Unter Tränen gelacht

Mein Vater, die Demenz und ich

(9)
In diesem sehr persönlichen Buch erzählt Bettina Tietjen von der Demenzerkrankung ihres Vaters, vom ersten „Tüdeln“ bis zur totalen Orientierungslosigkeit. Offen und liebevoll beschreibt sie die Achterbahn ihrer Gefühle, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber auch ganz neu kennenzulernen, und die vielen komischen Momente, in denen sie trotz allem herzhaft zusammen lachen konnten. Bettina Tietjen musste lernen, dass Demenz ein Zustand ist, der ganz allmählich von einem vertrauten Menschen Besitz ergreift. Zuerst merkt man es nicht, dann will man es nicht wahrhaben. Schließlich muss man lernen, es zu akzeptieren. Denn trotz aller Herausforderungen ist Bettina Tietjen überzeugt: Demenz ist nicht nur zum Heulen, sondern kann auch Denkanstoß und Kraftquell sein.
Rezension
»Mit dem Buch setzt Bettina Tietjen nicht nur ihrem Vater, den man als Leser sehr lieb gewinnt, ein Denkmal.«, Westfalen-Blatt, 09.06.2015
Portrait
Bettina Tietjen, geboren 1960, arbeitete nach ihrem Germanistik- und Romanistikstudium als Moderatorin, Reporterin und Autorin für den RIAS Berlin, die Deutsche Welle, den WDR und diverse Printmedien. Seit 1993 ist sie beim NDR-Fernsehen Gastgeberin auf dem Roten Sofa der Sendung »DAS!«. Außerdem empfängt sie einmal im Monat prominente Gäste in ihrer Freitagabend-Talkshow, seit 2015 zusammen mit Alexander Bommes („Bettina und Bommes“). Seit 2008 talkt sie auch im Radio in ihrer Sendung »Tietjen talkt« bei NDR 2. Bettina Tietjen ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783492970310
Verlag Piper ebooks
Verkaufsrang 11.414
eBook
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Sehr sensibel geschrieben. Ein Buch, dass durch das Thema berührt und zugleich Mut macht sich damit auseinander zu setzen. Real gilt es jedes Zusammensein zu genießen. Sehr sensibel geschrieben. Ein Buch, dass durch das Thema berührt und zugleich Mut macht sich damit auseinander zu setzen. Real gilt es jedes Zusammensein zu genießen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein trauriges Thema unterhaltsam, humorvoll aber auch lehrreich beschrieben. Auf jeden Fall eine Hilfe für Angehörige von Betroffenen. Ein trauriges Thema unterhaltsam, humorvoll aber auch lehrreich beschrieben. Auf jeden Fall eine Hilfe für Angehörige von Betroffenen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Eine intensive schwere Zeit gut herüber gebracht
von einer Kundin/einem Kunden aus Wermelskirchen am 09.07.2015

Für mich hat Frau Tietjen einen guten Einblick in die Demenzerkrankung ihres Vaters gegeben. Ich glaube, dass sie eine sehr schwere Zeit durchgemacht hat, die sie mit dem Buch aufgearbeitet hat. Es gibt Gott sei Dank immer mehr Heime und auch Angehörige, die liebevoll mit Demenzkranken umgehen und diese... Für mich hat Frau Tietjen einen guten Einblick in die Demenzerkrankung ihres Vaters gegeben. Ich glaube, dass sie eine sehr schwere Zeit durchgemacht hat, die sie mit dem Buch aufgearbeitet hat. Es gibt Gott sei Dank immer mehr Heime und auch Angehörige, die liebevoll mit Demenzkranken umgehen und diese nicht nur abschieben bzw. Unmögliches von ihnen erwarten. Von daher finde ich dieses Buch als ein sehr gutes nachahmwertes Beispiel.

