Vielleicht passiert ein Wunder

(2)
Steffi spricht nicht.

Rhys kann nicht hören.

Doch die beiden verstehen einander auch ohne Worte.

Steffi ist so lange still gewesen, dass sie das Gefühl hat, unsichtbar zu sein. Doch dann kommt Rhys an ihre Schule. Er ist gehörlos und schert sich nicht darum, ob jemand redet oder nicht. Steffi und Rhys finden eine ganz besondere Art, miteinander zu kommunizieren. Schnell brauchen sie nicht mehr als einen Blick, um zu wissen, was der jeweils andere gerade fühlt. Durch Rhys lernt Steffi, dass ihre Stimme etwas wert ist, dass sie gehört werden will, Rhys gibt ihr den Mut, wieder zu sprechen. Und dann passiert … ein Wunder.
Portrait
Sara Barnard, geboren 1987, liebt Bücher und alles, was damit zu tun hat. Sie hat schon geschrieben, bevor sie groß genug war, um den Familiencomputer selbst anzuschalten. Heute schreibt sie am liebsten beim Zugfahren. So kann sie gleichzeitig ihr Ziel erreichen, jedes Land in Europa zu bereisen. Sara Barnard lebt in Brighton, England. Sarar Barnards Titel »Wunder, die wir teilen« wurde für die >Bookseller
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-5560-5
Verlag Fischer Sauerländer
Maße (L/B/H) 21,8/14,4/4 cm
Gewicht 645 g
Auflage 1
Übersetzer Ilse Layer
Verkaufsrang 41.831
Buch (gebundene Ausgabe)
16,99
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Glaube - Hoffnung - Wunder
von Nicole aus Nürnberg am 07.07.2018

