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Wenn du wiederkommst

Roman

(15)
Das berührende Porträt einer wechselvollen, intensiven Liebe
Sie wollten vernünftig lieben, mit Maß und Respekt. Leidenschaftlich und doch voller Achtung für die Freiheit des anderen. Ein ganzes Leben haben Jerome und die namenlose Erzählerin gebraucht, um ein Liebespaar zu werden, das den eigenen hohen Ansprüchen genügt. Doch dann stirbt Jerome plötzlich, und die Erzählerin versucht mit einer eindringlichen, bewegenden Totenklage, das Versprechen eines Neuanfangs einzulösen, über den Tod hinaus. Gegen die oft unfreiwillig komischen gesellschaftlichen Rituale des Trauerns, gegen die Verwandtschaft, die sie nie als die »Lebensfrau« Jeromes akzeptieren wollte, gelingt ihr das wahrhaftige Porträt einer von Enttäuschungen und Verletzungen nicht verschont gebliebenen, lebenslangen, großen Liebe.
Rezension
"Ein herzergreifendes Kammerspiel." Falter
Portrait
Anna Mitgutsch, 1948 in Linz geboren, unterrichtete Germanistik und amerikanische Literatur an österreichischen und amerikanischen Universitäten. Für ihr literarisches Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Solothurner Literaturpreis, den Würdigungspreis (Staatspreis) für Literatur der Republik Österreich und das Ehrendoktorat der Universität Salzburg. Seit den siebziger Jahren übersetzt sie Lyrik und verfasste bisher zehn Romane, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Bei Luchterhand erschienen die Romane „Ausgrenzung“ (1989), „In fremden Städten“ (1992), „Haus der Kindheit“ (2000), „Familienfest“ (2003), „Zwei Leben und ein Tag“ (2007) und „Wenn du wiederkommst“ (2010) sowie zuletzt der Essayband „Die Welt, die Rätsel bleibt“ (2014).
Zitat
"'Wenn du wiederkommst' ist ein beeindruckendes Tagebuch der Trauer, eine Anatomie des Todes, ein souverän verfasster Cantus, bei dem selbst die Dinge des Alltags zu rätselhaften Chiffren des Abschieds werden."
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 11.10.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74202-8
Verlag btb
Maße (L/B/H) 186/118/23 mm
Gewicht 248
Verkaufsrang 86.475
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„Melancholisches Buch gegen das Vergessen“

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Hinter dem, wie ich finde, trivial anmutenden Titel verbirgt sich eine der schönsten und innigsten Geschichten, die ich über über den Abschied von einem geliebten Menschen gelesen habe: „Wir würden einander nie belügen, … aber auch die Wahrhaftigkeit nicht benützen, um einander weh zu tun. Wir würden einander beschützen und mit Rat Hinter dem, wie ich finde, trivial anmutenden Titel verbirgt sich eine der schönsten und innigsten Geschichten, die ich über über den Abschied von einem geliebten Menschen gelesen habe: „Wir würden einander nie belügen, … aber auch die Wahrhaftigkeit nicht benützen, um einander weh zu tun. Wir würden einander beschützen und mit Rat und Hilfe unterstützen, ohne Abhängigkeit zuzulassen. Wir würden alles teilen, aber unser Recht auf Eigenständigkeit bewahren.“ So präzis und klar hatten sie es sich am Anfang ihrer Beziehung ausgedacht. Nun, 30 Jahre später, ist Jerome tot. Auf das für sie Wesentliche beschränkt folgt die Autorin und Icherzählerin ohne Selbstmitleid und Pathos den Spuren des Geliebten. Erinnerungen prägen das Buch, der Leser erhält Einblick in Jahre mit Höhen und Tiefen zweier unabhängiger Menschen. Ein Leben voller schöner Momente und glücklicher Elternschaft, aber auch gefüllt mit Missverständnissen, Eifersucht, Verletzlichkeiten und Trennung. Letzten Endes steht das Bedauern über viele verpasste Gelegenheiten. Tiefe Einsichten, schöne Sprache, ein Buch gegen das Vergessen, poetisch, melancholisch klug und voller Gefühl.

