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Wie man eine Herrin findet

Rat-Schläge für den passiven Mann

Sie leiden darunter, daß sie nicht leiden dürfen. Auf jeder Party trifft man so viele einsame Männer auf der vergeblichen Suche nach einer Domina. Sollte denn nicht jeder Topf einen Deckel finden? Vergebliche Suche rüttelt am Selbstwertgefühl, und das ist keine geile Demütigung, sondern eine reale.
Lange Erfahrung auf der dominanten Seite und Bedauern über den Frust bei den passiven Männern hat die Autorin dazu veranlaßt, diesen Ratgeber zu schreiben. Ihre Thesen sind teilweise überraschend und können neue Wege weisen, eine passende Partnerin zu finden.
Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Lektionen im Devotsein.
Kontaktanzeigen und wie man sie beantwortet.
Erste Erfahrungen im Studio.
Sexuelle Gier.
Willkür oder Strafgrund.
Der erste Partybesuch.
Wie weit geht Deine Devotheit.
Der Sklave als Partner.
Vierundzwanzig/Sieben.
Spiel oder Ernst.
Portrait
Wie man eine Herrin findet
Leseprobe:
Aus dem 7. Kapitel - Deine zerbrechliche Herrin
Du hast dir deine Chancen in der Szene ausgerechnet. Die zahlenmäßige Überlegenheit der passiven Männer ist natürlich der Grund, daß du noch keine Herrin gefunden hast. Oder? Sie alle stehen dir im Weg ...
Wenn du bisher deine Herrin nicht gefunden hast, so ist das nicht die Schuld anderer! Vielleicht auch nicht deine, denn ich möchte an dieser Stelle nicht über Karma diskutieren. Tatsache ist nur, daß auch etliche dominante Damen vergeblich nach einem Sklaven, einem Spielpartner, einem netten Mann suchen.
Nicht alle Ausreden gelten.
Aber Heureka, da begegnet man doch einmal einer netten Herrin, Vanda. Ein Spiel beginnt. Aber nicht lange, da bemerkst du Unsicherheit. Und mit dem, was du dir wünschst, geht es nicht voran; sie ist dir zu zaghaft und macht zu viele Pausen und redet in diesen Pausen zuviel und will wissen, »wie das war« – schrecklich. Also sagst du etwas, zwar geht es dir gegen den Strich, aber du merkst, sie braucht Feedback. »Stärker, schlag ruhig stärker.« Vanda versucht es, aber kommt jetzt in keinen Rhythmus, weil sie offenbar Angst vor der eigenen Courage hat. Ihre Dominanz versinkt unter deinen Augen im Boden. Da steht jetzt nur ein verwirrtes Mädchen, das merkt: Es kann’s dem Herrn nicht recht machen. Und nun auf einmal findest du auch, daß sie zu dick ist und ungeschickt gekleidet, und ihr Rock ist auch nur Kunstleder. Schließlich macht sie dich frei. Sie möchte etwas trinken, du auch; du verlierst sie aus den Augen und bedauerst es auch nicht. Wieder um eine Hoffnung ärmer, wieder eine, auf die du nicht setzen kannst.
Zwei Jahre später begegnest du ihr wieder. Sie ist womöglich noch dicker, sie strahlt und nickt; sie hat dich erkannt. Sie ist mit einem völlig unscheinbaren Typ da, sie schicken sich an zu spielen. Aus purer Langeweile bleibst du da. Und bist verwundert, als du siehst, wie sie ins Spiel eintritt. Sie hat ihn mit ruhigen und festen Bewegungen an das Kreuz geschnallt, hat ihn dabei mit angelegentlichen Klatschern, wie man sie einem Pferd gibt, ermutigt, und nun bedient sie sich mit großer Sicherheit des Riemens, um ihn – Herbert hieß er, glaube ich – schön vorzuwärmen. Seine Bewegungen kommentiert sie mit beißendem Spott, fordert ihn zum Tanzen, zum Weinen und wieder zum Stillhalten auf und keinen Mucks zu machen. Sie gebraucht den Rohrstock, daß er pfeifend die Luft teilt, und die Doppelspuren leuchten eine nach der anderen sauber rot auf seiner Haut.
Ist das dieselbe Frau?
Herbert wird losgemacht und sinkt in ihre Arme. Offenbar eine tolle Erfahrung. Wie kann das sein? Herbert sinkt zu ihren Füßen nieder und küßt ihre billigen Stiefel mit Inbrunst.
Und du ziehst dich mit deinem Glas an die Bar zurück und ärgerst dich.
Freudestrahlend erscheinen die beiden im Barraum. Auch wenn du wenig Lust hast, dich mit ihnen zu unterhalten, so drückt dich doch die Neugier, was mit ihr passiert ist. Sie erzählt ihm von der Begegnung mit dir. »Ja, der Arme!« lacht sie. »Der hatte das Pech, daß ich meine ersten praktischen Erfahrungen mit ihm zu machen versuchte. Das war sicher grottenschlecht«, strahlt sie dich an. »Ich war ja noch viel zu zaghaft und dachte, ich darf ihm nicht wirklich wehtun. Aber es war doch eine ziemlich wichtige Erfahrung für mich. Ich merkte, ich mag es wirklich, ich war nur völlig unsicher, ob ich dafür überhaupt Begabung habe, und nach dem Abend dachte ich, ich schaffe das nie. Aber dann habe ich ja Herbert kennengelernt ... « Eklig, wie Verliebte einander anhimmeln und in den Himmel heben können! » ... und der hat eben doch ein Potential bei mir gesehen und hat sich Zeit genommen. Das war wohl nicht leicht und hatte mit allerhand Verzicht zu tun, denn unsere ersten Sessions waren eher dürftig, nicht?« – »Ich habe aber deine Begabung erkannt«, schiebt Herbert ein. »Und ich wußte, es lohnt sich, wenn ich Zeit investiere.« – »Und er hat mich immer ermutigt, kaum kritisiert, nur, wenn ich ihn um Feedback gebeten habe. Ich bin halt auch empfindlich, und wenn ein kritisches Wort kommt, denke ich, das war jetzt alles Mist. Aber er hat mich systematisch aufgebaut ... « – »Wir haben dich aufgebaut«, schiebt Herbert ein.
