Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Roman. Ausgezeichnet mit dem 15. Euregio-Schüler-Literaturpreis

Alle Toten fliegen hoch 2

(39)
Zu Hause in der Psychiatrie – das kommt davon
Ist das normal? Zwischen Hunderten von körperlich und geistig Behinderten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie aufzuwachsen? Der junge Held in Joachim Meyerhoffs zweitem Roman kennt es nicht anders – und mag es sogar sehr. Sein Vater leitet eine Anstalt mit über 1.200 Patienten, verschwindet zu Hause aber in seinem Lesesessel. Seine Mutter organisiert den Alltag, hadert aber mit ihrer Rolle. Seine Brüder widmen sich hingebungsvoll ihren Hobbys, haben für ihn aber nur Häme übrig. Und er selbst tut sich schwer mit den Buchstaben und wird immer wieder von diesem großen Zorn gepackt. Glücklich ist er, wenn er auf den Schultern eines glockenschwingenden, riesenhaften Insassen übers Anstaltsgelände reitet. Joachim Meyerhoff erzählt liebevoll und komisch von einer außergewöhnlichen Familie an einem außergewöhnlichen Ort, die aneinander hängt, aber auseinander-gerissen wird. Und von einem Vater, der in der Theorie glänzt, in der Praxis aber stets versagt. Wer schafft es sonst, den Vorsatz zum 40. Geburtstag, sich mehr zu bewegen, gleich mit einer Bänderdehnung zu bezahlen und die teuren Laufschuhe nie wieder anzuziehen? Oder bei Flaute mit dem Segelboot in Seenot zu geraten und vorher noch den Sohn über Bord zu werfen? Am Ende ist es aber wieder der Tod, der den Glutkern dieses Romans bildet, der Verlust, der nicht wieder gutzumachen ist, die Sehnsucht, die bleibt – und die Erinnerung, die zum Glück unfassbar pralle, lebendige und komische Geschichten produziert.
Portrait
Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus 'Alle Toten fliegen hoch' trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute im September zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 14.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04516-1
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/3 cm
Gewicht 450 g
Auflage 15. Auflage
Verkaufsrang 35.566
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Die Fortsetzung von "Alle Toten fliegen hoch". Meyerhoff ist einfach ein klasse Erzähler und steht seinem ersten Buch ier in nichts nach. Bitte elsen :o) Die Fortsetzung von "Alle Toten fliegen hoch". Meyerhoff ist einfach ein klasse Erzähler und steht seinem ersten Buch ier in nichts nach. Bitte elsen :o)

„Sehr gelungene Fortsetzung der Reihe!“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Im 2. Teil der "Alle Toten fliegen hoch"-Reihe geht es um die erlebnisreiche Kindheit /Jugend Joachims (Josses) , der mit seiner Familie auf dem Gelände der Psychiatrie lebt, die sein Vater als Direktor leitet.
Das ist wieder sehr komisch als auch intensiv und bewegend geschrieben - die weiteren Ausgaben dieser Reihe sind für mich Pflichtlektüre!
Im 2. Teil der "Alle Toten fliegen hoch"-Reihe geht es um die erlebnisreiche Kindheit /Jugend Joachims (Josses) , der mit seiner Familie auf dem Gelände der Psychiatrie lebt, die sein Vater als Direktor leitet.
Das ist wieder sehr komisch als auch intensiv und bewegend geschrieben - die weiteren Ausgaben dieser Reihe sind für mich Pflichtlektüre!

„Eine Familie zum Gernhaben“

Andrea Kowalleck, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Joachim Meyerhoff wächst mit seinen Eltern und den beiden Brüdern inmitten von 1200 Patienten in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie auf und lässt uns auf absolut lesenswerte Art an seinem liebenswerten, teilweise chaotischen Alltag teilhaben. Als Leser wünscht man sich sehnlichst, ein Teil dieser außergewöhnlichen Familie an einem ebenso außergewöhnlichen Ort zu sein und hofft, es möge doch alles bitte gut enden. Ein komischer, aber auch trauriger Roman über die Liebe, Sehnsucht, Träume, Ängste und das Anderssein, bis hin zum Verlust und den Tod. Ich liebe den Humor und die Tragik von Meyerhoff und bin von diesem Buch an ein Fan von ihm. Joachim Meyerhoff wächst mit seinen Eltern und den beiden Brüdern inmitten von 1200 Patienten in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie auf und lässt uns auf absolut lesenswerte Art an seinem liebenswerten, teilweise chaotischen Alltag teilhaben. Als Leser wünscht man sich sehnlichst, ein Teil dieser außergewöhnlichen Familie an einem ebenso außergewöhnlichen Ort zu sein und hofft, es möge doch alles bitte gut enden. Ein komischer, aber auch trauriger Roman über die Liebe, Sehnsucht, Träume, Ängste und das Anderssein, bis hin zum Verlust und den Tod. Ich liebe den Humor und die Tragik von Meyerhoff und bin von diesem Buch an ein Fan von ihm.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Spannend, lustig, traurig, tiefgründig. Spannend, lustig, traurig, tiefgründig.

