Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

(88)

DAS ERSTE JUGENDBUCH VON BESTSELLERAUTORIN LILLY LINDNER

Lilly Lindner ist ein Phänomen. Sie ist ein außergewöhnliches Schreibtalent.
Nun hat sie ihr erstes Jugendbuch geschrieben und trifft mit ihrer glasklaren und poetischen Sprache jeden Leser direkt ins Herz.

April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

Rezension
Eine tragische Geschichte, wunderbar und leicht erzählt: voller Poesie und Wärme!
Portrait

Lilly Lindner hat keine Ahnung von Teilchenphysik und bipolaren Zwischenströmungen. Sie weiß auch nicht, wie viel Wasser man in einen Teich kippen muss, um einen See zu erhalten; aber wie man Bücher schreibt – das weiß sie. Ihr Debüt ›Splitterfasernackt‹ stand monatelang auf der Bestsellerliste.

Literaturpreise:

›Was fehlt, wenn ich verschwunden bin‹
- Favorit der Leipziger Jugend Jury 2016

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 19.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783733600600
Verlag FISCHER Kinder- und Jugend-E-Books
Verkaufsrang 38.148
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Schwesternliebe“

S. Knöpper, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Eine berührende Geschichte über zwei Schwestern, die verzweifelt versuchen, einander zu retten. Eindringlich, emotional und gewaltig. Ein tiefgründiges Buch, welches voller Hoffnung und Poesie steckt. Lilly Lindner hat mich verzaubert, sie hat eine besondere und berührende Art zu schreiben. Lilly Lindner ist eine echte Wortkünstlerin. Eine berührende Geschichte über zwei Schwestern, die verzweifelt versuchen, einander zu retten. Eindringlich, emotional und gewaltig. Ein tiefgründiges Buch, welches voller Hoffnung und Poesie steckt. Lilly Lindner hat mich verzaubert, sie hat eine besondere und berührende Art zu schreiben. Lilly Lindner ist eine echte Wortkünstlerin.

Lisa Teichmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Poetisch, wunderschön und schmerzhaft ehrlich. Absolut lesenwert! Poetisch, wunderschön und schmerzhaft ehrlich. Absolut lesenwert!

Katharina Kaufmann, Thalia-Buchhandlung Marburg

Das ist ein Buch, das einen sprachlos zurücklässt, zum Nachdenken anregt und berührt. Es ist sehr wortgewaltig und teilweise sehr philosophisch.Ich war teilweise zu Tränen gerührt Das ist ein Buch, das einen sprachlos zurücklässt, zum Nachdenken anregt und berührt. Es ist sehr wortgewaltig und teilweise sehr philosophisch.Ich war teilweise zu Tränen gerührt

Stephanie Potthoff, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein tiefgreifender Jugendroman, der das schwierige Thema Magersucht auf berührende und trotzdem leichte Art erklärt.
Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen!
Ein tiefgreifender Jugendroman, der das schwierige Thema Magersucht auf berührende und trotzdem leichte Art erklärt.
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Theresa Lehmann, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Meiner Meinung nach ein grandioses Buch! Dadurch, dass es aus Briefen besteht, finde ich es erfrischend anders. Sehr berührend und definitiv auch toll für Erwachsene. Meiner Meinung nach ein grandioses Buch! Dadurch, dass es aus Briefen besteht, finde ich es erfrischend anders. Sehr berührend und definitiv auch toll für Erwachsene.

Sarah Sophie Haberhauer, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

Ich konnte es nicht mehr weglegen! Lilly Lindner verzaubert mich jedes Mal aufs Neue mit ihrer Sprachgewalt und bringt mich zum Weinen. DIe Geschichte ist herzzerreißend. Ich konnte es nicht mehr weglegen! Lilly Lindner verzaubert mich jedes Mal aufs Neue mit ihrer Sprachgewalt und bringt mich zum Weinen. DIe Geschichte ist herzzerreißend.

„Eine "Junge Buchprofi-Rezension" von Sandy, 16 Jahre“

Junge Buchprofis empfehlen, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Für Phoebe ist April nicht nur ein Monat, sondern auch der Name, den ihre ältere Schwester trägt. Aber April ist nicht bei ihr, sie ist fort. In einer Klinik um genau zu sein, denn sie isst nicht mehr und soll nun gesund werden. Phoebe schreibt Briefe, doch April antwortet ihr nicht, auch nicht als bereits mehrere Wochen vergangen sind. Für Phoebe ist April nicht nur ein Monat, sondern auch der Name, den ihre ältere Schwester trägt. Aber April ist nicht bei ihr, sie ist fort. In einer Klinik um genau zu sein, denn sie isst nicht mehr und soll nun gesund werden. Phoebe schreibt Briefe, doch April antwortet ihr nicht, auch nicht als bereits mehrere Wochen vergangen sind. Phoebe hat tausend Fragen. Angefangen mit, wann April wieder zurück kommen wird. Aber ihre Eltern schweigen hilflos und so hat Phoebe keine Möglichkeit, um zu verstehen, was ihrer Schwester fehlt. Doch sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und um dem Schweigen eine Stimme zu geben, fängt sie an, Briefe an ihre Schwester zu schreiben. Sie schreibt Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

