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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

(89)
'Warum isst du nicht mehr, April?'
April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.
Rezension
Eine tragische Geschichte, wunderbar und leicht erzählt: voller Poesie und Wärme! MDR FIGARINO Webradio, 24. März 2015
Portrait

Lilly Lindner hat keine Ahnung von Teilchenphysik und bipolaren Zwischenströmungen. Sie weiß auch nicht, wie viel Wasser man in einen Teich kippen muss, um einen See zu erhalten; aber wie man Bücher schreibt – das weiß sie. Ihr Debüt ›Splitterfasernackt‹ stand monatelang auf der Bestsellerliste.

Literaturpreise:

›Was fehlt, wenn ich verschwunden bin‹
- Favorit der Leipziger Jugend Jury 2016

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7335-0040-5
Verlag Fischer Kjb
Maße (L/B/H) 190/123/32 mm
Gewicht 343
Auflage 1
Verkaufsrang 8.515
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„Schwesternliebe“

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Eine berührende Geschichte über zwei Schwestern, die verzweifelt versuchen, einander zu retten. Eindringlich, emotional und gewaltig. Ein tiefgründiges Buch, welches voller Hoffnung und Poesie steckt. Lilly Lindner hat mich verzaubert, sie hat eine besondere und berührende Art zu schreiben. Lilly Lindner ist eine echte Wortkünstlerin. Eine berührende Geschichte über zwei Schwestern, die verzweifelt versuchen, einander zu retten. Eindringlich, emotional und gewaltig. Ein tiefgründiges Buch, welches voller Hoffnung und Poesie steckt. Lilly Lindner hat mich verzaubert, sie hat eine besondere und berührende Art zu schreiben. Lilly Lindner ist eine echte Wortkünstlerin.

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Das ist ein Buch, das einen sprachlos zurücklässt, zum Nachdenken anregt und berührt. Es ist sehr wortgewaltig und teilweise sehr philosophisch.Ich war teilweise zu Tränen gerührt Das ist ein Buch, das einen sprachlos zurücklässt, zum Nachdenken anregt und berührt. Es ist sehr wortgewaltig und teilweise sehr philosophisch.Ich war teilweise zu Tränen gerührt

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Ein tiefgreifender Jugendroman, der das schwierige Thema Magersucht auf berührende und trotzdem leichte Art erklärt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
89 Bewertungen
Übersicht
64
22
2
1
0

Zutiefst berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Krailling am 20.03.2017

