Was man für Geld nicht kaufen kann

Die moralischen Grenzen des Marktes

(6)
Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten?
Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was können wir dagegen tun? Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele widmet sich Michael J. Sandel dieser wichtigen ethischen Frage.

Portrait
Michael J. Sandel, geboren 1953, ist politischer Philosoph. Er studierte in Oxford und lehrt seit 1980 in Harvard. Seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit machte ihn zum weltweit populärsten Moralphilosophen. Was man für Geld nicht kaufen kann ist ein internationaler Bestseller, ebenso wie sein Buch Gerechtigkeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 12.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37526-7
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,7/11,9/2,8 cm
Gewicht 288 g
Originaltitel What Money Can't Buy
Übersetzer Helmut Reuter
Verkaufsrang 63.186
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Buchhändler-Empfehlungen

„Was man für Geld nicht kaufen kann“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Michael J. Sandel, Professor für politische Philosophie an der Universität Harvard, beschreibt in seinem bemerkenswerten Buch, wie der Markt Werte und Moral verdrängt und dass es Dinge gibt, die eben nicht käuflich sein sollten. Durch die Kommerzialisierung vieler Bereiche, wie zb. Gesundheit, Sport, Bildung, Familie verliert unser gesellschaftliches Leben Ethik und Moral. Ein gelungenes Buch, dass zum Nachdenken anregt. Michael J. Sandel, Professor für politische Philosophie an der Universität Harvard, beschreibt in seinem bemerkenswerten Buch, wie der Markt Werte und Moral verdrängt und dass es Dinge gibt, die eben nicht käuflich sein sollten. Durch die Kommerzialisierung vieler Bereiche, wie zb. Gesundheit, Sport, Bildung, Familie verliert unser gesellschaftliches Leben Ethik und Moral. Ein gelungenes Buch, dass zum Nachdenken anregt.

„Eine anregende Lektüre!“

Iris Grißtede, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein beispielhaftes Buch, das viele Fragen aufwirft, sie nicht unbedingt beantwortet, aber den Markt und seine Regeln oft genug in Frage stellt. Ein beispielhaftes Buch, das viele Fragen aufwirft, sie nicht unbedingt beantwortet, aber den Markt und seine Regeln oft genug in Frage stellt.

Kundenbewertungen

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Tja, es scheint nicht viel zu sein, was man für Geld nicht kaufen kann.
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 26.09.2013
Bewertet: eBook (ePUB)

In diesem e-book finden Sie viele Beispiele zusammen gestellt, die Sie in den Letzten Jahren immer wieder einzeln in seriösen Tageszeitungen lesen konnten. Sandel zählt alles zusammen, was man heutzutage kaufen kann: einen Platz in der Warteschlange, gefühlvolle Festtagsreden, Nierentransplantationen, VIP-Logenplätze und unter bestimmten Voraussetzungen sogar Babies. Es scheint... In diesem e-book finden Sie viele Beispiele zusammen gestellt, die Sie in den Letzten Jahren immer wieder einzeln in seriösen Tageszeitungen lesen konnten. Sandel zählt alles zusammen, was man heutzutage kaufen kann: einen Platz in der Warteschlange, gefühlvolle Festtagsreden, Nierentransplantationen, VIP-Logenplätze und unter bestimmten Voraussetzungen sogar Babies. Es scheint nicht mehr sehr viel zu geben, was man nicht kaufen kann. Vielleicht noch "echte" Freunde und Nobelpreise. Aber, lesen Sie selbst und ziehen Sie dann Ihre eigenen Schlußfolgerungen.

Interessante Anregungen für lange Diskussionen...
von Dorothee Jaschke aus Reutlingen am 23.12.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Wir können heute fast alles kaufen. Ein paar wenige Dinge gibt es tatsächlich nicht gegen Geld, z.B Freunde (echte Freunde) und es gibt Dinge, die wenn wir sie kaufen könnten, ihren Wert verlieren würden, z.B den Nobelpreis. Es gibt aber auch viele Dinge,die wir kaufen können, die aus moralischen... Wir können heute fast alles kaufen. Ein paar wenige Dinge gibt es tatsächlich nicht gegen Geld, z.B Freunde (echte Freunde) und es gibt Dinge, die wenn wir sie kaufen könnten, ihren Wert verlieren würden, z.B den Nobelpreis. Es gibt aber auch viele Dinge,die wir kaufen können, die aus moralischen Gründen nicht käuflich sein sollten. Michael J. Sandel bringt viele Beispiele, die zum Nachdenken anregen. Macht es wirklich Sinn, dass in Südafrika pro Jahr 5 schwarze Nashörner von zahlungskräftigen Jägern geschossen werden dürfen um dadurch für die Rancher einen Anreiz zu schaffen, schwarze Nashörner zu züchten und somit diese gefährdete Art zu schützen? Dürfen drogenabhängige Frauen mit Geld dazu gebracht werden sich sterilisieren zu lassen, damit weniger süchtige Babys geboren werden? Und kann man Treibhausgase wirklich "verrechnen"? Inhaltlich hat das Buch 5 Sterne verdient! Leider ist der Text aber nicht sehr ansprechend gestaltet, etwas mehr Übersichtlichkeit oder Hervorhebungen hätten die Lesbarkeit sicher erleichtert-deshalb nur 4 Sterne.