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Wir in Kahlenbeck

Roman

(3)
Es ist eine Welt für sich: das Collegium Gregorianum Kahlenbeck, ein streng katholisches Jungeninternat irgendwo am Niederrhein. Hier wächst der knapp 15-jährige Carl Pacher Anfang der achtziger Jahre heran. Kahlenbeck, das ist eine spartanische Welt voller Regeln und Verbote, durchdrungen von elitärem Geist, Askese und Weltverachtung. Gleichwohl gärt unter der Oberfläche der Geist pubertärer Rebellion und herrscht unter den Jugendlichen eine gnadenlose Hackordnung, in der schwächere Schüler und Außenseiter ungeniert gedemütigt, schikaniert und ausgegrenzt werden.

Rezension
"Einer der beeindruckendsten deutschsprachigen Romane der vergangenen Jahre - philosophisch durchgearbeitet, mitreißend erzählt."
Portrait
Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und wurde für seine Bücher mehrfach ausgezeichnet, unlängst z. B. mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2016) und dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2018). Christoph Peters lebt heute in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm bei Luchterhand der Roman „Der Arm des Kraken“ (2015) sowie der Erzählungsband "Selfie mit Sheikh" (2017).
Zitat
"Ein beeindruckender Roman über das Aufwachsen in einem strengen Internat, Carls Zerrissenheit zwischen seinen pubertären Gefühlen und religiösen Verpflichtungen, Spiritualität und Philosophie, Freundschaft, Missgunst und die erste Liebe, dabei gleichzeitig ernsthaft und aberwitzig komisch."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641090401
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Dateigröße 1268 KB
eBook
9,49
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ich fühlte mich beim Lesen schon in eine andere Zeit versetzt. Strenge Regeln, Verbote, Kontrolle, christliche Rituale, alles fühlte sich an, als sei es die Zeit des Wiederaufbaus kurz nach dem Krieg. Aber wir befinden uns in den achtziger Jahren.
Carl Pocher, ein sensibler Junge von vierzehn Jahren wächst im Internat Kahlenbeck auf. Er fügt sich den Regeln, glaubt an Gott und ist ein guter Schüler. Aber mit dem Beginn der Pubertät beginnen sich auch für ihn die Dinge und die Sicht auf die Welt zu verändern. Ein großartiger Roman, der die Welt des Internatslebens und der Pubertät hautnah miterleben läßt
Ich fühlte mich beim Lesen schon in eine andere Zeit versetzt. Strenge Regeln, Verbote, Kontrolle, christliche Rituale, alles fühlte sich an, als sei es die Zeit des Wiederaufbaus kurz nach dem Krieg. Aber wir befinden uns in den achtziger Jahren.
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Kundenbewertungen

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Gefühlschaos und Gefühl
von Silke Schröder aus Hannover am 01.10.2012
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„Das Schlimmste im Leben des Menschen ist die Pubertät!“ Mit diesem Zitat von Helge Schneider beginnt Christoph Peters neuer Roman „Wir in Kahlenbeck“. Sein 15-jähriger Held Carl Pacher hat aber nicht nur mit seinen sowieso schon schwierigen inneren Befindlichkeiten zu kämpfen. Sein Alltag wird auch bestimmt durch die zahlreichen,... „Das Schlimmste im Leben des Menschen ist die Pubertät!“ Mit diesem Zitat von Helge Schneider beginnt Christoph Peters neuer Roman „Wir in Kahlenbeck“. Sein 15-jähriger Held Carl Pacher hat aber nicht nur mit seinen sowieso schon schwierigen inneren Befindlichkeiten zu kämpfen. Sein Alltag wird auch bestimmt durch die zahlreichen, ganz realen Ge- und Verbote die Schulinternats und seiner streng katholischen Lehrer, die dem jugendlichen Bedürfnis nach eigenen Erfahrungen nicht gerade viel Raum bieten – und dies nicht etwa in den muffigen fünfziger, sondern in den turbulenten achtziger Jahren, nur wenige Jahre vor dem Fall der Mauer. „Wir in Kahlenbeck“ funktioniert wie ein klassischer Internatsroman, in dem es um Freundschaft, Liebe und das ganz normale Gefühlschaos von Teenagern, aber auch um die Auseinandersetzung mit dem Glauben und die verschiedenen Interpretationen von Religion geht.