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Von ferne klingt mein Lied

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1941/42: Das Jahr 1941 endet mit einem Paukenschlag: dem Angriff auf Pearl Harbour. Und auch die Philippinen werden bombardiert - ausgerechnet jetzt, wo Blair dort ist. Sie wollte einen letzten, verzweifelten Versuch unternehmen, ihre Ehe zu retten. Deshalb folgte sie ihrem Mann in ein Pulverfass. Jetzt muss Blair nicht nur um ihre Ehe, sondern auch ums Überleben kämpfen. Währenddessen sehen ihre Schwestern sich in Russland und den USA mit ganz eigenen Problemen konfrontiert. Wo werden die drei Halt finden in einer Welt, die auf den Abgrund zutaumelt?
Judith Pella studierte Sozialwissenschaften und gilt als Meisterin des historischen Romans. Sie liebt es, gründlich zu recherchieren und in verschiedene Zeitepochen einzutauchen. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie in Oregon.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 515, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.05.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783868277470
Verlag Verlag der Francke-Buchhandlung
eBook
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Kundenbewertungen

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Eine sehr intensive Lektüre
von peedee am 12.08.2017

Sturmzeiten, Band 2: Dezember 1941, Angriff auf Pearl Harbor, Hawaii. Auch auf den Philippinen beginnen Kampfhandlungen. Gerade zu der Zeit, als Blair dort ist! Sie will Gary finden und versuchen, ihre noch junge Ehe zu retten. Nun kämpft sie jedoch ums Überleben. Auch Cameron in Russland und Jackie in... Sturmzeiten, Band 2: Dezember 1941, Angriff auf Pearl Harbor, Hawaii. Auch auf den Philippinen beginnen Kampfhandlungen. Gerade zu der Zeit, als Blair dort ist! Sie will Gary finden und versuchen, ihre noch junge Ehe zu retten. Nun kämpft sie jedoch ums Überleben. Auch Cameron in Russland und Jackie in den USA stehen vor grossen Problemen… Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover sehr gut; es ist von den Farben her zurückhaltend, Strand, Meer, Palmen – schön. Vom Stil her passt es hervorragend zu den anderen Bänden. Dies ist Band 2 der Reihe und ich empfehle unbedingt, mit Band 1 zu beginnen. In dem vorliegenden Band begleiten wir die Hayes‘ von Dezember 1941 – April 1942. Die Geschichte ist in die jeweiligen Aufenthaltsorte der drei Schwestern unterteilt: Philippinen, Russland, USA. Blair: Siebenundzwanzig Tage dauerte die Schiffsreise, um die Philippinen zu erreichen. Glücklicherweise findet Blair ihren Mann. Mir gefällt, dass sie sich so um Ehrlichkeit sich und Gary gegenüber bemüht. Zu Beginn der Geschichte verhält sie sich wie ein verwöhntes Kind. Aber das vergeht ihr auf der Flucht… Die Soldaten müssen im immer länger andauernden Krieg Hunger leiden, sie sind erschöpft, täglich erhöhen sich die Verluste. Es war für mich sehr berührend, als Gary auf Wunsch seiner Männer aus dem Neuen Testament vorliest. Als einer dann noch Psalm 23 aufsagt… Gänsehaut! Cameron: „Aber der Krieg läuft gut, oder?“ Bei dieser Aussage zu Beginn des Buches musste ich schon schmunzeln – wie kann ein Krieg gut laufen? „Der Winter wird Russlands Verbündeter sein.“ Aber „Der Winter trifft die russische Armee genauso wie die Deutschen.“ Das stimmt, nur sind die Russen wahrscheinlich besser auf die Kälte eingestellt, als die Deutschen. Alex sagt Cameron, dass sie auf Gott vertrauen soll. Cameron und Alex lieben sich, aber trotzdem trennen sie sich. Jackie: Jackie und Sam dürfen nicht offen zu ihrer Liebe stehen, da er japanischer Herkunft ist. Nicht einmal die eigene Familie kann diese Beziehung gutheissen. Wirklich tragisch! Sie erleben Rassismus in Höchstform, Ausgrenzung, Hass. Der Glaube gibt ihnen Halt. Am meisten überrascht haben mich in diesem Band die Eltern der drei Schwestern, Keagan und Cecilia. Da ich nicht spoilern will/darf, kann ich hier nicht mehr dazu schreiben. Band 1 habe ich in der Print-Version gelesen, hier als E-Book, da mir die kleine Schrift und die zu dicht beschriebenen Seiten im ersten Band wirklich Mühe gemacht haben. Mit E-Book ist alles prima. Mir gefällt Judith Pellas Schreibstil sehr, sie beschreibt die Personen und Örtlichkeiten sehr gut, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte. Ich kann mich hier nur von Band 1 wiederholen: Einen historischen Roman zu schreiben, stelle ich mir immer sehr aufwändig vor, da dies einen immensen Rechercheaufwand bedeutet. Die Geschichte ist sehr mitreissend und ich empfand sie als unwahrscheinlich intensiv. Der Glaube spielte in diesem Band eine grössere Rolle als noch im Vorgängerband. Der Krieg verändert alle. Da die Reihe „Sturmzeiten“ noch zwei weitere Bände hat, ist alles offen. Ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt.

