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Winterfeldtstraße, 2. Stock

Roman

(18)
Berlin, Juni 1923. Charlotte Berglas ist im fünften Monat schwanger, als man ihren Mann Albert tot aus dem Landwehrkanal zieht. Es muss ein Unfall gewesen sein, davon ist sie überzeugt. Niemals hätte er sie in diesen Zeiten der Not alleingelassen. Im Zuge der Inflation haben die Berglas ihr komplettes Vermögen verloren. Da Geld nichts mehr wert ist und Charlotte hochschwanger nicht arbeiten kann, beginnt die junge Frau, Zimmer ihrer Wohnung in der Winterfeldtstraße zu vermieten. Eine ungewöhnliche Gemeinschaft entsteht, die den Wirren der Zeit entschlossen und ideenreich standhält. Mittendrin kämpft Charlotte – für sich selbst und für die Zukunft ihrer kleinen Tochter Alice.
Portrait
Johanna Friedrich wuchs nahe Stuttgart auf und hat sich schon früh fürs Schreiben entschieden. Sie war lange als Journalistin tätig, bevor sie ihre Leidenschaft für Geschichte entdeckte. Mittlerweile verbringt sie viel Zeit in Bibliotheken, wo sie sich auf Zeitreisen begibt und ihre Bücher entstehen. Sie lebt in Hamburg, schätzt aber die Nähe zu Berlin, wo sie privat viel Zeit verbringt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783843709415
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 1782 KB
eBook
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„Eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

„Winterfeldstraße, 2. Stock“ ist ein Debüt und doch kein Debüt. Johanna Friedrich ist nämlich ein Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin, die dieses Mal bei einem anderen Verlag veröffentlicht hat.

Johanna Friedrich erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft in einer schwierigen Zeit. Charlotte Berglas ist eine junge Frau, die glücklich verheiratet war bis zu dem Tag, an dem ihr Mann tot aus dem Landwehrkanal gezogen wurde. Alle gehen davon aus, dass es entweder ein Unfall oder Selbstmord war, nur Charlotte selbst nicht. Die Geschichte beginnt Anfang der zwanziger Jahre. Charlotte und ihrem Mann gehört eine Wohnung in der Winterfeldstraße in Berlin. Zum Zeitpunkt des Todes ihres Manns ist Charlotte gerade im fünften Monat schwanger. Geld hat sie keins mehr, denn ihr Mann war als Porträtfotograf schon längere Zeit ohne Arbeit. Inzwischen hat sie auch nichts mehr in der Wohnung, was sich noch versetzten ließe. Dazu kommt noch das Problem, dass ihr jüngerer Bruder Gustav immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Allerdings kommt er, wenn auch nicht ganz uneigennützig, auf die geniale Idee, dass sie Zimmer untervermieten sollte. Ihre ersten Bewohner sind Gustav und sein bester Freund, der der Lange genannt wird. Es folgt Theo von Baumberg, ein etwas undurchsichtiger junger Adeliger. Und per Zufall lernt Charlotte noch Claire, eine lesbische Bardame, die schon in den Fünfzigern ist, kennen. Damit ist die Wohngemeinschaft dann komplett. Und so verfolgen wir Leser das Leben dieser 5 Menschen bzw. 6 Menschen bis es zu einem großen Knall kommt.

Die Autorin schafft es, diese schwierige Zeit in einem unterhaltsamen Roman wieder auferstehen zu lassen. Wir erfahren, wie schwierig die Situation nach dem 1. Weltkrieg für alle Menschen war und wie unterschiedlich sie damit umgegangen sind. Es gibt in diesem Roman Kleinkriminelle, Kommunisten und Nazis und sogar einen Eintänzer. Die Geschichte ist ausgesprochen spannend erzählt und wird zum Ende sogar fast zum Krimi. Und die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Eine wunderbare Lektüre für die Leserinnen, die das Buch „Als wir unsterblich waren“ von Charlotte Roth ebenso geliebt haben wie ich.
„Winterfeldstraße, 2. Stock“ ist ein Debüt und doch kein Debüt. Johanna Friedrich ist nämlich ein Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin, die dieses Mal bei einem anderen Verlag veröffentlicht hat.

Johanna Friedrich erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft in einer schwierigen Zeit. Charlotte Berglas ist eine junge Frau, die glücklich verheiratet war bis zu dem Tag, an dem ihr Mann tot aus dem Landwehrkanal gezogen wurde. Alle gehen davon aus, dass es entweder ein Unfall oder Selbstmord war, nur Charlotte selbst nicht. Die Geschichte beginnt Anfang der zwanziger Jahre. Charlotte und ihrem Mann gehört eine Wohnung in der Winterfeldstraße in Berlin. Zum Zeitpunkt des Todes ihres Manns ist Charlotte gerade im fünften Monat schwanger. Geld hat sie keins mehr, denn ihr Mann war als Porträtfotograf schon längere Zeit ohne Arbeit. Inzwischen hat sie auch nichts mehr in der Wohnung, was sich noch versetzten ließe. Dazu kommt noch das Problem, dass ihr jüngerer Bruder Gustav immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Allerdings kommt er, wenn auch nicht ganz uneigennützig, auf die geniale Idee, dass sie Zimmer untervermieten sollte. Ihre ersten Bewohner sind Gustav und sein bester Freund, der der Lange genannt wird. Es folgt Theo von Baumberg, ein etwas undurchsichtiger junger Adeliger. Und per Zufall lernt Charlotte noch Claire, eine lesbische Bardame, die schon in den Fünfzigern ist, kennen. Damit ist die Wohngemeinschaft dann komplett. Und so verfolgen wir Leser das Leben dieser 5 Menschen bzw. 6 Menschen bis es zu einem großen Knall kommt.