Was ist denn das für eine Dominanz, denkst du, die man erst vom Zementboden auf erbauen muß? Die kannst du doch in der Pfeife rauchen. Die Frau ist nicht wirklich dominant, da würde sie ganz anders auftreten.
Tatsächlich glauben manche Männer, vor allem Doms, daß eine Frau, die es versteht, sich zu entschuldigen und die sich nicht vordrängelt, schon mal überhaupt nicht dominant ist.
Sie verwechseln aber die Ebenen.
Wer entscheidet denn, ob du devot bist? Das hast du doch auch selbst entschieden. Und wenn dir jemand das absprechen würde und würde behaupten, in Wirklichkeit seist du ein Dom, dann würdest du dem wohl entgegnen, du kennest dich selbst am besten und wüßtest das ja wohl.
Ebenso ist das mit Dominanten. Sie haben ihr Herz befragt und ihre Lust gefühlt bei diesem und bei jenem, und sie haben das Recht, letztendlich zu definieren, auf welcher Seite sie spielen wollen. Und darum soll man sich nicht täuschen, wenn eine Frau leise und höflich auftritt und lächelt. Im Spiel kann sie sich als harte, höfliche, lächelnde Sadistin entpuppen: »Na, geht es denn noch? Hätte der junge Mann was dagegen, wenn ich mal versuche, den Hintern richtig violett zu kriegen? Ja, ich fürchte, ich kann dir das jetzt nicht ersparen.«
Warum erwartest du denn, daß sie außerhalb der Sessions auch dominant auftreten muß, um sich zu beweisen? Du bist im Büro ja auch nicht devot. Könnte dir auch ziemlich schaden.
Deine Herrin erkennst du nicht daran, ob sie außerhalb des Spiels auch dominant auftritt. Du erkennst sie bisweilen auch nicht an der Kleidung; vielleicht tritt sie einfach nur damenhaft auf, weil sie sich in Fetischsachen nicht wohlfühlt, vielleicht zeigt sie auch keine nackte Haut, weil sie der Ansicht ist, daß es dem Sklavengewürm nicht zusteht, sie so zu sehen. Sie kleidet sich, wie sie es mag, nicht, wie irgendwelche Fetischmagazine ihr das vorschreiben. Ihre Äußerlichkeiten bestimmt sie selber, und erst recht, wie sie sich verhält. Im Gegensatz zu dominanten Männern sind Selbstzweifel ein ihr bekanntes Phänomen. Sie geht nicht davon aus, daß sie immer alles richtig macht, und das ist eine Stärke, die Lernen ermöglicht, wenn es auch äußerlich, vor allem in den Augen eines Mannes, wie eine Schwäche aussieht.
AUCH DU BIST ZERBRECHLICH
Natürlich hast du auch schon Abschürfungen erlitten. Und schließlich zählst du zu den Männern, die sich Gefühle leisten, vor denen andere Angst haben. Du tauchst tief. Deine Hingabe macht dich verletzlich.
Mit der Sehnsucht anderer läßt sich Geld verdienen. Viele Menschen versuchen, das auszunutzen, es gibt zum Beispiel DS-Beziehungen über Briefe, die teuer bezahlt werden müssen, und mancher Anfänger, glühend von dem Wunsch beseelt, sich vor einer Herrin niederzuwerfen, hat nichtssagende, ernüchternde Briefe aus Textbausteinen bekommen, die seine Hoffnung auf eine persönliche Herrin zunichtemachten. Und ich hörte eine Geschichte von einer professionellen Domina, die ihrem Kunden Hoffnung auf eine persönliche Beziehung machte, um ihn an sich zu binden; und als er dann an ihrem Geburtstag mit einem Geschenk auftauchte, ließ sie sich verleugnen. Er weinte.
Kaum eine Geschichte aus meinem persönlichen Umfeld ist mir je so nahgegangen. Es gibt nichts Gemeineres, als die Hingabefähigkeit eines Menschen kalt auszunutzen. Und möglicherweise hast du dergleichen erlebt.
ES GEHT UM DEINE – EMOTIONALE – SICHERHEIT
Darum ist es wichtig, so viel wie möglich über deine künftige Herrin herauszufinden, ob sie deine Hingabe wert ist. Genau darum ist es nötig, bei den ersten Begegnungen einen klaren Kopf zu behalten. Fange nicht an, dich mit ihrem Bild in Gedanken selbst zu befriedigen.
Schade ...
Nein. Das ist die Geschichte mit dem Spatz in der Hand und der Taube auf dem Dach. Du willst doch Größeres erreichen. Die Einsamkeit soll ja der Vergangenheit angehören. Wenn du etwas erreichen willst, dann wage den großen Wurf. Und schon zu deiner eigenen Wertschöpfung ist es wichtig, daß du dich als jemanden sehen kannst, der sich beherrscht. Kein Selbstmitleid, keine Selbstverhätschelung. Das ist schon Teil der Schulung, denn SIE will einen Mann, der zu Selbstkontrolle fähig ist. (…
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 148
Erscheinungsdatum Februar 2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-931406-29-5
Verlag Charon Verlag Grimme Kg
Maße (L/B/H) 219/156/16 mm
Gewicht 325
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
17,50
inkl. gesetzl. MwSt.
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