Werke in 20 Bänden mit Registerband

Die Philosophie des Geistes. Mit den mündlichen Zusätzen

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DRITTER TEIL - PHILOSOPHIE DES GEISTES
377-577

Einleitung:
377
Begriff des Geistes.
381
Einteilung.
385

Erste Abteilung: Der subjektive Geist.
387-482
A. Anthropologie. Die Seele.
388
a. Die natürliche Seele.
391 (a. Natürliche Qualitäten.
392 / ß. Natürliche Veränderungen.
396 / ?. Empfindung.
399) / b. Die fühlende Seele.
403 (a. Die fühlende Seele in ihrer Unmittelbarkeit.
405 / ß. Selbstgefühl.
407 / ?. Die Gewohnheit.
409) / c. Die wirkliche Seele.
411
B. Die Phänomenologie des Geistes. Das Bewußtsein.
413
a. Das Bewußtsein als solches.
418 (a. Das sinnliche Bewußtsein.
418 / ß. Das Wahrnehmen.
420 / ?. Der Verstand.
422) / b. Das Selbstbewußtsein.
424 (a. Die Begierde.
426 / ß. Das anerkennende Selbstbewußtsein.
430 / ?. Das allgemeine Selbstbewußtsein.
436) / c. Die Vernunft.
438
C. Psychologie. Der Geist.
440
a. Der theoretische Geist.
445 (a. Anschauung.
446 / ß. Die Vorstellung.
451: 1. Die Erinnerung.
452 / 2. Die Einbildungskraft.
455 / 3. Das Gedächtnis.
461 / ?. Das Denken.
465) / b. Der praktische Geist.
469 (a. Das praktische Gefühl.
471 / ß. Die Triebe und die Willkür.
473 / ?. Die Glückseligkeit.
479) / c. Der freie Geist.
481

Zweite Abteilung: Der objektive Geist.
483-552
A. Das Recht.
488
a. Eigentum.
488 / b. Vertrag.
493 / c. Das Recht gegen das Unrecht.
496
B. Die Moralität.
503
a. Der Vorsatz.
504 / b. Die Absicht und das Wohl.
505 / c. Das Gute und das Böse.
507
C. Die Sittlichkeit.
513
a. Die Familie.
518 / b. Die bürgerliche Gesellschaft.
523 (a. Das System der Bedürfnisse.
524 / ß. Die Rechtspflege.
529 / ?. Die Polizei und die Korporation.
533) / c. Der Staat.
535 (a. Inneres Staatsrecht.
537 / ß. Das äußere Staatsrecht.
547 / ?. Die Weltgeschichte.
548)

Dritte Abteilung: Der absolute Geist.
553-577
A. Die Kunst.
556
B. Die geoffenbarte Religion.
564
C. Die Philosophie.
572