Die Autorin schafft es, diese schwierige Zeit in einem unterhaltsamen Roman wieder auferstehen zu lassen. Wir erfahren, wie schwierig die Situation nach dem 1. Weltkrieg für alle Menschen war und wie unterschiedlich sie damit umgegangen sind. Es gibt in diesem Roman Kleinkriminelle, Kommunisten und Nazis und sogar einen Eintänzer. Die Geschichte ist ausgesprochen spannend erzählt und wird zum Ende sogar fast zum Krimi. Und die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
3
8
5
2
0

Winterfeldtstraße 2. Stock
von I. Schneider aus Mannheim am 07.10.2014

Winterfeldtstraße 2. Stock in Berlin ist das Zuhause von Charlotte und Albert Berglas. Es ist das Berlin der Zwanziger Jahre, viel Arbeitslosigkeit, Armut und alles im Umbruch. Die Arbeitslosigkeit hat auch Albert Berglas erreicht, er bekommt als Fotograf keine Aufträge mehr und steht unter Druck, denn seine Frau Charlotte... Winterfeldtstraße 2. Stock in Berlin ist das Zuhause von Charlotte und Albert Berglas. Es ist das Berlin der Zwanziger Jahre, viel Arbeitslosigkeit, Armut und alles im Umbruch. Die Arbeitslosigkeit hat auch Albert Berglas erreicht, er bekommt als Fotograf keine Aufträge mehr und steht unter Druck, denn seine Frau Charlotte ist im 5. Monat schwanger und das Geld ist knapp. An einem Mittwoch steht die Polizei bei Charlotte an der Tür und teilt ihr mit, dass Albert tot aus dem Landwehrkanal gezogen wurde, wahrscheinlich Selbstmord. Doch Charlotte ist ganz sicher, dass Albert sie nicht schwanger alleine gelassen hätte, beide hatten sich doch so sehr auf das Kind gefreut. Sie glaubt ganz sicher an Mord und versucht die Polizei zu überzeugen den Fall zu untersuchen, hat jedoch kein Glück. Ihr bleibt nichts anderes übrig als die Zimmer ihrer Wohnung zu vermieten, denn niemand will eine allein stehende und dazu noch schwangere Frau einstellen. Durch ihren Bruder Gustav, einem Taugenichts, der sich nur durch Gaunereien über Wasser hält, bekommt sie ihre Mieter zusammen: Gustav selbst erhält ein Zimmer, das er sich mit seinem besten Freund Heini, genannt 'der Lange', teilt. Hinzu kommt Claire, eine etwas ältere Bardame, die Charlotte beste Freundin und Unterstützung wird und Theo, ein adliger Kommunist, der pünktlich seine Miete zahlt. Als das Kind, Alice, auf der Welt ist, verändert sich für Charlotte alles und ein großer Traum nimmt Gestalt an. Unterhaltsam und stetig plätschert der Roman um die schicksalsgebeutelte Charlotte dahin und man kann ganz entspannt an einem Wochenende die Geschichte durchlesen.

