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Und sie werden nicht vergessen sein

Roman

(8)

Amarna, die deutsche Archäologin, und Arman, der armenische Bildhauer - ein wahrhaft unvergessliches Liebespaar: Im London des Jahres 1938 gelten sie als glamouröses Traumpaar, doch ein tiefer Schatten liegt auf ihrer Liebe. Arman hat durch den Genozid an seinem Volk 1915 seine ganze Familie verloren. Wie eine unsichtbare Mauer steht dieses Grauen zwischen den beiden und wächst von Tag zu Tag. Dann bricht der Krieg aus, und Arman meldet sich freiwillig zur Royal Air Force. Am Fuß des Ararat, in den mythischen Ruinen, die die Wiege der armenischen Kultur bergen, wird sich die Kraft ihrer Liebe beweisen müssen.

Portrait

Carmen Lobato ist Romanistin, arbeitet in einem Museum und war zeit ihres Lebens eine leidenschaftliche Reisende. Für ihren neuen Roman hat sie umfangreiche Recherchen vor Ort in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und dem armenischen Teil von Anatolien betrieben. Carmen Lobato ist als Dozentin tätig und lebt mit ihrer Familie in verschiedenen europäischen Städten.

Die versunkenen Kulturen des alten Orients und das tragische Schicksal des armenischen Volkes sind ihr ein besonderes Anliegen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 768
Erscheinungsdatum 01.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51820-5
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/125/53 mm
Gewicht 561
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Zwischen Vergessen und Erinnern...“

Melina Nußhag, Thalia-Buchhandlung Marburg

"Und sie werden nicht vergessen sein" hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.
Carmen Lobato versteht es, den Leser ins Innerste ihrer Charaktere blicken zu lassen.
Zwischen London und Berlin, zwischen dem Entsetzen des Zweiten Weltkriegs, Verzweiflung und Hoffnung wird man als Leser in die bewegenden Geschichten der
"Und sie werden nicht vergessen sein" hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.
Carmen Lobato versteht es, den Leser ins Innerste ihrer Charaktere blicken zu lassen.
Zwischen London und Berlin, zwischen dem Entsetzen des Zweiten Weltkriegs, Verzweiflung und Hoffnung wird man als Leser in die bewegenden Geschichten der Protagonisten mitgenommen.
Dieser Roman ist mehr als die Geschichte von Liebenden, es ist die Geschichte eines untergegangenen Volkes, das der Aramäer, das der Urartäer am Berge Ararat.
Die Autorin gibt ihren Figuren Tiefe, ebenso ihrer Geschichte und versteht es nicht nur eine spannende Geschichte zu erzählen, sondern lässt den Leser auch innehalten, um über Geschichte, Recht und Unrecht nachzudenken...
Unbedingt lesen!

„Wer gibt Menschen ihre Geschichte wieder?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Carmen Lobato – ein Pseudonym der Autorin Charlotte Roth, ist eine deutsche Autorin, die mit ihrem Mann in London lebt. Sie hat in verschiedenen Städten Germanistik, Latein, Anglistik und italienische Literatur studiert. Sie arbeitet als Dozentin, Übersetzerin und Lektorin und findet dann immer noch Zeit wunderbare Bücher zu schreiben. Carmen Lobato – ein Pseudonym der Autorin Charlotte Roth, ist eine deutsche Autorin, die mit ihrem Mann in London lebt. Sie hat in verschiedenen Städten Germanistik, Latein, Anglistik und italienische Literatur studiert. Sie arbeitet als Dozentin, Übersetzerin und Lektorin und findet dann immer noch Zeit wunderbare Bücher zu schreiben. Letztes Jahr habe ich Ihnen an dieser Stelle ihren Roman „Die Stadt der schweigenden Berge“ vorgestellt. Und einige der Hauptpersonen dieses Romans werden wir auch wieder in ihrem neuen Roman wiederfinden. Ich persönlich finde es besser, wenn man die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest. Aber man kommt auch ohne den ersten Band in die Geschichte hinein.