Phoebe ist zutiefst traurig. Ihre ältere Schwester April ist weg. In einer Klinik. Sie ist krank. Doch was genau hat sie eigentlich? Phoebe weiß es nicht genau, denn ihre Eltern schweigen beharrt. Also findet Phoebe es Stück für Stück selbst heraus und reimt sich alles mit ihrer kindlichen -... Phoebe ist zutiefst traurig. Ihre ältere Schwester April ist weg. In einer Klinik. Sie ist krank. Doch was genau hat sie eigentlich? Phoebe weiß es nicht genau, denn ihre Eltern schweigen beharrt. Also findet Phoebe es Stück für Stück selbst heraus und reimt sich alles mit ihrer kindlichen - und gleichzeitig so erwachsenen - Fantasie zusammen. Und sie schreibt April unzählige Briefe. Darin erzählt sie von ihrem Tag, aber auch ihren Gedanken und Gefühlen. Sie beschreibt, wie sehr sich die Familie ohne April verändert hat. Sie sieht alles, was zwischen den Zeilen steht. Und sieht, was niemand ausspricht. ?Dazu haben wir doch Augen, oder? Um hinzugucken, wenn da etwas ist, das gesehen werden muss. Und Kinder darf man nicht einfach übersehen. Sonst werden sie nicht groß. Oder wie werden groß und unglücklich, und dann müssen sie zum Psychologen." S. 30 Der Roman ist vollständig in Briefform geschrieben. Dadurch entsteht eine sehr persönliche Atmosphäre, die von Phoebes Schreibweise noch verstärkt wird. Dafür, dass sie ein Kind ist, ist sie manchmal extrem altklug und kommt auf Sachen, die man keinem Kind zutrauen würde. Sie ist sehr wortgewandt und intelligent. Manchmal kann man kaum glauben, dass ein Satz von einer 9-jährigen stammen soll. Gleichzeitig musste ich an meine Mutter denken, die immer wieder zu mir sagte, dass ich viel zu altklug für ein Kind war... Also ist es wohl doch möglich ;) Phoebe und April sehen die Welt mit anderen Augen. Sie erklären Wörter durch andere Wörter, um den Sinn zu verstehen. Sie erklären die gesamte Welt auf eine einzigartige und wunderschöne Weise. Durch die Briefe erlebt man das Buch sehr intensiv und bewusst. Man weint und lacht, es verschlägt einem die Sprache, dann wieder würde man am liebsten mitdiskutieren. Oder Phoebe einfach nur ganz fest in den Arm nehmen. ?Der einzige Haken an der Sache ist, dass Herr Kohl leider ein Erwachsener ist, und bei denen muss man ja bekanntlich vorsichtig sein, wenn es um Versprechen geht: einige Erwachsene glauben nämlich, dass sich Versprechen von "ich habe mich versprochen" ableitet. Und wenn man von diesem Standpunkt aus mit Versprechen um sich wirft, dann sollte man lieber still sein. Oder Politiker werden." S. 82 Die Autorin schreibt auf eine Art und Weise, wie ich es noch nie gelesen habe. Sie schafft es, selbst bei diesem traurigen Thema pure Schönheit in die Sätze zu verpacken. Jeder Satz, jeder Buchstabe strahlt so viel Schönheit aus, dass es kaum zu glauben ist. Lilly Lindner schreibt mit vielen Emotionen, Schönheit, Tiefgang und Humor. Ein Buch, das man nicht einfach liest. Man erlebt es. Magersucht ist eine Krankheit, die auch heute noch oft belächelt und nicht ernst genommen wird. Man ist ja quasi selbst schuld. Das Thema wird hier mit schonungsloser Ehrlichkeit behandelt und Außenstehenden kann so die Augen geöffnet werden. Für mich als ehemalige Magersüchtige hat es auch viele Wunden geöffnet. Das beweist, wie wahr das Buch auch ist. Aufwühlend. Erschreckend. In so vielen Sätzen habe ich mich selbst wiedergefunden. Das Buch ist schonungslos, ehrlich, aufreibend, traurig und gleichzeitig auch so schön. Fazit Was für ein Buch. Diese Wortspiele. Die Emotionen. Die Einzigartigkeit der beiden Schwestern. Beim Lesen war ich abwechselnd gefangen zwischen Tränen und Trauer und lautem Lachen. Das beste Buch, welches ich je zum Thema Magersucht gelesen habe. Absolut berührend und fesselnd.

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Ein sehr berührendes und tiefgründiges Buch, welches voller Hoffnung und Poesie steckt
von Ries Bücherhimmel am 10.08.2017

INHALT: Als April in eine Klinik für Magersüchtige gebracht wird, bricht die Welt für ihre kleine Schwester Phoebe zusammen. Zunächst steckt sie noch voller Hoffnung, dass April bald wieder entlassen wird, doch immer mehr Zeit vergeht seit ihrer Einweisung. Um ihr dennoch nahe zu sein, schreibt Phoebe regelmäßig Briefe an... INHALT: Als April in eine Klinik für Magersüchtige gebracht wird, bricht die Welt für ihre kleine Schwester Phoebe zusammen. Zunächst steckt sie noch voller Hoffnung, dass April bald wieder entlassen wird, doch immer mehr Zeit vergeht seit ihrer Einweisung. Um ihr dennoch nahe zu sein, schreibt Phoebe regelmäßig Briefe an ihre Schwester, auf welche sie aber nie eine Antwort erhält. Wird ihre Schwester je wieder zurückkehren oder bleibt sie für immer verloren? MEINE MEINUNG: Nachdem dieses Buch schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste stand, bin ich endlich dazu gekommen es zu kaufen und zu lesen. Und das Buch hat mich wirklich überrascht. Zunächst war ich etwas skeptisch, da das ganze Buch in Briefform geschrieben wurde. Aber dies wurde keinesfalls langweilig, denn gerade so hat man einen besonderen Einblick in die Gefühlsleben von Phoebe und April gewonnen. Immer wieder hat man Einblicke in die Vergangenheit der Schwestern bekommen und wie es eigentlich zu Aprils Krankheit gekommen ist. Meiner Meinung nach, waren die Gründe für die Krankheit sehr realistisch und glaubwürdig dargestellt. Besonders die gestörte Beziehung zwischen April und ihren Eltern war schockierend und berührend. Was mich jedoch etwas gestört hat war, dass die Sprachbegabung von der neunjährigen Phoebe zu oft ausgeführt worden ist. Leider wurden diese Wiederholungen schnell langweilig und zu poetisch. Die Grundidee war dennoch sehr gelungen. Vielleicht hätte man einige Stellen einfach etwas kürzer halten können. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Briefe sind auf der einen Seite sehr leicht und kindlich geschrieben, aber auf der anderen Seite jedoch sehr poetisch. Nie hätte ich gedacht, dass das Buch so tiefgründig und berührend ist. Ich bin nun schon wahnsinnig gespannt auf weitere Bücher der Autorin und hoffe, dass diese mich genauso begeistern können. FAZIT: Ein sehr berührendes und tiefgründiges Buch, welches voller Hoffnung und Poesie steckt. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternschnuppen!