Zwischen den Kriegen in Berlin
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte spielt im Berlin der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Für Charlotte ,glücklich verheiratet mit dem Fotografen Albert und schwanger,bricht die Welt zusammen als die Polizei ihr die Nachricht vom Tode ihres Mannes überbringt.Er wurde tot aus dem Landwehrkanal geborgen,die Polizei geht von Selbstmord aus.Charlotte vermag das nicht zu... Die Geschichte spielt im Berlin der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Für Charlotte ,glücklich verheiratet mit dem Fotografen Albert und schwanger,bricht die Welt zusammen als die Polizei ihr die Nachricht vom Tode ihres Mannes überbringt.Er wurde tot aus dem Landwehrkanal geborgen,die Polizei geht von Selbstmord aus.Charlotte vermag das nicht zu glauben,er hätte sie mit dem ungeborenen Kind nie im Stich gelassen.Da es eine soziale Absicherung damals nicht gab und Charlotte aufgrund der Schwangerschaft nicht arbeiten konnte ,steht sie vor dem finanziellen Aus.Erste Hilfe bekommt sie durch ihren Bruder Gustav,der bisher immer ihre Unterstützung benötigte .Da in Berlin eine große Wohnungsnot herrschte ,schlägt er vor ,einige Zimmer ihrer geräumigen Wohnung zu vermieten.Gustav ,ein arbeitsscheuer Lebenskünstler ,Spieler und Gelegenheitsdieb hat auch gleich ein paar Mieter parat.Da wären der zwielichtige Heinrich Proske (genannt der Lange),ein angeblicher Adliger Theo von Baumberg und Claire eine Barfrau mit großem Herz und gutem Gemüt.Natürlich sucht auch Gustav Unterschlupf bei seiner Schwester.Auch wenn Gustav an einer geregelten Arbeit wenig Interesse hat ,bemüht er sich jedoch Charlotte eine berufliche Perspektive zu ermöglichen.Er schlägt vor ,ihr Hobby ,die Fotografie zum Beruf zu machen,was mit der Unterstützung der ungleichen Wohngemeinschaft gelingt. Dass es bei soviel unterschiedlichen Charakteren zu Spannungen kommt ,ist beinahe vorprogammiert.Der Lange ist hoffnungslos In Charlotte verliebt und überträgt diese Liebe auch auf ihre kleine Tochter Alice.Charlotte ihrerseits ist an Theo von Baumberg interessiert ,was natürlich nicht verborgen bleibt. Die Ereignisse in der Winterfeldstrasse sind eingebettet in die politischen Geschehnisse in Berlin.Politisch kämpfen die Rivalen um Charlottes Herz an verschiedenen Fronten,wodurch es zu dramatischen Begebenheiten kommt.Das vermeintlich gute Ende lässt einen frösteln ,wenn man an die nachfolgende deutsche Geschichte denkt. Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen und fühlte mich ,von kleinen Längen im ersten Teil abgesehen ,gut unterhalten. Buchtitel: Winterfeldtstraße, 2. Stock

Eine Wohngemeinschaft, die für Spannung sorgt
von Janine2610 am 30.07.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Charlottes Geschichte aus dem Berlin der 1920er erzählt von einer Menge Trauer um den unerklärlichen Tod des Ehemanns, dem Kampf ums Überleben in einer Zeit, in der ein Laib Brot so teuer wie ein Auto und eine Besserung dieses Zustands nicht in Sicht war, aber auch von den Problemen... Charlottes Geschichte aus dem Berlin der 1920er erzählt von einer Menge Trauer um den unerklärlichen Tod des Ehemanns, dem Kampf ums Überleben in einer Zeit, in der ein Laib Brot so teuer wie ein Auto und eine Besserung dieses Zustands nicht in Sicht war, aber auch von den Problemen der damaligen Zeit, wenn man als Frau durchstarten wollte, um seine Träume zu verwirklichen (in Charlottes Fall war es der Wunsch, ein eigenes Fotostudio zu führen). Zwischen all diesen Schwierigkeiten lässt sich glücklicherweise aber auch die Hoffnung und die Liebe blicken. Für mich war es schön zu lesen, dass Charlotte in ihrer Situation nicht gänzlich vom Pech verfolgt worden ist, sondern auch Hilfe und Unterstützung von lieben Menschen erhalten hat, die ihr Mut gemacht haben, an ihren Zielen dranzubleiben, nicht aufzugeben und weiterhin an die Liebe zu glauben. Nicht zuletzt ihre kleine Tochter Alice schenkt ihr Lebenswillen, Kraft und Zuversicht. Vom Anfangsteil des Buches war ich noch recht überzeugt, dass die Geschichte wirklich interessant und fesselnd wird, im Mittelteil bin ich diesbezüglich dann aber schon zu Ernüchterung gelangt. Denn ich bin leider weder mit Charlotte, noch mit den anderen Hauptprotagonisten besonders warm geworden. Im Grunde sind mir die Charaktere im Laufe des Lesens zu oberflächlich beschrieben worden. Ich hätte mir ein wenig mehr Kenntnis von (authentischem) Innenleben gewünscht. Eben irgendwas, womit ich eine Bindung herstellen hätte können. - So ist das für mich alles nur an der Oberfläche herumgeplätschert. Hinzu kommt, dass das Buch zwar positiv endet (etwa 1928), aber einer der wichtigsten Protagonisten ist Jude und wir wissen ja alle, was mit jüdischen Personen im 2. Weltkrieg passiert ist, also dürfte Charlottes Zukunft schon sehr bald gar nicht mehr so rosig aussehen. - Und dieses Wissen hat mich auch irgendwie ... verstört! Beim Zusammenfassen des Inhalts habe ich gemerkt, dass die Story durchaus Potenzial gehabt hätte, die Umsetzung hätte ich persönlich aber definitiv in die Tiefe gehender, hauptsächlich die Charaktere betreffend, gestaltet. Was nicht heißen soll, dass ich diese Geschichte als schlecht empfunden habe, nein, nur eben als nichts besonders Besonderes. Dieses Buch dürfte vor allem für Leute, die sich für Fotografie, Politik und das harte Leben (der Frauen) in der Zwischenkriegszeit begeistern können, interessant sein. - Also sofern man mit einfacher Charakterskizzierung kein Problem hat und das Ende so nehmen kann, wie es ist, ohne die Zukunft der Protagonisten im Sinn zu haben.