Wie es leuchtet

Roman

(4)
Sommer 1989 bis Sommer 1990 - als alle über Ungarn rübermachen, die Mauer fällt und Deutschland Weltmeister wird. Thomas Brussig erzählt von der rollschuhfahrenden Lena, die den Wendehit schreibt, von Lenas großem Bruder, dem einzigartigen Leica-Photographen, von Leo Lattke, dem Starreporter, der gerade jetzt in eine Schreibkrise kommt, erzählt von Alfred Bunzuweit, dem furzenden Direktor des Palasthotels, von Jürgen Warthe, dem Bürgerrechtler, von Gisela Blank, der begnadeten Rechtsanwältin, oder auch von dem 19-jährigen Albino, der für einen Weltkonzern die Volkswirtschaft sondiert.

Thomas Brussig schildert eine Zeit des Aufbruchs, der neu gewonnenen Freiheit, der Unsicherheit, eine Zeit, in der alles möglich war, nichts undenkbar und mehr passierte, als man es je zu träumen wagte. Niemand hat bislang das Lebensgefühl dieser Zeit so farbig und so genau in Bilder und Worte gefasst wie Thomas Brussig.
Portrait

Thomas Brussig,1964 in Berlin geboren, hatte 1995 seinen Durchbruch mit dem Roman ›Helden wie wir‹. Es folgten u.a. ›Am kürzeren Ende der Sonnenallee‹ (1999), ›Wie es leuchtet‹ (2004) und das Musical ›Hinterm Horizont‹ (2011). Seine Werke wurden in 30 Sprachen übersetzt. Thomas Brussig ist der einzige lebende deutsche Schriftsteller, der sowohl mit seinem literarischen Werk als auch mit einem Kinofilm und einem Bühnenwerk ein Millionenpublikum erreichte. Zuletzt erschien von ihm der Roman ›Das gibts in keinem Russenfilm‹ (2015).

Literaturpreise:

u.a.:
1999 Drehbuchpreis der Bundesregierung für "Sonnenallee" (mit Leander Haußmann)
2000 Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster
2005 Carl-Zuckmayer-Medaille

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 01.08.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-15799-0
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,2/12,6/3,7 cm
Gewicht 439 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 63.765
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„Der Wenderoman schlechthin?“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Thomas Brussig ist ein Autor, der in seinem Werk die Wendezeit 1989 reflektiert wie kaum ein anderer. Mit diesem Buch reiht er sich neben Tellkamp, Grass und anderen ein in die Reihe derer, die für sich das Prädikat beanspruchen können, DEN Wenderoman geschrieben zu haben. Die Handlung spielt 1989 und 1990 und zeigt den Wandel der Lebensperspektive bei vielen Einzelpersonen, wie er durch die Maueröffnung und die deutsche Einheit entsteht. Eine Dokumentation des "Wahnsinns"! Die Aufbruchsstimmung, die Hoffnungen, die oft zu Illusionen wurden, hier sind sie zu greifen. Das alles im unverwechselbaren Brussig-Ton: Ironisch, bisweilen sarkastisch, auf jeden Fall nie langatmig.
Thomas Brussig ist ein Autor, der in seinem Werk die Wendezeit 1989 reflektiert wie kaum ein anderer. Mit diesem Buch reiht er sich neben Tellkamp, Grass und anderen ein in die Reihe derer, die für sich das Prädikat beanspruchen können, DEN Wenderoman geschrieben zu haben. Die Handlung spielt 1989 und 1990 und zeigt den Wandel der Lebensperspektive bei vielen Einzelpersonen, wie er durch die Maueröffnung und die deutsche Einheit entsteht. Eine Dokumentation des "Wahnsinns"! Die Aufbruchsstimmung, die Hoffnungen, die oft zu Illusionen wurden, hier sind sie zu greifen. Das alles im unverwechselbaren Brussig-Ton: Ironisch, bisweilen sarkastisch, auf jeden Fall nie langatmig.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Brussig kann es besser
von thomas brackmann aus koeln am 08.03.2008
Bewertet: Buch (gebunden)

Thomas Brussig verdankt seine Schriftstellerkarriere der Wende. Schließlich verarbeitet er in allen seinen Werken diesen epochalen Einschnitt in die deutsche Geschichte. Ob nun Helden wie wir", Am kürzeren Ende der Sonnenallee" oder Leben bis Männer": Sein letztes Buch Wie es leuchtet" schließt sich da an - zumindest thematisch. Ansonsten... Thomas Brussig verdankt seine Schriftstellerkarriere der Wende. Schließlich verarbeitet er in allen seinen Werken diesen epochalen Einschnitt in die deutsche Geschichte. Ob nun Helden wie wir", Am kürzeren Ende der Sonnenallee" oder Leben bis Männer": Sein letztes Buch Wie es leuchtet" schließt sich da an - zumindest thematisch. Ansonsten ist von Brussiger Kurzweiligkeit nicht viel zu lesen. Ganz anders als seine früheren Werke kommt Wie es leuchtet" schon recht dick daher. Es versteht sich auch als Roman, denn als kurzweilige Lektüre. Auf 500 Seiten verarbeitet Brussig gleich mehrere Bücher in einem. Insgesamt sieben an der Zahl. Die Geschichten sind vielschichtiger, die Charaktere tiefer und deren Anzahl größer als bei früheren Werken. Und darin liegt das Problem. Obwohl das Buch von der Presse gelobt wurde, hält es nicht was der Name Brussig verspricht. Der Autor schafft es nicht die Kurzweiligkeit, den Witz und seine sonst gewohnten genialen wortschöpferischen Einfälle zu Papier zu bringen. Selbst die Verquickung der Storyline der rollschuhfahrenden Hobbysängerin, der Transvestiten, des rasenden Reporters oder aber des VW Sohnhochstaplers: Brussig kann es besser. So wird der Umgang mit dem Buch eher ein Kampf als ein Lustgewinn wie in früheren Büchern. Als Erstlingswerk wäre das Buch akzeptabel. Der geübte Brussig Fan ist dagegen enttäuscht.

Eine Bewertung
von Anne Stanarius aus Cape Coral Fl. am 26.12.2004
Bewertet: Buch (gebunden)

Das ist d a s Buch über die Wendezeit 89- 90, daß man für spätere Generationen aufheben sollte. Zu schnell gerät in Vergessenheit wie dieses alles verändernde Jahr gewesen ist. Thomas Brussig vereint in sehr witziger und spannender Sprache skurille, schrille, verschrobene, extrovertierte und einfach nur symphatische... Das ist d a s Buch über die Wendezeit 89- 90, daß man für spätere Generationen aufheben sollte. Zu schnell gerät in Vergessenheit wie dieses alles verändernde Jahr gewesen ist. Thomas Brussig vereint in sehr witziger und spannender Sprache skurille, schrille, verschrobene, extrovertierte und einfach nur symphatische Typen. Ich habe es fast non stop gelesen und kenne einige Leute, denen es ebenso damit erging. Ich kann nur sagen viel Freude beim Lesen!