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Unter Feinden

Roman

(11)
Diller ist angespannt und nervös im Vorfeld der internationalen Sicherheitskonferenz. Aber das ist es nicht. Sein Partner Kessel ist auf Drogen, und als der in Panik einen jungen »Arab« überfährt, steckt Diller voll mit drin. Während Diller die internen Ermittlungen gegen sich und Kessel zu kontrollieren versucht, muss er weiter seine Arbeit tun und ein mögliches Attentat auf die Konferenzteilnehmer verhindern. Und die Uhr tickt. Denn wenn der junge »Arab« aus dem Koma erwacht, wird er erzählen, wer ihn lebensgefährlich verletzt hat. Viel zu lange ist Diller nicht klar, dass sein alter Freund Kessel ein noch viel größeres Problem ist.
Wut, Verunsicherung, Mord – Georg M. Oswald zeigt in seinem mitreißenden literarischen Thriller die dunkle Seite des leuchtenden Münchens.
Rezension
»Gut geschrieben, spannend zu lesen und für Krimifans eine willkommene Abwechslung, auch das Münchner Westend hat düsteres Potential.«, Computerwoche, 11.12.2013
Portrait
Georg M. Oswald, geboren 1963, arbeitet seit 1994 als Rechtsanwalt in München. Seine Romane und Erzählungen zeigen ihn als gesellschaftskritischen Schriftsteller, sein erfolgreichster Roman »Alles was zählt«, ist mit dem International Prize ausgezeichnet und in zehn Sprachen übersetzt worden. Zuletzt erschienen von ihm der Roman »Vom Geist der Gesetze« und der Band »Wie war dein Tag, Schatz?«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.01.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783492955218
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 2742 KB
Verkaufsrang 43.311
eBook
8,99
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„Ein drogensüchtiger Freund“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Die beiden Kommissare Diller und Kessel stehen enorm unter Druck. Eine internationale Sicherheitskonferenz steht bevor und Kessel ist auf Drogen. Als deshalb eine Observation völlig aus dem Ruder läuft, steht Diller vor einer überaus schweren Entscheidung und Kessel versucht verzweifelt seine eigene Haut zu retten. Oswalds kalte, klare Sprache schafft eine Spannung, die es einem außerordentlich schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Das ist Thriller vom Feinsten!
Die beiden Kommissare Diller und Kessel stehen enorm unter Druck. Eine internationale Sicherheitskonferenz steht bevor und Kessel ist auf Drogen. Als deshalb eine Observation völlig aus dem Ruder läuft, steht Diller vor einer überaus schweren Entscheidung und Kessel versucht verzweifelt seine eigene Haut zu retten. Oswalds kalte, klare Sprache schafft eine Spannung, die es einem außerordentlich schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Das ist Thriller vom Feinsten!

„Unter Feinden“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein Ermittlerteam, das Gesetze bricht - ein Opfer, das eine ganze Stadt in Unruhe versetzt - eine Sicherheitskonferenz, die ihren Namen nicht verdient.....der aktuelle Krimi von Georg M. Oswald, absolut lesenswert! Ein Ermittlerteam, das Gesetze bricht - ein Opfer, das eine ganze Stadt in Unruhe versetzt - eine Sicherheitskonferenz, die ihren Namen nicht verdient.....der aktuelle Krimi von Georg M. Oswald, absolut lesenswert!

„Wie weit geht man aus Loyalität zu einem alten Freund?“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Georg M. Oswald hat schon einige gute Romane geschrieben und auch 'Unter Feinden' ist eher Roman denn Krimi. Klar, wir haben einen Toten und die Suche des Staatsapparates nach dem Täter. Für Oswald ist dies allerdings nur das Handlungsgerüst, um seiner zentralen Frage, wie weit geht man aus Loyaltät und wie befreit man sich aus einem Sumpf, der mit jeder Lüge tiefer wird, nachzugehen.

Diller und Kessel, gestandene Kommissare, alte Freunde, die in einer Verfilmung gut mit Batic und Leitmayr besetzt wären (mit Leitmayr als dem Drogensüchtigen), überfahren einen jungen Arab. Von nun an versucht Diller, seine Karriere und Kessel sein Leben zu retten.

Mit der ihm eigenen klaren und schnörkellosen Sprache zeichnet Oswald ein Szenario, welches zunehmend ausweglos erscheint. Weniger Krimi denn menschliche Fallstudie. Diese aber höchst spannend und mit enormer Sogwirkung erzählt.

Georg M. Oswald hat schon einige gute Romane geschrieben und auch 'Unter Feinden' ist eher Roman denn Krimi. Klar, wir haben einen Toten und die Suche des Staatsapparates nach dem Täter. Für Oswald ist dies allerdings nur das Handlungsgerüst, um seiner zentralen Frage, wie weit geht man aus Loyaltät und wie befreit man sich aus einem Sumpf, der mit jeder Lüge tiefer wird, nachzugehen.

Diller und Kessel, gestandene Kommissare, alte Freunde, die in einer Verfilmung gut mit Batic und Leitmayr besetzt wären (mit Leitmayr als dem Drogensüchtigen), überfahren einen jungen Arab. Von nun an versucht Diller, seine Karriere und Kessel sein Leben zu retten.

Mit der ihm eigenen klaren und schnörkellosen Sprache zeichnet Oswald ein Szenario, welches zunehmend ausweglos erscheint. Weniger Krimi denn menschliche Fallstudie. Diese aber höchst spannend und mit enormer Sogwirkung erzählt.

