Unter der Asche

Historischer Roman

(6)
London 1666. Im Armenviertel Southwark lebt der Straßenjunge Geoff, der mehr schlecht als recht versucht, seine Familie durchzubringen. Seine Schwester Jezebel, die sich in einer verruchten Spelunke als Schankmagd verdingt, birgt ein Geheimnis - und verschwindet eines Tages spurlos. Auf der Suche nach ihr stößt Geoff auf ein Netz aus Intrigen, Schuld und ungesühnter Rache - ein Gemisch, das schließlich den größten Brand der Geschichte Londons entfachen sollte ...

"Ein farbenprächtiges Panorama der kleinen Leute; eine große Ballade von Hoffnung und Erlösung" - ZDF Aspekte
"Ereignisreich und raffiniert. Dramatisch wie Dickens und packend wie eine Eisenzwinge im Londoner Tower." - MDR Radio Sachsen-Anhalt
Portrait
Tom Finnek (Pseudonym des Autors Mani Beckmann) wurde 1965 in Westfalen geboren und lebt als Filmjournalist, Drehbuchlektor und Schriftsteller in Berlin. Unter dem Namen Mani Beckmann erschienen neben einigen Berlin-Krimis seine historischen Moor-Romane, die im Münsterland angesiedelt sind. Unter dem Pseudonym Tom Finnek schreibt er seit 2009 historische London-Romane. Tom Finnek/Mani Beckmann ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 444
Erscheinungsdatum 10.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7431-6678-3
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,8/13,4/3,2 cm
Gewicht 595 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Wer hat hier gezündelt?!?“

Sarah Aksamit, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Eine bunte Menagerie an verschiedensten Protagonisten führt uns abwechselnd zur Aufklärung des bis heute ungelösten Rätsels: Wer hat den großen Brand gelegt?
Spannend, überraschend und immer schaurig-schön. Alles dreht sich um die eigentliche Hauptfigur: London. Für jeden der (so wie ich) der britischen Metropole total verfallen ist!

Eine bunte Menagerie an verschiedensten Protagonisten führt uns abwechselnd zur Aufklärung des bis heute ungelösten Rätsels: Wer hat den großen Brand gelegt?
Spannend, überraschend und immer schaurig-schön. Alles dreht sich um die eigentliche Hauptfigur: London. Für jeden der (so wie ich) der britischen Metropole total verfallen ist!

„Im 17. Jahrhundert auf der falschen Seite der Themse“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Der deutsche Autor Tom Finnek hat einen sehr spannenden historischen Roman herausgebracht, der um das Jahr 1666 in London angesiedelt ist. Seine Hauptpersonen sind allerdings nicht Adelige, sondern einfache Bürger, bzw. Randpersonen, die in Southwark auf der Südseite, also der „falschen Seite“ der Themse leben.

Er erzählt zum einen die Geschichte der Familie Ingram. Die Mutter ist nach der Geburt ihres dritten Kindes spurlos verschwunden, der Vater trinkt, aber die drei Kinder Edward, Jezebel und Geoff schlagen sich alleine als Schauspieler zwielichtiger Theaterstücke, Schankmädchen und Laufbursche durch. In Southwark passieren zu dieser Zeit Morde und die Pest geht um. Gleichzeitig ist es aber auch die Geschichte einer kleinen revolutionären Religionsgemeinschaft – den Diggern – die einige Jahre zuvor gewaltsam zerschlagen wurde und deren Anführer Gerrard Winstanley immer noch gesucht wird. Die Geschichte beginnt damit, dass der angeblich Schuldige des großen Brandes von London gerade hingerichtet wurde. Geoff wird von seinem Lehrer gebeten, seine Sicht der Geschichte aufzuschreiben, denn er ist Zeuge der Entstehung des großen Brandes. Es kommen aber auch seine Schwester und andere Personen aus seinem Umfeld zu Wort. Zum Ende hin laufen alle Erzählstränge auf das große Finale hinaus.

Gerade durch die unterschiedlichen Erzähler gewinnt die Geschichte unheimlich an Spannung, da sich immer neue „Wahrheiten“ der Geschichte auftun, aber welches ist die richtige? Es ist ein toller Schmöker aus einer immer noch düsteren Zeit, der eine interessante Variante für den Ausbruch des großen Brandes in London bietet.



Der deutsche Autor Tom Finnek hat einen sehr spannenden historischen Roman herausgebracht, der um das Jahr 1666 in London angesiedelt ist. Seine Hauptpersonen sind allerdings nicht Adelige, sondern einfache Bürger, bzw. Randpersonen, die in Southwark auf der Südseite, also der „falschen Seite“ der Themse leben.

