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Von Beruf Schriftsteller

(3)
Haruki Murakami ganz persönlich

Haruki Murakami verkörpert den Typus des zurückgezogenen Schriftstellers wie wenige andere. Der japanische Bestsellerautor gilt als ausgesprochen scheu und betont immer wieder, wie ungern er über sich selbst spricht. Doch nun bricht Murakami das Schweigen.
Bescheiden und zugleich großzügig lässt er uns an seiner reichen Erfahrung als Schriftsteller teilhaben. Darüber hinaus teilt er mit den Lesern seine weitreichenden Lektüreeindrücke. Anhand von Kafka, Raymond Chandler, Dostojewski und Hemingway sowie anderen Vertretern der Weltliteratur reflektiert er über Literatur im Allgemeinen und definiert, was für ihn selbst Literatur und ihre Bedeutung ausmacht.
Aber man begegnet in diesen Texten auch, vielleicht zum ersten Mal, dem Menschen Murakami. Wer weiß schon von seiner großen Kennerschaft der klassischen Musik, seiner Leidenschaft für Jazz? Eine Leidenschaft, die ihn sogar zum Besitzer einer Jazzkneipe machte. So erlaubt uns dieses Buch einen einmaligen Blick in die Werkstatt und das Herz eines der größten und erfolgreichsten Schriftsteller unserer Zeit. Und liefert uns im Grunde das, was Murakami in seiner Bescheidenheit und Zurückhaltung nie schreiben würde: eine Autobiographie.
Rezension
»Haruki Murakami erzählt die romantischen Märchen unserer Zeit.«
Iris Radisch, DIE ZEIT

»Hier schreibt einer, der sich seines Könnens zu sicher ist, um damit noch prahlen zu müssen.«
Britta Heidemann, LITERARISCHE WELT

»[Die Magie], mit der Murakami aus Wörtern große Welten macht.«
Jochen Siemens, STERN

»Die bislang erschöpfendste Selbstbetrachtung eines Autors […], der schon immer gerne übers eigene Schaffen reflektiert hat.«
Andreas Platthaus, F. A. Z.

»Eine aufschlussreiche und lohnende Ergänzung zu seinem literarischen Werk.«
Barbara Geschwinde, WDR 3 MOSAIK

»Überraschend persönliche, wunderbar dichte und kluge, kurze Selbstauskünfte.«
Stefan Mesch, DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

»Murakami hat die Literatur seines Landes um einen ganz neuen Ton bereichert.«
Boris Pofalla, F. A. S.

»Umso wertvoller ist für Murakami-Leser sein neues Buch ›Von Beruf Schriftsteller‹, gibt er hier doch in elf Essays erstmals ausführlich Auskunft über sich selbst.«
Alex Rühle, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Murakami erweist sich als persönlich unzugänglicher Eigenbrötler, der aber höchst zugänglich schreibt. Und über ein unaufgeregtes Selbstbewusstsein verfügt.«
Andreas Platthaus, FRANKFURTER ALLGEMEINE WOCHE

»Er ist ein Meister der Verrätselung und Unauflösbarkeit .«
Katrin Schumacher, MDR KULTUR

»Ein Selbstporträt.«
Ulrich Fischer, THE HUFFINGOT POST

»Ein Buch, das detailliert Auskunft gibt über den Autor und hinter das der Autor zurücktreten kann.«
Jobst-Ulrich Brand, FOCUS

»Ein großer Autor gibt Auskunft.«
NEWS

»Ein Buch für Fans. […] Es ist ein großes Vergnügen ihn zu lesen.«
Harald Ries, WESTFALENPOST

»sehr lesenswert«
Stefan Meetschen, DIE TAGESPOST ONLINE

»Haruki Murakami [...] denkt in ›Von Beruf Schriftsteller‹ sehr lohnend über sein Schreiben und Leben nach.«
Christine Adam, NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG

»Murakami plaudert zum ersten Mal aus dem Nähkästchen, verkleidet seine Autobiografie als Bericht über das Schreiben und lüftet damit doch so manches Geheimnis.«
Stefanie Platthaus, RUHR NACHRICHTEN

»Das liest sich so spannend, als wäre es ein Roman von ihm.«
HÖRZU

»Ein kluges und inspirierendes Buch über Literatur und Musik.«
Frank Junghänel, BERLINER ZEITUNG

»In [›Von Beruf Schriftsteller‹] schreitet man mit dem Meister die Stationen seines Wirkens ab und lernt seine Ansichten über den Literaturbetrieb kennen.«
Lucia Schöllhuber, TAGESSPIEGEL
Portrait
Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung im DuMont Buchverlag.
Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt am Main Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburō Ōe, außerdem Yoko Ogawa und Hiromi Kawakami. Für DuMont überträgt sie die Romane Haruki Murakamis ins Deutsche.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 13.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9843-5
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 213/143/27 mm
Gewicht 414
Originaltitel Shokugyo toshite no shosetsuka
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
23,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Der Mann hinter dem Werk“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Haruki Murakami ist für mich einer der besten Schriftsteller unserer Zeit, weswegen ich nicht unbefangen an dieses Buch herangegangen bin. Zum ersten Mal lässt er sich über die Schulter schauen, gewährt Einblicke in sein Leben als Schriftsteller, seinen Werdegang und auch seinen Umgang mit Kritikern. Er setzt sich mit seinen Lesern Haruki Murakami ist für mich einer der besten Schriftsteller unserer Zeit, weswegen ich nicht unbefangen an dieses Buch herangegangen bin. Zum ersten Mal lässt er sich über die Schulter schauen, gewährt Einblicke in sein Leben als Schriftsteller, seinen Werdegang und auch seinen Umgang mit Kritikern. Er setzt sich mit seinen Lesern auseinander, mit der Art wie er schreibt und wieso er überhaupt Schriftsteller geworden ist. All das und noch viel mehr schildert er in seiner zurückhaltenden und bescheidenen Art. Man lernt durch dieses autobiografische Buch den Menschen hinter den Büchern kennen und entdeckt seine Werke noch einmal völlig neu. Wer Murakami bisher nicht gelesen hat, wird damit nach dem Genuss dieses Buches anfangen und wer ihn eh schon kennt, der wird noch einmal ganz von vorne anfangen wollen, um seine Werke komplett neu zu entdecken. Ein absolut empfehlenswertes Buch, nicht nur für Leser von Murakami!

