Weißzeit

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Rasiermesserscharf und atemberaubend: Vega Gillberg ist 16 Jahre alt, als die Polizei an ihre Tür klopft. Sie ist auf der Suche nach Vegas Bruder Jakob, der des Mordes verdächtigt wird. Doch Jakob ist verschwunden, Vega hat seit Tagen nichts mehr von ihm gehört. Hat er wirklich etwas mit dem Verbrechen zu tun? Vega macht sich in der harten Wildnis Schwedens auf die Suche, taucht immer tiefer in die Geschichten der Menschen um sie herum ein, die alle miteinander verbunden sind, und entdeckt ein dunkles Geheimnis.
Packend, rau, emotional: ein literarisches Juwel aus der Feder des vielfach ausgezeichneten schwedischen Autors Christoffer Carlsson.
Portrait
Christoffer Carlsson was born and raised in Halmstad, on the west coast of Sweden. He earned his PhD in Criminology from the University of Stockholm where he currently serves as a lecturer. In 2012, he was awarded the International European Society of Criminology's Young Criminologist Award.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 25.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7915-0059-1
Verlag Dressler
Maße (L/B/H) 20,8/14,1/2,5 cm
Gewicht 346 g
Originaltitel October is the coldest month
Übersetzer Susanne Dahmann
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„October is the coldest month“

Katja Wiezorek, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ich war so gespannt auf dieses Jugendbuchdebüt, weil Klappentext und Cover vielversprechend aussahen. Leider konnte mich weder der Schreibstil noch die Geschichte so richtig mitreißen.
Die angedeutete lange Suche nach dem verschwundenen Bruder der 16jährigen Vega ist relativ schnell vorbei, sie landet gleich bei der ersten Versteckmöglichkeit
Ich war so gespannt auf dieses Jugendbuchdebüt, weil Klappentext und Cover vielversprechend aussahen. Leider konnte mich weder der Schreibstil noch die Geschichte so richtig mitreißen.
Die angedeutete lange Suche nach dem verschwundenen Bruder der 16jährigen Vega ist relativ schnell vorbei, sie landet gleich bei der ersten Versteckmöglichkeit einen Volltreffer und findet ihren Bruder - und ab da enthüllt sich nach und nach, was eigentlich passiert ist.
Realistisch und bedrückend dargestellt ist der ländliche, abgelegene Teil Schwedens, in dem Vega lebt, wo die Menschen trostlos und verarmt in Wohnwagensiedlungen hausen und die Weite der Natur das Gefühl der Einsamkeit verstärkt.
Die Landschaft ist karg und rau, und genau das spiegelt sich in der Sprache und im Ton des Buches wider. Hier wird nichts beschönigt, alles ist düster und hoffnungslos.
Für Jugendliche ab 16 Jahren, die nicht abgeneigt sind Bücher zu lesen, die vom Bekannten abweichen und wenig positive Gefühle hinterlassen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
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Erdrückend und stumpf
von Lovelyceska am 02.01.2018

