihre Mutter schweigt beharrlich, wenn die Sprache auf ihre Kindheit auf dem Gut kommt und auch die Kriegsjahre und ihre Flucht sind ein absolutes Tabuthema. Mechtild Borrmann schafft es mit diesen drei Handlungssträngen ein sehr persönliches und berührendes Bild aus der Nachkriegszeit zu zeichnen. Nach und nach stellt sich heraus wie die ganz unterschiedlichen Schicksale doch miteinander verwoben sind. In spannender Weise erzählt sie die Geschichte zweier Familien und nimmt ihre Leser mit in die damalige Zeit. Mit einer klaren Sprache versetzt sie uns zurück und schildert eindringlich, wie Schuld und Verantwortung, Verdrängung, Angst und Gewalt das Leben bestimmt haben und teils immer noch bestimmen. Leise und ruhig erzählt die Autorin und lässt ihren Figuren und der Geschichte genügend Raum sich langsam zu entwickeln. So ist ein atmosphärisch dichter Roman entstanden, der mich von Beginn an zu fesseln vermochte. Besonders die Stimmung und das Leben im zerstörten Hamburg wurden aus meiner Sicht sehr gut eingefangen. So sind es auch vor allem Joost und die Dietzens mit denen ich besonders mitgelitten und gehofft habe. Einzig Anna Meerbaum blieb für mich ein wenig blass. Das hat mich allerdings nicht davon abgehalten bei ihrer Suche nach den Wurzeln der Familie mitzufiebern und zu hoffen, dass ihre Mutter irgendwann ihr Schweigen bricht. Sehr gut ist die Einbindung der bis heute ungeklärten Trümmermorde aus Hamburg gelungen. Die nackte Frau, die im Roman von Hanno Dietz gefunden wird, ist eines der vier Opfer, deren Identität man tatsächlich schon 1947 in einer groß angelegten Aktion versuchte aufzuklären. Ebenso wie im Buch geschah dies unter anderem mittels tausender Plakate. Mein Fazit: „Trümmerkind“ ist ein fesselndes Buch und erzählt trotz des fiktiven Inhalts anschaulich ein Stück Zeitgeschichte. Dabei kommt die Spannung bei weitem nicht nur von dem Verbrechen, dass die Autorin mit eingeflochten hat, sondern in erster Linie von den dramatischen Ereignissen im Leben der Dietzens und Anquists und der Frage, worin die genaue Verbindung zwischen ihnen liegt. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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