Das Buch beginnt mit dem ersten Brief von Phoebe an ihre Schwester und wird auch in Form von Briefen weiter geschrieben.Es sind keine Kapitel vorhanden, lediglich Briefe, die das Geschehen ein wenig strukturiert. Eine Frage, die sich sowohl Phoebe als auch der Leser immer wieder stellt, ist, ob April ihr antworten wird. Nach jedem Brief entstehen immer weitere Fragen, denn Phoebe und April sind sich so nah, aber trotzdem fern. Lilly Lindner hat ihre Protagonisten äußerst ausdrucksstark und authentisch wirken lassen. In vielen Dingen unterscheiden sich die beiden, beide haben ein andere Sicht auf das Familienleben, auf die Welt an sich, was auf den Altersunterschied zurück zu führen ist, aber trotzdem sind sie sich unglaublich ähnlich. Sowohl April war als Kind äußerst klug, gar hochbegabt, für ihr Alter als auch Phoebe, die mit Worten nur um sich wirft und manche Sachen sogar besser erfassen und deuten kann als die Erwachsenen.

Nicht zu vergessen, ist der einzigartige Schreibstil von Lilly Lindner. Sie schreibt poetisch, leicht und einfach nur schön. Sie legt Phoebe Sätze in den Mund, die keiner zuvor so verwenden würde und trotzdem ergeben sie ein ganzes Bild. Lilly Lindner schreibt sehrtiefgründig, aber nicht so, dass der ein oder andere Leser abgeschreckt wäre, sondern es ist eher ein Schleichen der Emotionen, man taucht ganz langsam ein.

„Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“, hat mich sprachlos zurückgelassen. Ich kann nicht in Worte fassen, wie begeistert ich von dem Buch bin. Man bewahrt als Leser eine gewisse Distanz zu den Charakteren, aber dennoch ergreift einen die Geschichte von April und Phoebe. Man ist in ihrer kleinen Welt, in der nichts heile ist, aber man will nicht fort.

Alles in einem kann ich das Buch nur empfehlen, denn das Buch regt einen zum Nachdenken an und bringt einem das Thema Magersucht authentisch näher. Ich gebe daher, dem Buch 5 von 5 Sternen.

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Berührend und stimmt einen nachdenklich. Berührend und stimmt einen nachdenklich.

Tina Wels, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Phoebe schreibt ihrer Schwester April Briefe, denn April ist weg. Sie kämpft in der Klinik mit Magersucht. Dieses Buch erklärt aus der Sicht eines Kinds mit der Situation umzugehen Phoebe schreibt ihrer Schwester April Briefe, denn April ist weg. Sie kämpft in der Klinik mit Magersucht. Dieses Buch erklärt aus der Sicht eines Kinds mit der Situation umzugehen

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Phoebe schreibt ihrer Schwester April Briefe in die Klinik. Dort kämpft April gegen ihre Magersucht. Emotional und bewegend. Phoebe schreibt ihrer Schwester April Briefe in die Klinik. Dort kämpft April gegen ihre Magersucht. Emotional und bewegend.

„Wortgewaltig“

Katja Behnke

Als April in eine Klinik geschickt wird um gegen ihre Magersucht anzukämpfen, lässt sie ihre kleine Schwester Phoebe zurück. Diese bleibt alleine mit ihren tausend Fragen, die ihr niemand, auch nicht ihre Eltern, beantworten will. Warum darf sie April nicht besuchen? Was hat sie für eine Krankheit? Kommt sie irgendwann wieder zurück? Als April in eine Klinik geschickt wird um gegen ihre Magersucht anzukämpfen, lässt sie ihre kleine Schwester Phoebe zurück. Diese bleibt alleine mit ihren tausend Fragen, die ihr niemand, auch nicht ihre Eltern, beantworten will. Warum darf sie April nicht besuchen? Was hat sie für eine Krankheit? Kommt sie irgendwann wieder zurück? So beginnt sie Briefe an April zu schreiben, ohne jemals eine Antwort zu erhalten.

