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Warum die Menschen sesshaft wurden

Das größte Rätsel unserer Geschichte

(5)

Von Wasser und Fleisch zu Bier und Brot
Wie kam der Mensch aufs Korn? Für die Erfindung des Ackerbaus, die so genannte Neolithische Revolution gab es bislang keine plausible Erklärung: Die Erträge waren viel zu gering. Land musste aufwendig gerodet und Äcker bestellt werden. Egal wie hungrig die Menschen waren: Das Saatgut durfte nicht angetastet werden. Man wurde abhängig vom Klima. Und doch entwickelte sich die Landwirtschaft unabhängig voneinander in drei sehr weit auseinander liegenden Regionen - im Vorderen Orient im »Fruchtbaren Halbmond«, in China und in Mesoamerika - und mit der bäuerlichen Lebensweise wandelten sich auch die Sozialstrukturen. Josef H. Reichholf schaut auf die Jahrtausende vor Beginn der Geschichte und findet eine umfassende Begründung für diese Entwicklung, die zahlreiche wichtige Kulturtechniken der Menschheit erst möglich machte.

Portrait

Josef H. Reichholf ist Evolutionsbiologe, Naturforscher und Bestsellerautor. Bis 2010 war er Leiter der Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung München und lehrte an beiden Münchner Universitäten. Zahlreiche Bücher, Fachpublikationen und Fernsehauftritte machten ihn einem breiten Publikum bekannt. 2007 wurde Josef H. Reichholf mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet, nach dem Cicero-Ranking 2009 gehört er zu den 40 wichtigsten Naturwissenschaftlern Deutschlands. Bei S. Fischer erschien von ihm: ›Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends‹, ›Warum die Menschen sesshaft wurden‹, ›Einhorn Phönix Drache. Woher unsere Fabelwesen kommen‹ und ›Mein Leben für die Natur. Auf den Spuren von Evolution und Ökologie‹

Literaturpreise:

Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2007

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.12.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783104010281
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 2009 KB
Verkaufsrang 56.608
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Einfach toll, einfach lesenswert!“

Friederike Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

„Warum die Menschen seßhaft wurden“ von Josef Reichholff ist einfach toll zu lesen. Das Größte Rätsel unserer Geschichte – so der Untertitel- wird auch von ihm nicht gelöst, aber er bringt eine Reihe von Denkanstößen, die überraschen, logisch sind und doch neu. Kernaussage ist, daß nicht der Mangel an jagdbarem Wild, sondern der Überfluß uns seßhaft machte. Weil weniger Mühe und Zeit aufgewendet werden mußte, die zum Überleben notwendige Beute zu machen, hatte der Mensch Zeit, sich mit diesen mickrigen Gräsern, aus denen sich Mehl gewinnen läßt, zu beschäftigen. Und Bier läßt sich daraus auch brauen.
Einfach toll, einfach lesenswert!
„Warum die Menschen seßhaft wurden“ von Josef Reichholff ist einfach toll zu lesen. Das Größte Rätsel unserer Geschichte – so der Untertitel- wird auch von ihm nicht gelöst, aber er bringt eine Reihe von Denkanstößen, die überraschen, logisch sind und doch neu. Kernaussage ist, daß nicht der Mangel an jagdbarem Wild, sondern der Überfluß uns seßhaft machte. Weil weniger Mühe und Zeit aufgewendet werden mußte, die zum Überleben notwendige Beute zu machen, hatte der Mensch Zeit, sich mit diesen mickrigen Gräsern, aus denen sich Mehl gewinnen läßt, zu beschäftigen. Und Bier läßt sich daraus auch brauen.
Einfach toll, einfach lesenswert!