VON FERNE KLINGT EIN LIED
von LEXI am 15.10.2017
Bewertet: Taschenbuch

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten von vier Bänden der Sturmzeiten-Reihe von Judith Pella, der zeitlich eng an den ersten Band anschließt und im Jahr 1941/42 spielt. In drei verschiedenen Handlungssträngen, die abwechselnd jeweils einer der Töchter des reichen und mächtigen Zeitungsmoguls Keagan Hayes gewidmet sind,... Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten von vier Bänden der Sturmzeiten-Reihe von Judith Pella, der zeitlich eng an den ersten Band anschließt und im Jahr 1941/42 spielt. In drei verschiedenen Handlungssträngen, die abwechselnd jeweils einer der Töchter des reichen und mächtigen Zeitungsmoguls Keagan Hayes gewidmet sind, werden die Ereignisse aus dem ersten Buch fortgeführt. Während Cameron wieder zurück in die Sowjetunion gereist ist und der Vormarsch der deutschen Wehrmacht auf Moskau trotz der eisigen Kälte unerbittlich voranschreitet, befindet Blair sich auf den Philippinen, um ihren dort stationierten Ehemann Gary zu suchen. Als die Japaner beginnen, auch die Philippinen zu bombardieren, befindet sich die völlig verängstigte Blair mitten im Kriegsgebiet. Die jüngste Tochter Jackie lebt immer noch bei ihren Eltern in Amerika und arbeitet als Lehramtsanwärterin in einer Schule. Die Liebe zu ihrem asiatischen Freund Sam stößt auf große Intoleranz in ihrem gesamten Umfeld, Verbindungen zwischen verschiedenen Rassen sind in dieser Zeit in Kalifornien verboten. Wie bereits im ersten Teil dieser Tetralogie versteht Judith Pella es ausgezeichnet, ihren handelnden Figuren Leben einzuhauchen und große Authentizität zu verleihen. Geschickt verknüpft sie die historischen Ereignisse mit den Schicksalen der drei Schwestern und präsentiert ihren Lesern einen atemberaubenden, zum Teil erschütternden, durch die geschichtlichen Hintergründe bereicherten Roman. „Von ferne klingt ein Lied“ hat mich ebenso überzeugt wie dessen Vorgängerroman, mich tief berührt und an vielen Stellen sehr erschüttert. Judith Pella stellt die Schrecken des Krieges, die Bombenangriffe, die Artilleriefeuer, feindliche Übergriffe, das donnernde Rollen der Panzer, die Zerstörung, die Kämpfe und das Blutvergießen sehr realistisch dar. Durch Soldaten in Garys Umfeld sowie Blairs Flucht durch den Dschungel, aber auch durch Camerons Recherchen in der Sowjetunion werden auch die Lebensumstände der Soldaten und der Überlebenskampf der Zivilbevölkerung in diesen Kriegsjahren deutlich vor Augen geführt. Judith Pella lässt ihre Protagonisten in diesem Buch zudem auch eine deutliche Wandlung durchleben. Die reiche, selbstsüchtige und verwöhnte Blair wird auf ihrer Flucht durch den Dschungel und über unwegsames Gelände geläutert, sie trifft auf Menschen, die ihr nicht nur Schutz und Unterkunft bieten, sondern vielmehr auch ihr Herz berühren und ihren Glauben erstarken lassen. Besonders erstaunt war ich von Cecilia Hayes, die bislang eher schüchtern, sanft, und zugleich auch ein wenig weltfremd dargestellt wurde und in diesem Band durchaus Rückgrat und Durchsetzungsvermögen zeigt. Cameron befindet sich ebenfalls mitten im Kriegsgeschehen und erlebt in Russland die Zerstörung der Städte und Dörfer, Überfälle und Plünderungen. Es sind unvorstellbare Zustände, die Judith Pella hier schildert. In der Sowjetunion herrscht tiefster Winter, tausende Zivilisten sind obdachlos, frieren und hungern, Menschen werden verfolgt und von Partisanen hingerichtet. Cameron leidet auch unter der Trennung von Alex Rostowschikow, der als Hauptmann in die Rote Armee einberufen wurde. In diesem zweiten Band befasst sie sich auch mit einem Herzenswunsch ihrer Mutter und stellt Nachforschungen zum Verbleib ihres Stiefbruders an. Die Autorin hat ihren Protagonisten erneut sehr interessant gezeichnete Nebenfiguren zur Seite gestellt, wobei mir das philippinische Waisenmädchen Claudette, derer Blair sich annimmt, ganz besonders ans Herz gewachsen ist. Als höchst interessanter Nebendarsteller tritt Semjon Tweritonow auf, über den man zwar einiges erfährt, dessen Hintergründe jedoch zunächst noch im Dunkeln bleiben. Meine favorisierten Nebenfiguren waren in diesem Band eindeutig die Mitglieder der Familie Doyle, die Blairs Leben verändern und einen prägenden Eindruck bei ihr hinterlassen. Judith Pella hat auch in diesem Band bewiesen, dass sie es hervorragend versteht, fiktiven Personen Leben einzuhauchen und den Leser durch ihren einnehmenden Schreibstil vollständig ins Geschehen eintauchen zu lassen. Die Lektüre dieses beeindruckenden Buches hat mir ausgezeichnet gefallen und ich kann es kaum erwarten, mich dem dritten Band zu widmen, um die Schicksale der drei Schwestern weiter verfolgen zu dürfen.