Eine Geschichte über eine leider oft unterschätzte Krankheit, Hilflosigkeit und Geschwisterliebe, die dank Lilly Lindners poetischen Schreibstil tief unter die Haut geht und lange in Erinnerung bleibt.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
88 Bewertungen
Übersicht
63
22
2
1
0

April und Phoebe
von I. Schneider aus Mannheim am 15.02.2015

Phoebe und April sind Schwestern, die sich einander ähnlich sind und sich sehr lieben, obwohl April sieben Jahre älter ist als Phoebe. Durch ihre Krankheit Magersucht muss die sechzehnjährige April in eine Klinik, in der sie versuchen soll wieder gesund zu werden. Die neunjährige Phoebe versteht nicht, wieso April... Phoebe und April sind Schwestern, die sich einander ähnlich sind und sich sehr lieben, obwohl April sieben Jahre älter ist als Phoebe. Durch ihre Krankheit Magersucht muss die sechzehnjährige April in eine Klinik, in der sie versuchen soll wieder gesund zu werden. Die neunjährige Phoebe versteht nicht, wieso April so schrecklich krank ist und sie sie nicht besuchen darf. Auch ihre Eltern sind Phoebe keine große Hilfe, da sie mit sich selbst und ihrem Kummer um die kranke April nicht fertig werden. Phiebe versucht ihre Sehnsucht nach ihrer großen Schwester dadurch zu bekämpfen, dass sie ihr ganz viele Briefe schreibt und ihr erzählt, was sie alles so erlebt und was sie beschäftigt. Schlimm ist es nur, dass sie keine Briefe von April zurükbekommt, denn April muss sich darauf konzenztrieren gesund zu werden und darf vorerst nicht zurückschreiben. Phoebe erträgt alles so gut und versucht ihre Schwester aufzumuntern, obwohl sie gerne begreifen würde, was April so traurig gemacht hat, dass sie nicht mehr essen will. Hilfe von ihren überforderten Eltern erhält sie nichgt genausowenig wie Erklärungen. Doch auch April in ihrer Klinik vermisst ihre Schwester Phoebe schmerzlich und auch sie schreibt Phoebe ganz viele Briefe, die sie allerdings nicht abschicken darf, das musste sie ihren Eltern versprechen, damit Phoebe nicht unnötig belastet wird. Ein trauriger und berührender Briefroman zweier Schwestern, die sich sehr verbunden sind und sich sehr vermissen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Zutiefst berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Krailling am 20.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Phoebe ist zutiefst traurig. Ihre ältere Schwester April ist weg. In einer Klinik. Sie ist krank. Doch was genau hat sie eigentlich? Phoebe weiß es nicht genau, denn ihre Eltern schweigen beharrt. Also findet Phoebe es Stück für Stück selbst heraus und reimt sich alles mit ihrer kindlichen -... Phoebe ist zutiefst traurig. Ihre ältere Schwester April ist weg. In einer Klinik. Sie ist krank. Doch was genau hat sie eigentlich? Phoebe weiß es nicht genau, denn ihre Eltern schweigen beharrt. Also findet Phoebe es Stück für Stück selbst heraus und reimt sich alles mit ihrer kindlichen - und gleichzeitig so erwachsenen - Fantasie zusammen. Und sie schreibt April unzählige Briefe. Darin erzählt sie von ihrem Tag, aber auch ihren Gedanken und Gefühlen. Sie beschreibt, wie sehr sich die Familie ohne April verändert hat. Sie sieht alles, was zwischen den Zeilen steht. Und sieht, was niemand ausspricht. ?Dazu haben wir doch Augen, oder? Um hinzugucken, wenn da etwas ist, das gesehen werden muss. Und Kinder darf man nicht einfach übersehen. Sonst werden sie nicht groß. Oder wie werden groß und unglücklich, und dann müssen sie zum Psychologen." S. 30 Der Roman ist vollständig in Briefform geschrieben. Dadurch entsteht eine sehr persönliche Atmosphäre, die von Phoebes Schreibweise noch verstärkt wird. Dafür, dass sie ein Kind ist, ist sie manchmal extrem altklug und kommt auf Sachen, die man keinem Kind zutrauen würde. Sie ist sehr wortgewandt und intelligent. Manchmal kann man kaum glauben, dass ein Satz von einer 9-jährigen stammen soll. Gleichzeitig musste ich an meine Mutter denken, die immer wieder zu mir sagte, dass ich viel zu altklug für ein Kind war... Also ist es wohl doch möglich ;) Phoebe und April sehen die Welt mit anderen Augen. Sie erklären Wörter durch andere Wörter, um den Sinn zu verstehen. Sie erklären die gesamte Welt auf eine einzigartige und wunderschöne Weise. Durch die Briefe erlebt man das Buch sehr intensiv und bewusst. Man weint und lacht, es verschlägt einem die Sprache, dann wieder würde man am liebsten mitdiskutieren. Oder Phoebe einfach nur ganz fest in den Arm nehmen. ?Der einzige Haken an der Sache ist, dass Herr Kohl leider ein Erwachsener ist, und bei denen muss man ja bekanntlich vorsichtig sein, wenn es um Versprechen geht: einige Erwachsene glauben nämlich, dass sich Versprechen von "ich habe mich versprochen" ableitet. Und wenn man von diesem Standpunkt aus mit Versprechen um sich wirft, dann sollte man lieber still sein. Oder Politiker werden." S. 82 Die Autorin schreibt auf eine Art und Weise, wie ich es noch nie gelesen habe. Sie schafft es, selbst bei diesem traurigen Thema pure Schönheit in die Sätze zu verpacken. Jeder Satz, jeder Buchstabe strahlt so viel Schönheit aus, dass es kaum zu glauben ist. Lilly Lindner schreibt mit vielen Emotionen, Schönheit, Tiefgang und Humor. Ein Buch, das man nicht einfach liest. Man erlebt es. Magersucht ist eine Krankheit, die auch heute noch oft belächelt und nicht ernst genommen wird. Man ist ja quasi selbst schuld. Das Thema wird hier mit schonungsloser Ehrlichkeit behandelt und Außenstehenden kann so die Augen geöffnet werden. Für mich als ehemalige Magersüchtige hat es auch viele Wunden geöffnet. Das beweist, wie wahr das Buch auch ist. Aufwühlend. Erschreckend. In so vielen Sätzen habe ich mich selbst wiedergefunden. Das Buch ist schonungslos, ehrlich, aufreibend, traurig und gleichzeitig auch so schön. Fazit Was für ein Buch. Diese Wortspiele. Die Emotionen. Die Einzigartigkeit der beiden Schwestern. Beim Lesen war ich abwechselnd gefangen zwischen Tränen und Trauer und lautem Lachen. Das beste Buch, welches ich je zum Thema Magersucht gelesen habe. Absolut berührend und fesselnd.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein sehr berührendes und tiefgründiges Buch, welches voller Hoffnung und Poesie steckt
von Rie's Bücherhimmel am 10.08.2017
Bewertet: Taschenbuch