„The Wire in München“

Claudius Kaboth, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Oswald gelingt ein nüchterner, hochspannender Thriller, der sich klar an amerikanischen Vorbildern wie Richard Price orientiert. Dazu eine sozialkritische Note wie von Friedrich Ani und fertig ist der kurzweilige und eher ungewöhnliche Münchenthriller mit einem filmreifen Finale. Oswald gelingt ein nüchterner, hochspannender Thriller, der sich klar an amerikanischen Vorbildern wie Richard Price orientiert. Dazu eine sozialkritische Note wie von Friedrich Ani und fertig ist der kurzweilige und eher ungewöhnliche Münchenthriller mit einem filmreifen Finale.

„München, kurz vor der internationalen Sicherheitskonferenz.“

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Zwei Polizisten überwachen eine Wohnung. Einer hat ein Drogenproblem. Auf der Strasse spielen ein paar Dealer Basketball. Und dann geht alles schief. Und plötzlich geht es nur noch darum, dass Fehlverhalten zu vertuschen und irgendwie aus der Sache herauszukommen.
Ein Krimi der mal einen ganz anderen Ansatz hat. Es geht um Polizisten, die Dreck am Stecken haben, aber auch um Loyalität. Nur wem gegenüber ?
Zwei Polizisten überwachen eine Wohnung. Einer hat ein Drogenproblem. Auf der Strasse spielen ein paar Dealer Basketball. Und dann geht alles schief. Und plötzlich geht es nur noch darum, dass Fehlverhalten zu vertuschen und irgendwie aus der Sache herauszukommen.
Ein Krimi der mal einen ganz anderen Ansatz hat. Es geht um Polizisten, die Dreck am Stecken haben, aber auch um Loyalität. Nur wem gegenüber ?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
6
4
1
0
0

Korruption und Chaos in München
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

Vor dem Hintergrund der Internationalen Sicherheitskonferenz in München kommt es zu Ausschreitungen zwischen Polizei und Arabs. Dabei wird ein Araber von zwei Polizisten absichtlich umgefahren und schwebt in Lebensgefahr. Die beiden Polizisten tun alles erdenkliche um den Verdacht von sich abzulenken. Sie verstricken sich immer mehr im Drogen- und... Vor dem Hintergrund der Internationalen Sicherheitskonferenz in München kommt es zu Ausschreitungen zwischen Polizei und Arabs. Dabei wird ein Araber von zwei Polizisten absichtlich umgefahren und schwebt in Lebensgefahr. Die beiden Polizisten tun alles erdenkliche um den Verdacht von sich abzulenken. Sie verstricken sich immer mehr im Drogen- und Gangstermilieu bis es zum Showdown kommt. Gut konstruierter Thriller mit sprachlichem Niveau, endet aber leider unrealistisch positiv.

Inferno im Münchener Westend
von Jost Weiss aus Dinslaken am 16.02.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die nächtliche Observierung endet mit einer Katastrophe, ein langweiliger Routinejob gerät zum Fiasko: Nachdem die Polizisten Markus Diller und Erich Kessel die Überwachung einer verdächtigen Wohnung im Münchener Westend vorzeitig abgebrochen haben, fährt der drogensüchtige Kessel mit voller Absicht den jungen Dealer Amir Aslam an, der bei der Attacke... Die nächtliche Observierung endet mit einer Katastrophe, ein langweiliger Routinejob gerät zum Fiasko: Nachdem die Polizisten Markus Diller und Erich Kessel die Überwachung einer verdächtigen Wohnung im Münchener Westend vorzeitig abgebrochen haben, fährt der drogensüchtige Kessel mit voller Absicht den jungen Dealer Amir Aslam an, der bei der Attacke schwer verletzt wird. Keller und Dissel machen sich in ihrem Dienst-BMW aus dem Staub, suchen den Schutz ihrer jeweiligen Wohnungen auf. In seiner setzt sich der abgewrackte Kessel erst einmal den langersehnten "Schuss", während der gutsituierte Diller daheim in seiner Mittelklasse-Welt über Möglichkeiten der Schadensbegrenzung nachdenkt. Derweil bricht im nächtlichen Münchener Westend das Chaos aus: Anscheinend gab es Augenzeugen für den "Unfall", denn der sogenannte Mob macht mobil gegen die ständige Präsenz der Anti-Terror-Bekämpfer in ihren zivil-getarnten Einsatzfahrzeugen. Zunächst fliegen nur Steine, dann Molotow-Cocktails. Der Anschein eines Bürgerkrieges im eh von ethnischen Konflikten gebeutelten Westend. Diller hat alle Hände voll zu tun, um verräterische Spuren (vor allem am Dienst-BMW) zu beseitigen, und Kessel, der nur sporadisch seinen Dienst versieht, hangelt sich von einem Heroin-Rausch zum nächsten. Doch der Druck auf beide - seit langer Zeit kumpelhaft miteinander verbunden - wächst von Tag zu Tag: Der neue Polizeipräsident März möchte sich mit einer raschen Aufklärung des Falls profilieren, und die türkischstämmige Staatsanwältin, die mit der Klärung des Falles beauftragt wurde, ahnt mehr als Diller recht sein kann. Georg M. Oswald hat mit "Unter Feinden" einen erschreckend realistischen Kriminalroman geschrieben, der von der ersten bis zur letzten Seite zu begeistern weiss. Es wundert mich nur, dass ich bis dato noch nichts von diesem Autor gehört oder gelesen habe. Das wird sich allerdings in Zukunft ändern.

Empfehlenswert!!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

Eine Observation in einem Münchner Migrantenviertel gerät außer Kontrolle, als ein drogensüchtiger Cop einen Drogendealer überfährt. Beide Ermittler flüchten und versuchen den Vorfall zu vertuschen. Während sich der eine aus lauter Loyalität um Schadensbegrenzung bemüht, setzt sich der andere schon die nächste Spritze.