„Was ist die Liebe?“

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„Wenn du wiederkommst“ soll endlich nach über 15 jähriger häufiger räumlicher Trennungen ein neues gemeinsames Leben beginnen. Doch leider kommt es nicht mehr dazu, denn plötzlich und unerwartet stirbt er und ihr, der Ich-Erzählerin, bleibt nur noch die Erinnerung. „Ich weiß, es war nur unsere kleine, für andere bedeutungslose Welt, „Wenn du wiederkommst“ soll endlich nach über 15 jähriger häufiger räumlicher Trennungen ein neues gemeinsames Leben beginnen. Doch leider kommt es nicht mehr dazu, denn plötzlich und unerwartet stirbt er und ihr, der Ich-Erzählerin, bleibt nur noch die Erinnerung. „Ich weiß, es war nur unsere kleine, für andere bedeutungslose Welt, die der Tod ausgelöscht hat, aber für uns war sie groß und umfassend wie das Universum. Alle anderen Leute sind davon unberührt, ein anderer Tod wird sie zu einer anderen Zeit einholen, es beruhigt mich, das zu wissen.“ Dieses Buch ist gefüllt mit wunderbaren, aber auch schmerzhaften Erinnerungen an ein gemeinsames Leben. Es war nicht immer harmonisch und sie haben es nicht immer zusammen verbracht, doch sie haben sich trotz Scheidung immer als eine Einheit betrachtet.

Die Autorin beschreibt in einer wunderschönen Sprache die verschiedenen Phasen des Trauerns der Ich-Erzählerin. Für die Ich-Erzählerin als auch für uns als Leser stellen sich viele Fragen: Was ist die Wirklichkeit? Wie nehmen uns Außenstehende und Freunde als Paar wahr? Gibt es mehrere Wahrheiten? Was ist die Liebe? Mit dem Ende des Trauerjahres endet auch das Buch. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es hat mich zugleich glücklich und nachdenklich gestimmt. Wunderschön zu lesen, auch wenn das Thema an sich traurig ist und jeder nach Möglichkeit einen Bogen darum macht.

„Eindrucksvoll“

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Anna Mitgutsch erzählt uns die Geschichte einer Beziehung, die immer unkonventionell war, die gekennzeichnet war durch grosse räumliche und zeitliche, aber nie emotionale Entfernung. Und gerade zu dem Zeitpunkt, an dem die Erzählerin und Jerome beschliessen ihren Kampf um Freiheit aufzugeben, stirbt Jerome.
Auf diesen schmerzhaften
Anna Mitgutsch erzählt uns die Geschichte einer Beziehung, die immer unkonventionell war, die gekennzeichnet war durch grosse räumliche und zeitliche, aber nie emotionale Entfernung. Und gerade zu dem Zeitpunkt, an dem die Erzählerin und Jerome beschliessen ihren Kampf um Freiheit aufzugeben, stirbt Jerome.
Auf diesen schmerzhaften Weg, vom Erfahren der Todesnachricht an, nimmt uns Anna Mitgutsch mit, mitten rein in diese Totenklage.
Sehr eindringlich und absolut grossartig geschrieben gehört dieser Roman zu meinen momentanen literarischen Highlights im Frühjahrsprogramm.

„Totenklage“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Eine Beziehung, dreißig Jahre geprägt von Nähe und Distanz und am Ende der Hoffnung sich entgültig zu finden.
Der plötzliche Tod Jeromes setzt dem ein jähes Ende. In einer brillianten Sprache wagt die Ich-Erzählerin einen Rückblick auf ihre Beziehung, versucht die Person des verstorbenen Partners und ihre eigene zu ergründen und muss
Eine Beziehung, dreißig Jahre geprägt von Nähe und Distanz und am Ende der Hoffnung sich entgültig zu finden.
Der plötzliche Tod Jeromes setzt dem ein jähes Ende. In einer brillianten Sprache wagt die Ich-Erzählerin einen Rückblick auf ihre Beziehung, versucht die Person des verstorbenen Partners und ihre eigene zu ergründen und muss erkennen, daß Selbst- und Fremdwahrnehmung nicht immer identisch sind.
Eine Totenklage der besonderen Art.