INHALT: Als April in eine Klinik für Magersüchtige gebracht wird, bricht die Welt für ihre kleine Schwester Phoebe zusammen. Zunächst steckt sie noch voller Hoffnung, dass April bald wieder entlassen wird, doch immer mehr Zeit vergeht seit ihrer Einweisung. Um ihr dennoch nahe zu sein, schreibt Phoebe regelmäßig Briefe an... INHALT: Als April in eine Klinik für Magersüchtige gebracht wird, bricht die Welt für ihre kleine Schwester Phoebe zusammen. Zunächst steckt sie noch voller Hoffnung, dass April bald wieder entlassen wird, doch immer mehr Zeit vergeht seit ihrer Einweisung. Um ihr dennoch nahe zu sein, schreibt Phoebe regelmäßig Briefe an ihre Schwester, auf welche sie aber nie eine Antwort erhält. Wird ihre Schwester je wieder zurückkehren oder bleibt sie für immer verloren? MEINE MEINUNG: Nachdem dieses Buch schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste stand, bin ich endlich dazu gekommen es zu kaufen und zu lesen. Und das Buch hat mich wirklich überrascht. Zunächst war ich etwas skeptisch, da das ganze Buch in Briefform geschrieben wurde. Aber dies wurde keinesfalls langweilig, denn gerade so hat man einen besonderen Einblick in die Gefühlsleben von Phoebe und April gewonnen. Immer wieder hat man Einblicke in die Vergangenheit der Schwestern bekommen und wie es eigentlich zu Aprils Krankheit gekommen ist. Meiner Meinung nach, waren die Gründe für die Krankheit sehr realistisch und glaubwürdig dargestellt. Besonders die gestörte Beziehung zwischen April und ihren Eltern war schockierend und berührend. Was mich jedoch etwas gestört hat war, dass die Sprachbegabung von der neunjährigen Phoebe zu oft ausgeführt worden ist. Leider wurden diese Wiederholungen schnell langweilig und zu poetisch. Die Grundidee war dennoch sehr gelungen. Vielleicht hätte man einige Stellen einfach etwas kürzer halten können. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Briefe sind auf der einen Seite sehr leicht und kindlich geschrieben, aber auf der anderen Seite jedoch sehr poetisch. Nie hätte ich gedacht, dass das Buch so tiefgründig und berührend ist. Ich bin nun schon wahnsinnig gespannt auf weitere Bücher der Autorin und hoffe, dass diese mich genauso begeistern können. FAZIT: Ein sehr berührendes und tiefgründiges Buch, welches voller Hoffnung und Poesie steckt. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternschnuppen!

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