Kundenbewertungen


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Dem Meister über die Schulter schauen
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2016

Der heurige literarische Bücherherbst hat ein ganz besonderes Gustostückerl auf Lager: Haruki Murakamis wohl persönlichstes Werk. Vom Beruf Schriftsteller handelt, wie man es vom Titel eigentlich schon erahnen kann, übers Schreiben. Ja, er schreibt über das Schreiben und es ist beinahe so, als ob man dem Meister über die... Der heurige literarische Bücherherbst hat ein ganz besonderes Gustostückerl auf Lager: Haruki Murakamis wohl persönlichstes Werk. Vom Beruf Schriftsteller handelt, wie man es vom Titel eigentlich schon erahnen kann, übers Schreiben. Ja, er schreibt über das Schreiben und es ist beinahe so, als ob man dem Meister über die Schulter schaut. Und wenn es jemand erklären kann dann er, schließlich schreibt Murakami seit über 35 Jahren. Letztlich wird niemand sein Talent leugnen können und dass trotzdem er sich selbst für einen ganz normalen Menschen hält. Hier kommt, meiner Meinung nach, ein ganz typischer japanischer Wesenszug zum Vorschein. Er nimmt aber auch Stellung zu der Atomkatastrophe Fukushima, erklärt weshalb er nur wenig Wert auf Auszeichnungen und Literaturpreise legt und zeigt die Unterschiede zwischen westlicher und östlichen Buchveröffentlichungen auf. Interessant ist, dass dieser Roman in Japan nicht online erhältlich war, sondern nur in Buchläden. Trotzdem war die erste Auflage schwuppdiwupp, innerhalb weniger Tage vergriffen. Der geneigte Murakami-Fan weiß, dass der große Meisterromancier, eigentlich sehr zurückgezogen lebt und kaum Interviews gibt, daher ist - Vom Beruf Schriftsteller - ein Musthave, nicht nur für seiner Anhänger. Ein bisschen lässt er in sein Privatleben blicken, auch wenn man sich hier keine Autobiografie erwarten darf. In - Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede - hat er bereits in seinen Alltag blicken lassen. Das steht auf meinem SuB (=Stapel ungelesener Bücher) nun ganz weit oben.

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Einsichten und Ansichten
von Sandra Matteotti aus Zürich am 25.11.2016

Der Wunsch, etwas über sich zu erzählen, begleitete Haruki Murakami schon eine Weile. Schrieb er die Texte anfänglich noch für sich selber und nicht für einen Verleger, fand er sie bei einem nachträglichen Lesen doch zu ungeschliffen und versuchte, sie so zu formulieren, als ob sie für ein Publikum... Der Wunsch, etwas über sich zu erzählen, begleitete Haruki Murakami schon eine Weile. Schrieb er die Texte anfänglich noch für sich selber und nicht für einen Verleger, fand er sie bei einem nachträglichen Lesen doch zu ungeschliffen und versuchte, sie so zu formulieren, als ob sie für ein Publikum gedacht wären. Während des Schreibens und Umschreibens lernte sich Haruki Murakami selber besser kennen. Er merkte, dass ihn gewisse Themen und Meinungen seit vielen Jahren begleiten. Nun ist aus diesen Texten ein Buch geworden, welches auch dem Leser den Menschen und Schriftsteller Murakami näher bringt. Der sonst eher zurückgezogene Schriftsteller erzählt nicht nur von seinem Schreiben, er offenbart auch viel von seiner Biografie und seinem Denken. Wie sind Schriftsteller und was braucht man, wenn man einer sein will? Mit dieser Frage beschäftigt sich das erste Kapitel. Danach erzählt Haruki Murakami von seinem Weg zur Schriftstellerei, behandelt Themen wie Originalität, die Herkunft von Ideen und Inhalten, den Ort des Schreibens sowie auch seine Abneigung gegen die Schule, die Art und Weise, wie er Figuren entwirft oder für welche Leser er schreibt. Wer nun selber Schrifsteller werden will, für den hat Haruki Murakami eine sehr aufmunternde Botschaft: "… einen Roman kann im Grunde jeder verfassen, der des Schreibens mächtig ist, einen Kugelschreiber und ein Heft zur Hand hat und vielleicht noch ein gewisse Fähigkeit zum Fabulieren besitzt." Von Beruf Schriftsteller ist ein sehr persönliches und leises Buch. Haruki Murakami wirkt nie belehrend oder überheblich, er gibt keine unhaltbaren Versprechen, sondern erzählt in einer eingängigen und unterhaltsamen Weise von seinem Schreiben und davon, was dieses für ihn bedeutet. Fazit: Ein sehr persönliches und unterhaltsames Buch, das Einblicke ins Leben und Schaffen des Menschen und Schriftstellers Haruki Murakami gewährt. Absolut empfehlenswert!

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