Was wir dachten, was wir taten

Ausgezeichnet mit dem Leipziger Lesekompass 2018

(47)
Eingesperrt im Klassenzimmer spielt sich ein packend komponiertes psychologisches Kammerspiel ab. Das mit dem Hans-im-Glück-Preis ausgezeichnete Debüt der jungen Lea-Lina Oppermann.

Matheklausur! Plötzlich dringt eine maskierte Person ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, blinder Opportunismus, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf. Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität. Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt. Ein packend komponiertes psychologisches Kammerspiel.
Packend gelesen von drei herausragenden Thalia-Theater-Schauspielern: Julian Greis (Der Hummelreiter), Birte Schnöink (Eine Messerspitze voll Magie) und Sebastian Rudolph.
Portrait
Lea-Lina Oppermann, geboren 1998 in Berlin, studiert Sprechkunst und Kommunikationspädagogik. Geschichten zu hören, zu lesen und zu erleben hat sie dazu gebracht, selbst mit dem Erzählen anzufangen. »Was wir dachten, was wir taten« ist ihr preisgekröntes Debüt.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Julian Greis, Birte Schnöink, Sebastian Rudolph
Anzahl 3
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 17.07.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783945709528
Genre Kinderhörbuch
Verlag Hörcompany
Spieldauer 259 Minuten
Verkaufsrang 3.701
Hörbuch (CD)
11,99
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Großartige Lektüre auf nicht einmal 120 Seiten! Das Buch war in einem Rutsch durch, ich konnte und wollte es nicht mehr aus den Händen legen, ohne zu wissen, wie es endet.
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„Gewaltig und mitreißend! “

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Ich habe diesen Roman in nur ganz kurzer Zeit durchgelesen, aber trotzdem wird er mir ewig im Kopf bleiben.
Hier wurde auf nur ein paar Seiten eine Botschaft verfasst, die bei jedem Schüler ankommen sollte.
Was wir in unserem Alltag tun, bleibt nicht unbemerkt und wirkt sich auf andere aus - manchmal viel mehr als wir vermuten.
Eines der wenigen Bücher, welches ich immer wieder lesen werde.
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Aus drei Perspektiven wird in diesem Roman ein Amoklauf beschrieben. Unglaublich spannend und aufwühlend! Aus drei Perspektiven wird in diesem Roman ein Amoklauf beschrieben. Unglaublich spannend und aufwühlend!

„Was würdest du tun, wenn dein Leben davon abhinge?“

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Ein absoluter Albtraum wird wahr: Ein Amoklauf in der Schule. Grade haben die Schüler noch über ihrer Matheklausur gebrütet und schon gerät ihr Schulalltag aus den Fugen. Mit vorgehaltener Waffe müssen Sie Aufgaben erledigen. Eine schlimmer als die andere.

Ein Buch, welches mich absolut in seinen Bann gezogen hat. Von der ersten Zeile an wollte ich wissen was den Amokläufer zu so einer grausamen Tat bewogen hat. Definitiv nichts für Zartbesaitete, aber unvergleichlich gut!
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Simone Mkirech, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Wie weit gehen Menschen in Extremsituationen?Aus der Sicht von zwei Schülern und einem Lehrer wird ein Amoklauf geschildert.Das erstaunliche Debüt einer jungen Autorin. Wie weit gehen Menschen in Extremsituationen?Aus der Sicht von zwei Schülern und einem Lehrer wird ein Amoklauf geschildert.Das erstaunliche Debüt einer jungen Autorin.

„Unglaublich schlimme Thematik sehr gut dargestellt und beschrieben!“

Julian Baetz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Die Autorin schafft es eine Stimmung zu erzeugen der man sich nicht entziehen kann. Diese absolut schlimme Thematik so treffend und authentisch an den Leser zu vermitteln, verdient großes Lob. Man liest dieses Buch und bekommt Gänsehaut, muss teilweise Pausen einlegen so dramatisch ist es, und das, obwohl es nicht die Gräueltaten behandelt, sondern die Auswirkungen des Schreckens auf die Psyche der Betroffenen. Die drei Sichten, die uns die Autorin auf das Geschehen gewähren verstärken dies nur noch mehr. Sehr lesenswert, gerade auch als Schullektüre oder Referatsthema! Die Autorin schafft es eine Stimmung zu erzeugen der man sich nicht entziehen kann. Diese absolut schlimme Thematik so treffend und authentisch an den Leser zu vermitteln, verdient großes Lob. Man liest dieses Buch und bekommt Gänsehaut, muss teilweise Pausen einlegen so dramatisch ist es, und das, obwohl es nicht die Gräueltaten behandelt, sondern die Auswirkungen des Schreckens auf die Psyche der Betroffenen. Die drei Sichten, die uns die Autorin auf das Geschehen gewähren verstärken dies nur noch mehr. Sehr lesenswert, gerade auch als Schullektüre oder Referatsthema!

