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Vor hundert Jahren und einem Sommer

Roman

(21)
Annemie wird als lediges Kind geboren und wächst als Pflegekind im Dorf der Kirschen auf. Als die Eifersucht der Ziehmutter erwacht, verlässt sie das Dorf, lebt kurze Zeit in einem Armenhaus, ehe sie ein wohlhabender Experimenteur bei sich aufnimmt. Ein Jahr später flüchtet Annemie schwanger in den Süden, wo sie auf einer Seidenraupenplantage Arbeit findet. Als sie nach einem neuerlichen Schicksalsschlag in ihre Heimat zurückkehrt, scheint das private Glück zum Greifen nahe. Sie begegnet Jonathan. Die Sehnsucht eines Fabrikanten nach reifen Kirschen im Winter wird zu Ihrer Passion. Jonathan und Annemie errichten ein Glashaus, um das Unmögliche möglich zu machen. Doch dann bricht ein großer Krieg aus und lässt den Wunsch nach reifen Kirschen im Winter nur noch lächerlich erscheinen. Für Annemie beginnt erneut eine Zeit voller Hoffen und Bangen - und ein Warten, ob ihr Mann jemals wieder aus dem Krieg zurückkehren wird. Ein märchenhafter Entwicklungsroman über eine Frau, die versucht, die Existenz zu sichern und dennoch ihre Träume nicht aus den Augen verliert.
Portrait
Jürgen-Thomas Ernst, 1966 in Vorarlberg geboren. Für seine Theaterstücke erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien. 2010 erschien mit Anima sein erster historischer Roman, der mit dem Sir Walter Scott-Preis ausgezeichnet wurde. Der nun vorliegende Roman wurde bereits vor seiner Drucklegung mehrfach prämiert, unter anderem mit der Floriana 2014.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 01.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99200-139-2
Verlag Braumüller GmbH
Maße (L/B/H) 191/128/37 mm
Gewicht 541
Buch (gebundene Ausgabe)
23,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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lesenswert
von nane 2408 am 03.02.2016

Dieses Buch erzählt die Geschichte der beiden Hauptpersonen Annemie und Jonathan, die so viele Schicksalsschläge hinnehmen müssen und doch nicht an ihnen zerbrechen. Dies ist keine leichte Sommerlektüre, die man mal so eben weglesen kann. Durch den interessanten Schreibstil des Autors wird man gezwungen, ganz genau zu lesen, auch... Dieses Buch erzählt die Geschichte der beiden Hauptpersonen Annemie und Jonathan, die so viele Schicksalsschläge hinnehmen müssen und doch nicht an ihnen zerbrechen. Dies ist keine leichte Sommerlektüre, die man mal so eben weglesen kann. Durch den interessanten Schreibstil des Autors wird man gezwungen, ganz genau zu lesen, auch mal zwischen den Zeilen. Wenn man sich aber darauf einlässt, liest man eine ganz bezaubernde Geschichte aus der Vergangenheit. In diesem Buch haben die meisten Personen keine Namen, sie sind dann der Ziehvater, der Experimenteur oder der Bierbrauer. Auch die Orte werden umschrieben, wie „das Dorf der Kirschen“, „der Ort mit der Wallfahrtskirche“. So kann man nicht genau wissen, wo diese Geschichte spielen soll. Sehr aufwendig und bildhaft sind die detaillierten Beschreibungen der Landschaften und des Wetters. So meint man, alles genau vor sich zu sehen. Interessant ist auch, dass es kaum Dialoge gibt und wenn doch, sind sie eher in der indirekten Form geschrieben. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, obwohl es teilweise brutal und sehr traurig geschrieben ist. Und trotzdem, oder gerade deswegen, ist es eine sehr berührende Geschichte, die ich wohl nicht so schnell vergessen werde.

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Vor 100 Jahren und einem Sommer
von Herbert Mangl aus Wien am 22.01.2016

