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Ulysses

Roman

(11)
Wer den großen Jahrhundertroman von James Joyce noch nicht gelesen hat, wer ihn liebt und ihn immer wieder von neuem lesen oder wer ihn an andere verschenken möchte, dem sei Ulysses jetzt in der neuen Kultausgabe zum 125. Geburtstag von James Joyce am 2. Februar 2007 empfohlen – in Halbleinen mit rotem Ringsumfarbschnitt und Schriftprägung.
Portrait
James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuß fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. Er schrieb Kurzgeschichten und überarbeitete seinen ersten Roman Stephen Hero, der später als A Portrait of the Artist as a Young Man (Porträt des Künstlers als junger Mann) veröffentlicht wurde. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung Dubliners. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich, wo sein bekanntestes Werk Ulysses entstand. Der Roman wurde 1918-1920 in Auszügen in der amerikanischen Zeitschrift »The Little Review« abgedruckt; 1921 wurde er wegen obszöner Inhalte verboten. 1922 erschien Ulysses schließlich in (zensierter) Buchform in der Pariser Buchhandlung »Shakespeare and Company«. 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. Dort entstand sein letzter Roman Finnegan’s Wake (Finnegans Totenwache), der 1939 veröffentlicht wurde. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 987
Erscheinungsdatum 30.10.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-45816-7
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 195/126/48 mm
Gewicht 656
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
16,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein Tag, beschrieben auf rund 1000 Seiten.
Es ist wie eine Reise durch sein Leben, das stellvertretend für viele andere steht.
Gewohnheiten, Rituale, das Alltägliche spiegeln das Kaleidoskop der irischen Kultur.
Nicht umsonst ist "Bloomsday " eine Art Nationalfeiertag in Irland.
Ein Meisterwerk,
Ein Tag im Leben des Leopold Bloom.
Ein Tag, beschrieben auf rund 1000 Seiten.
Es ist wie eine Reise durch sein Leben, das stellvertretend für viele andere steht.
Gewohnheiten, Rituale, das Alltägliche spiegeln das Kaleidoskop der irischen Kultur.
Nicht umsonst ist "Bloomsday " eine Art Nationalfeiertag in Irland.
Ein Meisterwerk, das zu lesen viel mehr Zeit beansprucht als einen Tag.
Eine Leseerfahrung fürs Leben!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Ein Tag im Leben von Leopold Bloom. Und eigentlich erlebt er nichts außergewöhnliches. Trotzdem hat das Buch endlos viele Seiten. Eine echte Herausforderung. Ein Tag im Leben von Leopold Bloom. Und eigentlich erlebt er nichts außergewöhnliches. Trotzdem hat das Buch endlos viele Seiten. Eine echte Herausforderung.

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Das Monumentalwerk Joyce ist keine leichte Kost, aber ein Meilenstein der Literatur. Das Monumentalwerk Joyce ist keine leichte Kost, aber ein Meilenstein der Literatur.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
8
2
0
1
0

Ein Klassiker
von Stephanie Bieker aus Berlin am 17.01.2012

Ein Monument. Ein Denkmal. Abschreckend. Und doch ein unverzeihlicher Verlust, wenn man nie den Mut aufbringt, den Roman nicht nur zur Hand zu nehmen, sondern ihn auch zu lesen. Es gibt Werke, die reichen über die Bezeichnung Roman weit hinaus. Es genügt nicht, sie nur durchzulesen. Sie bieten einem... Ein Monument. Ein Denkmal. Abschreckend. Und doch ein unverzeihlicher Verlust, wenn man nie den Mut aufbringt, den Roman nicht nur zur Hand zu nehmen, sondern ihn auch zu lesen. Es gibt Werke, die reichen über die Bezeichnung Roman weit hinaus. Es genügt nicht, sie nur durchzulesen. Sie bieten einem so viel, dass man leicht manches übersieht. Hinzukommt, dass sie sich je nach Alter unterschiedlich lesen, da einem mit Fünfzig andere Stellen wichtig sind als mit Zwanzig. Und man sollte sich auch nicht dem Trugschluss hingeben, ihn je in all seinen Facetten aufzunehmen. Das ist was für die Epigonen, Analytiker, Literaturwissenschaftler, Hard-Core-Fans. Leser lehnen sich zurück und genießen. James Joyces Ulysses beschäftigt eine Heerschar Interpreten, die sich nur auf eines einigen Können, das Buch spielt in Dublin an einem Tag und der Held heißt Leopold Bloom. Und schon beginnt der Aufschrei, und es heißt: Der Held ist die Sprache, es handelt sich hierbei um einen Stream of Consciousness, einen Bewusstseinsstrom. Bei solchen Festlegungen übersieht man leicht das Vergnügen, dass der Roman einem bereitet. Allerdings nur dann richtig zuteil wird, wenn er in einer Übersetzung wie die von Wollschläger vorliegt. Kongenial wie hier das Deutsche zum Englischen findet. Dieser Tag in Dublin gibt sich geheimnisvoll, er spricht mit verschiedenen Zungen, er sagt uns: kann sein, dass ihr mich nicht sofort versteht, aber das muss nicht sein. In seiner unbändigen Kraft dürfen wir Leopold Bloom auf seiner Odyssee durch Dublin begleiten, durch dessen Sätze ungebremst das Verlangen nach Freiheit weht. James Joyce nimmt uns an die Hand und verlangt von uns, dass wir uns mit ihm treiben lassen, dass wir uns Zeit für sein Dublin nehmen, dass wir womöglich ein weiteres Mal hinreisen wollen, um mit ihm um die Häuser zu ziehen. So wie das mit alten Freunden ist. Man begegnet sich nicht nur einmal.