„Mein aktueller Hörbuch-Liebling!“

Katja Wiezorek, Thalia-Buchhandlung Dresden

„Es ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem aufgetreten. Bitte bewahren Sie Ruhe. Begeben Sie sich sofort in einen geschlossenen Fachraum und warten Sie auf weitere Anweisungen.“
Amokalarm in der Schule!
Die beklemmende Atmosphäre im Klassenzimmer und die steigende Spannung der Handlung kommen durch die herausragende Lesung von Julian Greis, Birte Schnöink und Sebastian Rudolph sehr authentisch rüber. Die Sprecherbesetzung für dieses großartige Jugendbuch ist genial!
Birte Schnöink ist eine Offenbarung.
Sebastian Rudolph bringt den handlungsunfähigen, seinen Schülern nicht sonderlich zugetanen Lehrer Herr Filler wunderbar zur Geltung.
Unbedingt hören - und davor oder danach das Buch lesen!
„Es ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem aufgetreten. Bitte bewahren Sie Ruhe. Begeben Sie sich sofort in einen geschlossenen Fachraum und warten Sie auf weitere Anweisungen.“
Amokalarm in der Schule!
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Unbedingt hören - und davor oder danach das Buch lesen!

„Jeder hat ein dunkles Geheimnis?! “

Isabel Senske, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Montagmorgen, Mathetest - doch der Tag verläuft ganz anders, als es sich einer der Schüler oder der Lehrer jemals hätte erträumen können.
Aus wechselnder Perspektive schildern die Charaktere den wohl schlimmsten Tag ihres Lebens, der Amokläufer und seine Forderungen stellen die Nerven aller Beteiligten auf eine Zerreißprobe. Geheimnisse kommen zum Vorschein, die bislang im Dunklen verborgen geblieben waren. Keiner wird verschont.
Hochspannend, bedrückend und zum Nachdenken anregend. Ein gelungener Jugendroman, nicht nur für Jugendliche!
Montagmorgen, Mathetest - doch der Tag verläuft ganz anders, als es sich einer der Schüler oder der Lehrer jemals hätte erträumen können.
Aus wechselnder Perspektive schildern die Charaktere den wohl schlimmsten Tag ihres Lebens, der Amokläufer und seine Forderungen stellen die Nerven aller Beteiligten auf eine Zerreißprobe. Geheimnisse kommen zum Vorschein, die bislang im Dunklen verborgen geblieben waren. Keiner wird verschont.
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Nathalie Bierstedt, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Ein sehr aufwühlendes Buch, welches das eigene Handeln hinterfragt. Spannung pur, erschreckend realistisch und stilistisch gesehen einfach nur genial. Nichts für schwache Nerven. Ein sehr aufwühlendes Buch, welches das eigene Handeln hinterfragt. Spannung pur, erschreckend realistisch und stilistisch gesehen einfach nur genial. Nichts für schwache Nerven.

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eine kurze, gute Geschichte zum Thema Amoklauf an einer Schule. Doch statt um bloßes Töten geht es der Täterin um etwas anderes: Rache! Eine kurze, gute Geschichte zum Thema Amoklauf an einer Schule. Doch statt um bloßes Töten geht es der Täterin um etwas anderes: Rache!

Vanessa Blaumeiser, Thalia-Buchhandlung Bonn

Ein Amokläufer dringt in das Klassenzimmer ein, dabei hat er 10 Briefe. 10 Briefe mit 10 Geheimnissen, die die Leben aller Anwesenden für immer verändern werden. Hochspannend! Ein Amokläufer dringt in das Klassenzimmer ein, dabei hat er 10 Briefe. 10 Briefe mit 10 Geheimnissen, die die Leben aller Anwesenden für immer verändern werden. Hochspannend!

„Beklemmendes und spannendes Szenario“

Susanne Degenhardt, Thalia-Buchhandlung Limburg

Mit diesem Werk hat die junge Autorin den Hans-im-Glück-Preis der Stadt Limburg gewonnen - zu Recht, finde ich! Nachdem ich es gelesen bzw. in kürzester Zeit inhaliert habe, bin ich noch ganz sprachlos. Ähnlich, wie bei Morton Rhue's Büchern, wird man aufgerüttelt und zugleich ist man fasziniert von den Wendungen, welche die Handlung nimmt.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass die Geschichte eines Amoklaufs immer abwechselnd aus drei Perspektiven geschildert wird: Fionas, Marks und die des Lehrers Herr Filler. Bei all dem Schrecken, der sich da abspielt, treten Geschehnisse aus ihrer Vergangenheit ans Licht. Und auch der Amokläufer hat einen perfiden Plan...

Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann und das ganz bestimmt auch seinen Weg (zurück) in die Klassenzimmer findet - als Schullektüre. ;)
Mit diesem Werk hat die junge Autorin den Hans-im-Glück-Preis der Stadt Limburg gewonnen - zu Recht, finde ich! Nachdem ich es gelesen bzw. in kürzester Zeit inhaliert habe, bin ich noch ganz sprachlos. Ähnlich, wie bei Morton Rhue's Büchern, wird man aufgerüttelt und zugleich ist man fasziniert von den Wendungen, welche die Handlung nimmt.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass die Geschichte eines Amoklaufs immer abwechselnd aus drei Perspektiven geschildert wird: Fionas, Marks und die des Lehrers Herr Filler. Bei all dem Schrecken, der sich da abspielt, treten Geschehnisse aus ihrer Vergangenheit ans Licht. Und auch der Amokläufer hat einen perfiden Plan...

Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann und das ganz bestimmt auch seinen Weg (zurück) in die Klassenzimmer findet - als Schullektüre. ;)

Jennifer Pereira, Thalia-Buchhandlung Bonn

Ein Amoklauf an einer Schule erschüttert die Welt der Schüler. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und bringt den Leser selbst zum Mitfiebern. Weiterzuempfehlen! Ein Amoklauf an einer Schule erschüttert die Welt der Schüler. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und bringt den Leser selbst zum Mitfiebern. Weiterzuempfehlen!

„Rache“

Gabi Küsgen, Thalia-Buchhandlung Köln

Während einer Klassenarbeit schrillt die Alarmglocke, eine maskierte Person nimmt das neunte Schuljahr in Geiselhaft und übergibt dem Klassenlehrer ein Päckchen mit 10 Brief-Botschaften. Jeder Brief enthält eine Aufgabe im Zusammenhang mit einem der Schüler, sehr persönlich treffende Handlungen, die die Betreffenden fürchterlich treffen. Erzählt wird aus der Sicht zweier Schüler und des Lehrers. Das Buch geht sehr unter die Haut, ein Amoklauf ganz anderer Art! ab 14 J. Während einer Klassenarbeit schrillt die Alarmglocke, eine maskierte Person nimmt das neunte Schuljahr in Geiselhaft und übergibt dem Klassenlehrer ein Päckchen mit 10 Brief-Botschaften. Jeder Brief enthält eine Aufgabe im Zusammenhang mit einem der Schüler, sehr persönlich treffende Handlungen, die die Betreffenden fürchterlich treffen. Erzählt wird aus der Sicht zweier Schüler und des Lehrers. Das Buch geht sehr unter die Haut, ein Amoklauf ganz anderer Art! ab 14 J.

„in 143 Minuten kann viel passieren....“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein schmales Buch, das mit emotionaler Wucht die Geschichte eines ungewöhnlichen Amoklaufs erzählt. Lea-Lina Oppermann,19(!)jährige Autorin (und mittlerweile Studentin der Kommunikationspädagogik) wirft den Leser in einen Handlungsverlauf, der unglaublich schnell in eine Spirale von Angst,Panik und Entmenschlichung mündet.Erzählt aus der Perspektive zweier Schüler und ihres überforderten Lehrers muss sich die Klasse den wortlosen Forderungen eines Maskierten mit Waffe beugen.
Gebannt folgt man der schlüssig entwickelten Handlung bis zum bitteren Ende und denkt darüber nach, wie man selbst sich wohl verhalten hätte.Ein eindrucksvoller Amok-Roman, dessen Auflösung vielleicht einen Tick zu einfach bzw.schnell funktioniert, aber auf weitere Bücher der jungen Autorin hoffen läßt !
Ein schmales Buch, das mit emotionaler Wucht die Geschichte eines ungewöhnlichen Amoklaufs erzählt. Lea-Lina Oppermann,19(!)jährige Autorin (und mittlerweile Studentin der Kommunikationspädagogik) wirft den Leser in einen Handlungsverlauf, der unglaublich schnell in eine Spirale von Angst,Panik und Entmenschlichung mündet.Erzählt aus der Perspektive zweier Schüler und ihres überforderten Lehrers muss sich die Klasse den wortlosen Forderungen eines Maskierten mit Waffe beugen.
Gebannt folgt man der schlüssig entwickelten Handlung bis zum bitteren Ende und denkt darüber nach, wie man selbst sich wohl verhalten hätte.Ein eindrucksvoller Amok-Roman, dessen Auflösung vielleicht einen Tick zu einfach bzw.schnell funktioniert, aber auf weitere Bücher der jungen Autorin hoffen läßt !

Mira Koch, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Konnte mich trotz interessantem Thema nicht ganz überzeugen. War mir irgendwo zu eindimensional und die Charaktere gefielen mir nicht. Trotzdem zu empfehlen! Unterhält kurzweilig. Konnte mich trotz interessantem Thema nicht ganz überzeugen. War mir irgendwo zu eindimensional und die Charaktere gefielen mir nicht. Trotzdem zu empfehlen! Unterhält kurzweilig.