Annemie ist das uneheliche Kind von Sophie. Um der Schande zu entgehen, gibt Sophie Annemie zu Pflegeeltern ins Dorf der Kirschen, das ein wenig abgelegen auf einem Hügel liegt. Sie wächst dort mit einem weiteren Pflegekind, Jonathan, auf. Beide verlassen als Jugendliche kurz nacheinander die Pflegeeltern und schlagen sich... Annemie ist das uneheliche Kind von Sophie. Um der Schande zu entgehen, gibt Sophie Annemie zu Pflegeeltern ins Dorf der Kirschen, das ein wenig abgelegen auf einem Hügel liegt. Sie wächst dort mit einem weiteren Pflegekind, Jonathan, auf. Beide verlassen als Jugendliche kurz nacheinander die Pflegeeltern und schlagen sich alleine durchs Leben. Nach einigen Jahren treffen sie zufällig wieder aufeinander und sofort ist die alte Zuneigung wieder da. Sie kehren zurück ins Dorf der Kirschen und in das alte Haus wo sie aufgewachsen sind. Dort ist jedoch nur mehr der Ziehvater am Leben. Die beiden bleiben zusammen, bewirtschaften Haus und Hof und betreuen den alt gewordenen Ziehvater bis zu seinem Tod. Ein Geschäftsmann kommt ins Dorf und bietet jedem, der ihm vor dem 15. März reife Kirschen bringt, 2 Goldstücke – für jede Kirsche. Annemie wird diesen Gedanken Tag und Nacht nicht mehr los und sie findet einen Weg. Sie und Jonathan beginnen einen schier unmöglichen Versuch und jedermann erklärt die beiden für verrückt. Doch sie geben nicht auf. Es ist dies ein Buch, für das man ein wenig Muße braucht und die richtige Stimmung. Es ist eines von jeden Büchern, das sich hervorragend zum Vorlesen eignen, weil es relativ klar strukturiert ist. Man muss sich nicht mit vielen Namen herumschlagen. Es gibt eigentlich im Wesentlichen nur Annemie und Jonathan die namentlich genannt werden. Alle anderen sind irgendwie nur erwähnt, um das Bild komplett zu machen. Der Ziehvater, die Ziehmutter werden niemals namentlich erwähnt, ebensowenig wie alle anderen vorkommenden Personen, die lediglich in ihrer Funktion beschrieben werden und so sehr eindeutig auf ihren Platz verwiesen werden. So wie früher Märchen erzählt wurden, in denen es ja auch nur für die Hauptpersonen Namen gab. Ansonsten ist die Geschichte eine ruhige, unaufgeregte Erzählung über ein nicht ganz einfaches Frauenleben Anfang des vorigen Jahrhunderts. Nicht unbedingt sehr realistisch dargestellt, aber eine sehr nette Erzählung. So gesehen, ist der Vergleich mit einem Märchen nicht einmal so unpassend, wenngleich das ein wenig zu hoch gegriffen wäre. Dennoch finden sich hier einige Ungereimtheiten und Absurditäten, die eindeutig ins Land der Fantasie gehören. Alles in allem ist „Vor hundert Jahren und einem Sommer“ aber sehr lesenswert.

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Träumer schaffen märchenhafte Wunder...
von Amelien am 11.12.2015

Erster Satz. „Von Unglaublichem weiß diese Geschichte zu berichten, von einer Frau etwa, die einem Mann, den viele schätzen, zu seinem Namenstag Wiesenblumen schenkt und ihm später inmitten der vielen Sträuße, die auf dem Tisch und den Fensterbänken nach Flieder und Rosen duften, eröffnet, dass die Blumen nicht für den... Erster Satz. „Von Unglaublichem weiß diese Geschichte zu berichten, von einer Frau etwa, die einem Mann, den viele schätzen, zu seinem Namenstag Wiesenblumen schenkt und ihm später inmitten der vielen Sträuße, die auf dem Tisch und den Fensterbänken nach Flieder und Rosen duften, eröffnet, dass die Blumen nicht für den Namenstag, sondern für sein Begräbnis seien.“ (Seite 9) Das Buch erzählt von dem Mädchen Annemie, welches als Pflegekind im Dorf der Kirschen auf wächst. Ihre Kindheit ist schwer, die Eifersucht der Ziehmutter treibt sie dazu das Dorf zu verlassen, um wenige Zeit in einem Armenhaus zu verbringen, welches sie bald verlässt als ein wohlhabender Mann sie aufnimmt. Ihr Lebensweg ist von Widrigkeiten gezeichnet, aber Annemie nutzt die kleinen Dinge um später daraus ihre Stärke zu entwickeln. Ein kleines Wunder passiert als sie und Jonathan ein Glashaus errichten und im Winter reife Kirschen zu züchten. Dieses kleine Glück lässt sie eine zeitlang einen Traum leben, bis der Krieg ausbricht... Ein wortgewandtes, poetisches und malerisches Werk, welches hier der Autor Ernst geschaffen hat. Kleine Details malen ein Lächeln ins Gesicht, Wörter verbinden sich zu einer symphonieartigen Geschichte, welche die Aura eines Märchen inne hat. Das Gefühl eines Wunders durchzieht den ganzen Roman, auch wenn die Melancholie wie ein Tropfen Schwermut in der Atmosphäre hängt. Das Buch sprudelt über vor Leben und ergreifenden Momenten. Vor hundert Jahren und einem Sommer, ist ein Buch für Träumer, die ihrem Herzen folgen und eine Sehnsucht in den Märchen finden, die jedoch nie kitschig werden. Ehrlich, aufwühlend, bezaubernd, ein Buch wie ein kurzer Moment vor dem Aufwachen, wenn man glaubt noch zu träumen. Einfach nur schön. Deshalb 5 von 5 Sternen. ***** Randnotiz: Märchen sind kleine Wunder in dieser und jener Zeit. Unvergänglich...

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