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Zu allen Jahreszeiten
von Polar aus Aachen am 07.04.2008

Ein Monument. Ein Denkmal. Abschreckend. Und doch ein unverzeihlicher Verlust, wenn man nie den Mut aufbringt, den Roman nicht nur zur Hand zu nehmen, sondern ihn auch zu lesen. Es gibt Werke, die reichen über die Bezeichnung Roman weit hinaus. Es genügt nicht, sie nur durchzulesen. Sie bieten einem... Ein Monument. Ein Denkmal. Abschreckend. Und doch ein unverzeihlicher Verlust, wenn man nie den Mut aufbringt, den Roman nicht nur zur Hand zu nehmen, sondern ihn auch zu lesen. Es gibt Werke, die reichen über die Bezeichnung Roman weit hinaus. Es genügt nicht, sie nur durchzulesen. Sie bieten einem so viel, dass man leicht manches übersieht. Hinzukommt, dass sie sich je nach Alter unterschiedlich lesen, da einem mit Fünfzig andere Stellen wichtig sind als mit Zwanzig. Und man sollte sich auch nicht dem Trugschluss hingeben, ihn je in all seinen Facetten aufzunehmen. Das ist was für die Epigonen, Analytiker, Literaturwissenschaftler, Hard-Core-Fans. Leser lehnen sich zurück und genießen. James Joyces Ulysses beschäftigt eine Heerschar Interpreten, die sich nur auf eines einigen Können, das Buch spielt in Dublin an einem Tag und der Held heißt Leopold Bloom. Und schon beginnt der Aufschrei, und es heißt: Der Held ist die Sprache, es handelt sich hierbei um einen Stream of Consciousness, einen Bewusstseinsstrom. Bei solchen Festlegungen übersieht man leicht das Vergnügen, dass der Roman einem bereitet. Allerdings nur dann richtig zuteil wird, wenn er in einer Übersetzung wie die von Wollschläger vorliegt. Kongenial wie hier das Deutsche zum Englischen findet. Dieser Tag in Dublin gibt sich geheimnisvoll, er spricht mit verschiedenen Zungen, er sagt uns: kann sein, dass ihr mich nicht sofort versteht, aber das muss nicht sein. In seiner unbändigen Kraft dürfen wir Leopold Bloom auf seiner Odyssee durch Dublin begleiten, durch dessen Sätze ungebremst das Verlangen nach Freiheit weht. James Joyce nimmt uns an die Hand und verlangt von uns, dass wir uns mit ihm treiben lassen, dass wir uns Zeit für sein Dublin nehmen, dass wir womöglich ein weiteres Mal hinreisen wollen, um mit ihm um die Häuser zu ziehen. So wie das mit alten Freunden ist. Man begegnet sich nicht nur einmal.

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Der Ulysses
von Zitronenblau am 08.06.2009

Was für ein Buch! Entstanden zwischen 1914 und 1921 gilt dieser Roman wahrscheinlich als der schwierigste jemals geschriebene. Es ist Bloomsday und der Protagonist Leopold Bloom durchstreift - vorbildlich an den Odysseus des homerischen Epos orientiert - Dublin an einem Tag vom Morgen bis in die Nacht. Hierbei werden... Was für ein Buch! Entstanden zwischen 1914 und 1921 gilt dieser Roman wahrscheinlich als der schwierigste jemals geschriebene. Es ist Bloomsday und der Protagonist Leopold Bloom durchstreift - vorbildlich an den Odysseus des homerischen Epos orientiert - Dublin an einem Tag vom Morgen bis in die Nacht. Hierbei werden zu verschiedener Zeit an verschiedenen Orten vor allem verschiedenen Themen bearbeitet. Joyce nutzt zum einen den Dialog, besonders aber den konsequenten inneren Monolog, was den Eindruck beim Lesenden vermittelt, man betrachte die Stadt durch die reinen Gedankenströme der jeweiligen Personen. Natürlich hat Joyce sich hier auch unsterblich gemacht, allein im Musik-Kapitel "Sirenen" werden wohl 150 Anspielungen auf musikalische Werke gemacht. Das Buch ist zweifelsfrei ein Meisterwerk, welches womöglich unbestürmbar bleibt - daher sollte man dieses Buch langsam lesen und vor allem versuchen, es zu genießen, denn es ist weder einfach noch für Jedermann...

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