„Amokläufer klopfen nicht...“

E.Rieger, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

Dieser schmale Band hat viel mehr in sich, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Eine Klasse im Ausnahmezustand: ein Amokläufer ist in die Schule eingedrungen. Doch statt um sich zu schießen, dringt er in einen Klassenraum ein und stellt sowohl den Lehrer als auch die Schüler vor scheinbar harmlose Aufgaben....
Er kennt sie, kennt sie alle, ihre Geheimnisse, ihre Schwächen. Und gnadenlos lässt er ihre Fassaden einstürzen,
Knapp und prägnant, spannend bis zur letzten Seite.
Dieses Buch findet sicherlich bald den Weg als Schullektüre in die Klassenzimmer.
Dieser schmale Band hat viel mehr in sich, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Eine Klasse im Ausnahmezustand: ein Amokläufer ist in die Schule eingedrungen. Doch statt um sich zu schießen, dringt er in einen Klassenraum ein und stellt sowohl den Lehrer als auch die Schüler vor scheinbar harmlose Aufgaben....
Er kennt sie, kennt sie alle, ihre Geheimnisse, ihre Schwächen. Und gnadenlos lässt er ihre Fassaden einstürzen,
Knapp und prägnant, spannend bis zur letzten Seite.
Dieses Buch findet sicherlich bald den Weg als Schullektüre in die Klassenzimmer.

„Eine Klasse im Ausnahmezustand...“

Michelle Gomez, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Amokalarm an der Schule - unvorstellbar und doch soeben passiert. Aber was, wenn der Amokläufer Briefe mit Aufgaben dabei hat? Und diese Aufgaben sich an einzelne Personen der Klasse richten?

Der Psycho-Terror beginnt.

Ein beklemmender Roman, der Aufzeigt was in Schulen alles falschlaufen kann. Ich war so eingenommen von der Geschichte, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste. Ein realistisch geschriebenes Werk über eine Klasse im Ausnahmezustand! Für Fans von "Tote Mädchen lügen nicht".
Amokalarm an der Schule - unvorstellbar und doch soeben passiert. Aber was, wenn der Amokläufer Briefe mit Aufgaben dabei hat? Und diese Aufgaben sich an einzelne Personen der Klasse richten?

Der Psycho-Terror beginnt.

Ein beklemmender Roman, der Aufzeigt was in Schulen alles falschlaufen kann. Ich war so eingenommen von der Geschichte, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste. Ein realistisch geschriebenes Werk über eine Klasse im Ausnahmezustand! Für Fans von "Tote Mädchen lügen nicht".

„Hochspannung garantiert“

Stefanie Sturm-Nolte, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Mit diesem Buch ist konstante Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite garantiert! Brandaktuell und authentisch erzählt die junge Autorin in ihrem Debütroman von einem Amoklauf in einer Schule. Der Roman ist abwechselnd aus Sicht dreier unmittelbar Betroffener erzählt - einer Schülerin, eines Schülers und des Lehrers. Durch diesen Perspektivenwechsel und die klare Sprache taucht man beim Lesen richtig in das Geschehen ein.
Ich empfehle es für Jugendliche ab 14 Jahren. Natürlich ist es auch als Schullektüre ab Klasse 8 ideal.
Mit diesem Buch ist konstante Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite garantiert! Brandaktuell und authentisch erzählt die junge Autorin in ihrem Debütroman von einem Amoklauf in einer Schule. Der Roman ist abwechselnd aus Sicht dreier unmittelbar Betroffener erzählt - einer Schülerin, eines Schülers und des Lehrers. Durch diesen Perspektivenwechsel und die klare Sprache taucht man beim Lesen richtig in das Geschehen ein.
Ich empfehle es für Jugendliche ab 14 Jahren. Natürlich ist es auch als Schullektüre ab Klasse 8 ideal.

„Was ist wirklich passiert?“

Bonny Kramer, Thalia-Buchhandlung Hilden

Lea-Lina Oppermann zeigt mit ihrem Debütroman, dass man bereits auf wenigen Seiten ein wichtiges Thema intensiv behandeln kann. 143 Minuten - auf weniger als 200 Seiten - lassen seinem Leser keinen Raum zum durchatmen. Spannend, packend und zugleich schockierend, welche Abgründe sich in einem Klassenraum abspielen können. Ein Klassenzimmer, doch so viele Grenzen die überschritten werden. Klare Leseempfehlung! Ab 14 Jahren Lea-Lina Oppermann zeigt mit ihrem Debütroman, dass man bereits auf wenigen Seiten ein wichtiges Thema intensiv behandeln kann. 143 Minuten - auf weniger als 200 Seiten - lassen seinem Leser keinen Raum zum durchatmen. Spannend, packend und zugleich schockierend, welche Abgründe sich in einem Klassenraum abspielen können. Ein Klassenzimmer, doch so viele Grenzen die überschritten werden. Klare Leseempfehlung! Ab 14 Jahren

„Es gibt keine Geheimnisse...“

Judith Greiner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Erst der Amokalarm, dann ein kleines Mädchen, das weinend vor dem geschlossenen Klassenzimmer steht. Würden Sie die Türe öffnen?
Diese Frage muss eine Klasse beantworten. Es wird eine fatale Entscheidung getroffen und nun müssen sich die Schüler und der Lehrer den schlimmsten Aufgaben stellen, die sie je bekommen haben.
Absolut spannend und absolut empfehlenswert!
Erst der Amokalarm, dann ein kleines Mädchen, das weinend vor dem geschlossenen Klassenzimmer steht. Würden Sie die Türe öffnen?
Diese Frage muss eine Klasse beantworten. Es wird eine fatale Entscheidung getroffen und nun müssen sich die Schüler und der Lehrer den schlimmsten Aufgaben stellen, die sie je bekommen haben.
Absolut spannend und absolut empfehlenswert!

