Unternehmer

Ausgezeichnet beim Klagenfurter Bachmann-Wettbewerb mit dem Kelag-Preis 2012

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Zwischen Utzenfeld und Schönau, der Ravenna-Schlucht und der Ruinenstadt Staufen sind sie unterwegs - der Vater, die 13-jährige Lipa und der einarmige Berti, ihr kleiner Bruder -, unterwegs zu den verlassenen Fabriken der ehemals boomenden Region. Sie suchen nach Magnetspulenherzen, rattrigen, summenden, um sie bei dem Mann mit den Öllappenhänden in Klimpergold zu verwandeln. Doch die Nachfrage sinkt, und so wagen die drei Unternehmer einen besonders gefährlichen Beutezug mit ungewissem Ausgang.
Rezension
Der herrliche Erzähler Matthias Nawrat hat uns eingewickelt, im besten dichterischen Sinn.
Portrait
Matthias Nawrat, 1979 im polnischen Opole geboren, siedelte als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Bamberg um. Er studierte in Freiburg und Heidelberg Biologie, danach am Schweizer Literaturinstitut in Biel. Für seinen Debütroman «Wir zwei allein» (2012) erhielt er u.a. den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis, sein Roman „Unternehmer“ (2014), für den Deutschen Buchpreis nominiert, wurde u.a. mit dem Kelag-Preis und dem Bayern 2-Wortspiele-Preis ausgezeichnet. «Die vielen Tode unseres Opas Jurek» (2015), sein dritter Roman, brachte ihm den Förderpreis des Bremer Literaturpreises sowie die Alfred Döblin-Medaille ein. Matthias Nawrat lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 28.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26980-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11,6/1,7 cm
Gewicht 137 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Tiefgründiger Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Ins am 11.03.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Matthias Nawrat ist es mit seinem zweiten Roman gelungen, eine tragische Familiengeschichte zu erzählen, die sich mit fast heiteren und harmlosen Formulierungen zwischen Optimismus und Hoffnungslosigkeit bewegt.