Meine Meinung zum Jugendbuch: Vielleicht passiert ein Wunder Aufmerksamkeit: Diesen Punkt gibt es wie stets auf meinem Blog zu entdecken. Inhalt in meinen Worten: Steffi hat eine sehr große Angststörung, sie ist schüchtern und kann deswegen nicht mit jedem sprechen, somit erlernte ihr Onkel ihr die Gebärdensprache. Das es jetzt nach einigen Jahren plötzlich... Meine Meinung zum Jugendbuch: Vielleicht passiert ein Wunder Aufmerksamkeit: Diesen Punkt gibt es wie stets auf meinem Blog zu entdecken. Inhalt in meinen Worten: Steffi hat eine sehr große Angststörung, sie ist schüchtern und kann deswegen nicht mit jedem sprechen, somit erlernte ihr Onkel ihr die Gebärdensprache. Das es jetzt nach einigen Jahren plötzlich nützlich sein könnte, damit rechnete niemand, denn es kommt ein neuer Junge an die Schule. Naja eher junger Mann. Rhy, Taub, spricht nur in Gebärdensprache, und da ist es für ihn gut, das Steffi an seiner Schule ist, und irgendwie macht das auch etwas mit den Herzen der beiden, was das ist, und was es bedeutet, sich selbst zu finden, davon berichtete euch Steffi in diesem Buch. Wie ich das gelesene empfand: In die Geschichte kam ich sehr schnell hinein, das liegt daran das Steffi mir vertraut ist, ich weiß was es bedeutet nicht sprechen zu können, obwohl Worte in einem schlummern. Doch Steffi lässt sich nicht unterkriegen und kämpft. Und allein schon ihre kleinen Erfolge helfen ihr, Mut zu sich und ihrer Umwelt zu entwickeln, aber auch Medikamente können eine Krücke sein, die manchmal sinnvoll ist, zu nutzen. Als sie mit ihrem Freund für ein Wochenende türmt, lernt sie, das sie ihre Panik bekämpfen muss, aber in diesem Buch geht es nicht nur um Steffi, die eigentlich die Hauptfigur ist, sondern eben auch um Rhy. Er ist Taub, kann wenige Worte sprechen, und ansonsten ist er auf die Gebärdensprache angewiesen, die mit Händen, und Gesten vonstatten geht. Er verlässt sich auf Steffi und zeitgleich verlässt sie sich auf ihn. Kann das gut gehen? Charaktere: Steffi, ihre Familien (sie lebt in zwei Familien gleichzeitig, weil ihre Mutter und ihr Vater getrennt sind und wieder neue Partner finden konnten), die beste Freundin Tem und dann noch Rhy und seine Familie, es gibt aber auch noch eine kleine Hündin, die mir auch sehr an das Herz gewachsen ist, allgemein hat die Autorin lieber Hunde im Buch versteckt, als Katzen. Am meisten war mir Steffi vertraut, nicht in allen Punkten, vor allem nicht wie sie die Intimen Momente beschreibt, aber durch ihre Angst konnte ich mich selbst sehen, denn auch ich habe Ängste. Dabei lernt sie aber das Angst zwar da ist, man diese aber mit Hilfe überwinden kann. Als zweites war mir jedoch die beste Freundin an das Herz gewachsen und hier musste ich immer wieder Steffi auch schütteln, wie sie mit ihr umging und sie im Stich gelassen hat, das fand ich hart ? wenn auch realistisch. Mir war Tem irgendwie vertraut, denn oft genug musste ich diese Rolle auch schon selbst einnehmen, die sie einnehmen musste, aber beide Freundinnen lernen, das ein Lebenswandel große Spuren hinterlassen können, aber dennoch auch zusammenschweißen können, die Frage ist eben einmal mehr, wovon lässt man sich bestimmen. Sprache: Das Buch ist aus der Sicht von Steffi geschrieben, so bekomme ich deutlich mit, wie ihr es geht, was sie tut, was sie denkt, dann kommen nach und nach Tem und Rhy dazu, diese beiden Charaktere werden aber auch durch Steffi wiedergegeben und klar herauskristalisiert. Spannung: Diese Geschichte ist eine Geschichte von einem Mädchen, das ein Jahr ihrer Geschichte mit uns Lesern teilt, das ist eine interessante Idee und ich konnte mich gut darauf einlassen und war immer wieder gespannt, was kommen wird, aber richtig in die Spannung hat mich das Buch leider nicht gebracht, weil eigentlich nicht viel aufregendes passierte, bis auf einmal, als Steffi sich dann wirklich entscheiden musste, wie sie jetzt handelt. Dadurch leidet das Buch aber nicht wirklich, denn ich finde es spannend mich auf einen ängstlichen schüchternen Charakter einzulassen, der lernt mit seiner Angst umzugehen und sich nicht in die Angst hineinfallen zu lassen. Empfehlung: Mögt ihr Geschichten die nicht auf geraden Linien geschrieben werden? Dann lernt Steffi kennen, denn sie ist ein Mädchen mit 17 Jahren, die sich selbst entdecken und lieben lernen darf und dabei versteht, was es bedeutet, auch einmal für sich selbst einzustehen, ohne sich hinter anderen zu verstecken. Wenn ihr aber lieber Liebesgeschichten mögt mit einem reinen Happy End, da kann ich nur sagen, erwartet nicht eine Blase, sondern lasst euch auf die Realität ein. Bewertung: Ich möchte der Geschichte von Steffi gerne vier Sterne geben, weil sie mich zwar unterhalten hatte, aber manchmal hat mich Steffi auch genervt oder ich hatte das Gefühl hier fehlte mir etwas. Letztlich ist es aber eine sehr schöne Jugendbuchgeschichte, die einlädt mit zu träumen und mit zu hoffen und zu glauben.