Das Buch beginnt in Berlin. Dort lernen wir Eva Löbel und ihren Geliebten Martin Serner kennen. Eva Löbel ist eine schillernde Persönlichkeit, die sich selbst neu erfunden hat, als sie nach Berlin gekommen ist. Sie lebt durch ihre Malerei. Ohne ihre Bilder ist sie nichts. Martin Serner ist ein UFA Schauspieler auf dem Sprung zum ganz großen Ruhm. Zusammen leben sie auch Anfang der dreißiger Jahre noch das grelle Leben der Bohème. Zu ihrem engsten Freundeskreis gehört Wilma, die ein kleines Bistro betreibt, wo sich die Clique regelmäßig trifft. Etwas fremd in diesem Kreis wirkt der Archäologe Paul, der nach einer kurzzeitigen Liaison bei Eva hängengeblieben ist.

Der zweite Hauptzweig der Handlung spielt in London. Hier haben sich die beiden Hauptpersonen Amarna und Arman aus dem ersten Band niedergelassen. Sie haben geheiratet und haben sich ihr Leben eingerichtet. Arman ist inzwischen ein anerkannter und sehr erfolgreicher Bildhauer, während Amarna als Dozentin am British Museum lehrt. Auch sie haben einen großen Freundeskreis, der sehr bunt gemischt ist.

Die Geschichte beginnt 1937 und endet 1944. Natürlich spielen in dieser Geschichte das 3. Reich und der 2. Weltkrieg eine große Rolle. Die Menschen in Berlin merken nicht, wie die Gefahr durch Hitler und seine Spießgesellen immer größer wird. Sie müssen Entscheidungen treffen und dabei vielleicht auch das Liebste aufgeben, was sie haben. Und auch in London erkennt man nach und nach die Gefahren, die von Deutschland ausgehen. Amarna und Arman nehmen im Zuge der Kindertransporte ein jüdisches Mädchen auf. Doch dann beginnt der Krieg. Und für alle Beteiligten ändert sich das Leben komplett. Mehr möchte ich zu dem Inhalt dieses Romans gar nicht sagen.

Mich hat dieser Roman zutiefst berührt und beeindruckt. Es ist ein Roman über Menschen. Ein Roman über Menschen, die über sich hinauswachsen und über Menschen, die untergehen und verlieren. Ich habe mit den Personen dieses Buches gelitten. Meine Sympathien haben sich immer mal wieder gewandelt. Aber das zeigt eben auch die Kraft, die die Autorin hat, ihren Hauptpersonen Leben einzuhauchen. Diese Menschen sind nicht eindimensional. Es sind Menschen aus Fleisch und Blut, die sich ändern, die Fehler machen, aber es sind Menschen mit Gefühlen und Verletzungen! Es gibt in diesem Roman große Liebesgeschichten, aber nicht jede hält, was sie am Anfang verspricht.

Dies ist ein Roman, der ganz schwer einzuordnen ist. Durch die Liebesgeschichten gehört er sicherlich zur Unterhaltungsliteratur. Aber dies ist ein Roman der Unterhaltungsliteratur, der so viel mehr kann. Die Autorin behandelt darin Themen wie „Entartete Kunst“ und Kindertransport, aber auch das Leben der Menschen im 3. Reich, die gar nicht merken, wie sie immer tiefer in den braunen Sumpf hineingezogen werden. Die Hauptperson Arman ist einer der wenigen Armenier, der den Völkermord der Jungtürken im osmanischen Reich überlebt hat. Dies hat sein Leben natürlich geprägt, so dass er viel hellhöriger ist, wenn es um eine erneute Verfolgung eines einzelnen Volkes geht. Er weiß, wie es sich anfühlt, wenn man seine Geschichte und seine Wurzeln verloren hat.

Und was mich an diesem Roman am meisten fasziniert hat, ist, dass die Geschichte so zeitlos ist. Das Buch enthält so viel zum Nachdenken. Und es sind Themen, die leider nicht mit dem Ende des 3. Reichs verschwunden sind. Sondern es sind Themen, die immer wiederkehren. Heimat, Kinder, die ihre Eltern durch Krieg und Verfolgung verlieren, auf Dauer oder auf Zeit. Entwurzelung. Wie geht die Welt mit Flüchtlingen um. Wie mit dem Elend, was sich dahinter verbirgt. Kann man wirklich die Augen vor diesem Elend verschließe und weiterhin satt und behäbig und geschützt zugucken wie die Welt zugrunde geht?