Kirsten Küper-Jagsteit, Thalia-Buchhandlung Neuss

Amokalarm - 143 Minuten vorher - nachher... Irre spannend, quasi in Echtzeit erzählt - Hammer! Amokalarm - 143 Minuten vorher - nachher... Irre spannend, quasi in Echtzeit erzählt - Hammer!

Atemlos verfolgte ich, wie sich die Schüler in einer Grenzsituation verhalten, manches Geheimnis aufgedeckt wird und vermeintliche Loser Stärke zeigen. Atemlos verfolgte ich, wie sich die Schüler in einer Grenzsituation verhalten, manches Geheimnis aufgedeckt wird und vermeintliche Loser Stärke zeigen.

Stefanie Weinzierl, Thalia-Buchhandlung Passau

Eine Schule. Ein Amoklauf. Abwechselnd erzählen 3 Personen die Geschichte.
Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur.
Beeindruckender und interessanter Roman.
Eine Schule. Ein Amoklauf. Abwechselnd erzählen 3 Personen die Geschichte.
Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur.
Beeindruckender und interessanter Roman.

„Ein irre gutes Buch!“

Josephine Alder, Thalia-Buchhandlung Dresden

Abwechselnd erzählen zwei Schüler und ein Lehrer die Geschichte eines Amoklaufs in ihrer Klasse. Die Autorin erzeugt dabei, z.B. mithilfe der einfachen, klaren Sprache und den authentischen Charakteren, eine ganz besondere Spannung, die uns Leser auch auf den wenigen Seiten absolut in den Bann zieht und regt mit diesem interessanten, bedrückenden, aber umso wichtigeren Thema, zum Nachdenken an. Abwechselnd erzählen zwei Schüler und ein Lehrer die Geschichte eines Amoklaufs in ihrer Klasse. Die Autorin erzeugt dabei, z.B. mithilfe der einfachen, klaren Sprache und den authentischen Charakteren, eine ganz besondere Spannung, die uns Leser auch auf den wenigen Seiten absolut in den Bann zieht und regt mit diesem interessanten, bedrückenden, aber umso wichtigeren Thema, zum Nachdenken an.

„Erschreckend realistisch! “

Alina Tiedemann, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Amokalarm in der Schule.
Eine Klasse im Ausnahmezustand.
Ein maskierter Täter, der Schülern und Lehrer alles abverlangt.
Am Ende ist nichts mehr so wie es einmal war.
Beeindruckender Roman einer jungen Autorin, ganz nah an den jungen Lesern dran!
Amokalarm in der Schule.
Eine Klasse im Ausnahmezustand.
Ein maskierter Täter, der Schülern und Lehrer alles abverlangt.
Am Ende ist nichts mehr so wie es einmal war.
Beeindruckender Roman einer jungen Autorin, ganz nah an den jungen Lesern dran!

„Kurz, aber gewaltig“

Ramona Helmrich, Thalia-Buchhandlung Worms

Selten wurde auf so wenig Seiten, so viel gesagt. Dies ist ein Buch, welches eigentlich in der Schule gelesen werden müsste, weil es Problematiken von Schülern anspricht, aber auch aktuell ist aufgrund der vielen Terroranschläge.
Der Text packt den Leser und zieht ihn mit sich und mit jeder Seite brennt es einem mehr unter den Nägeln, wie die Geschichte wohl enden mag.
Hochspannung garantiert!
Selten wurde auf so wenig Seiten, so viel gesagt. Dies ist ein Buch, welches eigentlich in der Schule gelesen werden müsste, weil es Problematiken von Schülern anspricht, aber auch aktuell ist aufgrund der vielen Terroranschläge.
Der Text packt den Leser und zieht ihn mit sich und mit jeder Seite brennt es einem mehr unter den Nägeln, wie die Geschichte wohl enden mag.
Hochspannung garantiert!

Dieses Buch hat mich regelrecht gefangen genommen! Das Ende ist überraschend und ganz anders, als man es sich vorstellt. Die Spannung hält sich bis zum Schluss! Dieses Buch hat mich regelrecht gefangen genommen! Das Ende ist überraschend und ganz anders, als man es sich vorstellt. Die Spannung hält sich bis zum Schluss!