„Menschheitsgeschichte des Neolithikum“

Ilka Stunya

Sehr spekulativ ist die Neolithische Revolution bisher in der Wissenschaft erforscht worden. Auch Josef Reichholf bewegt sich mit seinem Buch auf dieser Ebene, jedoch beschreibt er auf durchaus plausible Weise die wichtigsten Entwicklungen in der Jungsteinzeit, die den Übergang von Jäger- und Sammlerkulturen zur Sesshaftigkeit markieren. Darauf basierend stellt er schlüssige und nachvollziehbare Behauptungen zu der Entstehung von Ackerbau und Viehhaltung auf, die das Neolithikum im Speziellen und die Menschheitsgeschichte im Allgemeinen stark geprägt hat. Sehr anschaulich erläutert Reichholf seine Argumente und entwickelt neue Theorien über die Jungsteinzeit sowie deren Auswirkungen auf unsere heutigen kulturellen und sozialen Gesellschaftstrukturen. Sehr spekulativ ist die Neolithische Revolution bisher in der Wissenschaft erforscht worden. Auch Josef Reichholf bewegt sich mit seinem Buch auf dieser Ebene, jedoch beschreibt er auf durchaus plausible Weise die wichtigsten Entwicklungen in der Jungsteinzeit, die den Übergang von Jäger- und Sammlerkulturen zur Sesshaftigkeit markieren. Darauf basierend stellt er schlüssige und nachvollziehbare Behauptungen zu der Entstehung von Ackerbau und Viehhaltung auf, die das Neolithikum im Speziellen und die Menschheitsgeschichte im Allgemeinen stark geprägt hat. Sehr anschaulich erläutert Reichholf seine Argumente und entwickelt neue Theorien über die Jungsteinzeit sowie deren Auswirkungen auf unsere heutigen kulturellen und sozialen Gesellschaftstrukturen.

„Wie man ein Haus baut!“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Josef Reichholf schafft es durch eine erstaunlich klare Sprache, auch Laien zu fesseln und ihnen auf stellenweise recht amüsante Weise nahezubringen, warum unsere Urahnen auf einmal begannen Häuser zu bauen. Klar ist manches spekulativ, die Wissenschaft weiß leider zu wenig, aber diese Lücken werden glaubhaft gefüllt und nach 300 Seiten konnte ich sagen: Ach so war das!!!


Josef Reichholf schafft es durch eine erstaunlich klare Sprache, auch Laien zu fesseln und ihnen auf stellenweise recht amüsante Weise nahezubringen, warum unsere Urahnen auf einmal begannen Häuser zu bauen. Klar ist manches spekulativ, die Wissenschaft weiß leider zu wenig, aber diese Lücken werden glaubhaft gefüllt und nach 300 Seiten konnte ich sagen: Ach so war das!!!


Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Beleuchtung der historischen Finsternis
von einer Kundin/einem Kunden aus Langschlag am 10.02.2017
Bewertet: Taschenbuch

Das Buch zeichnet sich durch seine verständliche Sprache aus. Da kommt man leicht mit. Die Theorie des Autors ist überraschend, nichts was man schon im Grundschulunterricht gehört hat. Leider wirkt das Ganze aufgebläht, so dass man im Laufe des Buches denselben Gedanken oft dreimal serviert bekommt. Vielleicht hätte diese Theorie besser... Das Buch zeichnet sich durch seine verständliche Sprache aus. Da kommt man leicht mit. Die Theorie des Autors ist überraschend, nichts was man schon im Grundschulunterricht gehört hat. Leider wirkt das Ganze aufgebläht, so dass man im Laufe des Buches denselben Gedanken oft dreimal serviert bekommt. Vielleicht hätte diese Theorie besser auf nur 100 Seiten ihre deduktive Legitimation vertreten. Denn eine Lücke von mehreren tausend Jahren ohne Funde, ist eine Lücke aber eher kein Hinweis.

Das grösste Rätsel unserer Geschichte.
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 28.05.2010
Bewertet: Taschenbuch

Reichholf stellt seine Theorie zur neolithischen Revolution vor, die eine ganz neue Antwort auf die Frage findet, warum sich der Mensch vom Jäger und Sammler zum Ackerbauern und Viehzüchter wandelte. Ob diese Theorie wirklich stimmt, können wir natürlich nicht wissen - Reichholf´s Argumentation erscheint aber durchaus schlüssig und stellt einen interessanten... Reichholf stellt seine Theorie zur neolithischen Revolution vor, die eine ganz neue Antwort auf die Frage findet, warum sich der Mensch vom Jäger und Sammler zum Ackerbauern und Viehzüchter wandelte. Ob diese Theorie wirklich stimmt, können wir natürlich nicht wissen - Reichholf´s Argumentation erscheint aber durchaus schlüssig und stellt einen interessanten Beitrag zu einer grossen Frage der Menschheitsgeschichte dar.