eine beklemmende Vorstellung...
von Booknaerrisch am 26.05.2018

Stefanie spricht nicht, obwohl sie theoretisch könnte. Sie ist introvertiert, krankhaft schüchtern und leidet unter einer schweren sozialen Störung. Und zu allem Überfluss ist im neuen Schuljahr auch ihre beste Freundin Tem nicht mehr da, die sie in der Schule immer unterstützt und verstanden hat. Doch dann trifft sie... Stefanie spricht nicht, obwohl sie theoretisch könnte. Sie ist introvertiert, krankhaft schüchtern und leidet unter einer schweren sozialen Störung. Und zu allem Überfluss ist im neuen Schuljahr auch ihre beste Freundin Tem nicht mehr da, die sie in der Schule immer unterstützt und verstanden hat. Doch dann trifft sie auf den tauben Jungen Rhys, der dort neu ist und niemanden kennt. Na wenn das keine Einleitung für eine gute Geschichte ist, oder? Schon die Thematik des Buches konnte mich gleich verzaubern. Stummes Mädchen trifft tauben Jungen und zusammen erleuchten sie das Leben des jeweils anderen. Klingt süß, oder? Und es wird noch besser! Zum einen erleben wir die Geschichte aus Steffis Sicht, was sie unheimlich authentisch werden lässt. Ihre Ängste, Sorgen -inklusive Panikattacken- lassen uns verstehen, wie sie sich fühlt, was sie denkt, was sie mag und was sie überhaupt nicht ausstehen kann. Aber vor allem konfrontiert sie uns mit den Themen Hoffnungen und Wünsche. Zumeist geht es dabei natürlich um Dinge, die für die meisten Menschen ganz selbstverständlich sind, wie z.B. andere Leute nach dem Weg fragen, Small Talk und für "gesunde Menschen" ähnlich Banales. Aber stellt euch vor, ihr seid ein Kind, verliert eure Eltern und könnt niemanden um Hilfe bitten! Oder ihr seid in der Schule weitestgehend ausgegrenzt, weil ihr in den Augen der anderen ein "Freak" seid, der noch nicht einmal auf Lehrerfragen antworten oder nach der Toilette fragen kann! Ihr seht, es klingt auf den ersten Blick harmloser, als es tatsächlich ist. Insofern ist Steffis Wunsch nach einem "normalen" Leben nur menschlich und erweckt ihren Charakter zum Leben. Auch ihr Umfeld trägt einiges dazu bei. Wir erfahren etwas über die unterschiedlichen Arten, wie ihre Familie mit dem Problem umgeht und auch das, führt zu dem ein oder anderen Problem. Ein weiterer Punkt, der diese Geschichte zu etwas Besonderem macht, ist das hautnahe Miterleben des Kennenlernens von Steffi und Rhys. Ihre Gebärdensprache ist etwas eingerostet und so schleicht sich das ein oder andere Problemchen ein, dass die beiden jedoch mit Bravour meistern. Stellt euch vor, ihr habt das erste Mal Schmetterlinge im Bauch und kommuniziert mit Händen, Zetteln und Chats, wobei man als Leser immer an der Schriftart erkennen kann, welche Form der Kommunikation gerade gewählt wurde. Dementsprechend warmherzig und liebevoll ist das Ganze auch. Zu guter Letzt gewürzt mit einer schönen Prise Humor und Wortwitz, was einem noch mehr das Herz aufgehen lässt. Ich kann es nicht leugnen, ich war bereits nach wenigen Seiten verliebt in die beiden! Sie erschaffen sich ihre eigene Blase, in der sie füreinander da sind und sich gut tun. Passend zu dem Miteinander ist auch das Tempo der Geschichte gewählt. Wer auf Action und eine rasante Story hofft, wird vermutlich enttäuscht werden. Denn "Vielleicht passiert ein Wunder" ist vor allem eins: Leise! Wie eben Steffi und Rhys. Leise, schüchtern und warmherzig, haben die beiden mir das Herz aufgehen und mich tief in ihren gemeinsamen Weg versinken lassen. Und als besonderes Schmankerl werden ein paar Gesten der Gebärdensprache erklärt, also wundert euch nicht, wenn ihr wie ich während des Lesens komische Handbewegungen macht, und euch die Leute um euch herum seltsam anschauen ;)