Ich finde diesen Roman unglaublich lesenswert und wichtig. Ich wurde komplett in diese Geschichte hineingezogen. Und schon beim Lesen haben sich mir die Parallelen zu heute aufgetan. Und deshalb hoffe ich sehr, dass dieses Buch möglichst viele Leser findet.

Kundenbewertungen


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Und sie werden nicht vergessen sein
von nirak am 15.02.2017

Es ist das Jahr 1938, Arman und Amarna haben sich ihr Leben in London eingerichtet. Arman arbeitet erfolgreich als Künstler und seine Frau für ein Museum. Beide könnten glücklich sein, wäre da nicht die Vergangenheit, die schwer auf ihnen lastet. Auch der erhoffte Kindersegen ist ausgeblieben. Dann beginnt der... Es ist das Jahr 1938, Arman und Amarna haben sich ihr Leben in London eingerichtet. Arman arbeitet erfolgreich als Künstler und seine Frau für ein Museum. Beide könnten glücklich sein, wäre da nicht die Vergangenheit, die schwer auf ihnen lastet. Auch der erhoffte Kindersegen ist ausgeblieben. Dann beginnt der Zweite Weltkrieg und alles scheint sich zu wiederholen. Arman meldet sich freiwillig zur Royal-Force und Amarna muss damit leben. Eine schwere Zeit liegt vor ihnen. Die Geschichte von Amarna und Arman aus „Die Stadt der schweigenden Berge“ geht hier weiter. Es sind ein paar Jahre vergangen und nun leben die Zwei in London und sind erfolgreich. Auch wenn es sicher besser ist, die Vorgeschichte zu kennen, kann man die Bücher auch einzeln lesen. Allerdings könnten einem ein paar Zusammenhänge entgehen. Zum besseren Verständnis der Handlungsweisen der Protagonisten wäre es schon besser erst Band 1 zu lesen. Das Thema ist allerdings nicht so ganz einfach. Carmen Lobato schildert hier von Verfolgung und Hass aber eben auch davon, was Liebe alles aushalten kann. Ihre Art zu schreiben ist etwas speziell und sicher nicht für jeden geeignet. Zeitweise scheinen ihre Worte förmlich überzusprudeln vor Lebenslust, um auf der nächsten Seite tieftraurig zu sein. Mir gefällt dies aber gut, ich konnte intensiv mit den Protagonisten mitfühlen, war bewegt von ihrem Schicksal. Die Handlung spielt sich hier auf zwei Schauplätzen ab, zum einen eben in London, zum anderen in Berlin, und dann auch ein wenig in Paris. Paul lebt in Berlin. Auch er lebt sein Leben weiter, allerdings wird es für ihn immer schwerer. Lobato schildert hier, wie es in Berlin aussah, als Hitler an die Macht kam. Sie hat die Stimmung dieser Zeit einfach hervorragend eingefangen und wiedergegeben. Es ist sehr traurig zu lesen, wie mit Menschen umgegangen wurde, aber eben auch tröstlich zu sehen, wie viel Hoffnung es auch immer wieder gab. „Und sie werden nicht vergessen sein“ ist ein großer Liebesroman mit vielen Emotionen. Hier wird geschildert, wie Menschen leiden mussten, wie selbst vor Kindern nicht haltgemacht wurde. Was am Ende bleibt, ist die Hoffnung, dass so was nie wieder geschehen wird, nie wieder geschehen darf. Zu sagen es hat Spaß gemacht hier zu lesen, wäre vermutlich falsch, dazu ist die Handlung der Zeit einfach zu deprimierend, zu authentisch und echt. Aber es hat mich berührt, den Wunsch geweckt irgendwie zu helfen. Das Leid dieser Menschen rührt zu Tränen und genau dieses Gefühl beschwört die Autorin herauf. Es ist einfach nicht möglich, sich dem zu entziehen. So verwundert es sicher nicht, dass ich dieses Buch in nur knapp drei Tagen gelesen habe, immerhin 750 Seiten!

