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Vor dem Abgrund

Historischer Roman

(7)
Mit diesem historischen Roman ist dem Schriftsteller Tom Finnek in seiner London-Trilogie ein neues spannendes Werk gelungen. Er führt den Leser mitten hinein in die dunkle britische Halbwelt Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Zwischen Opiumhäusern, Kneipen und Bordellen ist die Stimmung aufgeheizt: Während die britische Heilsarmee versucht, dem sündigen Treiben ein Ende zu machen, kämpft die Skeleton Army mit allen Mitteln für die Gewinne der Schankwirte und Brauhäuser.
Welten prallen aufeinander
Im Herbst 1888 kommen zwei junge Menschen ins Londoner East End, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die verarmte Celia Brooks versucht verzweifelt, ihren Vater zu finden. Der Hotelierssohn Rupert Ingram will hingegen seine Pflichten im sündigen Treiben vergessen. Doch im East End hat alles seinen Preis, Antworten ebenso wie das Vergessen. Und während die Huren ihre Dienste feilbieten und ein Mörder namens Jack the Ripper in den Schatten lauert, stoßen Celia und Rupert auf Geheimnisse, die ihr Leben für immer verändern -
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 589 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.11.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783838744858
Verlag Bastei Entertainment
Dateigröße 2516 KB
Verkaufsrang 18.354
eBook
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London zur Zeit von Jack the Ripper
von leseratte1310 am 15.06.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach dem Tod der Mutter macht sich die 16jährige Celia Brooks auf den Weg nach London, um ihren Vater zu finden, obwohl ihre Mutter sie immer vor dem Vater gewarnt hat. In London begegnet sie dem Hotelierssohn Rupert Ingram, den sein privilegiertes Leben langweilt und der sein Abenteuer nachts... Nach dem Tod der Mutter macht sich die 16jährige Celia Brooks auf den Weg nach London, um ihren Vater zu finden, obwohl ihre Mutter sie immer vor dem Vater gewarnt hat. In London begegnet sie dem Hotelierssohn Rupert Ingram, den sein privilegiertes Leben langweilt und der sein Abenteuer nachts in den dunklen Straßen von London sucht. Immer wieder laufen sich die beiden über den Weg. Die Geschichte erzählt sehr bildhaft über das schwierige Leben der armen Leute und man fühlt sich in das London im Jahre 1988 versetzt, wo es dreckig ist und stinkt und raucht. London zeigt sich dort von seiner schlimmsten Seite. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft sehr auseinander, viele Menschen suchen Arbeit, um ihr Auskommen zu sichern. Aber da das so hoffnungslos schwierig ist, wird geraubt, gemordet und prostituiert. Das Elend ist oft nur im Alkoholrausch zu ertragen. Die Heilsarmee versucht in diesem Elend zu helfen, was ihr nicht nur Anerkennung bringt. Es ist auch die Zeit, in der der Serienmörders Jack the Ripper sein Unwesen treibt. Die Personen sind glaubhaft und detailliert beschrieben, so dass man ihre Handlungsweisen sehr gut nachvollziehen kann. Viele Menschen sind ohne Hoffnung, sie wollen nur eins: überleben. Um das zu erreichen, können sie sich keine Skrupel leisten. Celia ist jung und unerfahren. Doch zielstrebig verfolgt sie ihren Plan, den Vater zu finden. Sie gewinnt Freunde, die sie unterstützen. Dabei erfährt sie auch Neues über ihre Mutter. Rupert soll im Geschäftsinteresse verheiratet werden, seine Gefühle tun dabei nichts zur Sache. Er versucht dem Zwang der Gesellschaft zu entfliehen, indem er im East End ein ganz anderes Leben führt. Aber mit der Zeit, erkennt er, was wirklich wichtig ist im Leben. Diese beiden jungen Menschen versuchen ihren Weg zu gehen und ihr Schicksal selber in die Hand zu nehmen. Immer wieder wird der Leser überrascht, denn es gibt unverhoffte Wendungen und Charaktere, die anders sind als man zunächst vermutet hat. Historische Ereignisse werden gekonnt mir fiktiven Handlungen verwoben. Der Spannungsbogen steigert sich bis zum Schluss und der Epilog rundet das Geschehen ab. Ein wunderbarer historischer Roman, der uns London von der finstersten Seite zeigt. Sehr empfehlenswert!

Eine Zeitreise ins London Jack the Rippers
von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