Olga Zermal, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Spannend bis zur letzten Sekunde! Wer ist der maskierte Unbekannte? Ein Buch das zum Nachdenken anregt. Kann ich nur empfehlen! Spannend bis zur letzten Sekunde! Wer ist der maskierte Unbekannte? Ein Buch das zum Nachdenken anregt. Kann ich nur empfehlen!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
30
9
7
0
1

wenn du denkst, das du denkst, ...
von Nicole aus Nürnberg am 06.05.2018
Bewertet: Klappenbroschur

Du sitzt mitten in der Mathestunde, und auf einmal schrillt ein Alarm durch das Schulgelände, ein Amoklauf. Dein Lehrer lässt die Tür schließen, und du selbst musst erst mal verstehen, was gerade abgeht. Als es auf einmal klopft und ein Mädchen vor der Türe die Worte sagt: ?Lasst mich... Du sitzt mitten in der Mathestunde, und auf einmal schrillt ein Alarm durch das Schulgelände, ein Amoklauf. Dein Lehrer lässt die Tür schließen, und du selbst musst erst mal verstehen, was gerade abgeht. Als es auf einmal klopft und ein Mädchen vor der Türe die Worte sagt: ?Lasst mich bitte ein, ich werde sonst erschossen.? Was wirst du tun? Die Tür öffnen? Doch genau damit besiegelst du dein Schicksal, und musst verstehen und akzeptieren, was um dich herum passiert. 10 Briefe, die Dinge verlangen, die Brief für Brief eine feste Steigerung der Aufgaben an dich stellt. Deine Klasse und du müsst euch entscheiden was ihr machen werdet, denn eine Waffe in der Hand des Täters löst Angst und Befangenheit aus und du willst nur eines, überleben. Wie viel bist du bereit zu tun, um zu überleben? Diese Frage können dir drei Protagonisten aus der Geschichte beantworten, aber Achtung es geht in die Tiefe, lässt du dich darauf ein? Wie ich das gelesene empfand: Der Einstieg in das Buch ist mir schwer gefallen, denn ich wurde in das Eiskalte Wasser geschubst und musste irgendwie erst mal mich in einer Klasse einfinden, wo von vornherein klar war, der Klassenhalt ist nicht der beste. Charaktere: Es gibt drei Charaktere, Mark Winter, den man von Anfang an am besten kennenlernen darf, und dem man anmerkt Mathe ist nicht sein Ding, und er selbst hat seine eigene Traumata erleben müssen, denn als Kind hatte er es nicht einfach. Dann gibt es Fiona, diese war mir fremd, obwohl sie die Geschehnisse in ihren Augen wiedergibt, fehlt mir der Bezug zu ihr, zu guter Letzt gibt es noch den Lehrer A. Filler. Irgendwie konnte ich mich persönlich am meisten auf ihn einlassen. Vielleicht weil ich einfach in dem Alter des Lehrers bin. Es gibt noch den Täter, ein kleines Mädchen von 10 Jahren und die Klasse. Alle zusammen ergeben ein ganzes, würde man eines davon nehmen, würde in der Geschichte etwas fehlen. Briefe: Es gibt 10 Briefe in der Geschichte, die alles andere als einfach umzusetzen sind, und die mir teilweise den Atem geraubt haben, und wo ich richtig mit empfinden musste. Teilweise ist mir bei der ein oder anderen Aufgabe sogar gekommen, wie würde ich mich verhalten? Wie würde ich das alles wahr nehmen, wie würde ich mich schlagen, was würde ich tun? Diese Frage kann ich so einfach gar nicht beantworten, schließlich bin und war ich Gott sei Dank noch nicht in einer solchen Situation. Am Ende kommt es zum höchsten und man erfährt warum das ganze überhaupt passiert ist, warum es ausgerechnet diese Klasse traf und wer hinter der Maske letztlich steckte, den bis zum Ende war nicht klar, wer hier der Täter ist. Ich kann nur sagen Hut ab für so eine reife Entwicklung eines Buches. Thema: Amoklauf ist ein Thema, das alles andere als einfach ist, und das man leider immer wieder zu hören bekommt. Sei es weil es durch die Nachrichten geht, was gerade im Ausland passiert, oder weil man auch vom Inland etwas hört, nicht immer ist eine Schule betroffen, es kann auch anderswo passieren, doch wie verhält man sich in so einem Fall, wem kann man vertrauen, wie kann man sich verstecken um wirklich am Leben zu bleiben. Diese Frage wird meist individuell von sich selbst beantwortet, sei es weil man einfach nur handelt um zu überleben, oder man andere kleinere Hinweise wahrnehmen kann und verstehen kann, was um sich herum passiert. Ich bin sehr dankbar, noch nicht richtig in so einer Situation gesteckt zu haben und kann nur sagen, ich will so etwas nicht wirklich erleben. Deswegen schätze ich es, darüber Bücher zu entdecken, die auch noch auf Augenhöhe funktionieren und einen berühren dürfen. Und das schafft die Autorin in diesem Werk sehr gut. Sprachstil: Dieses Buch ist in drei Facetten geschrieben, einmal aus der Sicht von Mark Winter, Fiona Nikolaus und A. Filler. Alle drei haben eine ganz andere Sicht auf das Geschehen und jeder hat sein Päckchen das er mit sich herum trägt. Ich konnte mich wie gesagt am besten mit dem Lehrer verbinden, mit den Jugendlichen ist es mir schwer gefallen. Jedoch brauchte es sehr lange bis ich wirklich mich auf jeden Charakter einlassen konnte, das lag wohl daran, das alles in der ICH-Sprache gehalten worden ist und auch sich das alles etwas geähnelt hatte, weswegen ich die ICH Perspektive hier nicht ganz so gelungen empfand. Dafür war es aber authentisch geschrieben und auch die Sprache war recht einfach gehalten, so das ich denke, das auch Jugendliche die nicht viel lesen, in diesem Buch sich zurechtfinden werden. Spannung: Hier von Spannung zu sprechen ist etwas makaber, denn die Spannung kommt durch die Briefe und Aufgaben die gestellt werden, denn was kommt als nächstes, wer wird überleben, wie kommt es überhaupt zu dieser Geschichte, das macht das alles spannend, deswegen ist das etwas makaber. Fazit: Dieses Jugendbuch wird mich nicht einfach so loslassen, dazu hab ich mich dann doch zu sehr angesprochen gefühlt und mitgefiebert, gerade die letzte Szene im Klassenzimmer hat mich mehr als berührt und mit meinen Gefühlen gespielt. Für mich ist aber gerade die Thematik Mobbing, Förderung, und Klassenzusammenhalt in der Geschichte hängen geblieben. Wie weit geht man um seine eigene Haut zu retten? Gut das in diesem Buch aber ein Ende ist, das alle Spekulationen aus dem Weg räumt, das ist für mich auch echt wichtig, sonst hätte ich mich nicht von dieser Geschichte lösen können. Ich kann mir vorstellen, das diese Geschichte im Deutschunterricht gut passen kann, aber auch für Jugendgruppen, wo man tiefe Punkte durchgehen kann, wird dieses Buch passen. Wenn Jugendliche dieses Buch lesen, ist mein Tipp, sprecht mit jemanden über das gelesene, denn ich kann mir vorstellen, das ihr Fragen und Antworten auf Dinge habt und sucht. Bewertung: Nachdem ich mir am Anfang echt schwer tat, aber dann irgendwann im Buch ankam und es nicht mehr aus der Hand legen konnte, und deswegen auch bis mitten in die Nacht hineingelesen hatte, gibt es fünf Sterne.