Er erzählt zum einen die Geschichte der Familie Ingram. Die Mutter ist nach der Geburt ihres dritten Kindes spurlos verschwunden, der Vater trinkt, aber die drei Kinder Edward, Jezebel und Geoff schlagen sich alleine als Schauspieler zwielichtiger Theaterstücke, Schankmädchen und Laufbursche durch. In Southwark passieren zu dieser Zeit Morde und die Pest geht um. Gleichzeitig ist es aber auch die Geschichte einer kleinen revolutionären Religionsgemeinschaft – den Diggern – die einige Jahre zuvor gewaltsam zerschlagen wurde und deren Anführer Gerrard Winstanley immer noch gesucht wird. Die Geschichte beginnt damit, dass der angeblich Schuldige des großen Brandes von London gerade hingerichtet wurde. Geoff wird von seinem Lehrer gebeten, seine Sicht der Geschichte aufzuschreiben, denn er ist Zeuge der Entstehung des großen Brandes. Es kommen aber auch seine Schwester und andere Personen aus seinem Umfeld zu Wort. Zum Ende hin laufen alle Erzählstränge auf das große Finale hinaus.

Gerade durch die unterschiedlichen Erzähler gewinnt die Geschichte unheimlich an Spannung, da sich immer neue „Wahrheiten“ der Geschichte auftun, aber welches ist die richtige? Es ist ein toller Schmöker aus einer immer noch düsteren Zeit, der eine interessante Variante für den Ausbruch des großen Brandes in London bietet.



Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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atmosphärisch dicht...
von MVR aus Fulda am 10.03.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

gut erzählt die Geschichte der Ingrams und im Hintergrund der grosse Brand von London.So hätte es auch passiert sein können...Alles in allem eine spannende Geschichte, las sich weg wie nichts. Die Geschichte habe ich gerne verfolgt was passiert ist nach dem Brand und eventuell vor dem Brand. Auch im... gut erzählt die Geschichte der Ingrams und im Hintergrund der grosse Brand von London.So hätte es auch passiert sein können...Alles in allem eine spannende Geschichte, las sich weg wie nichts. Die Geschichte habe ich gerne verfolgt was passiert ist nach dem Brand und eventuell vor dem Brand. Auch im Hintergrund der Gesellschaftsspiegel zu der damaligen Zeit in London. Lohnt sich in jedem Fall zu lesen.

…schwellt es noch lange
von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das müssen auch die Ingrams feststellen, die in ärmlichen Verhältnissen in einem Londoner Armenviertel hausen. Die Mutter ist eines Tages auf und davon, der Vater dem Suff verfallen. Und so lebt jedes der drei Kinder sein eigenes Leben und nach und nach, kristallisiert sich heraus, dass nichts und niemand... Das müssen auch die Ingrams feststellen, die in ärmlichen Verhältnissen in einem Londoner Armenviertel hausen. Die Mutter ist eines Tages auf und davon, der Vater dem Suff verfallen. Und so lebt jedes der drei Kinder sein eigenes Leben und nach und nach, kristallisiert sich heraus, dass nichts und niemand das ist, was er zu sein behauptet oder sie immer von ihrer Umgebung zu wissen glaubten. Und als gerade eine schlimme Pestepidemie überstanden ist, brennt London plötzlich lichterloh und die Familie Ingram spielt eine bedeutende Rolle in einer der größten Katastrophen der britischen Metropole! Dieser spannende historische Roman ist ein fesselndes Familienporträt und zugleich ein lebendiges Stück Zeitgeschichte. Das Geschehen wird aus den einzelnen Blickwinkeln der Protagonisten beleuchtet, wodurch sich die Handlungen der Personen sehr gut erklären. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und werde mir sicher noch die weiteren Werke dieses Autors besorgen.

Spannendes Panorama von London
von Eveline Markel aus Berlin am 16.08.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Familiengeschichte voller Drama, Emotionen und Geheimnisse. Und außerdem ein ungewöhnlicher historischer Krimi. Mit "Unter der Asche" ist Tom Finnek ein erstaunliches Panorama einer Stadt und einer Epoche gelungen. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd von dem kleinen Geoffrey Ingram (als Ich-Erzähler) und dessen hübscher Schwester Jezebel (in der 3.... Eine Familiengeschichte voller Drama, Emotionen und Geheimnisse. Und außerdem ein ungewöhnlicher historischer Krimi. Mit "Unter der Asche" ist Tom Finnek ein erstaunliches Panorama einer Stadt und einer Epoche gelungen. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd von dem kleinen Geoffrey Ingram (als Ich-Erzähler) und dessen hübscher Schwester Jezebel (in der 3. Person), und der Roman behandelt so unterschiedliche Themen wie die Pest, das Große Feuer von London, religiöse Sekten, Gaunertum und lasterhaftes Treiben, aber auch eine fesselnde, dramatische Liebesgeschichte. Von allem etwas, aber nichts zu kurz oder oberflächlich. Ein Schmöker, der bestens unterhält und zu denken gibt. Sehr lesenswert.