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Wiener Totenlieder

Kriminalroman

Ein Carlotta-Fiore-Krimi 1

(44)
Ein Tenor wird mit seinem Kostüm ermordet, eine Soubrette unter einem Kulissenteil begraben und eine Sopranistin vergiftet. Und das am weltberühmten Wiener Opernhaus. Die Polizei ist machtlos und bittet Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore um Hilfe. Die ist nicht nur gescheiterte Opernsängerin, sondern auch die Tochter der weltberühmten Sopranistin Maria Fiore. Eigentlich wollte Lotta die Welt von egozentrischen, hyperventilierenden Künstlern für immer hinter sich lassen. Sie hasst alles, was damit zusammenhängt. Aber so richtig spannend ist die Arbeit im Kaufhaus auch nicht. Also lässt sie sich als Statistin in die Oper einschleusen. Ihr zur Seite steht Konrad Fürst, ein ehemaliger Kriminalkommissar, der sich als Clown durchschlägt, seit vor langer Zeit seine kleine Tochter verschwunden ist. Doch der Mörder lässt sich nicht aufhalten – sein nächstes Ziel: Lotta Fiore.
Rezension
Achim Hoffmann, Thalia-Buchhändler und Krimi-Experte sagt:
"Es ist vielleicht lange her, aber es ist nicht vorbei."

Ungeheures geschieht im Wiener Opernhaus, dem Tempel der Hochkultur. Ein Mörder geht um und niemand, weder Sänger noch Bühnenarbeiter, ist vor ihm sicher. Positiver Nebeneffekt: Nach schwach besuchten Aufführungen schnellen die Kartenverkäufe in die Höhe. Carlotta Fiore, die Tochter einer berühmten Opernsängerin und zurzeit als Kaufhausdetektivin tätig, wird von der Polizei zusammen mit dem ehemaligen Kommissar Konrad Fürst in die Oper eingeschleust. Als Statisten getarnt, sollen sie den Mikrokosmos Opernhaus unauffällig durchleuchten. Dass Theresa Prammer etwas von Bühnen versteht, also den Brettern, die die Welt bedeuten, zeigt ihre Vita. Sie beschreibt mit viel Einfühlungsvermögen das Wirken vor und hinter dem Vorhang, die Probenarbeiten und die Nervosität vor der Aufführung. Köstlich ist die Szene, wie eine Aufführung der "West Side Story" in einer mittleren Katastrophe endet. Und mit Carlotta hat die Autorin eine Hauptfigur erschaffen, die in vielerlei Hinsicht keine Kostverächterin ist. Persönlich hätte ich mir etwas mehr Lokalkolorit gewünscht, denn die wundervolle Stadt Wien bietet doch eine prachtvolle Kulisse.
Portrait

Theresa Prammer wurde 1974 in Wien geboren. Sie hatte Engagements als Schauspielerin unter anderem am Burgtheater, den Festspielen Wunsiedel und an der Volksoper. Seit sieben Jahren arbeitet sie außerdem als Regisseurin. 2006 gründete sie mit ihrem Mann das Sommertheater »Komödienspiele Neulengbach«. Für ihren Kriminalroman Für ihren Kriminalroman »Wiener Totenlieder« ist sie mit dem Leo-Perutz-Preis ausgezeichnet worden. Theresa Prammer lebt abwechselnd in Wien und in Reichenau an der Rax.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783843710619
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 2932 KB
eBook
8,99
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„Es ist vielleicht lange her, aber es ist nicht vorbei.“

Joachim Hoffmann, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ungeheures geschieht im Wiener Opernhaus, dem Tempel der Hochkultur. Ein Mörder geht um und niemand, weder Sänger noch Bühnenarbeiter, ist vor ihm sicher. Positiver Nebeneffekt: Nach schwach besuchten Aufführungen schnellen die Kartenverkäufe in die Höhe. Carlotta Fiore, die Tochter einer berühmten Opernsängerin und zurzeit als Kaufhausdetektivin tätig, wird von der Polizei zusammen mit dem ehemaligen Kommissar Konrad Fürst in die Oper eingeschleust. Als Statisten getarnt, sollen sie den Mikrokosmos Opernhaus unauffällig durchleuchten. Dass Theresa Prammer etwas von Bühnen versteht, also den Brettern, die die Welt bedeuten, zeigt ihre Vita. Sie beschreibt mit viel Einfühlungsvermögen das Wirken vor und hinter dem Vorhang, die Probenarbeiten und die Nervosität vor der Aufführung. Köstlich ist die Szene, wie eine Aufführung der "West Side Story" in einer mittleren Katastrophe endet. Und mit Carlotta hat die Autorin eine Hauptfigur erschaffen, die in vielerlei Hinsicht keine Kostverächterin ist. Persönlich hätte ich mir etwas mehr Lokalkolorit gewünscht, denn die wundervolle Stadt Wien bietet doch eine prachtvolle Kulisse. Ungeheures geschieht im Wiener Opernhaus, dem Tempel der Hochkultur. Ein Mörder geht um und niemand, weder Sänger noch Bühnenarbeiter, ist vor ihm sicher. Positiver Nebeneffekt: Nach schwach besuchten Aufführungen schnellen die Kartenverkäufe in die Höhe. Carlotta Fiore, die Tochter einer berühmten Opernsängerin und zurzeit als Kaufhausdetektivin tätig, wird von der Polizei zusammen mit dem ehemaligen Kommissar Konrad Fürst in die Oper eingeschleust. Als Statisten getarnt, sollen sie den Mikrokosmos Opernhaus unauffällig durchleuchten. Dass Theresa Prammer etwas von Bühnen versteht, also den Brettern, die die Welt bedeuten, zeigt ihre Vita. Sie beschreibt mit viel Einfühlungsvermögen das Wirken vor und hinter dem Vorhang, die Probenarbeiten und die Nervosität vor der Aufführung. Köstlich ist die Szene, wie eine Aufführung der "West Side Story" in einer mittleren Katastrophe endet. Und mit Carlotta hat die Autorin eine Hauptfigur erschaffen, die in vielerlei Hinsicht keine Kostverächterin ist. Persönlich hätte ich mir etwas mehr Lokalkolorit gewünscht, denn die wundervolle Stadt Wien bietet doch eine prachtvolle Kulisse.