Guter Ansatz, keine gute Ausführung
von Fanny Beck aus Crivitz am 03.02.2018
Bewertet: Klappenbroschur

Ich habe das Buch durch Zufall im Laden entdeckt. Die Inhaltsangabe hörte sich vielversprechend an. Ich lese gerne und viele Thriller und Dramen. Ich fand die Idee von einem Amoklauf in der Schule sehr interessant, jedoch ließ die Ausführung zu wünschen übrig. Zu wenig charakterisiert, zu vorrausschaubar. Ein Klischee... Ich habe das Buch durch Zufall im Laden entdeckt. Die Inhaltsangabe hörte sich vielversprechend an. Ich lese gerne und viele Thriller und Dramen. Ich fand die Idee von einem Amoklauf in der Schule sehr interessant, jedoch ließ die Ausführung zu wünschen übrig. Zu wenig charakterisiert, zu vorrausschaubar. Ein Klischee jagt das nächste. Das Ende war auch sehr enttäuschend. Man hat die ganze Zeit überlegt wer es sein könnte, und ist alle Charaktere durchgegangen. Allerdings handelte es sich um eine völlig neue, noch nie zuvor erwähnte Person. Das finde ich echt schade. Die Grundlage ist gut, aber an der Ausführung ist es gescheitert.