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Es wird nichts mehr so sein...
von Eliza am 03.04.2016

Meine Meinung: „Und sie werden nicht vergessen sein“ erzählt die Geschichte von Arman und Amarna aus „Die Stadt der schweigenden Berge“ weiter. Dieses Buch ist aber auch eigenständig gut zu lesen. Mir hat dieser „zweite“ Teil besser gefallen, als „Die Stadt der schweigenden Berge“, was vor allen Dingen an der... Meine Meinung: „Und sie werden nicht vergessen sein“ erzählt die Geschichte von Arman und Amarna aus „Die Stadt der schweigenden Berge“ weiter. Dieses Buch ist aber auch eigenständig gut zu lesen. Mir hat dieser „zweite“ Teil besser gefallen, als „Die Stadt der schweigenden Berge“, was vor allen Dingen an der zu Beginn zweiten Erzählebene „Berlin“ und seinen Berliner Figuren liegt. Der Berliner Teil erzählt die Geschichte von Eva, Paul und Wilma, wobei ich ganz besonders Paul und Wilma ins Herz geschlossen habe. Eva ist Künstlerin wie Arman, doch leidet sie unter dem Nazi-Regime und ihre Kunst wird als entartet verurteilt. Zudem ist Eva Jüdin und muss um ihr Leben fürchten, sie durchlebt eine ganz schreckliche Zeit und sie wird von ihrer Tochter Chaja getrennt, die von nun an bei Wilma lebt. Eva ist mir im Laufe der Geschichte immer unsympathischer geworden, ihr Handeln und Denken ist für mich nicht in allen Teilen nachvollziehbar, dennoch hat mich ihr Schicksal sehr mitgenommen. Sie steht symbolisch für eine ganze Generation, die während der NS-Zeit nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Träume und Hoffnungen begraben muss. Evas Weg kreuzt während des 2. Weltkrieges den von Arman und Amarna, die in London ein gänzlich anders Leben leben. Arman ist ein gefeierter Künstler und Amarna eine gefragte Archäologin. Doch bei den beiden trügt der Schein, die Kommunikation zwischen Ihnen klappt leider so gar nicht mehr. Sie haben sich nicht mehr viel zu sagen, sie lügen einander an, sie verschweigen einander viel und dennoch spürt man die Liebe zwischen den Beiden, die sie verbindet. Der unerfüllte Kinderwunsch trägt zur Verschlimmerung der Lage bei, sodass Amarna sich entschließt ein deutschen Kind, ihres alten Freundes Paul aus Berlin aufzunehmen, die kleine Chaja. Carmen Loboto hat ein Buch geschrieben welches unter die Haut geht, es ist kein Buch was man einfach so „runter lesen“ kann, ich musste es oft zur Seite legen, um über die eine oder andere Szene nachzudenken. Denn vieles wird nur angedeutet, die Zusammenhänge muss der Leser selber herstellen, um die gesamte Situation begreifen zu können. Ein tiefgreifendes Buch, welches das Schicksal einer ganzen Generation beschreibt, denn nichts war wieder so wie vor dem 2. Weltkrieg. Keiner bekam sein „altes“ Leben zurück, niemand konnte da weitermachen, wo er vor dem Krieg bzw. NS-Regime war. Der Schreibstil von Carmen Lobato ist sehr angenehm zu lesen, die über 700 Seiten vergehen dann doch wie im Fluge. Die Personen werden wunderbar charakterisiert, sodass man am liebsten mit Wilma einen Kaffee trinken gehen möchte. Die Sprache der Autorin besticht einfach, sie findet in jeder Situation die richten Worte. Ich empfehle das Buch allen, die gerne auch mal Bücher lesen, die zum Nachdenken anregen und nicht nur einen reinen Unterhaltungsroman lesen möchten.

