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Wem gehört die Welt?

Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter

(1)
Auf den ersten Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts gemeinsam. Was sie aber eint, ist, dass sie zum Nötigsten für ein menschliches Leben gehören. Doch sie gehen der Gesellschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen, missbraucht oder unbezahlbar werden. Die Welt gehört nicht mehr allen, sie wird eingezäunt und kommerzialisiert – zu unserem Schaden. Davon zeugen die weltweiten Konflikte über die Trinkwasserversorgung, den Zugang zu neuen Technologien oder den Umgang mit Regenwäldern. Wir stehen an einem Scheidepunkt, an dem ein neuer Blick auf unsere gemeinsamen Besitztümer erforderlich ist.
Dieses Buch will diesen neuen Blick ermöglichen. Es zeigt die Vielfalt unserer Gemeingüter – und welch’ ungeheures Potenzial in ihnen steckt. Es macht uns vertraut mit Dingen wie Creative Commons, Slow Food und der Wissensallmende. Und es skizziert durch praktische Beispiele den Weg, wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Demokratie durch Gemeingüter auf Dauer erhalten oder erreicht werden können.
Mit Beiträgen von David Bollier, Elinor Ostrom, Richard Stallman, Sunita Narain, Ulrich Steinvorth, Peter Barnes, Oliver Moldenhauer, Pat Mooney und vielen anderen.
Portrait
Silke Helfrich, studierte Philologie (Französisch/Portugiesisch) und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Anfang 1990 begann sie verstärkt zu Lateinamerika und Entwicklungspolitik zu arbeiten.
Seit 1999 leitet sie das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexico City. Schwerpunkte ihrer dortigen Arbeit bilden die Themen Globalisierung, Gender und Menschenrechte. Derzeit ist sie freischaffend tätig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Heinrich Böll Foundation, Silke Helfrich
Seitenzahl 285
Erscheinungsdatum März 2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86581-133-2
Verlag Oekom
Maße (L/B/H) 240/173/20 mm
Gewicht 502
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 81.673
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Warum soll die Arbeitskraft eigentlich eine Ware sein?
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 17.03.2011

Wasser soll keine Ware sein, Medizin soll keine Ware sein, Gene sollen keine Ware sein, Bildung soll keine Ware sein ... Offensichtlich ist den Autoren, die für die Verteidigung und Wiederaneignung der Gemeingüter werben, durchaus bekannt, dass Waren etwas Unangenehmes an sich haben. Trotzdem soll der Ausschluss vom Benutzen,... Wasser soll keine Ware sein, Medizin soll keine Ware sein, Gene sollen keine Ware sein, Bildung soll keine Ware sein ... Offensichtlich ist den Autoren, die für die Verteidigung und Wiederaneignung der Gemeingüter werben, durchaus bekannt, dass Waren etwas Unangenehmes an sich haben. Trotzdem soll der Ausschluss vom Benutzen, der mit der Ware gegeben ist, für die meisten anderen Dinge in keiner Form in Frage gestellt werden. Wer in der »Wiederentdeckung der Gemeingüter« den Versuch vermutet, hier ginge es um eine Welt in der nicht der Besitz von Geld darüber entscheidet, wer im 21. Jahrhundert Zugang zu den vorhandenen Reichtümern hat und wer von Welthunger, bitterer Armut, elenden Arbeitsbedingungen, von Alters- und Kinderarmut betroffen ist, der wird beim Lesen der 33 Artikel enttäuscht. Lediglich zwei der Autoren (Christian Siefkes und Ulrich Brand) denken in eine Richtung, in der die Welt nicht den Produktionsmittelbesitzern gehört, sondern auf der Grundlage von Gemeingütern organisiert wird. Der Rest der Beiträge sehnt sich nach einer Welt zurück, in der, wie vor der neoliberalen Privatisierungswelle, die Existenz von Gemeingütern die mit der marktwirtschaftlichen Konkurrenz verbundene Armut zumindest etwas abfedert. Gemeingüter als »institutionelle Räume, in denen wir frei sind von den uns durch die Erfordernisse des Marktes auferlegten Begrenzungen.« (Yochai Benkler) Wer sich da nach radikaleren Lösungen sehnt, dem seinen die folgenden Bücher ans Herz gelegt: Christian Siefkes, Beitragen statt tauschen: Materielle Produktion nach dem Modell Freier Software sowie Hermann Lueer, Warum verhungern täglich 100.000 Menschen?

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