Jahreshighlight
von Navika Deol am 02.12.2017
Bewertet: Klappenbroschur

In diesem Buch geht es um eine Schulklasse, bei der man als Leser in die Rollen von drei Personen schlüpft. Diese sind zwei Schüler, Mark und Fiona, und der Lehrer Herr Filler. Ein Amokalarm bringt die Schüler in Unruhe und die Klasse schließt sich im Klassenzimmer ein, um sich... In diesem Buch geht es um eine Schulklasse, bei der man als Leser in die Rollen von drei Personen schlüpft. Diese sind zwei Schüler, Mark und Fiona, und der Lehrer Herr Filler. Ein Amokalarm bringt die Schüler in Unruhe und die Klasse schließt sich im Klassenzimmer ein, um sich zu schützen. Aber sie werden gezwungen, da der Amokläufer eine Geisel genommen hat und droht diese zu töten, wenn sie ihn nicht herein lassen. Ab dem Moment beginnt der Schrecken, denn der Amokläufer scheint die Schüler und den Lehrer ganz genau zu kennen, denn er stellt ihnen Aufgaben, die sie erfüllen müssen und wer seine Aufgabe nicht erledigt, der muss sterben... Also erst einmal: Respekt an die Autorin, dass sie so eine geniale Geschichte geschrieben hat! Denn mich hat diese Geschichte noch einige Tage, nachdem ich sie beendet hatte verfolgt. Das Buch wollte mir nicht mehr aus dem Kopf gehen, weil mich die Thematik sehr mitgenommen hat. Ich habe mich dadurch auch Gedanken über meine eigene Zukunft gemacht, da ich ja auf dem Weg bin Lehrerin zu werden und das Szenario eines Amoklaufes gar nicht so abwegig war. Zur Thematik muss man auch sagen, dass über einen Amoklauf zu schreiben jetzt nicht wirklich etwas neues ist, aber das was le-Lina Oppermann daraus gemacht hat ist sehr originell. Die Tatsache, dass der Amokläufer da ist und die "Opfer" zu bestimmten Aufgaben zwingt. Zu diesen Aufgaben muss man auch sagen, dass sie echt heftig waren. Ich kann mir vorstellen, dass der eine oder der andere vielleicht beim Lesen eine Träne vergossen hat - mich hat es "nur" sehr stark mitgenommen. Ich habe echt mit den Charakteren mitgefühlt. Apropos Charaktere: obwohl man nur aus der Sicht von Fiona, Mark und Herrn Filler liest hatte ich das Gefühl zu wissen wie die anderen Schüler fühlen. Denn man hatte drei verschiedene Sichten auf das ganze Geschehen, was ich echt gut fand, denn das hat wiederum gezeigt, dass jede Person auf andere Details achtet und wenn ich ehrlich bin: manchmal ist es schon langweilig nur aus einer Sicht zu lesen. Da sind diese drei Perspektiven echt gut gekommen. Zu den Charaktere muss man sagen, dass sie sich echt verschieden waren und im Normalfall hätte ich den Lehrer wahrscheinlich nicht so gemocht, da er so sehr auf sich selbst fixiert ist, dass ihm seine Schüler egal sind. Aber in dem Moment, in dem diese eine Aufgabe erledigt werden musst, habe ich mit ihm mitgefühlt. Es hat mir so wie bei allen anderen auch das Herz zerbrochen. Ich hätte gedacht, dass es spätestens da aufhört, aber da lag ich falsch. Es war einfach nur krass, dass diese Klasse so lange gebraucht hat, um dem ganzen ein Ende zu setzen. Was mich neben der Aufgabe auch sehr mitgenommen hat war eine Aufgabe, die ich hier mal konkret nennen werde. (daher: VORSICHT SPOILER) Es geht darum, dass ein Mädchen gezwungen wird den Burger eines Schulkameraden zu essen. Im ersten Moment scheint es nicht so schlimm bis man dann erfährt, dass sie an Anorexie leidet. Ich habe mitgefühlt, weil ich tatsächlich weiß wie es sich anfühlt, wenn man sich in solch einer Situation befindet und dann zum Essen gezwungen wird. Es war grausam und im englischen würde ich jetzt das Wort "cruel" benutzen. Diese Stelle war tatsächlich die einzige, die mich fast zu Tränen gerührt hat und ich habe mich gefragt wie grausam man sein muss so etwas zu tun. (SPOILER ENDE) Zu den Charakteren will ich noch sagen, dass man sich sehr gut in diese hinein versetzen kann. Nicht nur in den Momenten, als sie selbst eine Aufgabe erfüllen, sondern auch die Momente, in denen sie beobachten was passiert. Erstaunlich fand ich, dass die Autorin, obwohl es erst ihr Debüt ist und sie noch so jung ist, es geschafft hat das "Bild" des Menschen so gut darzustellen. Denn das ganze Buch zeigt einem wie weit man gehen würde, um sein eigenes Leben zu retten. Dass diese Message dahinter steckt, denkt man gar nicht, wenn man anfängt das Buch zu lesen. Zum Ende möchte ich auch noch etwas sagen: die Wende, die es nimmt fällt nicht komplett aus dem Himmel, da von Anfang an kleine Andeutungen gemacht werden, aber dennoch: ich war schockiert und habe mich echt gefragt was einen Menschen zu so etwas treibt. Zum Cover will ich auch noch was sagen: es ist sehr schlicht, was ich echt gut finde, denn es zieht trotzdem die Blicke auf sich, was vor allem damit zu tun hat, dass der Titel so groß ist und sich über das ganze Buch zieht. Übrigens habe ich während dem Lesen herausgefunden, dass es die Nahaufnahme einer Hand ist, was definitiv originell ist. Also ich hoffe jetzt echt, dass es eine Hand ist, sonst wäre es peinlich!? Kleines Fazit von mir: wenn ihr Lust habt etwas in Richtung Amoklauf zu lesen, was nicht zu lang sein soll und was auch ein klein wenig Tiefgang hat, dann ist dieses Buch perfekt für euch! Aber ich kann generell empfehlen, dass ihr eventuell zu diesem Buch greifen solltet, denn für mich gehört es zu meinen Jahreshighlights 2017! Von mir bekommt "Was wir dachten, was wir taten" auf jeden Fall 5 von 5 möglichen Sternen, obwohl...eigentlich würde ich lieber 10 von 5 Sternen geben! Also somit eine klare Leseempfehlung von mir!