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Der chronologisch erste Teil der biografisch angehauchten Romantrilogie: die Kindheit auf dem Gelände der Psychatrie in Schleswig: menschlich, warmherzig, gut beobachtet, humorvoll Der chronologisch erste Teil der biografisch angehauchten Romantrilogie: die Kindheit auf dem Gelände der Psychatrie in Schleswig: menschlich, warmherzig, gut beobachtet, humorvoll

Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Famos erzählte Geschichte mit vielen witzigen Anekdoten, doch auch ernsthaft & nachdenklich.Warmherzig beschreibt der Autor die teils skurrilen Gestalten, die ihm täglich begegnen. Famos erzählte Geschichte mit vielen witzigen Anekdoten, doch auch ernsthaft & nachdenklich.Warmherzig beschreibt der Autor die teils skurrilen Gestalten, die ihm täglich begegnen.

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Schwieriges Thema exzellent bearbeitet von Meyerhoff! Schwieriges Thema exzellent bearbeitet von Meyerhoff!

S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

Tolle und berührende Geschichte über eine Familie die an einem Kuriosen Ort lebt.
Liebevoll erzählt
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Liebevoll erzählt

MarieCarolin Behring, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Der zweite Teil von Meyerhoffs unfassbar ehrlichen, sympathischen, berührenden und lustigen Schilderung seiner Jugend.
Dieses Buch tut dem Herzen gut!
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Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Eine traurig-schöne Familiengeschichte voller Witz,Herz und skurriler Geschichten.Einfach wunderschön und total lesenswert. Eine traurig-schöne Familiengeschichte voller Witz,Herz und skurriler Geschichten.Einfach wunderschön und total lesenswert.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Geschichte eines Jungens, der zwischen Normalität und Wahnsinn aufwächst. Sehr unterhaltsam: Spannend, lustig und traurig zugleich. Die Geschichte eines Jungens, der zwischen Normalität und Wahnsinn aufwächst. Sehr unterhaltsam: Spannend, lustig und traurig zugleich.

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Dichte Kindheitsgeschichte zwischen Lachen und Weinen. Dichte Kindheitsgeschichte zwischen Lachen und Weinen.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eine Kindheit innerhalb einer psychiatrischen Anstalt ist anders als eine normale. Joachims Vater ist der Arzt dort. Zwischen witzigen Anekdoten und der Konfrontation mit dem Tod. Eine Kindheit innerhalb einer psychiatrischen Anstalt ist anders als eine normale. Joachims Vater ist der Arzt dort. Zwischen witzigen Anekdoten und der Konfrontation mit dem Tod.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Meyerhoff beschreibt teilweise zum Brüllen komisch seine Kindheit, die er als Sohn eines Psychiaters und Anstaltsleiters unter Patienten verbracht hat. Meyerhoff beschreibt teilweise zum Brüllen komisch seine Kindheit, die er als Sohn eines Psychiaters und Anstaltsleiters unter Patienten verbracht hat.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Meyerhoff versteht es gekonnt, uns an seiner Jugend in der Jugendpsychiatrie teilhaben zu lassen - komisch, traurig und einfach überwältigend! Meyerhoff versteht es gekonnt, uns an seiner Jugend in der Jugendpsychiatrie teilhaben zu lassen - komisch, traurig und einfach überwältigend!

„Eine ganz besondere Kindheit“

Rosemarie Röhrig, Thalia-Buchhandlung Hürth

Joachim Meyerhoff erzählt in diesem autobiografisch gefärbten Roman eine außergewöhnliche Familiengeschichte.
Der Vater ist Psychatriedirektor und die Familie, bestehend aus seiner Ehefrau und drei Söhnen, wohnt mitten im Anstaltsgelände.

Der jüngste Sohn beschreibt sein Aufwachsen in diese Umgebung; von komischen und skurrilen, aber auch traurigen Begebenheiten.

Ein lesenswerter, witziger und gut unterhaltender Roman, dessen 1.Teil (" Amerika" ) den Auslandsaufenthalt des Ich-Erzählers in den USA beschreibt.
Joachim Meyerhoff erzählt in diesem autobiografisch gefärbten Roman eine außergewöhnliche Familiengeschichte.
Der Vater ist Psychatriedirektor und die Familie, bestehend aus seiner Ehefrau und drei Söhnen, wohnt mitten im Anstaltsgelände.

Der jüngste Sohn beschreibt sein Aufwachsen in diese Umgebung; von komischen und skurrilen, aber auch traurigen Begebenheiten.