„Trauer und Wahrheit“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Das Unfassbare geschieht, der Lebenspartner dieser höchst eigenwilligen und unkonventionellen Beziehung stirbt und zurück bleibt neben dem großen Verlust auch die Frage, wie war denn diese Beziehung wirklich ? Die Erzählerin versucht , den toten Partner gegenwärtig zu halten und klammert sich an Erinnerungen, die andere in ihrem Umfeld Das Unfassbare geschieht, der Lebenspartner dieser höchst eigenwilligen und unkonventionellen Beziehung stirbt und zurück bleibt neben dem großen Verlust auch die Frage, wie war denn diese Beziehung wirklich ? Die Erzählerin versucht , den toten Partner gegenwärtig zu halten und klammert sich an Erinnerungen, die andere in ihrem Umfeld ganz anders sehen ...einzig die Beziehung zu der gemeinsamen Tochter scheint
dem Idealbild zu entsprechen, wenn auch nicht ohne Ambivalenz..
Sehr gut geschrieben und sehr nachhaltig..ich habe noch lange darüber nachgedacht.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
11
2
2
0
0

Sensibel, einfühlsam, gefühlvoll
von Lisa Weigel aus Leipzig am 06.09.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

– all diese Attribute beschreiben den neuen Roman von Anna Mitgutsch treffend. Die Autorin schildert hierin das intime Innenleben einer vom unerwarteten Tod ihres Exmannes erschütterten, namenlosen Frau. Die Beziehung war, gelinde gesagt, heikel. Zugegebenermaßen kein leicht zu schulterndes Thema. Und doch möchte ich Ihnen dieses Buch ans Herz... – all diese Attribute beschreiben den neuen Roman von Anna Mitgutsch treffend. Die Autorin schildert hierin das intime Innenleben einer vom unerwarteten Tod ihres Exmannes erschütterten, namenlosen Frau. Die Beziehung war, gelinde gesagt, heikel. Zugegebenermaßen kein leicht zu schulterndes Thema. Und doch möchte ich Ihnen dieses Buch ans Herz legen. Warum? Es verdeutlicht, dass uns erst bewusst wird, was oder vor allem wer unser Leben ausmacht, wenn es uns plötzlich entrissen wird. Es macht dankbar für das, was ist. Vieles könnte man hier über das Buch von Anna Mitgutsch schreiben. Vor allem ist es aber eines: zutiefst menschlich.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
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Ein grandioser Roman über Erinnerung und Verbundenheit
von Mirjam Berle aus Hagen am 12.04.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

"Bis zum nächsten Mal" - ein Abschied, der ein neuer Anfang sein soll. Ein neuer Anfang nach 30 Jahren, für eine Beziehung gleichsam geprägt von Unabhängigkeit und räumlicher Distanz aber auch von tiefer emotionaler Verbundenheit. Der plötzliche Tod setzt jedoch allen Plänen ein jähes Ende und es bleibt nur... "Bis zum nächsten Mal" - ein Abschied, der ein neuer Anfang sein soll. Ein neuer Anfang nach 30 Jahren, für eine Beziehung gleichsam geprägt von Unabhängigkeit und räumlicher Distanz aber auch von tiefer emotionaler Verbundenheit. Der plötzliche Tod setzt jedoch allen Plänen ein jähes Ende und es bleibt nur die Erinnerung. Anna Mitgutsch erzählt eindringlich und bewegend, wie die Kraft der Erinnerung auch den Tod überdauern kann. Ein grandioser Roman, der fesselt und auch ein wenig nachdenklich macht.

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Wenn du wiederkommst
von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Anna Mitgutsch erzählt von einer Beziehung mit allen ihren Höhen und Tiefen und Trennungen. Die Ich Erzählerin lebt in Wien - ihr ehemaliger Partner in den USA. Sie nähern sich wieder an und wollen einen Neuanfang beginnen. Da stirbt der Mann und so beginnt dieses Buch.Ein Jahr der Trauer,... Anna Mitgutsch erzählt von einer Beziehung mit allen ihren Höhen und Tiefen und Trennungen. Die Ich Erzählerin lebt in Wien - ihr ehemaliger Partner in den USA. Sie nähern sich wieder an und wollen einen Neuanfang beginnen. Da stirbt der Mann und so beginnt dieses Buch.Ein Jahr der Trauer, wo die Erzählerin alles durchlebt, auch die Riten verschiedener Trauerphasen mit einem jüdischen Partner.Die wieder sehr große Bindung zur erwachsenen Tochter und das Leid, durch das jeder alleine durch muß, auch wenn man von vielen Leuten umgeben ist. Ein großartiges Buch über das Abschiednehmen.

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