»Ich muss die ganze Zeit daran denken«, flüsterte ich. »An das Haus, das Blut. Den Toten. An alles, was passiert, wenn sie dich festnehmen. Ich weiß nicht, was ich tun soll.« Buchdetails: Originaltitel: October is the coldest month ? Autor: Christoffer Carlsson ? Verlag: Dressler (25. September 2017) ? Genre: Kriminalroman... »Ich muss die ganze Zeit daran denken«, flüsterte ich. »An das Haus, das Blut. Den Toten. An alles, was passiert, wenn sie dich festnehmen. Ich weiß nicht, was ich tun soll.« Buchdetails: Originaltitel: October is the coldest month ? Autor: Christoffer Carlsson ? Verlag: Dressler (25. September 2017) ? Genre: Kriminalroman ? Format: gebundene Ausgabe ? Buchlänge: 224 Seiten ? ISBN: 978-3791500591 ? Erwerben: *Amazon / Dressler ? Empfohlene Altersstufe: ab 14 Jahren Über den Autor: Der Schwede Christoffer Carlsson schreibt Krimis und hat dafür bereits zahlreiche Preise erhalten. Obwohl er gerade erst 30 geworden ist, hat er bereits fünf von der Kritik hochgelobte Bücher veröffentlicht und seinen Doktor in Kriminologie gemacht. 2013 wurde sein erstes Buch in der Leo Junker-Serie The Invisible Man from Salem von der Akademie der Schwedischen Krimiautoren zum besten schwedischen Kriminalroman des Jahres gewählt. Carlsson ist der jüngste Gewinner des Preises. Weißzeit ist sein erster Roman für Jugendliche, und wurde ebenfalls zum besten Kriminalroman des Jahres für junge Lesers gewählt. (Quelle: Dressler) Klappentext: Rasiermesserscharf und atemberaubend: Vega Gillberg ist 16 Jahre alt, als die Polizei an ihre Tür klopft. Sie ist auf der Suche nach Vegas Bruder Jakob, der des Mordes verdächtigt wird. Doch Jakob ist verschwunden, Vega hat seit Tagen nichts mehr von ihm gehört. Hat er wirklich etwas mit dem Verbrechen zu tun? Vega macht sich in der harten Wildnis Schwedens auf die Suche, taucht immer tiefer in die Geschichten der Menschen um sie herum ein, die alle miteinander verbunden sind, und entdeckt ein dunkles Geheimnis. (Quelle: Dressler) Meine Meinung: Das Setting ist düster und geheimnisvoll, abgeschottet von der Zivilisation mitten in den Wäldern Schwedens geschieht ein Verbrechen. Es verspricht spannend zu werden, doch leider traf das nicht zu. Die Protagonistin ist alles andere als sympathisch. Sie ist ziemlich in sich gekehrt, nicht wirklich gesprächig und lebt einfach in einer verkorksten Welt. Von Emotionen gibt es keine Spur und es herrscht durchweg eine bedrückende Stimmung. Die Geschehnisse werden radikal aneinandergereiht, manche nur oberflächlich angekratzt. Der Schreibstil spiegelt dies wunderbar wieder, da er stumpf, platt und eintönig wirkt. Einzig allein das Verbrechen hat mich dazu gebracht, dieses Buch weiterlesen zu wollen, da mich die Auflösung dann doch interessierte. Doch selbst die konnte mich nicht überraschen. Fazit: Leider ist dieses Buch überhaupt nicht meins. Oberflächlich verfolgte ich das Geschehen, welches mich weder fesseln noch andersartig reizen konnte. Ich habe seit langem kein Buch mehr gelesen, welches einfach mal keine Gefühle bei mir auslöste, also weder positive noch negative. Note: 4

Atmosphärisch dichter und kurzweiliger Jugendkrimi!
von hellomybook am 28.12.2017