„Wie weiblich ist dieses, voilà, vorsingende Pendant denn“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Winnetous Schwester auf Entzug und ein auf Clown umgesattelter Ermittler der Mordkommission begeben sich mehr oder weniger undercover in die Wiener Oper. Die Kunst wankt, weicht aber nicht der Gewalt, bla, bla, bla ...Achtung: Überlebensgroße Mütter können zum Alkoholismus führen. Motto: Nach oben buckeln, nach unten treten - alt, aber gut und funktioniert immer hervorragend. Leider. Winnetous Schwester auf Entzug und ein auf Clown umgesattelter Ermittler der Mordkommission begeben sich mehr oder weniger undercover in die Wiener Oper. Die Kunst wankt, weicht aber nicht der Gewalt, bla, bla, bla ...Achtung: Überlebensgroße Mütter können zum Alkoholismus führen. Motto: Nach oben buckeln, nach unten treten - alt, aber gut und funktioniert immer hervorragend. Leider.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
22
18
2
1
1

Erfrischend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 03.05.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein bisschen wie das Phantom der Oper - nur ohne Phantom. Sympathische Figuren, ausgeklügelte Morde und ein Geheimnis, dass Lotta, die als Statistin verkleidete Ermittlerin, persönlich betrifft. Ein kurzweiliger, aber erfrischender Krimi, der sich selbst nicht so ernst nimmt. Für jeden, der die Theaterwelt und Krimis liebt.

Morde im Wiener Opernhaus
von einer Kundin/einem Kunden aus Maienfeld am 22.09.2016
Bewertet: Taschenbuch

Carlotta Fiore, Tochter einer berühmten verstorbenen Opernsängerin, jetzige Kaufhausdetektivin sowie der Ex-Polizist Konrad Fürst erhalten einen seltsamen Auftrag. Die Kripo Wien hat nämlich ein Riesenproblem. Im Wiener Opernhaus sterben während den Aufführungen Darsteller und Mitarbeiter. Niemand kann sich erklären, wer und was hinter diesen Morden dahinter steckt. So auch... Carlotta Fiore, Tochter einer berühmten verstorbenen Opernsängerin, jetzige Kaufhausdetektivin sowie der Ex-Polizist Konrad Fürst erhalten einen seltsamen Auftrag. Die Kripo Wien hat nämlich ein Riesenproblem. Im Wiener Opernhaus sterben während den Aufführungen Darsteller und Mitarbeiter. Niemand kann sich erklären, wer und was hinter diesen Morden dahinter steckt. So auch die Kripo. Lotta, wie sie unbedingt gerufen werden will, und Fürst werden von Kommissar Hannes Wagner als Statisten in das Opernhaus eingeschleust. Lotta kennt sich hervorragend hinter den Kulissen hat, da sie jahrelang zusammen mit ihrer Mutter sich dort aufgehalten hat. Auch Fürst hat ein schweres Schicksal zu tragen. Vor 23 Jahren ist seine geliebte 4-jährige Tochter verschwunden. Da diese Clowns über alles geliebt hat, versucht er sie als Clown verkleidet zu finden. Gemeinsam versuchen die beiden, den Mörder aufzuspüren. Doch bis es soweit ist, werden sie immer wieder auf Irrwege geführt. Auf ihrer Spurensuche geraten sie selbst ins Visier des Mörders und es kommt zu einem spannenden Showdown. Als Debüt finde ich „Wiener Totenlieder“ von Theresa Prammer gut gelungen. Das Ermittlerduo ist sympathisch, manchmal aber auch sehr nervig. Im Laufe der Geschichte erfahren wir so einiges über das Vorleben der beiden. Für meinen Geschmack zu ausführlich und langatmig. Auch die weiteren Personen, die teilweise ebenfalls eine wichtige Rolle im Opernhaus und in diesem Krimi spielen, sind gut beschrieben. Genauso, wie es wahrscheinlich während Proben und Aufführungen hinter der Kulisse stattfinden. Was mich mit der Zeit immer mehr genervt hat, ist der hohe Alkoholkonsum von Lotta und das dazugehörende Sexleben. Kein Wunder, dass ihr Ex-Freund auch von ihr enttäuscht ist. Gut eingespannt ist die Geschichte über ein kleines Mädchen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Theresa Prammer hat es geschafft, dass ich dieses Buch innert zwei Tagen durchgelesen hatte. Ich vergebe gerne vier Sterne und warte gespannt auf einen Fall, in welchem Lotta und Konrad wieder ermitteln.

3 Krimis in einem
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 19.09.2016
Bewertet: Taschenbuch

Mir hat dieses Buch weniger gefallen, es wurden 3 unterschiedliche Krimihandlungen (ein Stalker mit Mordabsichten, eine Cold-Case-Kinder-Entführung und eben die angekünditigte Mordserie in der Staatsoper) in einen 400 Seiten-Roman gestopft. Das war eindeutig zu viel des Guten!