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Eine komplexe Story die mir extrem unter die Haut ging
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 31.03.2016

Ich liebe die Bücher von Charlotte Roth und daher war es für mich klar, daß ich auch dieses Buch lesen musste. Gleich am Anfang lernt man Eva und Martin kennen. Eva hat mich in diesem Buch ungeheuer ergriffen. Sie ist eine ziemlich starke Persönlichkeit, die mich immer mehr leiden ließ. Ihr Schicksal... Ich liebe die Bücher von Charlotte Roth und daher war es für mich klar, daß ich auch dieses Buch lesen musste. Gleich am Anfang lernt man Eva und Martin kennen. Eva hat mich in diesem Buch ungeheuer ergriffen. Sie ist eine ziemlich starke Persönlichkeit, die mich immer mehr leiden ließ. Ihr Schicksal hat mich immer wieder zum weinen gebacht. Es geht mit so viel Schmerz und Leid daher, das es mir vollkommen den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Ich hab mich immer wieder gefragt, wieviel Stärke und Mut muss man haben, um das alles zu verkraften und nicht kaputt zu gehen. Martin mochte ich am Anfang, doch das verlor sich immer mehr. Es schlug schnell ins Gegenteil um. Weitere sehr wichtige Personen sind Amarna und Arman. Ein Paar das mich erst nach und nach in seinen Bann ziehen konnte. Aber dann richtig. Ein Paar das so viel zu bewältigen hat, so viel Schmerz und Leid ertragen muss. Sie gingen mir richtig unter die Haut und haben es verstanden für sich einzunehmen. Das Buch spielt zu Kriegszeiten und das ist auch ein sehr wichtiger Aspekt, dieser verschiedenen Schicksale und Begegnungen. In dieser schweren Zeit spürt man mit jeder Faser seines Herzens, wie schwer und leidtragend alles ist. Was die Menschen durchmachen und was sie zu dem macht, was sie letztendlich wurden. Es sind Begegnungen die völlig in Beschlag nehmen , dabei aber auch von sehr viel Tiefe und Authenzität gezeichnet sind. Immer mehr sind mir die verschiedenen Menschen ans Herz gewachsen. Wie sie gelebt und was sie zu bewältigen hatten. Wenn man so viel Schmerz und Tragik durchläuft, wie hat man da noch Hoffnung? Hoffnung das es irgendwann besser wird. Sie haben mich wirklich beeindruckt. Anfangs waren die Fäden noch recht lose, doch nach und nach werden die Schicksale miteinander verwoben, so das sich ein schlüssiges Bild ergibt. Hierbei handelt es sich um eine ziemliche komplexe Story, die man nicht in einem Rutsch durchlesen kann. Immer wieder sind mir die Tränen gekommen und ich war einfach unglaublich wütend. Es ist mir einfach unheimlich an die Nieren gegangen. Die Autorin versteht es mit sehr guten Beschreibungen das ganze lebendig werden zu lassen und so ein Kopfkino entstehen zu lassen. Anfangs dachte ich noch mit über 700 Seiten, würden mitunter Längen entstehen. Dem war aber nicht so. Ich habe jede einzelnen Zeile genossen. Es hat mich ergriffen, zu Boden gezogen, aber auch nachdenklich gemacht. Letztendlich ist es ein Buch das man auf jeden Fall lesen sollte. Der Schluss hat mich dann aber nochmal richtig überrascht , ich war regelrecht sprachlos und überwältigt. Vielen dank Carmen Lobato für dieses unglaublich tolle Buch. Hierbei handelt es sich um den Nachfolger von "Die Stadt der schweigenden Berge". Ich habe Band 1 nicht gelesen, ich denke, daß muss man auch nicht zwingend. Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven, z.b. die von Eva und Amarna. Auch die Nebencharaktere sind wundervoll gezeichnet und alle wurden mit der Zeit immer lebendiger für mich. Ihre Handlungen und Gedankengänge wurden stets gut nachvollziehbar gestaltet. Das Buch ist in 5 Teile gegliedert und spielt im Zeitraum von 1932 - 1944. Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten. Was mir besonders gefallen hat, in den Überschriften steht jeweils aus wessen Perspektive, an welchem Ort und welcher Zeit es spielt. Auch das Glossar am Ende des Buches fand ich sehr hilfreich. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch bildgewaltig und mitreißend gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Eine komplexe Story die mir extrem unter die Haut ging. Hierbei werden verschiedene Schicksale miteinander verwoben und diese haben mich immer wieder zum weinen gebracht. Sie sind mir wahrlich unter die Haut gegangen, haben mich aber manchmal auch unglaublich wütend gemacht. Tragisch, tiefgründig und emotional. Wer die Bücher von Charlotte Roth liebt, muss dieses unbedingt lesen. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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