ANHANG
Konzept der Rede beim Antritt des philosophischen Lehramtes an der Universität Berlin
Anmerkung der Redaktion zu Band 8, 9 und 10
Portrait
Georg Wilhelm Friedrich Hegel, geb. am 27. August 1770 in Stuttgart, gest. am 14. November 1831 in Berlin. Er wuchs in einem pietistischen Elternhaus auf. Vermutlich ab 1776 besuchte Hegel ein Gymnasium in Stuttgart, seit 1784 das Obergymnasium. Seine Interessen waren breit gestreut. Besonderes Augenmerk widmete er der Geschichte, insbesondere der Antike und den alten Sprachen. Ein weiteres frühes Interesse bildete die Mathematik. 1788 nahm Hegel an der Tübinger Universität das Studium der Theologie auf. Im September 1790 erhielt er den Grad eines Magisters der Philosophie, 1793 wurde ihm das theologische Lizenziat verliehen. Hegel profitierte viel von dem intellektuellen Austausch mit seinen später berühmten Zimmergenossen Hölderlin und Schelling. Sie hegten große Sympathie für die revolutionären politischen Ereignisse in Frankreich. Jedoch fand später durch das Scheitern Napoleons eine politische Umorientierung bei Hegel statt. Er wurde ein Anhänger der konstitutionellen Monarchie Preußens und söhnte sich mit den politischen Gegebenheiten aus. Hegels Philosophie erhebt den Anspruch, die gesamte Wirklichkeit in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen einschließlich ihrer geschichtlichen Entwicklung zusammenhängend, systematisch und definitiv zu deuten. In ihrer Wirkung auf die westliche Geistesgeschichte ist sie mit dem Werk von Platon, Aristoteles und Kant vergleichbar. Sein philosophisches Werk Phänomenologie des Geistes aus dem Jahre 1807 zählt zu den wirkmächtigsten Werken der Philosophiegeschichte überhaupt.
Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt/Main geboren, ist seit 1964 als Übersetzerin tätig. Sie übersetzte u.a. Claude Simon, Jorge Semprun, Agota Kristof, Jean Paul Sartre und Lévi-Strauss. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1982 mit dem "Helmut-M.-Braem-Preis" und 1991 mit dem "Celan-Preis". 2005 wurde sie für ihre Neu-Übersetzung von Claude Simons "Das Gras" für den "Preis der Leipziger Buchmesse" nominiert. 2012 wurde Eva Moldenhauer mit dem "Prix de l'Académie de Berlin".ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Karl Markus Michel, Eva Moldenhauer
Seitenzahl 431
Erscheinungsdatum 26.04.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-28210-6
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,8/11,1/2,5 cm
Gewicht 257 g
Auflage 10. Auflage
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Die Wissenschaft von den Erscheinungsweisen des Geistes
von Zitronenblau am 26.12.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach Kants KrV von 1781 sei der Geist und sein Erkenntnisvermögen ausgelotet? Da "erscheint" Hegels Phänomenologie seines Geistes um 1807. Die PG ist der erste Teil des Hegelschen Systems der Wissenschaft in dem erhoben wird, wie vom bloßen Bewusstsein, von der Wahrnehmung das Selbstbewusstsein (hier auch die Dialektik besprochen,... Nach Kants KrV von 1781 sei der Geist und sein Erkenntnisvermögen ausgelotet? Da "erscheint" Hegels Phänomenologie seines Geistes um 1807. Die PG ist der erste Teil des Hegelschen Systems der Wissenschaft in dem erhoben wird, wie vom bloßen Bewusstsein, von der Wahrnehmung das Selbstbewusstsein (hier auch die Dialektik besprochen, obschon es gar nicht immer nur um Herr und Knecht geht, auch wenn Hegel dies offenbar macht, die Dialektik ist auch - bezogen auf das Selbstbewusstsein - das Erkennen, "dass sein Ansichsein wesentlich Sein für Anderes ist; das Ansichsein als das Selbstlose ist in Wahrheit das passive oder was für ein anderes Selbst ist." Dies meint also: Gegenstand ist das Für-es-Sein dieses Ansich, demnach das Wahre sein Wesen oder sein Gegenstand...) und die (sinnliche) Gewissheit hervortreten. "Es ist das Bewusstsein des Verlustes aller Wesenheit in dieser Gewissheit seiner und des Verlustes eben dieses Wesens von sich - der Substanz wie des Selbst; es ist der Schmerz, der sich als das harte Wort ausspricht, dass Gott gestorben ist." Somit geht er die idealistische Treppe hinauf zur Vernunft, spricht über die Lust und Notwendigkeit und das Gesetz des Herzens als implizite Moralität und gelangt zum Geist ("Die Vernunft ist Geist, indem die Gewissheit, alle Realität zu sein, zur Wahrheit erhoben und sie sich ihrer selbst als ihrer Welt und der Welt als ihrer selbst bewusst ist.". Über den Begriff Religion, in dem das Wesen des Sebstbewusstseins ist, "das sich alle Wahrheit ist und in dieser alle Wirklichkeit enthält", gelangt Hegel dann zum absoluten Wissen des Geistes. Geist ist 1. Inhalt seines Bewusstseins i. d. F. der reinen Substanz oder ist Inhalt seines reines Bewusstseins, er ist 2. Mitte zwischen dem Bewusstsein des Anderswerdens oder das Vorstellen als solches, er ist 3. die Rückkehr aus der Vorstellung und dem Anderssein oder das Element des Selbstbewusstseins selbst. Den absoluten Geist müssen wir bei Hegel - eben idealistisch und also theologisch deuten: "So ist also der Geist sich selbst wissender Geist; er weiß sich; das, was ihm Gegenstand ist, ist, oder seine Vorstellung ist der wahre absolute Inhalt; er drückt [...] den Geist selbst aus." Wenn es also um die Erkenntnis geht, so liegt diese als diese in der Erfahrung, ist diese und diese, die es nicht ist: "Das Dieses ist also gesetzt als nicht dieses oder als aufgehoben, und damit nicht Nichts, sondern ein bestimmtes Nichts oder ein Nichts von einem Inhalte, nämlich dem Diesen." Ich = Wir und Wir = Ich. Was Hegel hier meint, ist das Sich-bewusst-Werden des Bewusstseins vom Geist als dessen Negation seiner Freiheit und Selbstständigkeit als für sich verschieden seiender Selbstbewusstseine und die Einheit derselben und es so "in den geistigen Tag der Gegenwart einschreitet". Schon ist das Selbstbewusstsein im Tun der Begierde - dem Gesetz des Herzens. Empfindung und Genuss stürmen in das Leben und Hegel zitiert an der richtigen Stelle den goethischen Faust: "Es verachtet Verstand und Wissenschaft, / des Menschen allerhöchste Gaben - / es hat dem Teufel sich ergeben / und muss zugrunde gehn".


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