Und wieder Februar

Roman

(24)
Bei einem Unfall auf einer Bohrplattform vor Neufundland verliert Helen ihren Mann Cal. Die vierfache Mutter muss nun ihre Kinder alleine großziehen. Lange Zeit demonstriert sie nach außen hin Stärke: sie sucht sich Arbeit, erledigt den Haushalt und unternimmt Reisen. Doch innerlich bleibt sie von der Trauer um ihren Mann gebrochen. Als nach Jahren der Isolierung ein neuer Mann in ihr Leben tritt und die Kinder aus dem Haus sind, steht ihr Leben vor einer bedeutenden Wende. Lisa Moores Roman ist von erstaunlicher Intensität. Mit einer Sprache von ungewöhnlicher Sinnlichkeit erkundet sie die Gefühlswelt ihrer Protagonisten und erzählt eine Geschichte von der Möglichkeit des Glücks.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 336, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.08.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783446238343
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein großes Geschenk !“

Jeannette Koch, Thalia-Buchhandlung Eisenach

Lisa Moore macht uns mit diesem Roman ein großes Geschenk. Stil und Sprache allein sind schon ein Genuß !
1982 sterben 84 Menschen, als eine Bohrplattform im Atlantik versinkt. Helen, schwanger und bereits Mutter von drei Kindern, muss nun vier Kinder großziehen. Den Tod ihres Mannes kann sie nicht überwinden, bis sie an einen Wendepunkt
Lisa Moore macht uns mit diesem Roman ein großes Geschenk. Stil und Sprache allein sind schon ein Genuß !
1982 sterben 84 Menschen, als eine Bohrplattform im Atlantik versinkt. Helen, schwanger und bereits Mutter von drei Kindern, muss nun vier Kinder großziehen. Den Tod ihres Mannes kann sie nicht überwinden, bis sie an einen Wendepunkt in ihrem Leben kommt.
Ich liebe dieses Buch und werde es wieder und wieder lesen !

Kundenbewertungen


Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
6
8
7
3
0

Die Geschichte einer starken Frau
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2011

Die Autorin besticht mit Nüchternheit, viele andere würden dieses Thema mit viel Kitsch und überschwänglichen Gefühle behandeln. Trotz dieser Nüchternheit kann man sich gut in die Situation hineindenken. Das Buch enthält nicht viel Handlung, vielmehr werden der Verlust eines geliebten Menschen und der Umgang mit diesem aus verschiedenen... Die Autorin besticht mit Nüchternheit, viele andere würden dieses Thema mit viel Kitsch und überschwänglichen Gefühle behandeln. Trotz dieser Nüchternheit kann man sich gut in die Situation hineindenken. Das Buch enthält nicht viel Handlung, vielmehr werden der Verlust eines geliebten Menschen und der Umgang mit diesem aus verschiedenen Perspektiven beschreiben. Die Handlung wird oft von Rückblicken unterbrochen, dies geschieht meist in den Gedanken der Charaktere. Die Gedanken und wörtliche Rede sind nicht durch entsprechende Satzzeichen gekennzeichnet, so kann man manchmal den Gedankensprüngen nicht so einfach folgen. Das Buch behandelt ein sicher nicht ganz einfaches Thema, aber Lisa Moore versteht es mit diesem Thema ohne großen Kitsch und Übertreibung angemessen umzugehen. Keine einfache Lektüre, aber es lohnt sich sie zu lesen und sich damit auseinander zu setzten.

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ein zweiter Frühling für Helen
von coffee2go am 09.09.2011

Kurze Inhaltszusammenfassung: Helen verliert als 30jährige Frau am Valentinstag ihren Mann Cal durch ein Unglück auf einer Bohrinsel, bei dem die gesamte Mannschaft ums Leben kam. Damals hatte Helen schon drei Kinder und war gerade schwanger zu ihrem vierten. Sie kämpft sich alleine durchs Leben, zieht ihre Kinder alleine groß... Kurze Inhaltszusammenfassung: Helen verliert als 30jährige Frau am Valentinstag ihren Mann Cal durch ein Unglück auf einer Bohrinsel, bei dem die gesamte Mannschaft ums Leben kam. Damals hatte Helen schon drei Kinder und war gerade schwanger zu ihrem vierten. Sie kämpft sich alleine durchs Leben, zieht ihre Kinder alleine groß und trauert um ihren Mann. Als 60jährige Frau und schon mehrfache Großmutter lernt Helen Barry kennen und erlebt mit ihm ihren zweiten Frühling. Helens einziger Sohn John erwartet derzeit gerade sein erstes Kind, das aus einer Urlaubsaffäre entstanden ist und ist sich noch unsicher darüber, ob er sich freuen soll oder nicht. Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil der Autorin ist etwas ungewöhnlich: Helen als Hauptakteurin erzählt ihre Lebensgeschichten, allerdings springt sie dabei von heute plötzlich 30 Jahre zurück, dann wechselt auch häufig die Perspektive von Ereignissen, die passiert sind, gefolgt von ihren Gedanken. Das Buch musste ich mir in aller Ruhe langsam durchlesen, es verleitet auch sehr dazu, sich eigene Gedanken zu bilden und sich in Helen und in ihre Lebensgeschichte hineinzuversetzen. Teilweise hatte das Buch allerdings auch ein paar Szenen, die in die Länge gezogen waren. Als weiteren Kritikpunkt muss ich anführen, dass mir zu wenig Handlung stattgefunden hat – ich hätte gerne noch einige Situationen aus Helens Leben oder das ihrer Kinder erfahren. Interessant gefunden habe ich unter anderem, dass die Autorin auch das Thema Sexualität und Liebe im Alter angesprochen hat. Ebenfalls angesprochen hat mich die Sichtweise von Helen, wenn es um Probleme und schwierige Situationen ihrer Kinder geht und wie sie versucht, sie in ihren Leben selbst Erfahrungen machen lässt, sich nicht einzumischen versucht, auch dann, wenn es um heikle Themen geht, wie zB den Umgang mit Alkohol oder die frühe Schwangerschaft einer ihrer Töchter. Ich fand das Buch sehr interessant zu lesen und kann mir vorstellen, dass ich es durchaus nach einiger Zeit auch noch einmal lesen werde um dann wiederum andere Aspekte und Interpretationen herauslesen zu können. Auf alle Fälle ist es ein Buch, das sich von der Masse abhebt und bei mir in meiner Erinnerung bleiben wird. Cover und Titel: Das Cover ist sehr passend zum Inhalt des Buches gestaltet: Es spiegelt die melancholische, etwas düstere Grundstimmung und zeigt gleichzeitig auch den Respekt vor Wasser, den Helen auch ihr Sohn John seit dem tragischen Tod von Helens Mann auf hoher See haben. Der Titel symbolisiert für mich, dass auch nach einem schicksalhaften Februar in vielen darauffolgenden Jahren sich auch wieder schönere Momente ereignen. Mein Fazit: Ein sehr einfühlsames, melancholisches Buch mit einem nicht unbedingt gewöhnlichen Schreibstil über das Schicksal einer durchschnittlichen Frau von ihrer Jugendzeit bis ins Seniorenalter.