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Ein Mutmach-Buch
von solveig am 11.04.2015
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

„Je mehr der Verstand sich verabschiedet, desto unbeschwerter wird man wieder“ , erklärt Bettina Tietjen in einem Interview. Den Beweis dazu liefert sie mit ihrem Buch, in dem sie von den letzten Lebensjahren ihres Vaters und ihren gemeinsamen Erlebnissen erzählt. In lockerem Ton schildert sie den langsamen Verlauf seiner... „Je mehr der Verstand sich verabschiedet, desto unbeschwerter wird man wieder“ , erklärt Bettina Tietjen in einem Interview. Den Beweis dazu liefert sie mit ihrem Buch, in dem sie von den letzten Lebensjahren ihres Vaters und ihren gemeinsamen Erlebnissen erzählt. In lockerem Ton schildert sie den langsamen Verlauf seiner Demenz, vom fast unbemerkten Beginn bis zu seinem Ende. Wie schwer der Schritt vom Erkennen bis zum Akzeptieren der Krankheit ist, spürt der Leser aus ihren Sätzen. Dabei schreibt sie wechselweise über Episoden seiner früheren Zeit, in der ihr Vater noch im eigenen Haus leben konnte und von Frau Tietjens Schwester in Wuppertal betreut wurde, und den neueren Ereignissen, die sie selbst in Hamburg mit ihm erlebt hat. Einige Familienfotos lockern die Erzählung auf und geben einen Eindruck von Burchard Schniewind und seiner Familie wieder. Die verstreut eingefügten Zeichnungen, die er während seines Heimaufenthaltes angefertigt hat, illustrieren den steten Schwund des geistigen Vermögens. „Mein Vater, die Demenz und ich“ ist mehr als ein Kapitel ihres Lebens, das sich Bettina Tietjen „von der Seele schreibt“. Ich habe es als ein Mutmach-Buch empfunden: es zeigt, dass man auch diesem Schicksal positive Seiten abgewinnen kann, wenn man sich mit dem Thema intensiv beschäftigt und sich auf die Veränderungen einlässt. Es will betroffene Angehörige im Umgang mit Behörden und Pflegeinstitutionen Mut machen und stärken, beleuchtet auch die Schwächen unseres Pflegesystems. Ein Buch über Demenz „auf Augenhöhe“ geschrieben, in dessen Mittelpunkt der Umgang mit dem Patienten steht, informativ und aufmunternd.

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Mit Augenmaß und Empathie geschrieben
von Stefan Wichmann am 03.09.2016
Bewertet: Taschenbuch

?Komische Momente?, schreibt die Autorin im Klappentext. Kann man das so bewerben? Ja, denn sie versteht sich auf das Timing und das richtige Maß. Inhalt und Aufteilung des Buches So wie das Leben spielt. Es überrascht. Es fordert. Es ist bunt. Und just in dem Moment, in dem die üblichen Absprachen nicht... ?Komische Momente?, schreibt die Autorin im Klappentext. Kann man das so bewerben? Ja, denn sie versteht sich auf das Timing und das richtige Maß. Inhalt und Aufteilung des Buches So wie das Leben spielt. Es überrascht. Es fordert. Es ist bunt. Und just in dem Moment, in dem die üblichen Absprachen nicht greifen können, erhält die Protagonistin einen Anruf von der Polizei. Der Weg ist weit und die unterstützende, günstige Haushaltshilfe betrunken. So bleibt nur der Weg in die entfernte Stadt, um Ordnung zu schaffen und den Vater aus seiner Wohnung in ein Heim für Demenzerkrankte zu geben, dass nahe genug liegt, um ihn oft besuchen zu können und seinen weiteren Lebensweg zu unterstützen und mitzuerleben. Es handelt sich um eine durchaus realitätsnahe Geschichte, die ebenso geschrieben ist: nachvollziehbar. Ein jeder könnte selbst in diesem Erleben stecken. Die Bilder entstehen im Kopf und lassen den Leser mitfiebern. Bereits der Prolog führt gut in diesen lesenswerten, tiefgründigen Erfahrungsbericht ein, der so liebevoll geschrieben ist. Das Buch macht Mut, lebt teils von Andeutungen, die sich später auflösen und streut Schicksale anderer ein. Geschrieben ist es, ich zögere beim Wort: ?Unterhaltsam?. Dieser Begriff jedoch kommt mir sofort in den Sinn, bei diesem mehr als 300 Seiten starken Buch und unterhalten hat es, auch wenn der Hintergrund ernst ist. Doch diese Geschichte ist nicht wehleidig oder übertrieben dargestellt, sondern einfühlsam genug, sodass man mitgehen, mitbangen und miterleben kann. Zielgruppe Für alle, die auch die leisen Töne verstehen. Stil Das Buch liest sich fast wie ein Roman, hält den rechten Abstand ein zu Randpersonen und ist in der personalen Erzählperspektive geschrieben. Fazit Ein sehr schön umgesetzter Erfahrungsroman. Lohnenswert zu lesen und sollte im Buchregal für ein erneutes Lesen aufgehoben werden.

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