London 1888: Die 16-jährige Celia Brooks sucht im verrufenen East End nach ihrem Vater. Der Hotelierssohn Rupert Ingram wehrt sich gegen ein vorbestimmtes Leben und versucht das im sündigen Treiben zu vergessen. Ihr zufälliges Zusammentreffen führt zur Aufdeckung von Geheimnissen, die ihrer beiden Leben für immer verändern wird. Akribische... London 1888: Die 16-jährige Celia Brooks sucht im verrufenen East End nach ihrem Vater. Der Hotelierssohn Rupert Ingram wehrt sich gegen ein vorbestimmtes Leben und versucht das im sündigen Treiben zu vergessen. Ihr zufälliges Zusammentreffen führt zur Aufdeckung von Geheimnissen, die ihrer beiden Leben für immer verändern wird. Akribische Recherche, ein Gespür für Charaktere und ein bildhafter Schreibstil, der die Sinne anregt, bewirken, dass man tatsächlich in das Geschehen im damaligen London eintauchen kann. Man sieht die verwinkelten, düsteren Gassen, riecht den Dunst der Stadt, kann sich ihre Bewohner so richtig vorstellen. Der verwöhnte Hotelierssohn, der Nervenkitzel in den verrufenen Vierteln sucht, muss erkennen, dass sein unbedachtes Handeln Konsequenzen nicht nur für ihn sondern auch für andere hat. Die Ich-Perspektive, die nur Rupert vorbehalten ist, wurde geschickt gewählt, denn der zuerst wenig einnehmende Charakter wird dadurch trotzdem sympathisch. Das Mädchen Celia lernt die Schattenseiten der Welt kennen und zerbricht trotzdem nicht daran. Auch die Nebenfiguren sind sehr interessant - vor allem auch jene, die tatsächlich existierten, wie der Maler Simeon Solomon oder Eva Booth, Captain der Heilsarmee. Sie sind so geschickt in die Handlung eingebaut, dass man tatsächlich Fiktion und Wahrheit nicht unterscheiden kann. Dies ist auch bei tatsächlichen Ereignissen der Fall. Dass König Zufall manche Wendung regiert, stört im übrigen nicht. Die Handlung ist schlüssig und sehr spannend erzählt! Fazit: Ein Buch, das perfekt zum Eintauchen in die Vergangenheit einlädt!

Ein großartiger historischer Roman. Eine spannende Reise ins historische London um 1888
von einer Kundin/einem Kunden aus Meerbusch am 29.04.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie kommt es dazu, dass Autoren eine für den Leser lesenswerte Geschichte schreiben, das Leben mit all seinen Wendungen, die es nehmen kann beschreiben und damit eine Nähe zum Leser schaffen? Manchmal liegt es an den Vorlieben für einen Handlungsort oder eine zeitliche Epoche. Manchmal liegt es an lebensnah gezeichneten... Wie kommt es dazu, dass Autoren eine für den Leser lesenswerte Geschichte schreiben, das Leben mit all seinen Wendungen, die es nehmen kann beschreiben und damit eine Nähe zum Leser schaffen? Manchmal liegt es an den Vorlieben für einen Handlungsort oder eine zeitliche Epoche. Manchmal liegt es an lebensnah gezeichneten Figuren, die eine Identifikation hervorrufen, oder an einem bildhaften und fesselnden Erzählstil, der den Leser mitreißt und das Gefühl gibt mitten in der Handlung zu stehen. Das berühmte Kopfkino wird in Gang gesetzt und kreiert dem Leser wirklichkeitsnahe Bilder. Der Leser ist gebannt, fühlt mit den Personen und erlebt Handlungen hautnah, mit dem Ergebnis, dass das Lesen zum Genuss wird und man das Buch schlussendlich mit einem weinenden Auge weglegt, weil man diese Welt jetzt verlassen muss. Mir ging es so mit Tom Finneks "Vor dem Abgrund". Tom Finnek erzählt realitätsnah uber das harte Leben der Menschen im Londoner East End um 1888, als dort Jack the Ripper sein Unwesen trieb. Hier kreuzen sich die Lebenswege zweier sehr gegensätzlicher Menschen. Zum Einen die 16jährige Celia Brooks, die nach dem Tod der Mutter nach London flieht, um dort ihren vor Jahren verschwundenen Vater zu suchen. Einen Vater, vor dem sie jeder warnt. Da sie ohne große finanzielle Mittel reist, verschlägt es sie ins Londoner East End, ein Armenviertel, das geprägt ist von Tagelöhnern, Huren und heruntergekommenen Kneipen. Mit für ein Mädchen ihres Alters erstaunlichem Mut geht sie auf die Suche nach dem Vater und seiner Vergangenheit. Dabei entdeckt sie auch lang gehütete Geheimnisse ihrer Mutter. Zum Anderen begegnen wir Rupert Ingram, einem verwöhnten Hotelierssohn aus gutem Hause, der seine Unzufriedenheit über das von seinem Vater geplante Leben in nächtliche Fluchten ins Amüsement von Alkohol, Drogen und Huren im verruchten Milieu des East Ends überspielt. Hier sucht er seine Befriedigung in einem von Langeweile geprägten Leben, das ständigen Zwängen unterworfen ist. Beider Lebenswege überschneiden sich immer wieder und in einem Strudel der Ereignisse, ob geprägt von der Heilsarmee, die gegen den Sittenverfall und für den Glauben predigt, oder über die Entdeckungen aus der Vergangenheit, die beide machen, verändert sich ihr Leben. Es geht in diesem Roman um menschliche Abgründe, Schuld und Reue, die Suche nach Vergebung, oder Verantwortung. Uns begegnen Mord und Verbrechen, sowie kleine Sünden. Wir erfahren den Zweifel und die Irrtümer der Charaktere. Nicht immer ist alles wie es scheint. Manche selbsterdachte Lösung wird bereits Seiten später wieder verworfen. Charaktere schätzt man falsch ein. Bis zum Schluss baut sich die Handlung in einer enormen Spannung auf, dass man das Buch kaum zur Seite legen mag. Die Sprache ist sehr bildhaft und detailliert, man hat das Gefühl alles hautnah mitzuerleben. Man sieht die versifften Kneipen vor sich, riecht den Gestank oder erlebt Angst und Wut handelnder Personen. Neben fiktiven Personen werden historische geschickt in die Handlung verwoben. Historische Fakten und Ereignisse werden glaubwürdig in die Fiktion eingebunden. Die Geschichte wird daher sehr authentisch und entwickelt eine eigene Wahrheit. Fazit: ein herausragender Roman, bei dem meine Gefühle Achterbahn gefahren sind. Unbedingte Leseempfehlung!