Verfallen & Vergessen

Lost Places in der Alpen-Adria-Region

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Beeindruckende Orte abseits touristischer Pfade, die dem Verfall preisgegeben sind: Zeugen einer Vergangenheit, die langsam schwindet und wie eine ferne Erinnerung verblasst. Lost Places geben Besuchern das Gefühl, in diesem Moment eine Geschichte festzuhalten, die bald endgültig vergessen sein könnte. Die Autoren zeigen die Faszination solcher Plätze in beeindruckenden Fotos und erzählen ihre Abenteuer in der beliebten Mischung aus augenzwinkernder Leichtigkeit und hintergründigen Fakten.
• Der Hakenkreuz-Turm der Burgruine Hochkraig
• Vor Anker im alten Hafen von Triest
• Verblasster Prunk der Hypo Alpe Adria
• Endstation für den alten Grenzbahnhof von Tarvis
• „Staatsbesuch" auf Titos rostiger Jacht
• Im geheimen NATO-Kommandobunker im Kanaltal
• Kanufahrt durch das geflutete Bergwerk von Mežica
Portrait
Georg Lux ist gebürtiger Villacher und begann seine journalistische Laufbahn 1990 als freier Mitarbeiter bei der "Kärntner Kirchenzeitung" und der "Kleinen Zeitung". Nach einem Jahr als Redakteur bei " täglich ALLES" kehrte er 1994 zur "Kleinen Zeitung" nach Kärnten zurück, wo er von 2000 bis Frühjahr 2006 die Lokalredaktion leitete. Bis Juli 2007 war Lux Chefredakteur der Gratis-Tageszeitung "ok Graz" und "ok Kärnten". Derzeit betreut er für die Styria Media Group AG (Kleine Zeitung, Die Presse, WirtschaftsBlatt) Projekte in Wien, Graz und Klagenfurt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-222-13551-4
Verlag Styria Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/14,6/2 cm
Gewicht 412 g
Abbildungen 1000 farbige Abbildungen
Auflage 1
Fotografen Helmuth Weichselbraun
Buch (Taschenbuch)
22,90
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Kundenbewertungen

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Gut recherchiert und bebildert, sehr informativ und viel Unbekanntes
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 15.05.2017

Sechs „Grenzgänge“, neun Kärntner Orte, sieben im Friaul und Venezien und sieben in Slowenien und Kroatien werden vom Autor Georg Lux beschrieben und vom Fotograf Helmuth Weichselbraun bildlich dargestellt. Alle diese Orte sind wahrscheinlich nur lokal bekannt, jedenfalls waren mir als Salzburger fast alle noch nicht bekannt. Was bei... Sechs „Grenzgänge“, neun Kärntner Orte, sieben im Friaul und Venezien und sieben in Slowenien und Kroatien werden vom Autor Georg Lux beschrieben und vom Fotograf Helmuth Weichselbraun bildlich dargestellt. Alle diese Orte sind wahrscheinlich nur lokal bekannt, jedenfalls waren mir als Salzburger fast alle noch nicht bekannt. Was bei allen Objekten auffällt ist die wirklich gute Recherche von Lux und seine Beschreibungen. Ob die Geschichte der erste Torpedo-Fabrik der Welt in Fiume, jene der dem Verfall preisgegebenen Grenzbahnhofs in Tarvis oder jener Fabrik im Friaul, die als erstes Unternehmen weltweit Stärke industriell herstellte – die beiden Buch-Macher fuhren jahrelang von einem zum anderen Objekt, besuchten Grenzstollen, in denen schon vor und während des Ersten Weltkriegs Elektrozüge zwischen Slowenien und Italien verkehrten, gingen verschwundenen Höhlen auf den Höhlengrund, bringen die Flutkatastrophe des Vajont-Stausees von 1963 in Erinnerung, besuchten ein Baseballstation im italienischen Karst, fanden die ehemalige Jacht des General Tito und „plantschten“ im verfallenen Pool des „Penthouse Adriatic Clubs“ auf Krk und so weiter. Gleich zu Beginn geben die beiden wichtige (Warn)Hinweise, was man bei einem Besuch dieser Objekte und Orte beachten sollte. Nicht alle sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Bei jedem Objekt gibt es am Ende Tipps, was man in der unmittelbaren Umgebung noch besuchen kann. Am Ende des Buches werden einige Begriffe erklärt und es gibt ein Quellenverzeichnis sowie eine Übersicht über weiterführende Literatur. Auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels informiert eine Übersichtskarte, wo diese Objekte zu finden sind. Es sind über 200 überwiegend spannende Seiten über verfallene oder vergessene Orte. Wobei der Autor selbst erklärt, dass der Begriff „Lost Places“ gar kein englischer Begriff und somit falsch ist. Womit sich der Autor seinem eigenen Untertitel widerspricht. Aber das ist auch schon das Einzige, das an diesem Buch nicht passt.