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emotional und trotzdem liebevoll
von einer Kundin/einem Kunden aus Gießen am 24.02.2017

April und Phoebe sind Schwestern. April kommt in eine Klinik für Magersüchtige. Sie hat schon früh in ihrer Kindheit aufgehört zu Essen. Und mit ihren Eltern redet sie auch nicht mehr. Phoebe ist ein aufgewecktes cleveres Mädchen mit vielen „Worten“, Fragen und Feststellungen. Im ersten Teil des Buches geht... April und Phoebe sind Schwestern. April kommt in eine Klinik für Magersüchtige. Sie hat schon früh in ihrer Kindheit aufgehört zu Essen. Und mit ihren Eltern redet sie auch nicht mehr. Phoebe ist ein aufgewecktes cleveres Mädchen mit vielen „Worten“, Fragen und Feststellungen. Im ersten Teil des Buches geht es um Briefe, die Phoebe an April schreibt. Phoebe beschreibt April in ihren Briefen ihren Tagesablauf. Der Vater hat durch seine Arbeit wenig Zeit und verkriecht sich hinter seiner Zeitung. Die Mutter geht nicht auf Fragen und Ängste von Phoebe ein. Unverständlich erscheint mir, dass die Mutter als „Sozialpädagogin“ mit Pflegekindern arbeitet und so gar kein Einfühlungsvermögen für ihre eigenen Kinder hat. Phoebe bekommt keine Erklärungen zu Aprils Krankheit und darf April auch nicht besuchen. Sie glaubt, dass April eine Freundin namens „Ana“ hat, die zu viel Einfluss auf sie hat. Leider bekommt Phoebe nie eine Antwort von April auf ihre Briefe. Einzig bei Jerry, dem Vater ihrer Freundin kann sie ihre „Wörter“ loswerden und erzählt ihm von den Briefen an April und ihren Ängsten, dass ihre Briefe nicht ankommen. Im zweiten Teil des Buches lesen wir dann die Briefe von April an Phoebe. In diesen Briefen drückt sie aus, wie schwierig das Verhältnis zu ihren Eltern war, der Auslöser des Ganzen und den Verlauf. Die Eltern, waren von den vielen „zu erwachsenen Worten“ von April schon früh überfordert. Die Mutter hatte sich ein „normales Kind“ gewünscht und nicht ein Kind, das einen Aufsatz über 10 Seiten für ein belangloses Thema schreibt. Den Hinweis der Lehrerin auf ein „begabtes Kind“ wollte sie nicht hören und ist nicht darauf eingegangen. Leider gab es auch viel Streit zwischen den Eltern und April war viel auf sich allein gestellt. Missbrauchtes Vertrauen, zu wenig Elternliebe und kein Einfühlungsvermögen der Eltern. So begann eine unheilvolle Entwicklung. Der Schmerz im Magen war besser zu ertragen als der Schmerz in der Seele. April verweigerte die Gespräche mit den Eltern und das Essen. Es kam wie es kommen musste – April wurde in eine Klinik eingeliefert. Die Worte der Mutter: „lass Phoebe da raus“. Verbote für Briefe und Besuche der Schwester. April schildert in ihren Briefen an Phoebe wie allein und verlassen sie sich in der Klinik fühlte und wie glücklich sie eine Umarmung und ein „Herzschlag“ gemacht haben, als Ihre Eltern sie schon lange „emotional“ verlassen haben. Als ich die Briefe von April gelesen habe, musste ich manches Mal schlucken und habe über die Mutter geflucht. Wie konnte sie nur ihre Tochter selbst im Tod allein lassen? Die Briefe zeigen die Verbundenheit der Geschwister in jeder Zeile. Phoebe schreibt manchmal ein bisschen wirr – aber im Großen und Ganzen wie eine 9 jährige. Phoebe hat im Vater ihrer Freundin einen Zuhörer gefunden, der es weiß mit ihren Worten umzugehen. Auch hat Phoebe Freunde, die sie „auffangen“. Gerne würde ich nun weiter lesen, um zu erfahren ob Phoebe die Briefe ihrer Schwester erhalten hat…

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