Das Kälte ausstrahlende Cover und der dazu passende Titel haben mich in der frostigen Jahreszeit, in welcher wir uns derzeit befinden, dazu verleitet, das Jugendbuchdebüt „Winterzeit“ des schwedischen Autoren Christoffer Carlsson zu lesen. Der Klappentext des Buches versprach ein kurzweiliges, aber fesselndes Lesevergnügen. Mit diesen Ansprüchen bin ich an... Das Kälte ausstrahlende Cover und der dazu passende Titel haben mich in der frostigen Jahreszeit, in welcher wir uns derzeit befinden, dazu verleitet, das Jugendbuchdebüt „Winterzeit“ des schwedischen Autoren Christoffer Carlsson zu lesen. Der Klappentext des Buches versprach ein kurzweiliges, aber fesselndes Lesevergnügen. Mit diesen Ansprüchen bin ich an vorliegendes Werk herangegangen und in der folgenden Rezension könnt ihr erfahren, wie es mir gefallen hat. Gleich zu Beginn positiv aufgefallen ist der leicht zu lesende Schreibstil. Durch diesen findet man sich sehr schnell in diesem neuen Szenario zurecht. Auch die kurze Kapitellänge sorgt dafür, dass man wortwörtlich durch die Seiten „fliegt“. Alles in Allem kommt man nicht nur gut in das Geschehen hinein, sondern ist auch dementsprechend schnell mit dem Buch fertig. Der Frage, ob sich diese doch sehr kurze Buchlänge negativ auf den Tiefgang und die Handlung auswirkt, fühlte ich mich gegenübergestellt – und obwohl es jetzt schon mehrere Tage her ist, dass ich das Buch beendet habe, kann ich keine eindeutige Antwort darauf geben. Während des Lesens ist mir die düstere, kalte Atmosphäre, die der Autor an den Tag legt, spürbar geworden. Das frostige Klima, das über dem Ort schwebt, in dem der Roman spielt, die bedrückende und bedrückte Stimmung, die von den Einwohnern ausgeht, und den fast schon depressiven Gemütszustand, in welchem sich die Protagonistin ausschließlich befindet, konnte der Autor glaubhaft dem Leser auf den knapp zweihundert Seiten übermitteln. Von daher, konnte ich alle Figuren in den kaltherzigen und grausamen Entscheidungen, die sie teilweise getroffen haben, nachvollziehen, weil es total in die Umgebung gepasst hat und sie verständlicherweise vom Umfeld so stark geprägt worden sind. Andererseits konnte ich beobachten, dass mir das Buch nicht länger nach Beendigung im Gedächtnis geblieben ist. Es hat weder eine besondere Message, was es uns mit auf den Weg geben möchte, noch einen einprägsamen Twist. Das bedeutet, dass „Weißzeit“ zwar atmosphärisches und kurzweiliges Lesevergnügen bereiten kann, aber man als Leser dieses relativ schnell wieder aus dem Gedächtnis bannen kann. Die wenigen Figuren, die in diesem Buch auftauchen, sind, wie oben bereits kurz erwähnt, glaubwürdig und realistisch dargestellt und man merkt, wie stark sie von dem trostlosen Umfeld, in welchem sie sich tagtäglich bewegen, geprägt sind. Dennoch kann man auch die seltsame Bindung, die die Einwohner an ihre Heimat bindet, verstehen und nachvollziehen, da sie selbst oftmals über eine Flucht nachdenken. Die Handlung fällt mehr als dürftig aus. Es ist eine sehr einfach gestrickte Mordgeschichte, in welcher die Figuren in so ziemlich allem richtig liegen, was sie vermuten. Der Twist, der am Ende sichtbar wird, ist nicht wirklich stark überraschend. Tatsächlich ist es auch nicht der Handlungsverlauf, der das Buch besonders macht, sondern die erschreckend düstere Atmosphäre, welche ich obig schon mehrfach erwähnt habe. Dabei lässt man als Leser bei der Aufdeckung des Mörders selbst jegliches Gerechtigkeitsgefühl links liegen, da auch diese Tat kurioserweise nachvollziehbar erscheint und man diesen Täter nachträglich nicht als einen „bösen Menschen“ erachtet, da jeder aus der Umgebung solchen morbiden und kalten Gedankengängen nachhängt. „Kaltzeit“ ist ein kurzweiliger Jugendroman, der durch seine besondere, düstere und kalte Atmosphäre besticht. Er unterhält den Leser in seiner kurzen Länge gut, bleibt aber nachträglich nicht im Gedächtnis hängen. Hier hat jeder selbst zu entscheiden, ob er sich die 15€ dafür lohnen. Jedem, der sich nach dem Klappentext angesprochen fühlt, kann ich aber ruhigen Gewissens empfehlen, einen Blick auf diesen Jugendroman zu werfen.

Eindringlich
von einer Kundin/einem Kunden am 05.11.2017

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der 16jährigen Vega und der Leser erfährt erst nach und nach, worum es geht. Die Polizei kommt und sucht nach ihrem Bruder, doch Vega verrät nicht, wo er ist bzw. sein könnte. Sie macht sich auch auf die Suche nach ihm, aber warum... Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der 16jährigen Vega und der Leser erfährt erst nach und nach, worum es geht. Die Polizei kommt und sucht nach ihrem Bruder, doch Vega verrät nicht, wo er ist bzw. sein könnte. Sie macht sich auch auf die Suche nach ihm, aber warum die Polizei Jakob sucht, erfährt man erst später. Die ganze Geschichte konzentriert sich auf wenige Tage, es wird (zu viel) geraucht und getrunken, aber das ist vermutlich eher eine realistische Darstellung. Die Einsamkeit dieser abgelegenen Gegend, der einsamsten in ganz Småland, die Vorherrschaft des dunklen Herbstwaldes wird eindringlich beschrieben. Die Frage nach dem Zusammenhang, warum die einzelnen Personen so gehandelt haben stehen hier mehr im Vordergrund als eine leicht nachvollziehbare schnelle Handlung mit einer einfachen Lösung. Auf mich hat die Lektüre eine Sogwirkung ausgeübt und das Buch war viel zu schnell ausgelesen.


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