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Und wieder Februar
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 20.02.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Ein wunderbares Buch über Verlust, Trauer, Ängste und die Kraft weiterzuleben. Helen verliert ihren Mann Cal durch einen Unfall auf einer Bohrinsel, auf der er arbeitet. Mit ihm kommen alle seine Kollegen um. Zunächst mag Helen nicht glauben, daß Cal nicht wiederkommt und ihre Trauer ist grenzenlos. Aber sie hat... Ein wunderbares Buch über Verlust, Trauer, Ängste und die Kraft weiterzuleben. Helen verliert ihren Mann Cal durch einen Unfall auf einer Bohrinsel, auf der er arbeitet. Mit ihm kommen alle seine Kollegen um. Zunächst mag Helen nicht glauben, daß Cal nicht wiederkommt und ihre Trauer ist grenzenlos. Aber sie hat drei Kinder und ist mit dem vierten schwanger. Trotz finanzieller Probleme und dem drohenden Verlust ihres Hauses kämpft Helen sich zurück ins Leben und ist ihren Kindern eine liebevolle Mutter, die das Wohl ihrer Familie immer im Auge hat. Helen setzt sich sehr mit dem Tod von Cal auseinander und hofft, daß er in seinen letzten Stunden und Minuten froh und zufrieden war. Sie stellt ihn sich beim Karten spielen mit seinen Kollegen vor und wie er gewinnt. Immer wieder springt die Erzählung zwischen dem Jetzt und dem Vergangenen hin und her, was es meines Erachtens sehr lebendig hält. Es zeigt, wie Helen zwar mit ihrem jetzigen Leben zurechtkommt, aber in Gedanken immer wieder zu dem Unglückstag zurückkehrt. Sie will und kann Cal nicht vergessen. In all den Jahren ist ihr John, ihr Sohn, eine große Hilfe. Er fühlt sich verantwortlich und übernimmt die Rolle des Mannes im Hause. Er selbst ist jedoch nicht bindungsfähig und ergreift die Flucht, wenn eine seiner Freundinnen an Familie und Kinder denkt. Er hat große Verlustängste, was ihn zunächst daran hindert, eine feste Bindung einzugehen. Erst als Jane, eine kurze Bekanntschaft und fast schon vergessen, ihm mitteilt, daß sie von ihm schwanger ist, muß John sich mit der neuen Siuation auseinandersetzen und es gelingt ihm schließlich, sich mit Jane um das gemeinsame Kind zu kümmern. Auch hier beschreibt die Autorin sehr eindringlich, wie John sich mit der Situation auseinandersetzt, wie er seine Zweifel und Ängste überwindet und schließlich die richtige Entscheidung trifft. In all den Jahren der Einsamkeit und der Trauer um Cal sehnt Helen sich nach einem Menschen, dem sie nahe sein kann. Zwar steht ihr ihre Schwester Louise immer hilfreich zur Seite und unternimmt mit ihr Reisen, aber den Partner kann sie ihr nicht esetzen. Erst als Louise ihr Barry zur Renovierung ihres Hauses empfiehlt, ändert sich die Situation. Barry ist mehrere Wochen lang in Helens Haus und erledigt alle Renovierungsarbeiten und Helen beobachtet ihn in dieser Zeit und findet Gefallen an Barry. Die Sympathie ist auf beiden Seiten und gibt der Geschichte einen versöhnlichen Ausgang. Helen und Barry heiraten, und nach fast 30 Jahren wird Helen Cal zwar nicht vergessen, aber mit Barry einen Partner an ihrer Seite haben, mit dem sie endlich ein neues Glück findet. Für ein wunderbares Buch 5 Sterne und die Empfehlung, es unbedingt zu lesen.

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