Von ferne klingt ein Lied
von dorli am 01.10.2017
Bewertet: Taschenbuch

„Von ferne klingt ein Lied“ ist der zweite Band der Sturmzeiten-Reihe und schließt nahtlos an den ersten Teil an. Diese Etappe der Geschichte rund um Cameron, Blair und Jackie Hayes beginnt am 7. Dezember 1941, dem Tag, an dem der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor erfolgte. Nicht nur... „Von ferne klingt ein Lied“ ist der zweite Band der Sturmzeiten-Reihe und schließt nahtlos an den ersten Teil an. Diese Etappe der Geschichte rund um Cameron, Blair und Jackie Hayes beginnt am 7. Dezember 1941, dem Tag, an dem der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor erfolgte. Nicht nur ein Wendepunkt für den Verlauf des Zweiten Weltkriegs, auch für die drei Schwestern hat die neue Situation einige Veränderungen im Gepäck. Cameron ist nach einigen Wochen in Los Angeles wieder zurück in Kuibyschew. Als sie von dem Angriff der Japaner erfährt, fürchtet und wünscht sie eine Versetzung zum Geschehen im Pazifik zugleich. Ihre Beziehung zu dem Arzt Alex Rostow gerät ins Wanken, weil Cameron nicht verstehen kann, warum für Alex sein Glaube an Gott immer der Mittelpunkt seines Lebens sein wird… Der Zufall spielt Cameron einen Brief und ein Buch von Jakow Luban, dem Vater ihres Halbbruders Semjon, in die Hände – obwohl diese unerwarteten Dokumente neue Hinweise enthalten, hat Cameron plötzlich Bedenken, die Suche nach Semjon fortzusetzen… Jackies aufkeimende Beziehung zu dem japanisch stämmigen Sam steht unter keinem guten Stern. Die beiden müssen hart für ihre Liebe kämpfen - überall begegnet ihnen Ablehnung und sogar offen zur Schau getragener Hass. Selbst aus ihrem jeweiligen Umfeld bekommen sie kaum Verständnis und Rückhalt. Doch Jackie und Sam sind stark und geben nicht auf… Blair und Gary befinden sich weiterhin auf den Philippinen und sind von der Invasion der Japaner direkt betroffen. Nahrungsmittelknappheit und Krankheiten, die ständige Bedrohung der Kriegsgegner – jeder Tag wird aufs Neue zu einem Kampf ums Überleben und die vormals verwöhnte, egoistische Blair begreift nach und nach, dass das Leben kein Kinofilm ist… Auch in diesem Band wartet Judith Pella mit einer Fülle von Eindrücken auf. Die einzelnen Schauplätze werden ausführlich beschrieben und die Vorkommnisse äußerst detailliert geschildert – der Überlebenskampf im philippinischen Dschungel oder auch das belagerte Leningrad werden sehr eindringlich dargestellt und man bekommt als Leser eine recht genaue Vorstellung davon, was die Menschen damals alles durchmachen mussten. Ich habe mich von jeder Szene eingefangen und mitgerissen gefühlt – es ist einfach bemerkenswert, wie die Autorin Fiktion und Realität miteinander verwoben hat. Judith Pella hat ein ausgesprochen gutes ein Händchen für Figuren. Es gelingt der Autorin ganz ausgezeichnet, ihre Hauptprotagonistinnen immer wieder in Situationen zu bringen, die ganz viel Mut, Kraft und innere Stärke erfordern. Das macht die Geschichte der drei Schwestern lebhaft und sehr spannend, da man nie im Voraus weiß, welchen Weg sie wählen bzw. was als nächstes auf sie zukommen wird. Obwohl die Akteure ihren grundlegenden Eigenheiten immer treu bleiben, machen alle eine Entwicklung durch und sind durchaus in der Lage, den Leser mit der einen oder anderen überraschenden Handlung zu verblüffen. Auch die zahlreichen Nebenfiguren bereichern die Handlung außerordentlich, jeder einzelne spielt die ihm zugedachte Rolle hervorragend und selbst kleinste Nebenrollen sind ausdrucksstark gezeichnet. „Von ferne klingt ein Lied“ hat mich genauso begeistert, wie es schon der erste Band der Sturmzeiten-Saga getan hat. Absolute Leseempfehlung für alle Fans von gründlich recherchierten und spannend erzählten historischen Romanen.


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