Ein lesenswerter, witziger und gut unterhaltender Roman, dessen 1.Teil (" Amerika" ) den Auslandsaufenthalt des Ich-Erzählers in den USA beschreibt.

„Überragendes Leseerlebnis“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Mitten auf dem geländer Psychiatrie Hesterberg in Schleswig steht das Wohnhaus der Familie Meyerhoff.
Joachim und seine Brüder wachsen dort in den 70er Jahren auf - ihr Vater ist der Anstaltsleiter. Der tägliche Schulweg führt über das Gelände und so beginnt jeder Tag mit ganz besonderen Eindrücken. Ob es die Blutsbrüderschaft mit dem Familienhund ist , oder der Besuch von Dr. Gerhard Stoltenberg, welcher ein neues Gebäude auf dem Gelände einweht. Es bleibt kein Auge trocken, aber auch die Schilderung gemeinsamer Erlebnisse mit dem Vater (Bau eine Kohlenmeilers, Segeln bei Windstille) beschreiben diese ganz besondere Kindheit.
Mitten auf dem geländer Psychiatrie Hesterberg in Schleswig steht das Wohnhaus der Familie Meyerhoff.
Joachim und seine Brüder wachsen dort in den 70er Jahren auf - ihr Vater ist der Anstaltsleiter. Der tägliche Schulweg führt über das Gelände und so beginnt jeder Tag mit ganz besonderen Eindrücken. Ob es die Blutsbrüderschaft mit dem Familienhund ist , oder der Besuch von Dr. Gerhard Stoltenberg, welcher ein neues Gebäude auf dem Gelände einweht. Es bleibt kein Auge trocken, aber auch die Schilderung gemeinsamer Erlebnisse mit dem Vater (Bau eine Kohlenmeilers, Segeln bei Windstille) beschreiben diese ganz besondere Kindheit.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
32
5
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2017
Bewertet: anderes Format

Eine sehr berührende Geschichte über einen Jungen, der mitten in einer Psychiatrie aufwächst. Ich habe das Buch in 3 Tagen ausgelesen, weil es so gut geschrieben ist.

Aufwachsen in der Psychiatrie
von einer Kundin/einem Kunden am 13.09.2017

Joachim Meyerhoff beschreibt sein tägliches Leben als Sohn eines Psychiatrie-Direktors, wohnhaft in einem Haus inmitten des Anstaltsgeländes. Wer den ersten Teil der Biografie-Reihe "Alle toten fliegen hoch. Amerika" gelesen hat, weiß: sehr lustig, sehr skurril, aber auch manchmal ernst (besonders zum Schluss hin wird es sehr ernst und nachdenklich). Der erste... Joachim Meyerhoff beschreibt sein tägliches Leben als Sohn eines Psychiatrie-Direktors, wohnhaft in einem Haus inmitten des Anstaltsgeländes. Wer den ersten Teil der Biografie-Reihe "Alle toten fliegen hoch. Amerika" gelesen hat, weiß: sehr lustig, sehr skurril, aber auch manchmal ernst (besonders zum Schluss hin wird es sehr ernst und nachdenklich). Der erste Teil hat mir zwar besser gefallen, aber auch diesen Teil hab ich sehr, sehr gern gelesen!

Meister der Tragikomik
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2017
Bewertet: Taschenbuch

Es gibt ja viele Autoren, die man einmal gelesen haben sollte. Im deutschsprachigen Raum zählen dazu Autoren der Klassik wie z.B. Schiller oder Goethe, aber auch über große Namen wie Stefan Zweig oder Thomas Bernhard stolpert man immer wieder und schon regt sich bei vielen Lesern der Wunsch, einmal... Es gibt ja viele Autoren, die man einmal gelesen haben sollte. Im deutschsprachigen Raum zählen dazu Autoren der Klassik wie z.B. Schiller oder Goethe, aber auch über große Namen wie Stefan Zweig oder Thomas Bernhard stolpert man immer wieder und schon regt sich bei vielen Lesern der Wunsch, einmal in eines ihrer Werke hineinzuschnuppern. Zu dieser illustren Runde wird man alsbald - davon bin ich überzeugt - auch den großartigen Joachim Meyerhoff zählen, einen Meister der Tragikomik. Und diese Lektüre macht auch richtig viel Spaß, sie liest sich wie ein Roman und nicht wie eine Autobiographie. Stellenweise kommt der Neid hoch - wie viel kann man erleben in einem einzigen Leben? Vor allem wie viel Groteskes, Einzigartiges und Unglaubliches? Unmengen, wie Joachim Meyerhoff beweist. Er kann nicht nur ein ganzes Buch damit füllen, sondern bereits drei und ein viertes ist bereits im Anmarsch. Ich wünsche mir noch viele solche Bücher, zumal Meyerhoff mit jedem Buch besser wird!